Schreiben

  • Rasen und eine schwarz gestrichene Mauer auf der in bunten Buchstaben Kiste für immer steht

    Olympia Abstimmung

    Eine Krähe auf dem Ast eines Baumes

    So, heute habe ich mal wieder meiner Bürger:innenpflicht Genüge getan und zum Thema „Olympiastadt Kiel“ abgestimmt. Natürlich mit NEIN! Die Stadt ist eh pleite und hat genügend Ecken, die nötig Geld brauchen.

    Rasen und eine schwarze Mauer, auf der in bunten Buchstaben: Kist Für immer steht.

    Da die Abstimmung in der Max Plank Schule war und diese an der Moorteichwiese liegt, lag es nahe noch einen Schlenker durch selbige zu machen. Dabei kommt man an der Kiste vorbei, ein Ort der in meinem aktuellen Buchprojekt eine Rolle spielt. Also habe ich gleich mal ein aktuelles Foto gemacht, das wird nun mein Desktopbild.

    Spiegelung einer Baumkrone in einer Pfütze.

    Überhaupt ist es ein feiner Ort und es finden sich immer interessante Fotomotive. Vor allem bin ich seit langen mal wieder richtig spazieren gewesen und habe festgestellt, dass meine Kondition der Verbesserung bedarf.

    Wieder zurück haben wir schon mal den Sperrmüll herausgestellt. So dann und wann muss mal aussortiert werden. In meinem Schuppen sieht es nun wieder schön übersichtlich aus und auch Viktor trennt sich von ein paar Sachen. Er hat es ja schwer mit dem Loslassen, der Gute. Aber watt mutt, datt mutt.

  • Stimmwirbel an der Gitarre

    Es wird wärmer

    rote und altrosane Tulpen im Sonnenschein

    Es wird wärmer und unser Leben verlagert sich mehr und mehr nach draußen. Nur zum Schreiben bleibe ich drinnen. Zur Zeit ist das um die Mittagszeit herum, weil morgens mache ich viel Haushaltskram und Mittags ist es so warm, dass ich gerne drinnen bleibe. Die letzten Male, wenn ich draußen geschrieben habe, kam dauernd jemand zwecks Kommunikation. Jetzt mache ich die Terrassentür auf und setze mich in die Küche.

    Zwei Löwenzahnblüten

    Ansonsten ist es recht ruhig, was auch daran liegt, dass ich vieles abgesagt habe. Ich bin sehr zufrieden in meiner kleinen Welt und meine Ausflüge ins Wolkenkukusheim reichen mir. Die genieße ich gerade sehr.

    Stimmwirbel an der Gitarre

    Während ich in der Küche schreibe, sitzt Viktor oft unter dem Holunder und spielt Gitarre. Es ist so eine Freude, dass er wieder auf den Beinen ist. Heute kam endlich das Lithum, was er auf Empfehlung des heilkundigen Mannes und Siris (danke dafür) nehmen soll. Ich zögere noch, nicht weil ich Bedenken habe, sondern aus Kostengründen. D3/K2, Q10, Selen, Zink und Vitamin C und dazu noch frische gesunde Ernährung, viel Luft ist da finanziell nicht mehr.

    So, nun aber Abendessen. Spaghetti und eine sehr leckere Tomatensauce al arabiata.

  • Tüddeltag

    Tarotkarten und Kaffebecher auf dem Terrassentisch

    Heute kein Regen. Also bin ich zum morgendlichen in die Karten gucken auf die Terrasse. Es ist erstaunlich, wie entspannt der Tag auf diese Art beginnt. Besonders, wenn es dazu noch einen großen Pott Kaffee gibt.

    Irisches Sodabread frisch aus dem Ofen

    Nach dem Frühstück habe ich mich ans Brotbacken gemacht. Diesmal ist es wieder ein irisches Sodabread. Ich hatte noch Buttermilch, denn die braucht man unbedingt dafür. Es ist sehr lecker geworden und ich freue mich schon auf das morgige Frühstück. Unsere selbstgebackenen Brote möchte ich nicht mehr missen.

    Insektenhotel mit Hummel

    Danach faserte alles so ein wenig auseinander. Mails beantworten, den Hummeln beim investieren in die Zukunft zugucken, ein wenig Stricken, Pellkartoffeln kochen und so. Dabei über die Arbeit nachdenken. Meine Eleonora und die anderen in der neuen Geschichte sind gerade hyperaktiv und sowie ich diesen Post geschrieben habe, werde ich mich denen widmen.

    Habt einen schönen Tag.

  • Diverse Arbeitsplätze

    Laptops sind eine wundervolle Erfindung. Sie ermöglichen es mir an verschiedenen Orten zu arbeiten. Doch so dann und wann muss ich den großen Monitor anschließen. Schreiben, also einfach munter drauf los, geht am Laptop wunderbar, aber überarbeiten und Charakterblätter entwerfen oder Satzarbeiten gehen besser am externen Bildschirm, der eine einigermaßen Breite hat. Heute zum Beispiel musste ich an den stationären Arbeitsplatz umziehen, denn das Personal des neuen Projektes wird immer umfangreicher und da wollte ich gleich Charakterblätter und einen Farbencode anlegen.

    Da es heute morgen regnete und sich auch später immer mal wieder zuzog, war das kein allzu großes Opfer. Trotz des gemischten Wetters sind die ersten Tulpen auf.

    Heute bin ich recht zufrieden mit mir. Die Wohnung geputzt, ein Bratwurstgulasch gekocht und eine Menge gearbeitet. Zeit fürs Abendessen und dann mit dem Strickzeug und Hörbuch in den Feierabend. Habt es fein.

  • Laptopbildschirm mit Text

    Wieder an der Arbeit

    Laptopbildschirm mit verschwommenenText

    Das erste Mal seit Viktors Abstecher ins Krankenhaus, habe ich wieder geschrieben. Auf einmal war die Lust wieder da und das, obwohl ich schon daran dachte meine Kreativität nur noch beim Stricken auszuüben. Doch es war fein, wieder in der Geschichte zu sein. Eleonora und Konsorten haben mir doch irgendwie gefehlt.

    Blauer Himmel und knospende Kastanienblätter

    Heute morgen habe ich sogar auf der Terrasse gearbeitet. Doch das ging nichtlange, weil meine Nachbarn heute besonders kommunikativ waren. Auch wurde es gegen Mittag zu heiß. Alles um mich herum explodiert geradezu in Farben und die Freude am Fotografieren ist auch wieder da.

    Rosa Hyazinthe mit Biene

    Mit den Farben und Düften kommen auch die Insekten wieder. Gestern habe ich die Biene beim Essen fotografiert. Zitronenfalter flattern auch reichlich herum, sind aber nicht gewillt still zu halten. Doch irgendwann erwische ich da auch noch einen.

  • Zurück am Schreibtisch

    Back to normal. Nachdem ich gestern die ersten 6 Kapitel überarbeitet habe, habe ich heute endlich wieder weitergeschrieben. Man kann ja nicht jeden Tag Möbelrücken, um sich für dem Schreiben zu drücken. Ach es ist schön, dass ich gleich wieder in der Geschichte war. Heute konnte ich draußen arbeiten. Zwichendrin habe ich immer mal durch den Garten geguckt, in dem es fein grünet und blühet. Jedenfalls wird es langsam farbig.

    Jeden Tag lässt sich etwas Neues entdecken. Morgens gehe ich gleich als erstes durch den Garten und freue mich.

    Endlich habe ich auch die fällige Rezension zu „Der Mord an Maschinenmeister Roolfsen – der (wohl) älteste Krimi der Welt von Maurits Christopher Hansen“ geschrieben. Ein feines Buch. Wie gut es mir gefallen hat, könnt ihr hier lesen:

  • Prokrastinieren durch Möbelrücken

    Gestern überkam es mich. Dort wo jetzt dieses feine alte Küffenbuffett steht, stand voher ein Stahlregal, in dem es immer, egal wie oft ich es aufgeräumt habe, rumpelig aussah. Das wollte ich schon lange austauschen, fand nur nicht passendes oder wenn, denn in einer Preislage, die ich mir nicht leisten kann. In Viktors Wohnung stand schon lange das Küchenbuffett auf dem Foto, nur stand es neben einem weiteren Schrankteil, von dem ich immer glaube, dass es fest an den Schrank montiert wäre. Damit wäre es für den Platz zu breit gewesen. Doch es zeigte sich, dass man die Schränke trennen kann. Da sind wir nur nie drauf gekommen. Wieso wir gestern erleuchtet wurden, keine Ahnung. Aber ich habe sofort gesagt: Wohl an, lass uns zur Tat schreiten. Wenn wir uns solange Gedanken machen, mit wieviel Ungemach es verbunden ist, wird es nie was. Es war tatsächlich einiges an Ackerei, da der Schrank aus Holz ist und wir ihn ein vom Hochpaterre ins Paterre schleppen mussten, mal ganz abgesehen vom Ausräumen, die Ecke saubermachen, in die er sollte und alles wieder einräumen. Auch wollte ich dem Teil noch eine Leinölkur verpassen, bevor es auf den endgültigen Platz kam. Dann noch alles einräumen und bumms war der Tag um, ohne dass ich zu irgendetwas anderem gekommen wäre.

    Auch wenn ich gestern nicht an meiner Geschichte gearbeitet habe, ganz zu schweigen davon, dass ich nicht zu der Rezension gekommen bin, die ich eigentlich schreiben wollte, bin ich glücklich ins Bett gesunken. Ich freue mich so, dass wir das Regalproblem so lösen konnten, ohne etwas Neues kaufen zu müssen. Nicht nur, weil wir wenig Geld haben, sondern auch, weil ich alte Möbel mag. Ich denke, der Schrank ist aus den 50er Jahren. Mein Küchentisch ist noch älter. Die meisten meiner Möbel stammen aus Erbschaften oder vom Sperrmüll und mir gefällt es mit Sachen zu leben, die eine Geschichte habe. Besser gesagt eine, die länger ist, als Fabrik, Geschäft, Lieferwagen, Wohnung, Sperrmüll. Die meisten Teile, die es zu einem erschwinglichen Preis gegeben hätte, hätten sicher keine 70 Jahre gehalten. Als ich mich umsah, was so zu haben ist, hat mich sehr erstaunt, dass nahezu überall ein Weinregal standardmäßig mit dabei war. Wozu soll das gut sein? Wer so etwas braucht, kann es sich doch lose kaufen, die gibt es doch in allen Abmessungen. Für mich wäre es nur Platzverschwendung.

    Heute habe ich die sechs Kapitel, die ich bereits habe, überarbeitet und schon mal angeglichen, wo sich was verändert hat. Gleich muss ich kurz einkaufen und dann gehe ich die Rezension an.

  • Nach dem Pullover ist vor der Jacke

    Heute habe ich ihn mal angezogen, den neuen Pullover. Er trägt sich fein und ist genau das richtige für die momentane Temperaturen. Warm, obwohl leicht, und vor allem bequem. Passt also bestens in meine Modelinie „Noch bequemer ist nackig“.

    Damit keine Langeweile aufkommt, habe ich gleich das nächste Projekt auf die Nadeln gehievt. Das ist keine reine Wolle, sondern irgend ein Gemisch. Woher ich sie habe, weiß ich gar nicht mehr. Jedenfalls habe ich genug davon um mit eine Jacke daraus zu stricken. Also, ich nenne es Jacke, aber eigentlich wird es eher ein Umhang mit Ärmeln. So für die Übergangszeit, wenn es noch zu warm zum heizen ist, aber doch abends ein wenig kühl wird. Das von oben, alles-in-einem-Stück-Stricken hat mir beim Pullover so gut gefallen, dass ich mich auch hier dafür entschieden habe.

    Heute bin ich noch nicht zum Schreiben gekommen. Also am Buch. Eine Rezension habe ich geschrieben, aber die muss ich erst noch mal durchlesen und durch die Rechtschreibprüfung jagen, dann stelle ich sie online. Das ich heute morgen nicht an der Geschichte gearbeitet habe, hatte mit simplen Haushaltspflichten zu tun. Doom Shopping! Bei DM war der große Hackenporsche voll und bei LidL (ja mittlereile kann ich mir nur Bioladen nicht mehr leisten), der kleine. Nun sind die Schränke bis zum Bersten gefüllt und ich hoffe, dass Viktor nun nur noch los muss um Frisches besorgen. Für den Rest der Woche habe ich für Outdoor nur noch Spazierendenken und eine Recherchetour an der Uni und am neuen Botanischen Garten geplant.

    Viktor hat die ersten Kapitel von meiner Literamorphin gelesen und hängt mir nun im Nacken, weil er wissen will, wie es weitergeht. Ein gutes Zeichen!

  • Arbeitszeitumstellung

    Viktors Probenzeiten haben sich geändert, was widerum bedeutet, dass, so wir Wert darauf legen, gemeinsam zu essen, die Essenszeiten angepasst werden mussten. Was natürlich Auswirkungen auf die Arbeitszeiten hatte.

    Normalerweise wurde ein zwei Stunden nach dem Aufstehen gefrühstückt und am Spätnachmittag gab es Mittagessen. Nun haben wir gegen Mittag warm gegessen und heute Abend macht sich jeder selber was. Denn ich esse, von wegen Intervallfasten gerne so gegen 16:00. Da ist Viktor noch nicht zurück. Nun kann man denken, warum erzählt die Frau das? Was hat das mit dem Schreiben zu tun? Eine Menge. Die zwei Stunden bis zum Frühstück habe ich in der Regel mit Social Media, Youtube gucken und so vertrödelt. Heute habe ich nach dem Aufstehen einen Brotteig gemacht, den Terrassentisch mit Leinöl behandelt, mein Kontingent geschrieben, Reis gekocht, die vorgekochte Bolognese aufgewärmt, Mittag gegessen und das Brot abgebacken. Nun habe ich den ganzen Nachmittag vor mir, muss mich nicht mehr aufraffen etwas vernünftiges zu tun, sondern kann lesen, stricken, spazierengehen oder was auch immer. Das erstaunliche ist, dass ich schreiben werde. Wenn ich diesen Post fertig habe, werde ich den Internetrechner ausmachen, den Schreibrechner mit auf die Terrasse nehmen und ein wenig mehr an meinem Text basteln.

    Ein schönes Gefühl, schon so viel erledigt zu haben. Viktor gefällt es auch, er hat bereits seine Musikrezensionen fertig geschrieben und wird sich gleich zur Probe aufmachen. Wir werden es wohl erst einmal so beibehalten. Auch ist so ein Bruch in der Routine nicht verkehrt, um anderes zu verändern. Schon lange will ich meine Online Zeiten reduzieren. Neulich ist mir aufgefallen, dass ich auf Youtube Videos gucke, wie man das angehen kann. Das schien mir nun doch ein wenig reichlich verdreht

  • Alter Botanischer Garten im März

    Heute bin ich endlich mal in den alten Botanischen Garten gefahren. Das ist so ein feines Gelände und dieses Jahr hatte ich mir ja vorgenommen, dort mal so dann und wann vorbei zu schauen. In dem Haus auf dem Foto war ich schon oft, aber halt immer eher abends zu Lesungen. Es ist das Literaturhaus.

    Eine feine Runde. Es hat gut getan, mal wieder ein wenig weiter vor die Tür zu kommen. Sogar gut gelaunte Menschen habe ich getroffen und mit ihnen interagiert. Soll mal einer sagen, ich habe keine Social Skills.

    Hin und zurück bin ich am Reventlouufer längs. Dort habe ich auch ein paar Fotos gemacht, doch es war recht diesig und so wirklich schön, sind die nicht geworden. Außer der gespiegelten Möwe habe ich da wenig zu bieten.

    Da ich natürlich zu warm angezogen war, bin ich reichlich durchgeschwitzt und werde mal unter die Dusche hüpfen. Anschließend habe ich ein Date mit Eleonora Schabowski. Vorher allerdings noch ein wenig Recherche zu diversen Themen, die mit der Dame und ihren Umtrieben zusammenhängen.