• Einfach mal so,  Kreatives Schreiben

    Entdecke die Möglichkeiten

    Ich habe mir ja immer einen Steharbeitsplatz, zusätzlich zu meinem Schreibtisch, gewünscht. Das klappte nie so richtig, dabei habe ich es mit den abenteuerlichsten Aufbauten versucht. Heute Nacht traf mich die Erleuchtung. Es gibt es Regal, das die richtige Höhe hat und mit dem heimgekehrten Thinkpad, habe ich ein Zweitgerät, das sich für das Regal eignet, weil es nicht zu breit ist. Heute Morgen habe ich mich gleich ans Werk gemacht. Des weiteren ist gut, dass ich in der Ecke noch ein LAN Kabel habe, das für einen Anschluss auf dem Schreibtisch zu kurz ist. So kann ich also meine Schreibsachen in der Dropbox speichern und habe sie auf beiden Rechnern zugänglich. Das gleicht denn auch die mangelnde W-LAN Möglichkeit am Thinkpad aus.

    Nachbar Torben hat eine Feder gepflanzt, was ich rührend fand. Er wusste nicht so recht, was daraus erwachsen soll, also habe ich beschlossen, es als Zeichen des Optimismus zu sehen und der Hoffnung, dass das unmögliche möglich ist.

    Ich wünsche euch eine schöne Woche.

  • Einfach mal so,  Schreiben

    Offline schreiben

    Erst war ich ein wenig verdrossen, dass der W-Lan Empfang beim Thinkpad nicht mehr funktioniert. Doch ich muss gestehen, dass kann auch ein Segen sein. Am Schreibtisch arbeite ich ja eh mit LAN-Kabel und natürlich ist es fein, mal eben nach Mails zu gucken, mal eben zu sehen, was so auf Facebook läuft und so weiter. Heute Morgen jedoch bin ich früh hoch und habe das ThinkPad mit auf die Terrasse genommen. Draußen schreiben ist schön, vor allem früh morgens, wenn es noch nicht so heiß ist und die Nachbarn noch schlafen. Da ich mit eiener Idee für die neue Geschichte aufgewacht bin, dachte habe ich mich sofort ans Werk gemacht und es war fein, so ohne Ablenkung zu schreiben. Wenn es einmal hakte, habe ich nicht angefangen Candy Crush oder Blossom Blast zu spielen, sondern einfach durchgelesen, was ich schon habe und dann ging es weiter. Mein Tagespensum für die neue Geschichte, die fürs erste Fahrstuhl heißt, habe ich nun erfüllt. Nach dem Frühstück werde ich Brotbacken und danach geht es mit dem Raunachtsbüchlein weiter.

    Nachdem ich fleißig war, konnte ich auch ein wenig mit Gimp spielen. Das macht mir immer wieder mal Spaß. Nun naht Viktor mit dem Frühstück. Habt einen schönen Sonntag.

  • Anthologien,  Einfach mal so,  Uncategorized

    Ein richtig schöner Nachmittag

    Gestern nachmittag habe ich mich mit zwei Kieler Autorinnen getroffen, die Geschichten zum Piratengeflüster beigesteuert haben, um ihnen ihre Belegexemplare auszuhändigen. Wir haben sehr viel gelacht und gemütlich im Zaubergarten des Frescos gesessen. Susanne Pohl und Hannah Steenbock, schreiben in sehr unterschiedlichen Genres. Susanne schreibt Krimis und Hannah Fantasy, meistens auf englisch. Was ihnen gemeinsam ist, beide schreiben Geschichten, wie ich sie gerne lese. Wir haben sehr viel gelacht und, wie es sich für Autorinnen gehört, über Bücher und übers Schreiben gesprochen.

    In den letzten beiden Wochen war ich sehr viel unterwegs und habe so einige Leutchen getroffen. Das hat gut getan und hat mich in vielerlei Hinsicht inspiriert, doch nun wird es langsam Zeit wieder an den Schreibtisch zurückzukehren und das Raunachtsbuch fertig zu machen, um dann endlich komlett in die neue Geschichte einzutauchen.

  • Einfach mal so,  Kreatives Schreiben

    Wieder zu Hause … nicht nur ich

    Nein, nicht nur ich bin wieder in Kiel gelandet, sondern auch mein ThinkPad, das ich vor einigen Jahren gebraucht gekauft habe, mit Dock und allem. Als dann die Lockdowns kamen und die Kinder Homescooling hatten, brauchten sie einen Laptop und ich habe ihnen das ThinkPad überlassen. Nun haben sie ein I-Pad und einen kleinen modernen, schicken schlanken Laptop und wollen dieses edle, praktische Teil nicht mehr. Dabei hängt der wenigstens nicht an Apple oder Google, sondern läßt sich wunderbar mit Linux betreiben. Viele der neueren Geräte, leider auch von Lenovo, lassen eine Linuxinstallation nicht mehr zu. Auf diesem guten Teil, hatten die Gören Windows 10, was ich schnell geändert habe. Nun läuft er mit LinuxMint 21 Mate und es geht. Einziger Nachteil war, dass der Akku nicht mehr hielt. Also habe ich den Händler meines Vertrauens angerufen und der hat umgehend einen besorgt. Die 50,00 € sind wohl investiert und ich war auch sehr überrascht über den Preis. Nachdem ich mich im Netz umgeschaut hatte, hatte ich mit irgendwas zwischen 75 € und 100 € gerechnet. Lohnt sich halt doch mal beim lokalen Händler nachzufragen.

    Mein einziger Grund Windows auf irgendeinem Gerät zu haben war, das Papyrus Author nicht stabil unter Wine lief, das tut es zwar unter Mint21, ist aber (toi toi toi) nur noch kurz nötig, ich schaue mir gerade Manuskript an. Das ist nicht so komfortabel wie Papyrus, aber für meine Zwecke reicht es völlig aus. Noch behalte ich beide, aber wenn Manuskript sich weiter gut benimmt, dann werde ich mich auch von Papyrus und Wine verabschieden.

    Während auf dem ThinkPad die Updates liefen, habe ich auf dem Tower ein wenig gegimpt. Das habe ich ja lange nicht.

    Und sonst? Hier ist schon alles aufs Wochenende ausgerichtet. Es soll ja noch mal richtig warm werden. Ich wünsche euch allen ein schönes und erholsames WE.

  • Einfach mal so,  Krimi,  Lesestoff

    Schlapp – ein wenig

    Ein wenig angeschlagen bin ich schon. Der übliche Hamburg Kater, nach der Bahnfahrt. Trotz Attest, habe ich es mit Maske versucht, und dafür mit Angstträumen und Migräne bezahlt, da aber immer mehr Ärzte befürchten müssen, dass sie „Besuch“ (zwei Ärzt:innen meiner Bekanntschaft, ist das passiert) bekommen, wenn ihr Name auf Attesten auftaucht, mag ich es schon gar nicht vorzeigen. Jedenfalls bin ich heute einigemaßen geschafft und am überlegen, wie ich nach Hamburg komme, wenn ich muss, ohne mit der Bahn zu fahren. Wenn sich keine findet und es unbedingt nötig ist, werde ich es wohl in Kauf nehmen müssen, dass ich wieder mit den Folgen zu kämpfen habe.

    Doch ega,l ich bin wieder zu Hause, heute gibt es Pizza und nach der gehe ich früh ins Bett und lese den neuen Anne Holt. Der war bei meiner Rückkehr in der Post. Also das Rezensionsexemplar, offizieller Termin der Veröffentlichung ist der 21.9.2022. Es ist der zweite Fall der Ermittlerin Selma Falk. Die ich schon im ersten Buch unwiderstehlich fand.

    Beim Fotos durchsehen, stieß ich auf das hier. Meine Gören, Viktor und auch ich sind echte Leseratten und Harry Potter Fans. Die Kinder so sehr, dass sie die Bücher in allen Sprachen haben, in denen sie lesen. Jenni liest gerne auf französisch, Selena auf spanisch, Melli versucht sich an der englischen Ausgabe und Opa Viktor auf Deutsch (die Zweitsprache in der er relativ sicher ist, ist schwäbisch und meines Wissens gibt es keine Ausgabe in diesem Idom), während ich deutsch und englisch lese. Also nicht nur süchtig nach Büchern, sondern auch noch multilingual.

  • Einfach mal so

    Daheim

    Nachdem Viktor bereits Montag wieder nach Kiel ist, bin ich erst heute Mittag gereist. Es war so schön mein Kind und eine meiner Enkeltöchter zu sehen. Die andere lernt im Feriencamp Bogenschießen. Aber Melli war da und wir hatten viel Spaß. Dadurch, dass ich gestern nicht mit zurück bin, konnte ich den Abend mit Jenni verbringen und auch heute morgen hatten wir noch ein wenig Qualitätszeit. Obwohl sie noch einigermaßen angeschlagen ist, haben wir viel gelacht und ich habe alles so vorbereitet, dass sie heute und morgen nichts machen muss, außer auf der Couch liegen.

    So schön es war, ich bin nun auch froh wieder zu Hause zu sein. Heute werde ich mich noch erholen und morgen beginnt denn wieder der Alltag. Es liegen einige Termine und Aufgaben an.

    Das lustige ist, dass mir in Jennis Wohnung die Idee zu einer Geschichte kam, die ich dort auch schon begonnen habe. Mal sehen, was davon wird.

  • Craftwork,  Einfach mal so,  Uncategorized

    Fast wie Urlaub

    Es ist ein sonniger Sonntagmorgen in Hamburg. Auch der Samstag war schon schön. Auf dem Weg zu unserem Treffen mit Gabriele sind wir durch den Isepark entlang am Isebekkanal und so langsam komme ich wieder drauf, was mir immer an Hamburg gefallen hat. Es gibt so viel grüne Flecken.

    Im Jussi’s haben wir draußen gesessen und ich hatte eine sehr leckere Rharbaber-Schorle. Dort am Lehmweg geht es für Hamburg eher beschaulich zu und es war schön Gabriele einmal wieder live und in Farbe zu erleben. Überhaupt war es gestern ein wenig wie Urlaub. Durch eine Stadt streichen, die mir schon lange nicht mehr vertraut ist. Denn es ist ja einige Jahre her, dass ich in Hamburg gewohnt habe. Jenni allerdings ist hier geboren und egal wo sie war und wo sie sonst gelebt hat, Hamburg ist immer ihre Liebe geblieben. Als die Kinder kamen, hatte ich gesagt: Warum ziehst du nicht nach Kiel? Dort können Viktor und ich dich entlasten! Aber sie konnte sich nicht durchringen Hamburg zu verlassen. Nun müssen wir denn eben hierher, wenn Not an der Frau ist.

    Die letzten Nächte habe ich unter einem meiner früheren Malereien geschlafen. Das Bild heißt: Höre ich bin … nach einem Gedicht von Andrea Schacht, das in ihrem Buch „Die keltische Schwester“ zu finden ist.

    Hier der Text:

    »Höre!
    Ich bin.
    Ich bin die Erde, das Land, der feste Grund.
    Ich bin der Berg, das Tal, der Höhle Schlund.

    Ich bin die Lava, die Glut, die flüssigen Steine,
    die Asche aus flammendem Berge.
    Ich bin der Quarz, Diamant, das schimmernde Gold,
    das ich im Innern verberge.

    Ich bin die Erde, der Boden, der Halt,
    Ich bin der Acker, die Wiese, der Wald.

    Ich bin die Wüste, die Steppe, verödetes Land,
    trocken und staubig und leer.
    Ich bin das Geröll, der Kiesel, der feine Sand,
    Gestein, zermahlen im Meer.

    Ich bin die Erde, der Staub, das Gestein.
    Ich bin der Lehm, der Fels, das Gebein.

    Ich bin der Humus, der Moder, der schwarze Schleim,
    zerbreche der Samen Hülle.
    Ich bin das Keimen, das Blühen und der Zerfall,
    ich berge des Wachstums Fülle.

    Ich flechte der Wurzeln Gewebe, ich spinne der Erzadern Netz.
    Der Bäume Geäst ich webe und im Kristall das Gitternetz.

    Ich bin der Schoß, der Tod, das Leben.
    Ich bin das Netz, an dem wir weben.
    Ich bin Grund, dass alles werde.
    Ich bin die Erde.
    Ich bin.
    Höre!«

    Auszug aus „Die Keltische Schwester“ von Andrea Schacht.

  • Einfach mal so

    Stadtfein

    In Hamburg fahre ich Fahrstuhl. Tja, tut bei meiner Kieler Wohnung ja auch nicht wirklich not. Hier jedenfalls, geht es nobel zu und so kann ich mal ein aktuelles Foto schicken. Wir haben uns hier gut eingerichtet. Und verbringen Qualitätszeit mit Melli. Jenni geht es so einigermaßen, doch bis Montag muss sie in jeden Fall noch in der Klinik bleiben.

    Ich bleibe denn noch ein wenig und verbringe Qualitätszeit mit meinem Kind, meiner Enkeltochter und meiner Enkelschlange Carlos. Dem habe ich gerade frisches Wasser gegeben und mich gefreut, dass er sich mal sehen lassen hat.

    Gleich geht es ins Jussi’s wo ich mich mit meiner Mitherausgeberin und Freundin Gabriele treffe. Ich führe also für einige Tage ein reges Großstadtleben, bis ich mich wieder nach Hause begebe und an den Schreibtisch.

  • Einfach mal so

    Überraschend Hamburg

    Das war eigentlich nicht geplant. Aber gestern rief Jenni an, dass sie ins Krankenhaus muss und da war ich denn als Oma gefragt, um mich um Melli zu kümmern. Also habe ich mich heute mit der Bahn auf nach Hamburg gemacht. Die Fahrt war die Hölle, also sind wir schon Dammtor ausgestiegen und sind trotz Gepäck durch Planten & Blomen zur U-Bahn Messehallen und von dort weiter. Eigentlich wären wir einen Zug vorher gefahren, aber der war so gerammelt voll, dass wir lieber den nächsten genommen haben, zu Mal der schon am Bahnsteig stand und wir uns in Ruhe einen Platz suchen konnten. Es ist irre heiß hier in der Stadt. Aber es soll ja kühler werden. Mein Kind wird wohl ein wenig in der Klinik bleiben müssen. Sie hat sich eine Nierenbeckenentzündung eingefangen und einiges muss noch abgeklärt werden.

    Auch wenn die Fahrt unangenehm war, so bin ich doch froh, Zeit mit meiner Enkelin zu haben und es ist schon gut, dass ich meinem Kind helfen kann. Lieber wäre mir allerdings gewesen, wir hätten uns gesund und munter getroffen und etwas gemeinsam unternommen. Meine ältere Enkelin ist zur Zeit im Ferienlager und lernt Bogenschießen. Melli und ich werden nachher gemeinsam „Dumbledores Geheimnis“ gucken. Bei uns ist ja die ganze Familie Hogwarts verrückt.

  • Einfach mal so

    Entspannt

    Zur Zeit wundere ich mich über mich. Normalerweise habe ich einen Hang dazu mir Sorgen zu machen, mich schon mal auszumalen, was ist wenn dies oder das passiert. Doch dieser Tage bin ich herrlich entspannt. Ich treffe mich mit Freund:innen, lache viel, arbeite recht kontinuierlich vor mich hin und probiere so einiges aus, um unser Leben noch ökologischer zu gestalten. Nebenbei versorgen Viktor und ich gerade unsrere Nachbarin Tania, die positiv getestet wurde und vor sich hin schnieft. Auch sie hat normalerweise einen Hang zur Sorge, ist aber abgesehen vom Schniefen recht gut drauf. Vielleicht liegt es ja am Artemesia annua mit dem ich sie regelmäßig abfülle. Als Viktor und ich im Januar krank waren, hat sie sich um uns gekümmert und nun sehen wir zu, dass sie gut durchkommt. Es ist schön in einem Haus zu leben, in dem einer ein Auge auf den anderen hat und gegenseitige Hilfe selbstverständlich ist.

    Zwischendrin bin ich im Garten und immer wieder begeistert, was alles so blüht und welche Fülle mich umgibt.