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Recherchetour 1 – Fit bin ich wirklich nicht

Heute ging es in die Moorteichwiese. Als ich 2000 nach Kiel zog, wohnte ich direkt gegenüber von diesem Park. Er war mein erster Kraftort. Ich wohne immer noch dicht bei und bin dort viel spazieren und fotografieren gegangen. Doch seit ungefähr einem Jahr, bin ich nicht mehr oft dort gewesen. Überhaupt habe ich meine alten Plätzen hier im Viertel vernachlässigt. Einmal liegt es sicher daran, dass ich durch das D-Ticket ausgedehntere Ecken besuchen kann und, ein weiterer Punkt, ich bin viel weniger spazierengegangen. Das soll nun wieder anders werden und dass das dringend nötig ist, hat sich deutlich gezeigt. Zum Park, eine mittlere Runde und zurück, ist eine Sache von ungefähr 40 Minuten, also kein großes Ding. Ich bin durchgeschwitzt, erschöpft und ein wenig atemlos wieder angekommen. Das geht so nicht!

So ist es also gut, dass mein neues Schreibprojekt, es geht um Stadtenergien, Orte die Kraft geben, Orte die Kraft rauben, Orte an denen beides möglich ist und so weiter, es erfordert, dass ich mich mehr nach draußen begebe und weitere Strecken als bis zur Bushaltestelle laufe.
Doch wie habe ich die Moorteichwiese nun empfunden? Ich glaube wir fremdeln ein wenig. Früher war es wie alte Bekannte treffen. Es fühlte sich wie eine Umarmung an, wenn ich in den Park kam, dass ist heute nicht so gewesen. Mal sehen, ob es einfach ist, weil ich lange nicht da war oder aber, weil sich dauerhaft was verändert hat. Ich werde berichten.
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Plötzlich blauer Himmel

Gestern Nachmittag wurde es denn doch noch schön und da ich nach grauen Tagen drinnen, so langsam einen Lagerkoller entwickelte, habe ich mich noch zu einem Spaziergang aufgemacht. Gehen, fotografieren und denken, dass ist das, was bei mir einem Hobby am Nächsten kommt.

Seit ich wieder ein D-Ticket habe, war ich eher selten im direkten Umkreis unterwegs, sondern habe es genutzt um auch einmal ein bisschen weiter weg vor die Tür zu kommen. Doch gestern bin ich mal in die Moorteichwiese, die sich im Laufnähe zu meiner Wohnung befindet. Dort lässt sich immer mal gut sein.

Wieder zu Hause war es an der Zeit mich ans Brotacken zu machen. Mal wieder eines aus Weizenvollkornmehl, Buchweizenvollkornmehl und Dinkel 630. Zur Zeit ist das mein liebstes.
Heute geht es weiter mit Tore und Wölfe – Dagaz und später soll es Linguini mit Gorgonzola geben. Habt einen schönen Tag.





