Schreiben

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    Qualitätszeit

    Heute wieder ein schöner Tag, aber mir zu warm zum Spazierengehen. Also habe ich es mir im Garten gemütlich gemacht und mein Schreibzeug mit rausgenommen. Ich schreibe gerne mit der Hand, muss es aber noch am selben Tag auf den Rechner übertragen, weil ich später nicht mehr lesen kann, was ich da geschrieben habe. Es sollen ja keine Meisterwerke verloren gehen, nicht wahr? Meistens sind es keine, aber die eine oder andere Idee ist schon mal dabei.

    Die Blumenbar ist nun auch geöffnet und es ist einiges, wenn auch nicht so viel wie noch letztes Jahr, unterwegs, um sich zu delektieren. Manchmal halten die Summser sogar lange genug still, damit ich ein Foto machen kann.

    Doch ich habe nicht nur geschrieben und fotografiert, sondern auch Kastanienblüten zusammengefegt und die Pflanzen mit Wasser versorgt. Bewegung und manuelle Arbeiten sollen sich ja gut aufs Gehirn auswirken und helfen zu regenerieren. Aus der Abteilung Sachbuch lese ich gerade: Das erschöpfte Gehirn von Dr. Michael Nehls. Sehr interessant.

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    Mir ist heute so Samstag

    Der Feiertag hat mich so durcheinander gebracht, dass ich heute dauernd denke es wäre Samstag. Überhaupt war es eine merkwürdige Woche. Dienstag habe ich mich noch so angeschlagen gefühlt, dass ich einen Ärztemarathon plante und Mittwoch bin ich zum Markt und zur Bücherei und alles zu Fuss. Gut, danach war ich erschöpft, aber ich habe die Runde geschafft. Anscheinend reicht es meinem Unterbewusstsein mit einem Ärztemarathon zu drohen und schon setzt es Blitzselbstheilungskräfte frei. Jedenfalls hat es mir sowohl körperlich, als auch seelisch gut getan, mal wieder ein wenig unterwegs zu sein.

    Gestern habe ich denn das schöne Wetter im Garten genossen. Viktor und ich habe unsere Kameras getauscht und so habe ich nun, nach einigem Hin und Her die Olympus PEN F wieder. Irgendwie schön, mal wieder mit der unterwegs zu sein.

    Zur Zeit bin ich ein wenig neben der Spur was das Schreiben betrifft. Also das konkrete sich an den Rechner setzen und schreiben. Gerade findet alles noch im Kopf statt. Vampire, Eleonora Schabowski und Tabea Rubens wirbeln da dauernd rum und ich träume von ihnen. Vorbereitung aufs Schreiben im Schlaf, sozusagen.

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    Samstag

    Samstag und endlich ist es einmal schönes Wetter. Es ist so eine Erleichterung nicht nass zu werden auf der Einkaufsrunde. Gestern habe ich es nicht mehr geschafft alles Nötige zu besorgen und so bin ich heute morgen los. Zum Glück war es nicht so voll bei Erdkorn.

    Die Tulpen haben sich dieses Jahr lange gehalten, aber so langsam sind sie am Verblühen. Da kann ich denn bald die Zwiebeln herausnehmen und wenn sie trocken sind bis zum Herbst einlagern. Natürlich kann man sie auch einfach in der Erde lassen, aber da ich nur ein kleines Beete zur Verfügung habe und auch noch Herbstblumen haben möchte, mache ich mir die Arbeit und buddel die Zwiebeln aus.

    So, nun werde ich mich mal an den Abwasch machen und ein wenig was fürs Abendessen vorbereiten, dann geht es zum Schreiben auf die Terrasse. Habt einen schönen Samstag.

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    Cloudkram, Vampire und was sonst noch anliegt

    Das Thema Vampire ist noch immer aktuell und wird es auch noch einige Monate bleiben. Damit ich bei der Stange bleibe und für eine eigene Geschichte inspiriert werde, nasche ich verstärkt Har… Vampire. Wenns nicht helfen sollte, war es wenigstens lecker. Auch wenn ich sonst Bio lebe, ich habe meine Ausrutscher und das ist auch gut so.

    Ansonsten habe ich mich nach einem Cloudanbieter umgesehen. Drive oder Onedrive will ich sowieso nicht und beide laufen auch nicht reibungslos unter Linux. Dropbox wäre eine Alternative und läuft auch gut, aber irgendwie werde ich nicht richtig warm damit. Also habe ich mir nun einen Nextcloud Account erstellt, denn dieser Anbieter funktioniert sehr gut unter Linux. Fürs erste habe ich mir die freie Version mit 8 GB Speicher gesichert. Wenn ich damit zufrieden bin, lässt es sich immer noch ausbauen.

    Zwischendrin bin ich noch mal schnell in den Garten gehüpft und habe ein wenig Unkraut gezupft. Heute hatten wir einen fast regenfreien Tag und so zog es mich nach draußen. Am Wochenende soll es wärmer werden. Ach ja, da ich schon mal draußen war, habe ich auch gleich noch ein paar Ringelblumen ausgesät.

    Ansonsten bin ich am Arbeiten und so froh, dass es mir wieder besser geht.

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    Zurück am Schreibtisch

    Gestern habe ich also wieder angefangen zu arbeiten und es lief gar nicht mal schlecht. Die Geschichte von David Slattery ist übersetzt. Also der erste Durchlauf. Nachher nehme ich sie mir noch einmal vor und kümmere mich um die Feinheiten. Ansonsten werde ich gleich noch eine Rezension schreiben. Mehr dazu morgen.

    Allerdings muss ich gestehen, dass ich gestern abend schon erschöpft, aber auch zufrieden war. Obwohl ich sehr viel englisch lese und höre, hatte ich nach der langen Pause Bammel, es nicht hinzubekommen. Natürlich hatte ich keine Angst die Geschichte nicht zu verstehen – ich hatte sie ja bereits gelesen -, sondern die Befürchtung nicht die richtigen Worte zu finden, um ihr in der Übersetzung gerecht zu werden. Aber es hat ja geklappt und sollte es an der einen oder anderen Stelle nicht ganz rund sein … das ist es beim ersten Durchgang ja nie und lässt sich leicht verbessern.

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    Sonntagsausflug

    Da das Wetter noch mitspielt haben wir heute einen kleinen Ausflug gemacht. Mit dem Bus bis zur Reventlowbrücke und von dort zu Fuß die Kiellinie entlang in Richtung Geomar-Aquarium. Dort haben wir natürlich auch gleich mal reingeguckt.

    Die meisten Fotos die ich dort gemacht habe, sind auf Grund der Lichtverhältnisse nichts geworden, daher nur ein paar Fischköppe und wuselige gefleckte Katzenhaie, plus einer Rochenart, deren korrekte Bezeichnung ich gerade nicht mehr präsent habe.

    Vom Aquarium ging es denn weiter in Richtung Bus und nach Hause. Das war nun der längste Ausflug, seit ich mich vom Krankenlager erhoben habe. Eine schöne Runde, die mich angestrengt hat, aber nicht so sehr, dass ich nun total geschafft bin.

    Den restlichen Sonntag lasse ich gemütlich ausklingen und ab morgen widme ich mich den Vampiren und ähnlichen Figuren und ich werde eine Geschichte von David Slattery übersetzen.

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    Auf ein Neues im Februar

    Das neue Jahr ist nun schon fast einen Monat alt, also im Grunde fast rum. Den Januar habe ich nicht am Schreibtisch verbracht, sondern hatte Qualitätszeit mit meinen Enkelinnen. Das wird auch noch die erste Februarwoche so sein. Doch dann geht es zurück an den Laptop und in die neuen Projekte. Ein wenig habe ich auch hier gearbeitet, aber bei weitem nicht so viel wie ich mir gewünscht hätte. Zum Glück drängt mich niemand, also in der physischen Welt. Meine Leute aus den Geschichten schleichen sich sehr oft in meine Gedanken und wollen Aufmerksamkeit … und die sollen sie auch bekommen. Auch wenn ich nicht direkt geschrieben habe, mein Notizheft ist voll.

    Es war gut einmal die Komfortzone zu verlassen und woanders zu sein. Ich habe ja lange in Hamburg gewohnt und es war schön die alten Plätze – auch die, die nicht mit den schönsten Erinnerungen verbunden sind – zu besuchen und den Erinnerungen nachzufühlen. Auch in der Richtung entsteht etwas, aber das ist noch im Samenkornstadium. Also gibt es noch nichts zu erzählen.

    Alles Liebe

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    Und manchmal kommt es anders

    Nein, ich meine nicht den Frost. Der kam nicht überraschend. Ich muss gestehen, dass ich mich sogar über ihn gefreut habe. Deutlich weniger bedrückend, als das ewige Grau und nass. Dazu noch die Muster, die es auf den Blättern der Kapuzinerkresse bildet. Wahrlich fein.

    Wer genau hinsieht, entdeckt ein Insekt in der Blüte. Ich bin richtig froh, dass ich die Kapuzinerkresse noch stehen lassen hab. Als ich neulich im Garten röttelte war ich versucht sie rauszunehmen, um besser an das Kastanienlaub zu kommen.

    Doch der Titel bezieht sich auf etwas anderes. Ich schreib ja bereits, dass ich im Moment wieder an Tore & Wölfe DAGAZ arbeite und dass Tabea Rubens erst einmal Pause hat. Dass ich immer mal wechsele ist auch so ungewöhnlich nicht. Lustig ist nur, nachdem ich Tore & Wölfe ISA fertig hatte, war ich mir ziemlich sicher zu wissen, in welche Richtung der zweite Teil gehen wird. Doch meine Figuren sind anderer Meinung, die haben mal wieder eigene Vorstellungen. Das ist einerseits ein gutes Zeichen, denn es zeigt, dass die Charaktere lebendig sind. Andererseits habe ich mal wieder das Gefühl, nur die Chronistin und nicht die Kreatorin zu sein.

    Ich schreibe ja Bücher und Geschichten mit Papyrus Autor und habe neulich die neuste Version erworben. Die hat nun einige neue Features, mir gefällt besonders, dass ich eine Meldung bekomme, wann es Zeit wird eine Kaffeepause zu machen.

  • Schreiben

    Es lebe die Abwechselung

    Es ist schon lustig, die letzten Wochen habe ich überhaupt nicht groß an Tore & Wölfe Dagaz, also den zweiten Teil meines letzten Buches, gedacht. Im Gegenteil, bis vorgestern war ich gut in einem neuen Projekt unterwegs, doch auf einmal kam ich damit nicht weiter. Das ist nichts ungewöhnliches, manchmal braucht es halt ein wenig Raum und dann flutscht es wieder. Heute Morgen nun, beim Aufwachen, waren auf einmal meine Wannaheimer da und ich wusste, was dort als nächstes anstand. Also habe ich heute daran weitergeschrieben.

    Das ist der Grund, warum ich gerne mehrere Projekte auf einmal verfolge, wenn es mit einem nicht weitergeht, dann eben mit dem anderen.

    Aber nun ist erst einmal Feierabend. Bis morgen!

  • Kreatives Schreiben,  Persönliches,  Schreiben,  Selfpublishing

    Erdung

    Zurzeit bin ich sehr intensiv im Wolkenkukusheim unterwegs und fühle mich extrem leicht, obwohl ich nicht gerade abgenommen habe in letzter Zeit. Es ist eher so eine Leichtigkeit im Kopf und ein Unwillen mich mit praktischen Dingen, wie Staubsaugen oder Wäschewaschen zu befassen. Auch Einkaufszettel schreiben finde ich zutiefst unkreativ und kann mich kaum dazu aufraffen. Nun ist es aber so, dass es einer Geschichte ganz gut tut, wenn die Autorin eine gewisse Bodenhaftung hat. Nicht alles was man scheinbar inspiriert schreibt, ist wirklich gut. Gerade beim Schreiben eines Romans, kommt es oft genug auf kühles Abwägen an, darauf ein Gleichgewicht zu halten und es braucht Disziplin. Nämlich sich auch dann hinzusetzen und zu arbeiten, wenn die Muse nicht küsst.

    Das mit der Disziplin fällt mir oft schwer, denn ich habe zwar den Drang zum schreiben, aber keinen eigentlichen Druck. Mir sitzt kein Verlag im Nacken, da ich Selfpublisherin bin. Also gibt es nur die Deadlines und Zeitpläne, die ich mir setze. Da habe ich oft mit der Neigung sie zu verschieben zu kämpfen.

    Heute habe ich beschlossen, dass ich wieder ins Gleichgewicht kommen muss und Erdung brauche. Wo kriegt man die am Besten? Klaro, beim in der Erde wühlen im Garten. Die letzte Zeit war so viel Regen, dass ich noch nicht mit den Winterarbeiten begonnen habe und da es heute trocken war, jedenfalls fürs erste, habe ich die Gelgeneheit genutzt und ordentlich geackert. Nun geht es besser. Denn merke: Wenn man den Kopf in den Wolken hat, sollten die Füße fest auf dem Boden stehen!

    Alles Liebe