Craftwork

  • Craftwork,  Einfach mal so,  Roman,  Schreiben

    Vertüddelt und Quarttrick

    Tja, da hatte ich mich wohl ein wenig vergallopiert. Als ich heute Morgen mein Geschreibsel durchlas, stellte ich mit Schrecken fest, dass die Geschichte so nicht funktioniert. Also muss ich das nun erst einmal entwirren, bevor ich einfach weiterschreibe und total neben die Spur komme. Kommt alles nur daher, dass ich nicht plotten mag, was aber, scheint es, unerlässlich ist, wenn man eine Geschichte schreibt, die nicht nur einen sehr großen Personenkreis umfasst, sondern auch noch in mehreren Welten mit unterschiedlichen Gesellschaftsformen spielt. Also habe ich mich nun ans Plotten gemacht.

    Davon hat mir so der Kopf geraucht, dass ich Viktor zu einer Spazierrunde animierte, damit ich wieder klarsehe. Und das obwohl das Wetter so gar nicht zum draußen herumlaufen einlädt. Aber wozu hat die Göttin die Regenjacken erfunden. Also sind wir los und damit auch beim 2. Teil der Überschrift. Gestern sagte ich nach der Spazierrunde: Nun sind wir drei Tage hintereinander spazieren gewesen! Ein Hattrick! Viktor meinte darauf hin: Und wenn wir morgen auch gehen, ist es ein Quarttrick. Nur so zur Erleuchtung. So, nun noch ein wenig arbeiten und dann gibt es Abendessen. Nochmal Pasta, es ist noch Sauce vom Auflauf da.

  • Craftwork,  Kreatives Schreiben,  Lesestoff,  Persönliches

    Stricken, Schreiben, Lesen

    Wenn man noch Kochen, Backen, Essen hinzufügt, hat man einen recht guten Überblick über mein momentanes Leben. Die Tätigkeiten erfolgen nicht notgedrungen in der Reihenfolge, aber sie machen schon einiges aus. Die Wolle auf dem Foto ist übrigens meine derzeit liebste Sockenwolle: Schoppel Admiral Hanf.

    Hier ist sie noch einmal gestrickt zu sehen. Ich bin ein wenig weg von so bunt wie möglich.

    Was nun das Lesen betrifft, so bin ich da mal wieder bei den Märchensagas gelandet. So eine feine Sammlung. Die passen so gut zum Wetter, spielen sie doch im Land von Schnee, Eis und Feuer.

    Was nun das Schreiben betrifft, so bin ich gut damit beschäftigt. Tatsächlich habe ich es geschafft jeden Tag an meinem Text zu arbeiten. Es ist anstrengend zur Zeit, denn es geht um verschiedene Gesellschaftsentwürfe und es bedarf eben auch einige Recherche. Aber es macht auch Spaß.

  • Astrologie,  Craftwork,  Einfach mal so,  Nahrung

    Erbsensuppe, Astrologie und Stricken

    Während auf dem Ofen die Erbsensuppe vor sich hinkocht, bin ich schnell zum Handarbeitsladen um die Ecke geküpft und habe Rocailles für die zweiten Calw gekauft. Wolle dafür habe ich noch und die wird nun mit den Perlen zu einem Weihnachtsgeschenk für meine Enkelin Melinda verarbeitet.

    Ansonsten ist es ruhig. Was gut ist. Seit ich ein Gespräch mit Silke Schäfer im Fairtalk gehört habe, hat mich die Lust gepackt, mich doch einmal mit Astrologie zu beschäftigen. Also habe ich mir ihr Buch besorgt und werde es aufmerksam studieren. Natürlich bin ich auch weiter in Sachen Tarot aktiv und habe auch sonst so einige Thema die mich interessieren und in die ich tiefer eintauchen werde. Mir macht es Spaß zu lernen und es gibt sovieles, dass ich nicht weiß. Eigentlich weiß ich nur, dass ich nicht lange genug leben werde, um alles zu entdecken, das mich interessiert.

    Diese Woche war recht unruhig, obwohl ich persönlich gar keine Termine im Außen hatte. Viktor war allerdings viel unterwegs und das bringt doch den gewohnten Rhytmus durcheinander. Wir haben aber auch eine Menge geschafft. Am Mittwoch waren wir unsere Freunde Valya und Sascha besuchen, zum deutsch-russischen Buchaustausch: Privet Kniga!. Das war sehr schön und anregend. In Sachen Küche haben wir auch einiges fertig bekommen. Die letzten Äpfel sind verarbeitet, was gut ist, denn wir sollen noch ein ganze Rutsche bekommen. Außerdem hat Viktor Gemüsebrühe gemacht und ich habe einen Riesentopf von der besagten Erbsensuppe gekocht. Das Kochen auf dem Ofen gefällt mir immer besser, der einzige Nachteil, ich habe dauernd Hunger, weil es so lecker riecht. Aber das ist eine Kleinigkeit, immerhin sparen wir so Gas. Zwar haben wir von unserem Anbieter keine Erhöhung bekommen (bis jetzt), aber es ist eh sinnvoll die Ofenwärme voll zu nutzen.

    So, nun werde ich mich mal ans Stricken machen.

    Hier der Link zu dem Faittalk Gespräch mit Silke Schäfer:

  • Craftwork,  Einfach mal so

    Wintergrün und Eis

    Die ersten drei Wochen meiner Raunächte sind um, es geht nun also weiter Richtung Licht. Nur noch ein Monat bis zur Wintersonnenwende. Gestern bin ich los und habe mir ein wenig Wintergrün besorgt und auf dem Terrassentisch arrangiert. Die letzten Jahre habe ich es immer so gemacht und es ist so schön, wenn es jetzt kalt und monochromer im Garten wird, einen Zuversicht verstrahlenden Farbtupfer und wärmespendendes Licht zu haben.

    Es hat gefroren heute Nacht. Gestern Nachmittag war es noch ein wenig über Null, heute nacht allerdings wurde es richtig kalt. Das Blatt war am Tisch festgefroren und die Kastanie wird gerade ihre letzten Blätter los.

    Das Äußere des Blogs hat sich auch ein wenig verändert. Der Schnee rieselt hier schon seit einigen Tagen. Die Widgets befinden sich nun in der alternativen Seitenleiste, die sich aufklappt, wenn man im Seitenmenue rechts die drei Querstriche anklickt. Mal sehen ob es so bleibt.

    Diese Woche liegt nicht viel an, also für mich. Viktor ist der mit den vielen Terminen, während ich mich nur auf den Besuch am Mittwoch bei unseren russischen Freunden freue.

    Ich wünsche allen eine schöne Woche.

  • Craftwork,  Einfach mal so

    Pläne und was daraus wird

    Bevor ich mich das zweite Mal in das Abenteuer 6-Wochen Raunächte aufgemacht habe, habe ich Pläne geschmiedet. Was ich an Altlasten auflösen und wie ich es angehen wollte, welche Bücher ich zur Begleitung bräuchte und welche Themen ich gerne vertiefen möchte. Alles hehre Vorhaben, aber wie so oft kam einiges anders. Das Auflösen der Altlasten ist in Gang gesetzt, ich bin noch nicht ganz durch, aber einen großen Schritt weiter und zuversichtlich, dass ich den Rest auch noch schaffe. Allerdings bin ich es ganz anders angegangen, als ich vorhatte. Die Themen die ich vertiefen wollte, waren auf einmal nicht mehr so wichtig, dafür zog es mich in eine Richtung, um die ich mich 45 Jahre gedrückt habe. Die Astrologie. Nicht dass es mich nicht interessierte, nur hat es mit Zahlen zu tun und die verwirren mich nun mal und doch, seit einiger Zeit schleiche ich um das Thema herum und nun hat es mich. Die Karte auf dem Foto stammt aus dem Göttinnenzyklus von Cambra Skade und Ulla Jannascheck, ein Deck das ich schon lange habe und dessen Bilder mich sehr anziehen. Intensiv damit gearbeitet hat ich nie. Doch nun werde ich das wohl tun, denn es ist ein astrologisches Set. In dem die Planten für Göttinnen stehen, die Sternzeichen Künsten zugeordnet und die Häuser als Wirkstätten dargestellt sind. Also eine etwas andere Herangehensweise, als die übliche.

    Auch der Kalender für 2023 ist ein astrologischer. We’Moon von Mother Tongue, ist ein Projekt von Frauen aus aller Welt, die ihre Bilder, Texte und ihr Wissen einbringen. Ich habe diesen Kalender über viele Jahre als Begleiter gehabt, bis ich letztes Jahr beschloss, dass ich ja eigentlich keinen Kalender brauche, da ich ja in meiner Tutanota App einen guten habe. Nun, auch wenn Tutanota toll ist und die App sowohl für E-Mail, als auch als Adressbuch und Kalender wunderbar funktioniert, möchte ich doch analoger werden und der We’Moon orientiert sich eben auch am achtspeichigen Rad, dem Jahreskreis, dem auch ich folge. Was bedeutet, die Feste sind sowohl lunar als auch kalendarisch angegeben und die Mondphasen auch. Ich freue mich, dass ich ihn wieder habe. Es ist Viktors Geburtstagsgeschenk an mich, allerdings weiß er noch nichts davon, es soll eine Überraschung sein.

  • Craftwork,  Einfach mal so,  Nahrung

    Dauernd ist was

    Da hatte ich mich so auf Ruhe gefreut. In Sachen Außentermine haut es auch hin. Aber ansonsten scheint dauernd was zu sein. Heute war der Schornsteinfeger da. Öfen abnehmen, Schotter aus den Abzügen räumen, fegen und so weiter. Viktors Wohnung, meine und die neue, in der zwar kein Ofen mehr ist, aber über der immer noch jemand mit Ofenheizung wohnt. Da auch die neue Wohnung Souterrain ist, endet hier alles und muss geräumt werden. Natürlich sind es keine Arbeiten, die ich selbst machen muss. Aber dasein muss ich und in meiner aktuellen Wohnung alles frei machen und wieder zurückstellen. Donnerstag kommt nun noch das Holz, das wir auch dringend brauchen. Und schon wieder sage ich: Aber ab Freitag, da wird es ruhiger, da komme ich endlich zu schreiben und zum Stricken. Denn ich will einen Calw mit Perlen drin stricken.

    In dem Schornsteinfegerdurcheinander, habe ich wenigstens noch geschafft, das Apfel-Chutney zu Ende zu kochen. Gestern musste ich es erst einmal zur Seite stellen, weil ich keinen Ingwer mehr hatte. Nun ist es getan. Diesmal nicht mit Sultanien, sondern mit Datteln und getrockenten Aprikosen. So langsam haben wir die Äpfel weggearbeitet. Das ist doch ein Grund zur Freude. Wenigstens an der Ecke wird es ruhiger.

    So, nun habe ich genug gejammert, nun muss ich duschen und dann wenigstens noch ein wenig versuchen zu schreiben.

  • Craftwork,  Einfach mal so

    Noch zwei zu erledigen und dann …

    Gestern sind wir mit dem Überarbeiten des Piratengeflüsters für die 2. Auflage fertig geworden. Nun steht noch die Vorstandssitzung vom Naturheilverein + Büro an und dann, am nächsten Donnerstag mein Vortrag dort. Danach tauche ich für sechs Wochen ab. Hier werde ich mich weiter melden. Ansonsten sind aber viel Innenschau, Meditationen und lange Spaziergänge geplant. Es war mal wieder ein anstrengendes Jahr und ich freue mich auf diese Auszeit.

    Zur Entspannung stricke ich munter vor mich hin. Endlich habe ich eine Wolle gefunden, die einen Hanfanteil hat und preislich druchaus erschwinglich ist. Diesmal werde es Socken für mich.

    Auch mit dem Schreiben wird es weitergehen. Allerdings lasse ich mir Zeit und genieße es einfach, dass mich nichts drängt.

  • Craftwork,  Einfach mal so

    Verbindungen kappen

    Mich treibt zur Zeit vieles um, unter anderen ein Dauerthema. Es geht mal wieder um Facebook. Mal wieder ist mir danach die Verbindung zu kappen. Das hatte ich, zumindest für die Raunachtszeit eh vor. Aber nun ist es früher so gekommen. Überhaupt bin ich gerade dabei Zeitfresser auszusortieren, denn ich bin mit so einigem beschäftigt, was durch dieses nur mal eben gucken was sich bei Facebook tut, zu kurz kommt. Natürlich kam schon der weise Rat, doch einfach weniger dort rumzudaddeln, doch mir geht es da, wie mit dem Rauchen. Als ich noch geraucht habe, habe ich immer wieder versucht, nur draußen zu rauchen oder eben nur zehn Stück, das klappte einen Tag, bestenfalls zwei, dann waren es wieder zwischen 30 und 40. Wie beim Rauchen auch, geht der Abschied von Facebook in Wellen. Ich habe ja schon öfters versucht wegzubleiben. Das Rauchen habe ich auch mehrfach versucht aufzugeben und eines Tages hat es geklappt. Nun soll mein Leben ein wenig analoger werden.

    Bloggen werde ich weiter und es ist mir relativ egal, ob hier viele oder wenige mitlesen. Es ist mir eine liebe Gewohnheit und solange ich Spaß dran habe, schreibe ich hier.

    Es verändert sich gerade einiges bei mir. Ich verändere mich. Druidcraft ist wieder sehr wichtig. Auch in Sachen Schreiben, sind es eher Themen aus dem Bereich, die mich interessieren. Mag dran liegen, dass die Raunächte vor mir liegen oder es ist einfach an der Zeit. Jedenfalls habe ich vor einiges in der nächsten Zeit zu verändern. Ich beginne die Zeit bis zum 31.10. schon in Verpflichtungen, die es noch abzuarbeiten gilt, zu rechnen. Piratenbuch für die 2. Auflage überarbeiten, Vorstandssitzung und Büro Naturheilverein und dann 6 Wochen für mich.

  • Craftwork,  Einfach mal so,  Jahreskreis

    Die Kastanienfegerin

    In unserem kleinen Hinterhofgarten stehen einige feine Bäume, ein Holunder, eine Korkenzieherhasel und eine recht große Kastanie, die trotz Moniermottenbefalle eine Pracht ist … und im Herbst, einiges an Früchte auf uns regnen lässt, ganz zu schweigen von der Menge an Laub. Im Oktober beginnt also meine Zeit des Fegens, erst die Früchte, dann das Laub. Es ist eine Arbeit die ich sehr mag. Das Geräusch des Rechens, die gleichmäßigen Bewegungen, das Aussortieren. Es ist so ein überschaubarer Prozess und diese sind mir in einer unüberschaubar werden Welt immer wichtiger. Da ist ein Erfolg zu sehen.

    Wie ich schon schrieb, hat dieser kleine Garten viel dazu beigetragen, dass ich in diesen verrückten Zeiten im seelischen Gleichgewicht geblieben bin. Sicher, es gab die eine oder andere kleine Unwucht, aber richtig schlimm wurde es nicht. In der Winterzeit, auch jetzt schon, wird nicht mehr viel zu tun sein. Allerdings träume ich schon von dem was ich auf Terrasse, Balkon und Garten anpflanzen werde, im nächsten Jahr.

    Dies ist übrigens der berühmte Lorbeer, der in diesem Sommer einen ordentlichen Wachstumsschub hatte.

    Meine Tageskarte habe ich heute aus dem Druid Plant Oracle gezogen. „Die Beschützer – Holunder, Weißdorn, Birke“. Ich werde den Rat befolgen und es noch ein wenig ruhig angehen lassen. Aber Kastanienharken ist ja nicht so anstrengend.

  • Craftwork,  Einfach mal so,  Uncategorized

    Herbstfarben

    Es ist wieder eine Farbenpracht, als wenn die Natur noch einmal ihre ganze Palette der Möglichkeiten auspackt, bevor es ins winterliche Grau (mit hoffentlich weißen Tagen) geht. Noch etwas angeschlagen habe habe ich mich gestern auf einen Spaziergang um den Schützenteich gemacht und ein wenig fotografiert.

    Die Sonnenblumen haben wir leider ein wenig zu spät geplanzt, aber ein wenig sind sie doch noch geworden. Mir geht es deutlich besser, allerdings habe ich mich entschlossen, diese Woche deutlich kürzer zu treten. Es ist ja auch nicht wirklich viel zu tun. Das meiste ist Recherche und die lässt sich gut einteilen. Mit anderen Worten, wenn ich müde werde, schlafe ich mit dem Buch auf dem Schoss ein.

    Zur Entspannung stricke ich Socken, ebenfalls in Herbstfarben. Diese Wolle habe ich bei Blumenkinder.eu gekauft und bin sehr angetan. Sie ist handgefärbt und macht einen stabilen Eindruck. Zum Ausprobieren habe ich noch einmal eine Docke Schoppel Admiral Hanf bestellt. Hanf interessiert mich in in Ernährung, Medizin und so weiter ohnehin, aber eben auch als Textil. So herrlich nachhaltig und nicht die Böden auslaugend. Sollte mehr zur Anwendung kommen.

    Aber erst einmal wünsche ich eine schöne Woche und viel Spaß am Herbst.