Jahreskreis
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Frohes Jul

Ich wünsche allen eine feine und frohe Wintersonnenwende. Ab morgen wird es wieder heller, also ein Grund mehr, noch ein wenig die Dunkelheit zu genießen. Eines meiner täglichen Rituale ist das Bewegen im Dunkeln. Wenn ich nächtens die sanitären Anlagen konsultieren muss, mache ich kein Licht. Zuerst war das sehr unheimlich, nachdem ich mir aber sicher war, den Pott auch im Dunkeln zu finden, sowie auch den Weg zurück ins Bett, gefiel es mir mehr und mehr. Es ist interessant was man alles wahrnimmt, wenn man nicht durch das Sichtbare abgelenkt ist. Die Dunkelheit zieht mich mehr und mehr an. Nicht so, dass ich sie wenn es heller wird furchtbar vermisse, eher so, dass ich sie feiere, wenn sie sich im Herbst wieder vermehrt bemerkbar macht.

Meine heutige Tageskarte ist die 10 – Das Rad. Auf dem Gewebe ist das 8-speichige Rad des Jahreskreises dargestellt. Jede Speiche markiert ein Fest. Jul ist das erste Fest des neuen Jahreslauf. Die Karte passt auch sonst gut. Sie steht auch für das Jahr 2026, nummerologisch ein 10er-Jahr. Man könnte sagen „Alles auf Anfang“. Ich bin gespannt und auch wenn mir viele der aktuellen Entwicklungen nicht gefallen, so bin ich im Großen und Ganzen zuversichtlich, jedenfalls lasse ich mir keine Angst mehr machen, dafür bin ich zu beschäftigt. Angst ist ein Energieräuber und ich brauche meine Energie gerade für Dinge die stärken und Freude bringen. In diesem Sinnne …. Alles Liebe
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Kurz vor November

Nun haben wir den Oktober fast geschafft, eigentlich wäre nun für mich Zeit in meine alternativen Raunächte zu gehen, doch ich habe keine Lust. Ehrlich gesagt, möchte ich dieses Jahr einfach so vor mich hin tüddeln, viel lesen, bisschen stricken, spazierengehen und schreiben. Also eigentlich das, was ich sonst auch so tue.

Es hat mich doch sehr überrascht, dass ich mich so fühle. Meistens bin ich um diese Zeit im Jahr froh, wenn ich abtauchen kann. Nur eben diesmal nicht. Dabei gäbe es genug Gründe, sich von allem ein wenig zurückzuziehen und den Inneren Kramladen ein wenig aufzuräumen. Doch ich habe das Gefühl, dass ich genau das das ganze Jahr 2025 getan habe und nun mal einfach so sein will.
Zur Zeit habe ich wieder viel Freude daran zu fotografieren und mit GIMP zu spielen. Die nächsten Tage wird es noch einmal in den Botanischen Garten gehen. Also wenn es hoffentlich einmal einen Tag nicht zu sehr regnet. Heute ist recht schönes Wetter, aber irgendwie habe ich die Kurve nicht gekriegt, weil ich noch ein Buch ausgelesen und eine Rezension geschrieben habe. Kann man hier lesen:
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Nasse Tage

Das waren sehr regenreiche Tage. Heute sieht es ein wenig besser aus. Jedenfalls hoffe ich trocken zum Einkaufen und zurück zu kommen.
Die letzten Tage hatte ich viel zu tun und bin überhaupt nicht dazu gekommen, mich hier zu melden. So langsam wird es weniger, bis auf den Haushaltskram, der wird mehr. Da Freitag Samhain ist, gilt es einiges vorzubereiten. Ich überlege immer noch, ob ich als Dessert Don’t fly drunk mache. Das passt da sehr gut. Andererseits habe ich furchtbaren Appetit auf was mit Schokolade. Mal sehen, ich werde berichten.

Dieses Jahr ist so schnell rumgegangen, dass ich fast ein wenig außer Atem bin. Nun ist schon fast November und die graue Zeit beginnt. Gut, dass ich einiges zu tun habe, was Farbe in den Alltag bringt.
So, nun aber Frühstück und dann einkaufen.
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Noch zehn Tage bis Samhain

Also nicht mehr lange, dann ist Hexenneujahr, Ahnenfest, kurz gesagt: Samhain. Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Danach beginnt für mich die Raunachtszeit und das erste Mal ist da nicht viel mehr als das Krafttier, das mich begleiten will. Kein konkretes Thema, keine Vorhaben, keine Pläne. Nichts! Das macht mich ein wenig unruhig. Bedeutet es, dass ich die Raunächte gar nicht begehe? Das ich einfach Samhain feiere, der Toten gedenke und dann bis Jul so vor mich hinpuzzele? Natürlich habe ich genug Material, also könnte ich mir ein Gerüst aus früheren Raunachtserfahrungen bauen, aber irgendwie will ich das gerade gar nicht. Ich bin sogar ein wenig neugierig, was geschieht, wenn ich einfach mit einer Offenheit für die Energie dieser Zeit gehe und schaue was kommt. Also ein Abenteuer.

Soweit also das. Was ich ganz sicher machen werde ist lesen, schreiben und rezensieren. Also wird mir die Zeit nicht lang. Für die meisten ist die Vorweihnachtszeit ja sehr Hektik geprägt, da ich zwar die Wintersonnenwende feiere, aber den anderen Trubel nicht mitmache, wird es für mich nun ständig ruhiger und das gefällt mir sehr.
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Sonn- und Feiertag: Mabon

Das war ein wundervoll ruhiges Wochenende. Bereits Freitag haben wir alle Arbeiten um Haus und Hof erledigt, und ich habe einen großen Topf Weißkohl mit Sonnenblumenhack gekocht. So war denn gestern ein freier Tag. Na ja, nicht ganz. Ich habe an Elo 3.0 geschrieben. Was sehr fein war und ich habe eiin wenig gestrickt, genauer gesagt Fäden vernäht.

Die Anarchosocken de Luxe sind fertig geworden. Die kommen in die Geschenkekiste, denn ab November regnet es Geburtstage. Bis Anfang Dezember bin ich dann am Geschenke verteilen. Dieses Jahr habe ich mich ausschließlich für Selbstgemachtes entschieden.

Morgen ist die Herbst Tag- und Nachtgleiche. Das 2. Erntefest. Wir haben wir gesagt bereits das Wochenende gefeiert und es war wunderschön ruhig und besinnlich. Es gibt soviel wofür ich dankbar bin.
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Schreibwetter

Es regnet und die geplante Gartenarbeit muss noch einmal warten. Das hat natürlich auch sein Gutes, denn so bleibt mehr Zeit zum Schreiben. Gestern wollte ich eigentlich nur meine Notizen übertragen, habe dann aber doch noch fast das ganze Vorwort zum Stadtenergien Buch geschrieben. Auf einmal lief es aus mir heraus, als hätte jemand den Stöpsel gezogen.

Es ist nun sehr schnell Herbst geworden und am Wochenende ist bereits Mabon, die Herbst Tag und Nachtgleiche. Danach wird es denn bereits Zeit sich Gedanken über die alternativen Raunächte, die ich auch dieses Jahr vom 01.11. – 21.12. begehen werde, zu machen. Schreiben wird sicherlich ein Thema sein.
So, nun werde ich mich mal an den Rechner setzen, der nicht mit dem Internet verbunden ist.
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Bericht aus der Küche

Dieser Tage bin ich viel in der Küche oder wenn nicht da, mit den Stricknadeln unterwegs. Schreiben beschränkt sich eher auf die Blogs.
Noch kann ich mich meinen Morgenkaffee auf der Terrasse trinken, aber dass sich diese Tage dem ende nähern ist deutlich zu merken. Auch zu merken ist, dass wir mitten in der Erntezeit sind. Darüber und wie sich die Erntengöttinnen auf eine einfache nachhaltige Art ehren lassen, habe ich auf dem anderen Blog geschrieben:

Es ist gerade eine sehr beschauliche Zeit für mich und es zieht mich sehr nach innen. Ich freue mich am Garten, am Kochen und Stricken. Obwohl ich mit letzterem wohl kürzer treten muss, denn mein rechtes Handgelenk ist arg geschwollen. Kommt davon, wenn man kein Ende finden kann.
So, dass war es kurz von mir.
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Planänderung

Irgendwie komme ich dauernd vom Wege ab, wenn ich in den Botanischen Garten will. Heute stand gerade der Bus zur Reventloubrücke da und wir sind kurzerhand reingehüpft. Das war in so fern fein, dass ich mich nun noch auf den Botanischen Garten freuen kann und dass es dort, also an der Kiellinie, die Nordische Eismanufaktur gibt, die sehr leckeres Eis haben.

Viktor hat mich heute eingeladen. Ausgesucht habe ich mir Johannisbeer-Lavendel (mein neuer Favorit) und Rhabarbereis. Ich glaube wir sind noch in keinem Jahr unserer Beziehung, so selten Eisessen gewesen. Aber es ist ja mittlerweile eine recht kostspielige Angelegenheit. Wenigstens sind die Kugeln bei unserem neuen Lieblingsdealer von angemessener Größe für 2,50 € das Stück.

Wieder zu Hause habe ich die Fäden bei meinem Winterpullover aus Islandwolle (Lettlopi) vernäht. Eigentlich sollte er einen Rollkragen haben, aber ich habe mich für einen schmalen Kragen entschieden. Seperat werde ich mir einen Calw aus der gleichen Wolle zu stricken, den ich bei Bedarf überstülpen kann. Denn in Räumen wird es mir oft zu warm am Hals. Das Teil ist schön lang geworden, genau wie ich es mir gewünscht habe.

Nun werde ich mal langsam den Rechner ausmachen und es mir gemütlich machen. Es war ein schöner Tag und ich bin gerade in einer recht angenehmen Stimmung. ich wünsche euch ein schönes Lamas.
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Vorbereitungen auf Lammas

Samstag ist Lammas, das 1. Erntefest. Es ist der Getreideernte gewidmet und gilt heidnisch als Herbstbeginn. Auf der nördlichen Halbkugel jedenfalls. Auf der südlichen wird Imbolc gefeiert. Der Frühlingsbeginn. In jedem der Feste schwingt ein wenig vom anderen mit. Ohne Saat keine Ernte, ohne Ernte keine neue Saat und so.

Ich habe heute schon mal meinen Altar sauergemacht, habe die Steine in Salzwasser gewaschen und in einer Regenpause ein wenig in die Sonne gelegt. Die Federn wurden abgestaubt und in der Wohnung stehen nun wieder vermehrt Kerzen. Es ist zwar noch relativ hell, aber es wird nun deutlich früher dunkler.

Morgen plane ich, so es nicht Bindfäden regnet, meinen monatlichen Ausflug in den Botanischen Garten. Diesmal werde ich die Runde dort für einen Runenspaziergang nutzen.
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Eine gute Woche

Die letzte Woche, war trotz der einen oder anderen depressiven Verstimmung, eine erfolgreiche. Ich habe viel gearbeitet. Fürs erste habe ich mich auf das Jahreskreisbuch konzentriert und ich denke, wenn es so weiter geht, kriege in die erste Fassung in den nächsten zwei Wochen fertig. Dann kann es zum Korrekturlesen und Lektorieren. Damit liege ich gut im Zeitplan.

Anscheinend war es eine gute Idee, meine Arbeitszeit zu modifizieren. Da ich mittlerweile nur noch eine Mahlzeit am Tag esse, habe ich die Essenszeit auf den früheren Nachmittag verschoben und meine Arbeitszeit in die Morgenstunden verlegt. Da bin ich deutlich produktiver, denn meistens wache ich mit guten Ideen auf, die sich, wenn ich nicht gleich an die Arbeit gehe, verflüchtigen.

Auch die Tageskarte und -rune sind vielversprechend. Ich bin auf dem Weg der Heilung und mir ist sehr bewusst, dass ich in einem Universum der Fülle lebe.
Habt ein schönes Wochenende.



















