• Zeit der Fülle und Vorbereitung aufs Schreiben

    Die Apfelzeit beginnt und jeden Tag gibt es Trauben. So eine Fülle. Wirklich wunderbar. Die Äfel sind schön reif und eine eher mürbe Sorte. Davon werde ich morgen einen Apple Crumble machen. Da Morgen auch Herbstputz angesagt ist, brauche ich etwas Stärkendes.

    Den heutigen Tag habe ich damit verbracht meinem Rechner ein Up-date zu verpassen und mir die Schreibprojekte für den Herbst einzurichten. Langsam wird es Zeit, dass ich alles soweit klar habe, damit ich gleich loslegen kann, wenn es dunkler wird und nasser.

    Dabei war ich sehr froh, das Papyrus wieder funktioniert. Vor einigen Wochen wollte es auf einmal nicht mehr unter Linux. Ich habe keine Ahnung was das Problem war. Heute habe ich also Linux Mint 22.2 installiert und Wine (Emulgator für Windows Programme) neu aufgesetzt, dann einfach mal probiert und siehe da es läuft. Das freut mich nun doch. Denn es ist schon der Ferrari unter den Autorenprogrammen, schon alleine wegen des Duden Korrektors. Nun hoffe ich, dass es weiter läuft und ich einiges fertigbekomme.

    Heute Nacht hat es geregnet und das hat dem Garten gut getan. Okay, die Gladiolen hat es ein wenig gezaust, aber nicht zu sehr. Die werden sich wieder erholen.

    Nun werde ich mal Feierabend machen. Viktor ist unterwegs und ich denke, ich werde mich noch ein wenig raussetzen und einen Tee trinken. Habt es fein!

  • Nach dem Holz

    So mein Teil, nämlich das Holz von der Straße klauben, ist getan. Viktor verstaut es nun in seinem Schuppen und dann gibt es Käse-Schinken-Nudeln. Anstrengende Arbeit verlangt deftiges Essen. Ich sollte mich nicht beklagen, ein Parkplatz vor der Haustür war frei, das Wetter sehr fein (allerdings war es saukalt) und 2 Smtr. sind nun nicht ganz so viel. Das war zu Zeiten anders, in denen ich auch noch Holz brauchte. Aber an solchen Arbeiten stelle ich auch fest, dass ich älter werde. Das ist mir in jüngeren Jahren leichter gefallen und hat mir sogar Spaß gemacht.

    Ein Übergang kündigt sich an, sagt meine Tageskarte und das spüre ich ja auch schon lange. Es ist nicht nur, dass ich körperlich nicht mehr so leistungsfähig bin, es hat auch mit der Akzeptanz zu tun, dass mir vieles nicht mehr ganz so leicht fällt.

    Ansonsten ist alles am Laufen, mit dem Schreiben komme ich gut voran und bald wird es auch wieder Rezensionen geben. Die Rezensionsexemplare trudeln, wie jedes Jahr vor der Leipziger Buchmesse, vermehrt ein. Es ist die Zeit der Neuerscheinungen. Heute kam Wiederholung von Vigdis Hjorth. Die Bücher dieser norwegischen Autorin sind immer ein Fest. Übersetzt wurde es von Gabriele Haefs. Es stehen mir also erlesene Stunden ins Haus.

  • Tschüss Januar

    Der letzte Januartag! Irgendwie ist der erste Monat des Jahres auch immer der längste. Liegt wahrscheinlich am Wetter oder so. Dieser Januar hat sowohl Süßes als auch Saures gebracht. Das Saure bezieht sich eher auf die poltischen Entwicklungen, im beruflichen und privaten gab es viele schöne Momente. Also will ich mal nicht zu laut klagen.

    Am Sonntag ist bereits Imbolc, der heidnische Frühlingsanfang. Das Erstarken der Sonne wird gefeiert und dass langsam wieder mehr Farbe in die Welt kommt.

    Die heutige Tageskarte passt sehr gut dazu. Im klassischen Tarot ist es „Die Wiedergeburt“ im Wildwood Tarot „The Great Bear“. Eine Karte die Unterstüzung bei Neuanfängen verspricht. Komisch. bei allem was so vor geht in der Welt, ist das Grundgefühl bei mir: Alles wird gut! … Jedenfalls bis ich Nachrichten schaue.

    Das Wochenende werde ich zum Arbeiten nutzen. Das neue Projekt ist komplett angelegt, die meisten Hintergrundarbeiten erledigt und der gute Gatte hat versprochen Maultaschen und Kartoffelsalat zu machen, was bedeutet, dass ich in Ruhe schreiben kann.

    Habt es fein!

  • Ausbalancieren

    Es ist gar nicht so einfach die Balance zwischen meinem Energiehaushalt und dem was ich alles machen möchte zu finden. Da ist das Lernen, das Schreiben, Tarot, das Lesen, Kochen-Backen, Haushalt und Garten. Zur Zeit liegt der Schwerpunkt sehr auf Lernen und Schreiben und genügend Bewegung. Leider ist mein Energielevel nicht besonders hoch, was bedeutet, dass ich aufpassen muss nicht zu weit über meine Grenzen zu gehen.

    Die letzten Tage habe ich sehr intensiv gelernt mit Scrivener umzugehen, jedenfalls so weit ich es nun brauche, wenn es ans Überarbeiten geht, wird da noch einiges zukommen, aber die Tutorials dazu gucke ich mir erst an, wenn es soweit ist.

    Ansonsten war heute einkaufen angesagt, sehr passend, denn das Wtter lud wahrlich nicht zum Spazierengehen ein. Also bin ich in den Bus gestiegen und zu Alnatura gefahren. Ein beruhigendes Gefühl, wenn die Schränke voll sind.