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Samstagmorgen

Samstagmorgen, ein herrlicher Frühlingstag, Kaffee und feine Lektüre. So kann von mir aus jeder Tag beginnen. Gut, ich habe heute nicht nur gelesen, sondern war auch sonst recht fleißig. Samstags ist auch Haushaltstag. Danach habe ich mich wieder auf die Terrasse verzogen und geschrieben. Im Tarot-Krimi geht es grade nicht weiter, da eine Person sich hartnäckig weigert, sich ermorden zu lassen. Also habe ich mir ein altes Projekt vorgenommen.

Darin geht es um Eleonora Schabowski, die Literamorphin, über die ich vor einigen Jahres eine Kurzgeschichte geschrieben habe, die sich in unserer Anthologie Sagenhafte Geschichten – Was Sagen sind, bestimmen wir befindet. Damals dachte ich schon, dass die gute Eleonora auch für was längeres taugt, bin dann aber, nach einigen Notizen, wieder davon abgekommen. Nun ist sie gerade hypeeraktiv und macht mir richtig Spaß.

Es läuft also gerade nicht schlecht und ich bin recht guter Dinge. Was so in der Welt vorgeht, gefällt mir, gelinde gesagt, immer noch nicht, aber das wird auch nicht besser, wenn ich mich mopse. Schreiben hat mir schon immer geholfen im Gleichgewicht zu bleiben. Also mache ich das. Da entstehen wenigstens Welten auf die ich Einfluss habe … wenn auch nicht immer auf die Figuren. Eigenwilliges Personal halt!
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Sonnenschein und bessere Laune

Die Amseln sind sehr eifrig unterwegs, die kleinen Schlingel und meine Laune hebt sich sofort, wenn ich ihnen so zugucke. Es kommt mir vor, als entwickeln sie sich immer mehr zu Laufvögeln. Jedenfalls sind sie viel zu Fuss unterwegs.

Heute schien die Sonne so fein, dass ich tatsächlich draußen gearbeitet habe. Also mein ganzes Tageskontingent. Das war so schön. Es ist wieder die Zeit in der es draußen wärmer ist, als drinnen. Sowie ich die Terrassentür nachher zumache, werde ich die Heizung noch ein wenig anschmeißen. Wenigstens für ein oder zwei Stunden.

So langsam geht es mir besser. Auch dank der Aufmunterung einiger lieber Leute (danke, danke, ihr wisst wen ich meine) und dem schönen Wetter. Gleich werde ich mal Backofenkartoffeln machen, Viktor hat sich um einen Möhren-Sellerie-Apfel Salat gekümmert und so wird es ein fürstliches Mahl geben.
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Chillkröten und Wattebauschhimmel

Mir ist gerade sehr danach, es den Chillkröten gleich zu tun und mich ins Warme zu legen, wohlig auszustrecken und mal Urlaub vom Wahnsinn der Welt zu machen. Dummerweise komme ich nicht einmal nachts richtig zur Ruhe.

Aber es nützt ja nichts zu klagen. Also hangele ich mich mit einem gefakten Lächeln durch den Tag. Es ist gut, dass es Bücher gibt, in die ich abtauchen kann.

Eine schöne Zeit ist es gerade nicht. So langsam bekommen wir die Auswirkungen der Preissteigerungen deutlich zu spüren und es ist kein schönes Gefühl, dass es immer enger wird. Sicher, noch geht es, aber sich permanent Gedanken zu machen, was sich noch einsparen lässt und sich trotzdem gesund zu ernähren, ist nicht erhebend und hemmt die Kreativität. Ich bewege mich, wie durch Watte durch den Tag. Vielleicht ist das wirklich bedrückende, dass es kaum Hoffnung auf bessere Zeiten gibt. Höchstens darauf, dass es nicht noch schlimmer wird. Doch auch der Funke ist klein. Eine Neigung zur Realitätsverleugnung hatte ich noch nie.
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Schon März

Die Zeit läuft. Schon der nächste, nicht unbedingt überraschende, Krieg im Gange. Um ein wenig Ausgleich zu diesen und anderen Katastrophen zu haben, habe ich mich gestern in den Botanischen Garten aufgemacht. Auf dem Foto sieht man eine Papierblume, auch Winterliebe genannt. Sehr niedlich irgendwie.

Schönes Wetter ist, und war auch, gestern. Draußen war noch relativ wenig zu fotografieren und so sind wir durch die Schaugewächshäuser gebummelt.

Die Runde hat gut getan, hat mir aber nicht die Last von der Seele genommen. Es geht mir nicht in den Kopf, wieso ein friedliches Miteinander so wenig möglich ist. Mir blutet gerade ein wenig das Herz. Gut, nicht erst seit heute und der neue völkerrechtswidrige Angriffskrieg gegen den Iran, kommt wahrlich nicht unerwartet, aber man hofft ja trotzdem immer noch, dass es nicht dazu kommt. Und ja, es betrifft uns hier in Deutschland, denn die USA werden ihre Militärbasen hier dazu nutzen, Raketen und was noch auf den Iran zu feuern. Ich krieg schon wieder Puls, am besten ich bleibe für den Rest meiner Tage im Botanischen Garten oder irgendwo am Wasser.
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Verregneter Morgen, verhagelte Laune

Gemessen an meiner Laune, ist die Tageskarte sehr optimistisch. Vielleicht eine Erinnerung daran, mir mal wieder mein Mantra, „ich lebe in einem Universum der Fülle“, bewusst zu machen, statt mir leid zu tun, weil es wohl im März sehr knapp werden wird.

Fast hatte es mir schon leid getan neue Gartenstühle gekauft zu haben. Aber die alten waren so abgerockt, dass ich mir, wenn ich schon nicht verreise, einen gemütlichen Terrassenplatz gönnen wollte. Nun gut, jammern nützt nichts und bis jetzt sind wir ja immer noch einigermaßen zurecht gekommen.

Genug gemopst für heute. Ich freue mich mal lieber, dass ich nun wieder im Garten puzzeln kann. Die rote Christrose hat mir immer gut gefallen, nur kam sie an ihrem alten Standort kaum zur Geltung. Jetzt hat sie einen Ort, an dem sie sich entfalten kann.
Nun werde ich noch ein wenig arbeiten und mich freuen, dass Viktor heute Pizza zum Abendessen macht.
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Outdoorkarinchen

Hach ist es schön! Heute Morgen habe ich meine Tageskarten mal wieder auf der Terrasse gezogen. Dazu ein lecker Kaffee und schon ging es beschwingt in den Tag.

Ich habe den Amseln einen Apfel herausgelegt und den haben sie nun in Rekordzeit weggepickt. Die kleinen Schlingel.

Ansonsten war einkaufen angesagt. Heute hat Alnatura ganz in meiner Nähe geöffnet. Eindeutig mein Lieblingsbioladen, obwohl ich mir nicht leisten kann alles dort zu kaufen. Jedenfalls gab es zur Feier des Tages 10 % auf alles und das habe sich gelohnt. 10 € Ersparnis sind eine Menge. Da ich gleich alles mögliche aufgefüllt habe, waren wir schnell bei 100 €. Aber dafür muss ich die nächste Zeit auch nur noch frisches zukaufen.

Bis vor einer halben Stunde habe ich draußen gesessen und dort gearbeitet. Erst habe ich das Gemüse für ein Bratwurstgulasch geschnitten und dann auch noch ein wenig geschrieben. Zwischendrin kam mal der Fotoapparat zum Einsatz und so dann und wann, habe ich ein wenig auf dem Beet gepuzzelt.
Morgen sollen die Busse der KVG streiken, also muss ich den geplanten Ausflug wohl verschieben. Dann also Samstag. Es ist zwar Regen angesagt, aber vielleicht habe ich ja Glück.
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Puzzelig

Heute habe ich das erste Mal dieses Jahr meine Tageskarte auf der Terrasse gezogen. Pott Kaffee dabei und tief durchatmen. Das tut so gut. Nach dem Frühstück ging es in den Garten. Die Stüzen für den Mohn und die Margaritten mussten erneuert werden und dann habe ich noch einen heilen, großen Emaille-Kochtopf gefunden. Den habe ich zu Ofenheizungszeiten als Aschekübel genutzt. Nun habe ich ihn als Komposteimer eingerichtet. Also hauptsächlich für Sachen die schnell kompostieren, Kaffeesatz, Gemüseabschnitte und so. Für Gartenabschnitte habe ich eine Extrakiste.

Ansonsten war heute nicht viel. Nur Brotbacktag. Heute habe ich mal ein einfaches Weizenvollkornbrot im Dutchoven gebacken. Das ist sehr fein geworden und hat auch noch eine wundervolle Kruste. Das gibt es heute zum Abendbrot. Ach ja, geschrieben habe ich auch.
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Alles auf Frühling

Kaum ist der Schnee verschwunden entwickele ich Frühlingsgefühle. Nee, nicht diese (also die eher rudimentär), sondern mehr derart, dass ich meine Terrasse wieder fit haben will. Zum Draußenschreiben wird es noch zu kühl sein, aber für den ersten Kaffee morgens mag es schon gehen. Jedenfalls habe ich Viktor verkündet, dass er heute was vor hat. Er wurde kurz blaß, hat sich dann aber tapfer seinem Schicksal gestellt und mir geholfen.

Nun ist alles frisch und auch meine Bank steht wieder draußen und die Tulpen sprießen auch. Als nächstes werde ich mich an den Garten machen. Einiges muss umgesetzt werden und so ein paar Kleinigkeiten müssen erledigt werden. Auch will ich Chilies vorziehen.

Viktor hat denn ein Foto von mir gemacht und da erst wurde mir klar, wie sehr ich mich über den Winter hinweg verbreitet habe. Das geht so nicht weiter. Wird ohnehin Zeit, dass ich in Bewegung komme. Also körperlich!
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Gemütlich arbeiten

Als große Anhängerin von Bequemlichkeit am Arbeitsplatz, habe ich mich auch heute zum Schreiben ins Bett verkrümelt. Es ist kalt, nass und ungemütlich draußen und nichts, aber wirklich gar nichts, verlockte mich vor die Tür zu gehen.

Das Gute ist, dass das Eis und der Schnee schmelzen. Meine verbuddelten Tulpenzwiebeln sprießen und gucken schon ein bisschen aus der Erde hervor. Der Rosmarin hat Schnee und Frost überlebt. Der Lavendel, hmm, da bin ich mir nicht so sicher. Der ist noch nicht wieder aus dem Schnee aufgetaut.

Jetzt werde ich mir mal Reis kochen und die Hühnesuppe aufkochen. Zum Glück hatte ich noch welche eingefroren. Nun ist also Feierabend und nur noch stricken und lesen stehen auf dem Program. Ich führe ein herrlich langweiliges Leben, juchee.
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Es taut

So langsam aber sicher verschwindet der Schnee und die Christrosen gucken schon wieder heraus. Das freut mich so.

Zur Zeit regnet es und es ist grau. Aber das ist okay, solange es nicht mehr schneit. Davon habe ich fürs erste wahrlich genug. Zum Spazierengehen konnte ich mich nicht aufraffen, aber ich habe es mir mit dem kleinen Laptop im Bett gemütlich gemacht und am Tarotkrimi gearbeitet.

Heute habe ich mir einen Canvas einrichtet, auf dem ich die verschiedenen Plotlinien verfolgen kann. Das Arbeiten mit Obsidan gefällt mir immer besser. Aber ich habe nicht nur an Plotlinien gebastelt, sondern auch geschrieben. Es war gut, da einige Tage mal nichts zu machen, also nicht direkt zu schreiben, sondern einfach im Kopf zu sortieren. Nun geht es aber weiter.
Für heute steht sonst nicht mehr viel auf dem Programm. Nachher gibt es einen feinen Nudelauflauf und danach werde ich ein wenig Stricken. Der RVO-Pullover ist nun weit vorangeschritten. Ich bin am Bündchen vom Hauptteil. Noch die Ärmel und ich habe einen feinen neuen Pullover fürs Frühjahr.























