Schreiben

  • Autobiografie/Biografie,  Roman,  Schreiben

    Schreiben – Selbstbild mit Tier von Andreas Niedermann

    Der junge Andreas Niedermann aus der Schweiz will Schreiben. Das ist eigentlich das einzige, was der sicher weiß … und dass er aus der Schweiz wegwill. Doch wie jeden jungen Autoren treibt auch ihn die Frage um: Schreiben? Wie geht das eigentlich? Und wovon lebt man, bis man von Schreiben leben kann? Geld ist eines der Grundprobleme, denn wenn es da ist, hat es die Tendenz schnell wieder weg zu sein. Wenn man in Jobs unterwegs ist, die man um das Geldes wegen annimmt, ist man schnell geneigt zu kompensieren, was ausgesprochen gut mit Alkohol geht. Niedermann gerät in einen Kreislauf von Zeiten in denen er Schreiben könnte, aber nicht kann, weil er Geld braucht und kompensieren muss oder eben in denen er schreibt, sehr frugal lebt und die Salami zum Brot schon mal geklaut wird. Doch er schafft es, schließlich ist sein erstes Buch da. Sauser und es ist ein Erfolg! Doch nichts ist für immer und alles beginnt von vorn.

    Andreas Niedermann ist ein Garant für ein absolutes Lesevergnügen. So auch hier! Ihn in der Retrospektive auf seinem Weg zum Schreiben und seinen beruflichen Schlenkern, da war viel Schönes dabei – Almhirte, Bühnenbauer, Kinovorführer, Bauarbeiter – begleiten, war mir eine große Freude. Man kann wirklich nicht sagen, dass Niedermann sich und seine Leser schont, dafür gehr er viel zu offen, humorvoll und teils schonungslos mit seinem jüngeren Ich um. Gerade das macht aber seinen Reiz aus.

    Das mit dem Tier im Titel, erklärt sich beim Lesen des Buches, was ich nur wärmstens empfehlen kann.

  • Einfach mal so,  Schreiben

    Offline schreiben

    Erst war ich ein wenig verdrossen, dass der W-Lan Empfang beim Thinkpad nicht mehr funktioniert. Doch ich muss gestehen, dass kann auch ein Segen sein. Am Schreibtisch arbeite ich ja eh mit LAN-Kabel und natürlich ist es fein, mal eben nach Mails zu gucken, mal eben zu sehen, was so auf Facebook läuft und so weiter. Heute Morgen jedoch bin ich früh hoch und habe das ThinkPad mit auf die Terrasse genommen. Draußen schreiben ist schön, vor allem früh morgens, wenn es noch nicht so heiß ist und die Nachbarn noch schlafen. Da ich mit eiener Idee für die neue Geschichte aufgewacht bin, dachte habe ich mich sofort ans Werk gemacht und es war fein, so ohne Ablenkung zu schreiben. Wenn es einmal hakte, habe ich nicht angefangen Candy Crush oder Blossom Blast zu spielen, sondern einfach durchgelesen, was ich schon habe und dann ging es weiter. Mein Tagespensum für die neue Geschichte, die fürs erste Fahrstuhl heißt, habe ich nun erfüllt. Nach dem Frühstück werde ich Brotbacken und danach geht es mit dem Raunachtsbüchlein weiter.

    Nachdem ich fleißig war, konnte ich auch ein wenig mit Gimp spielen. Das macht mir immer wieder mal Spaß. Nun naht Viktor mit dem Frühstück. Habt einen schönen Sonntag.