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Schon wieder Wochenende

Diese Woche ist wirklich extrem schnell rumgegangen. Das Highlight war unser Ausflug an den Strand. Der hat aber auch deutlich gemacht, dass ich öfters mal vor die Tür muss. Stricken ist ja eher Fitness für die Finger und fürs Gehirn, Schreiben und Lesen auch. Der Rest des Körpers bleibt da eher auf der Strecke. Das soll anders werden. Allerdings mit einigen Einschränkungen. Ich musste mir eingestehen, dass es mir nicht gut tut, die schwere Kameratasche mitzuschleppen. Was im Umkehrschluss bedeutet, dass die große Kamera öfters zu Hause bleibt. Da ich zwar immer noch gerne fotografiere, fällt mir das schwer. Zum Glück habe ich noch eine kleine Olympus, die in die Jackentasche passt. Natürlich könnte ich auch mit dem Handy, mache ich auch oft, aber das will ich mal wieder öfters zu Hause lassen.

Trotz herumtreiben und nachher Muskelkater pflegen, habe ich einiges erledigt bekommen. Der Tee für den Winter ist verstaut, die Wohnung ist sauber, der Zwetschgenkuchen war sehr lecker und der Gurken-Apfel-Dii-Tartar auch. Davon gibt es nachher noch was zum Abendrot. Vom Kuchen nicht, den haben wir gestern komplett aufgefressen.
So, nun werde ich mich noch ein wenig in die Sonne setzen. Habt es fein!
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Fast so was wie Ferien

Vorgestern waren die Temperaturen erträglich, es wehte ein leichter Wind und so haben wir uns auf ans Wasser gemacht. Wir sind mit dem Bus bis Strande gefahren und von dort zu Fuß zum Fähranleger Falkenstein, dass sind ungefähr 6 km durch gemischtes Gelände. Ein Teil geht durch den Wald, der größte Teil allerdings direkt am Wasser längs. Es war wunderschön, aber auch anstrengend. Von Falkenstein aus haben wir die Fähre Richtung Kiel-Bahnhof genommen.

Es war herrlich, aber halt auch anstrengend. So lange Strecken laufe ich normalerweise nicht am Stück und durch die Sandstrecke habe ich fix Muskelkater in den Waden. Gestern hatte ich mir eigentlich einen Ausruhtag verordnet, aber es kam anders. Es war denn doch einiges in der Abteilung Veröffentlichen zu tun. Ich habe meine E-Bücher bei Kindle Unlimeted rausgenommen, was bedeutet, dass ich sie wieder auf anderen Plattformen einstellen konnte. Dafür musste einiges angespasst werden. Aber ab Morgen ist wieder alles auch als epub zu haben.



Heute ging es denn zurück in die Küche. Viktor hatte wunderfeine Zwetschgen gekauft und da auch schon einige Zeit über einen Zwetschgenkuchen mit einem Mandelrührteig nachdachte, habe ich mich mal dran gemacht. Den gibt es heute Abend als Abendessen. Für morgen zum Frühstück habe ich einen Gurken-Apfel-Dill-Tartar für auf Brot bereitet. Das ist eine feine frische Alternative zu Brotaufstrichen. Nachdem das erledigt war, habe ich die letzten getrockneten Teekräuter abgestribbelt und in eine Dose gefüllt. Insgesamt habe ich vier Tee Dosen voll und damit sollten wir über den Winter kommen.
So, nun werde ich aber das Ausruhen nachholen und dabei ein wenig Stricken. Morgen soll es auch hier oben wieder furchtbar heiß werden. Da werde ich dann früh aufstehen und die Hausarbeit erledigen und mir Strandbilder angucken.
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Die Themen, die ich dieses Jahr mit in die Raunächte nehme

Vor einigen Jahren habe ich angefangen, die Raunächte nicht vom 24.12. – 06-01. zu begehen, sondern sehr viel länger nämlich vom 31.10. (Samhain) bis zum 21.12. (Jul). Darüber habe ich sogar ein kleines Buch geschrieben, dass nun Teil von meinem Jahreskreis-Buch Acht Speichen hat das Rad ist. Letztes Jahr war mir nicht danach, in der Richtung etwas zu unternehmen. Dieses Jahr zieht es mich mit Macht dahin. Ein Thema, dass ich mit in die Raunächte nehme und das passt total. Es ist: Alles kann, nichts muss! In den letzten Tage haben sich auch die Helfer dazu gezeigt. Das Helfertier ist der Seehund und die Pflanze, die Primel. Näheres dazu wird die nächste Zeit auftauchen. Wer sich nun wundert, wie diese sich gezeigt haben. Vom Seehund, habe ich oft geträumt und als ich neulich so im Garten buddelte, fielen mir die vielen Primeln auf und ich mir wurde warm dabei, sie im Frühjahr wieder blühen zu sehen. Für den Altar habe ich mal die passenden Karten dazu rausgesucht.

Heute morgen hat es geregnet und es war angenehm kühl. Mir wurde richtig herbstlich zu Mute. Nach dem Frühstück haben wir ein wenig auf der Terrasse gesessen und dem Regen gelauscht. Nun soll es wieder trockener werden. Ich denke morgen werde ich noch einen Versuch angehen, eine kleine Exkursion ans Wasser zu machen. Es soll ja kühler werden.
Ansonsten ist für diese Woche nicht viel geplant. Heute habe ich ein wenig an der Anthologie gearbeitet und meine E-Books, die ich vor einigen Tagen bei Kindle Unlimited rausgenommen habe, nun auch bei Tolino eingestellt, sie sind noch nicht freigegeben, aber in den nächsten Tagen, sollten sie auch über geniallokal, Thalia und Konsorten erhältlich sein.
Habt eine feine Woche und alles Liebe
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Zur Ruhe kommen

Nun waren die Kinder also da. Das war schön und aufregend. Selena, meine älteste Enkelin, geht Ende des Monats für ein Jahr nach Kolumbien und ist so zusagen auf Abschiedstournee. Am Freitag waren wir dran, mit dem Tschüsssagen. Es ist schon ein komisches Gefühl, dass sie nun in die weite Welt hinauszieht und ich frage mich dauernd, wo die Zeit geblieben ist. Ihre Schwester war auch mit und das hat mich besonders gefreut. Melli hatte es das letzte Jahr nicht leicht und es ist schön, dass sie wieder mal irgendwo hin mag. Es war ein feiner Besuch.

Gestern hatte ich mir einen ruhigen Tag verordnet. Ich habe viel gestrickt und als ich meine beiden Hauptprojekte so sah, dachte ich: Allmählich nimmt es Ausmaße an. Nun hat schon jedes Teil einen eigenen Korbe, respektive Tasch, links ist die Wolle und der Ärmelanfang für den Fischermans Rip Pullover zu sehen und rechts die Wolle und der Anfang für den Strickmantel. Am Rechner liegt dann noch Wolle für eine Maschenprobe, denn ich möchte für meine Tocher dieses Tuch stricken. Was Handarbeiten betrifft, so bin ich gerade ein wenig manisch. Das ist bei mir ja immer so, ab einem gewissen Punkt normalisiert es sich und dann ist auch wieder Raum für anderes.
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Verrückter Lavendel

Den Lavendel habe ich gekauft, als er noch ein kleines Lavendelchen war. Mir wurde geraten, nicht so viel gießen und ein sonniger Platz. Ich hielt mich dran und er mickerte so vor sich hin. Dann wurde der Platz, an dem er hier zu sehen ist, frei. Schattig und wenn es geregnet hat, sehr lange feucht. Warum auch immer, ich pflanzte ihn dort ein und was soll ich sagen, er steht nun das zweite Jahr dort, und entwickelt sich prächtig. Mir geht jedes Mal das Herz auf, wenn ich dort sehe.

Heute habe ich schon mal die Wohnung geputzt und frisches Brot gebacken. Morgen wollen uns die Gören besuchen und da will ich nicht angemeckert werden, weil ich nicht aufgeräumt habe. Die haben so ihre strengen Momente. Quatsch, ich habe es nur selbst gerne ein wenig frisch. Jedenfalls ist alles so weit vorbereitet und da Jenni etwas an ihrem Computer gemacht haben will und mit Selenas E-Mail Adresse etwas nicht stimmt, worum ich mich kümmern soll, bleibt keine Zeit für große Kochaktionen und so gibt es feines Hanfsamen-Chilli-Brot und Tomaten mit Mozzarella.
Gestern wurde der Ofen in Viktors Wohnung ausgebaut, was ja doch ein wenig Unruhe mit sich brachte. So haben wir beschlossen, es das Wochenende richtig ruhig angehen zu lassen. Vielleicht machen wir einen kleinen Ausflug, allerdings nur, wenn es nicht zu warm ist.
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Ruhiges Leben und einfache Genüsse

Stricken ist immer noch voll im Trend, hier in der 13. So findet man in überall über die Wohnung verteilt Stricknadeln, Wolle, angefangenes und fertiges, das fotografiert werden soll. Das hält gut in Gange und ist mir eine Freude. Ich lerne gerade sehr viel und merke, wie ich mit den Herausforderungen wachse.

Die Socken sind nun fertig, die Ärmel für den Fishermans Rip Pullover wachsen und auch das Rückenteil des Strickmantels ist schon ein wenig gewachsen. Stricken ist gerade genau das Richtige, denn auch wenn mein Leben sonst eher ruhig verläuft, ist doch einiges im Gange. Heute kommt Viktors Ofen raus und dann geht es in seiner Wohnung mit dem Heizungseinbau los. Das bringt natürlich Unruhe mit sich und da viel ausgeräumt werden muss, wird Viktor mehr Zeit in meiner Wohnung verbringen. Das sind wir nicht gewohnt und frühere Erfahrungen haben gezeigt, dass da einiges an Konfliktpotential lauert. Daher ist es gut, dass ich zur Zeit nicht so tief in der Geschichte stecke, sondern es eher mit Drumherumarbeiten zu tun habe … und ansonsten halt Stricke.

Auch kulinarisch geht es eher einfach zu. Gestern gab es mal einen Klassiker. Pellkartoffeln mit Schlick. Schmand, Sahne, gek. Brühe, eine Chilli und ein Bund Schnitlauch. Einfach, aber lecker. Heute ist es wieder sehr warm und es wird einfach Brot geben. Viktor hat gestern ein ganz wundervolles gebacken.
So, nun geht es wieder an die Nadeln.
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Und wieder ist es warm und das auch noch viel zu

Auch wenn es schon wieder viel zu warm ist, musste ich doch vor die Tür, denn der Kühlschrank war einigermaßen leer. Also raus und die Gelegenheit genutzt, auch gleich noch ein Foto von den Vogelbeeren zu machen, die sind immer eine Augenweide. Wieder zu Hause habe ich die Raffrollos hochgezogen und nun ist es in meinem Zimmer angenehm kühl.

Wie das Gestrüpp heißt, habe ich dank moderner Technik erfahren. Ich habe eine Pflanzenerkennungsapp auf meinem Handy und die hat einen Blick auf das Foto geworfen und verkündet, dass es sich um Rankende Waldrebe handelt. Nicht essbar und sogar giftig. Zum Glück wollte ich sie auch nicht essen. Ich mag sie nur gerne leiden.
Auf alle Fälle bin ich froh wieder zu Hause zu sein und nicht mehr raus zu müssen. Genug zu tun ist auch drinnen. Die Socken sind gestern nicht ganz fertig geworden und ein wenig schreiben will ich auch noch.
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Zwischen Wollkorb und Küche

Man könnte sagen, dazwischen spielt sich zur Zeit mein Alltag ab. Ich habe große Freude am Stricken, Kochen und auch am Planen. Zwischendrin laufen die Arbeiten an der Anthologie. Eine Geschichte fehlt noch und dann kann ich an den Satz gehen. Pläne für eine weitere gibt es auch schon. Was ein wenig in den Hintergrund geraten ist, ist das eigene Schreiben. Nicht dass ich gar nicht dabei bin, aber ich bin noch immer am Aufbau der Welten und Charaktere, denn der 1. Entwurf hat gezeigt, dass dieses Projekt deutlich mehr Vorarbeit und Recherche braucht.

Es scheint so eine Zeit der angefangenen Projekte zu sein. Der Strickmantel, der Pullover mit Fischermans Rip Muster, Socken, mal ganz zu schweigen von den Geschichten. Doch diesmal habe ich nicht dieses „das wird ja doch nichts Gefühl“ sondern sehe es eher gelassen. Der Rumpf von Fischermans Rip Pullover ist fertig und für die Ärmel musste ich erst einmal ein Nadelspiel anschaffen, denn natürlich habe ich welche in diversen Stärken, aber nicht in der, die ich hier brauche. Ist ja immer so. Doch die sind nun gekommen und der erste Ärmel ist angeschlagen. Die Socken werde ich nachher fertigstricken, dann ist wenigstens ein Teil vom Tisch.

Da ich auch fix in der Küche zu Gange bin, will ich auch noch ein Foto von unserem Lughnasad Essen zeigen. Einen der leckersten Zwiebelkuchen, die ich jemals gemacht habe. Wir wollten eigentlich die Hälfte für heute lassen, aber da wurde nichts von. Der war einfach unwiderstehlich.
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Lughnasad oder auch Lammas

Lughnasad oder auch Lammas, das 1. Erntefest, hier geht es um die Getreideernte. Mytholgisch: Der Kornkönig gibt sich der Schnitterin hin, nährt uns mit seinem Opfer und tritt seine Reise in die Untere Welt an, um zu Samhain in Cerridwens Kessel zu landen, wie er transformiert wird, um zu Jul als Sonnenkind neu geboren zu werden und seine Reise neu zu beginnen. Die Tarotkarte dazu: 12 – Der Gehängte.

Lughansad bezeichnet auch den Herbstbeginn. Im Druidcraft geht es nie darum einen bestimmten Tag zu feiern, sondern es ist der Eintritt in eine neue Phase. Für mich persönlich, ist es nicht nur die Zeit der Dankbarkeit, sondern auch die, über meine persönliche Ernte nachzudenken. Ist die Saat vom Vorjahr aufgegangen, bin ich so mit der Ernte umgegangen, dass ich genug habe, um für das neue Jahr zu säen. Mit anderen Worten, fühle ich mich genährt und nähre ich auch? Halten sich Geben und Nehmen die Waage? Auch ist es die Zeit, in der ein Jahresthema zu mir kommt. Das hat sich bereits vor zwei Nächten kristallisiert. Ich wurde mitten in der Nacht wach und hörte innerlich (ich weiß, klingt bescheuert, war aber so) den Satz: Alles kann, nichts muss! und wusste, dass es mein Thema fürs nächste Jahr. Also zurückfinden zu einem spielerischen Umgang. Passt genau! Es scheint vielleicht banal, aber das ist es für mich nicht. Denn das ganze letzte Jahr hatte ich mit Druck zu kämpfen, den ich mir dummerweise selber gemacht habe.

Natürlich werden wir den heutigen Tag auch ein wenig festlich begehen. Keine großen Rituale, sondern eher ein Stilles ehren. Doch es soll etwas leckeres zu essen geben. Da dieses Fest den Herbstbeginn markiert, soll es schon in die Richtung gehen, aber auch etwas mit Getreide zu tun haben. Also werden wir uns an einem Zwiebelkuchen delektieren.. Der Quark-Öl-Teig ist fertig und liegt nun kühl und die Zwiebeln sind mit Speck angeschmort und mit Pfeffer und Thymian gewürzt. Nachher muss ich nur noch die Ei-Sahne anrühren, alles zusammenbasteln und in den Ofen. Wahrscheinlich wird es auch noch für Morgen reichen.
Happy Lughnasad euch allen
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Neuroplastizität des Hirns fördern durch Stricken
Gestern habe ich diesen Beitrag gesehen und dachte so: Stimmt, was die Arly da ausgegraben hat. Stricken tut gut und fördert die Neuroplastizität des Gehirns und beugt gegen Alzheimer vor. Wenn man strickt, hat man verschiedene Areale seines Hirns in Gange und es beruhigt, schafft einen Raum abseits vom Alltag. Zum einen ist man, so man nicht nur kraus rechts geradeaus strickt, mathematisch gefordert. Denn das Teil soll ja auch passen. Da trotz aller Rechnerei und Vorsicht immer mal was schiefgeht, ist man auch in Sachen Problemlösung unterwegs und es fördert die Kreativität.

Für mein neues Projekt, ich möchte mir diese Jacke stricken: https://www.crazypatterns.net/de/items/69068/strickanleitung-brauner-tweedmantel, hatte ich schon einiges an Gehirnjogging. Denn ich habe gerade sehr viel Wolle, aber natürlich nicht exakt die, die für die Anleitung gebraucht wurde. Auch brauche ich die Jacke ein wenig breiter über den Hintern. Also war es einen ordentliche Rechnerei und ein Musterstück, um ein Vorstellung davon zu bekommen, wieviel Machen und Reihen auf 10 x 10 Zentimeter. Gut dass ich es gemacht habe. Denn statt 18 Reihen muss ich mit meiner Wolle 22 rechnen und statt 21 Maschen in der Breite müssen es hier 25 sein. Doch der Grund ist nun gelegt. Diese Jacke ist schon ein wenig anspruchsvoller zu stricken, als alles was ich die letzte Zeit gefertigt habe, aber das macht ja nichts. Nur in der Überforderung kann man lernen.

























