Einfach mal so

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    Ausruhen am Wochenende

    Die vergangene Woche habe ich viel gearbeitet, war viel unterwegs und hatte viel Spaß. Daher ist dieses Wochenende Ausruhen angesagt. Nach Einkaufs- und Büchereirunden ging es vorgestern in Tannenberger Gehölz. Das war so schön. Wir sind bis zum Nord-Ostseekanal mit dem Bus gefahren und von dort dann ein Stück die Kanalstraße längs bis zum Gehölz. Dort denn kreuz und quer, bis runter zu den Tiergehegen. Im Gehölt läuft das Rotwild so durch die Gegend.

    Von meinen Lieblingen, den Wildschweinen, konnte ich kein vernünftiges Foto hinbekommen, denn die hatten sich sehr an den Rand des Geheges verkrümelt, dorthin wo Schatten war.

    Es war der längste Spaziergang, den ich seit meiner KRankheit gemacht habe. 2 1/2 Stunden. Das hat mich so gefreut.

    Gestern denn ging es zu Freunden zum Grillen. Das war fein und ich muss gestehen, dass ich den Rotwein sehr mochte und ein wenig angeschickert war. Viktor auch. Zum GLück wohnen die Guten nicht weit weg und ich bin relativ früh zu Bett gekommen.

    Aber ich war mich nicht nur amüsieren, sondern habe auch relativ viel geschrieben. Sogar gestern, bevor wir los mussten habe ich noch einiges fertig bekommen. Gleich geht es weiter. Für das Abendessen sorgt heute Viktor. Es gibt Pizza.

    Habt ein schönes Wochenende.

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    Busfahren

    Mehr und mehr stelle ich fest, dass ich sehr gerne Bus fahre. Jedenfalls seit ich das Deutschlandticket habe. Es ist wirklich toll, einfach einsteigen zu können, ohne sich um eine Fahrkarte zu kümmern und so weit oder nah zu fahren, wie man möchte. Für mich hat es zusätzlich den Nutzen, dass ich mehr vor die Tür komme. Am Freitag war ich in der Wik um mir den neuen Alnatura Markt anzugucken, bin danach in den Bus gestiegen und in die entgegengesetzte Richtung zu DENN’s gefahren, um dort die Angebote abzugreifen. Mit meinem Einkommen geht BIO nur, wenn ich soiel wie möglich Angebote kaufe.

    Aber es ist noch nur, dass es mir die Einkaufsmöglichkeiten erweitert, auch sonst komme ich zu Plätzen, die ich immer schon mal näher erkunden wollte, die aber zu Fuß zu weit entfernt liegen. Dies widerum ist der Inspiration förderlich. Ich habe nie ein großes Bedürfnis nach einem Auto gehabt. Menschen wie mir, die ständig ihren Kopf in den Wolken haben, sollte man eh nicht erlauben solche Vehickel zu bewegen. Aber ich bin gerne Beifahrerin und ich mag auch im Busfahren, man erlebt so interessante Sachen. Da meine Mitmenschen zum Teil sehr laut telefonieren, kommt da allerlei Spannendes zu Tage.

    Gestern allerdings sind wir „nur“ hier auf der Ecke unterwegs gewesen. In der Moorteichwiese, genaugesagt in der verwilderten Ecke um sie herum. Dort wurde ich von Brombeerranken angegriffen, die über den Steg wuchsen, und da ich nur eine dünne Leggins trug, habe ich nun ein interessantes Muster aus kleinen Stichstellen auf den Schenkeln.

    Ich wünsche euch eine schöne Woche. Heute war das Wetter hier so schön, dass ich an der neuen Geschichte draußen arbeiten konnte.

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    Arbeitsreiche Woche

    Ich war fleißig. Die Übersetzung und meine Geschichte sind fertig. Gestern war ich zusätzlich noch auf Recherche Tour im Botanischen Garten und so langsam zeigen sich die ersten Personen für den Krimi. Warum auch immer, will die Protagonistin Iphigenie heißen. Wäre nicht meine erste Wahl gewesen, aber wenn sie meint, bütte, mich fragt ja keiner!

    Es gibt so Tage, da denke ich, es ist ein Segen, dass ich zum Schreiben gefunden habe, sonst hätten mich die Geschichten, die dauernd in meinem Kopf herumgeistern, schon lange in den Wahnsinn getrieben.

    Gestern hatten wir auch richtig Glück mit dem Wetter. Es war zwar ein wenig schwül, aber wenigstens hat es nicht geregnet. Was ja auch schon mal was ist. Es war wieder eine schöne Runde durch den Park, diesmal durch einen Bereich, den ich noch nicht kannte.

    So, nun geht es wieder ans Werk. Das Wetter ist fein und so werde ich, sowie mein Laptop aufgeladen ist, mich zum Schreiben auf die Terrasse verziehen. Manchmal bin ich zu blöde, ich habe heute Morgen vergessen die Steckdosenleiste zu anzustellen und nun ist der Akku fast leer und muss gefüttert werden. Lag bestimmt dran, dass ich schon um 07:00 auf war, das ist eigentlich nicht so meine Zeit.

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    Pläne schmieden

    Ab heute geht es wieder an den Schreibtisch. Es ist viel zu tun und ich muss auch ein wenig voraus arbeiten, denn Anfang August kommt meine Enkelin Selena für ein paar Tage und da will ich ja nicht nur am Rechner hängen und in Geschichten abtauchen. Wir haben einiges geplant. Unter anderem eine Giftpflanzen Führung im Botanischen Garten.

    Also ist bis dahin einiges zu tun. Denn die Anthologie soll fertig werden, also noch die Übersetzung fertigstellen, meine Geschichte schreiben, auf die anderen Geschichten warten und dann alles zusammenbasteln. Dann sind da noch die Soloprojekte und eine Geschichte zu der ich neulich im Botanischen Garten eine Idee hatte. Ein Segen, dass ich gut mit Vitaminen versorgt bin. Und an all diesen Sachen arbeite ich das erste Mal mit Manuskript, eine Linux taugliche Autorensoftware, in der Art von Scrivener.

    Ich wünsche euch eine schöne Woche.

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    Hamburg

    Gestern haben wir einmal die heimische Scholle verlassen. Ich wollte mich mit meiner Mitherausgeberin in Sachen Anthologien, Gabriele Haefs, treffen und da ich auch die Gören besuchen wollte, wenn ich schon mal in Hamburg war, kam Viktor mit. Es war so schön meine drei zu sehen und mit ihnen zu kuscheln und zu lachen.

    Meine Enkelin Selena machte gerade ein Praktikum in einem Tattoo-Studio. Auf dem Foto übt sie an synthetischer Haut. Gestern hat sie uns eigene Entwürfe gezeigt. Richtig schick. Und ihr gefällt es dort sehr gut.

    Das Schild hat Jenni für mich in der Tauschhütte gefunden, was ich einigermaßen genial fand. Es hängt nun über meinem Schreibtisch. Da bin ich ja am meisten am Jammern, wenn meine Figuren nicht so wollen wie ich. Mit schöner Regelmäßigkeit schmiede ich große Pläne, wie eine Geschichte laufen soll und mit genau so schöner Regelmäßigkeit, machen meine Charaktere ab einem gewissen Punkt was sie wollen.

    Nach dem Familienbesuch ging es ins Honey Bee, wo wir Gabriele trafen. Das war auch schön. Dort gibt es so leckeren Kuchen und auch sonst ist es dort nett. Der ideale Ort um über Vampire zu plaudern.

    Es war ein wirklich schöner Hamburg Besuch, bei dem zur Abwechselung einmal alles klappte. Sogar der unerwartete Zwischenstopp in Altona erwies sich als praktisch, denn von dort konnten wir einen Bus nehmen, der fast vor Jennis Haustür hält. Auf dem Rückweg, waren am S-Bahn Gleis des Dammtor Bahnhofs die Französischen Fans dabei sich für das abendliche Spiel in Stimmung zu bringen. Sie sangen die Marsellaise und noch weiteres und schwenkten Fahnen. Das war nachmittags um 17:00, das Spiel sollte um 21:00 beginnen, ich hatte so meine Befürchtungen, dass sie bis dahin heiser und kaputt wären, aber es muss gereicht haben, denn Frankreich hat wohl gewonnen.

    Es war also ein schöner Tag und das erste Mal, seit langem, bin ich nach einem Hamburg Besuch nicht total erschöpft. Ich werde zwar heute noch frei machen, einfach weil mir danach ist. Demnächst ist ein Ausflug nach Lübeck geplant. Dieses Deutschland Ticket ist eine feine Sache.

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    Die Hälfte des Jahres ist um

    Gestern habe ich den ganzen Nachmittag auf der Terrasse gesessen und habe gelesen und nachgedacht. Heute Morgen Regen und immer wenn ich denke, nun ist Pause, ich mache denn mal einen Spaziergang, beginnt es wieder zu plätschern. Von wegen der wärmste Sommer aller Zeiten, eher der nasseste! Und dabei haben wir hier im Norden noch Glück.

    Doch ich will mal nicht klagen, auch drinnen ist genug zu tun. Eine Geschichte für die Vampir-Anthologie soll übersetzt werden und dann ist da noch Tore & Wölfe II, sowie ein kleines Tarot-Erklärungsbuch, an das ich mich auf Wunsch einer einzelnen Dame mache. Jümmers watt to don!

    Gestern war es ja wie gesagt sommerlich und das Abendessen entsprechend. Es gab einen Salat mit Melone und Minze mit meinem neuen Lieblingsdressing aus Agavendicksaft, Hanföl, Hanfsalz, Limonensaft und frischen Peperoni. Ein Knaller. Der Salat hat uns so geschmeckt, dass es ihn sicher bald einmal wieder geben wird.

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    Umtriebig

    So langsam komme ich in Gang. Heute habe ich meine Projekte eingerichtet. Eine Datenbank für Charaktere angelegt, zwei Geschichten gelesen, die für die Vampiranthologie taugen könnten (passen beide und gefallen mir auch gleichermaßen, mal sehen was die Mitherausgeberin sagt), zwischendrin Brot gebacken und den Kühschrank saubergemacht, sowie diverse Sparmaßnahmen erwogen und mich wieder einmal über meine finanziellen Jonglagen amüsiert, die in der Regel nie hinhauen, weil ich einfach nicht rechnen kann. Besser gesagt wird alles wieder über den Haufen geworfen, wenn mir ein Buch unterkommt, das die Bücherei nicht hat, und das ist unbedingt haben muss, weil sonst ein Weiterleben nicht denkbar ist. Zum Glück ist Viktor genau so biblophil.

    Meine sportlichen Aktivitäten muss ich noch verschieben, es ist mir schlicht zu heiß. Macht nichts, nächste Woche soll das Wetter ja wieder vernünftiger werden und dann ist es noch früh genug um durch die Gegend zu schreddern. Tatsächlich sind bereits Ausflüge zum Falckensteiner Ufer und nach Hamburg geplant.

    Also ist soweit alles gut und ich hoffe, dass es auch noch einige Zeit so bleibt. Am Wochenende will ich Zitronen-Limonen Marmelade kochen. Im Moment bin ich auf dem Limonentrip.

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    Altlasten: Nächste Runde

    So richtig durch ist man wohl nie und eine Weile war auch alles so in Ordnung, wie es zur Zeit ist. Ich mache mich nicht mehr permanent fertig, weil ich nur wenig schreibe und freue mich, dass ich abgenommen habe und schon seit fast einem Jahr mein Gewicht halte. Das hat dabei geholfen, die Tatsache zu ignorieren, dass ich, wenn ich in den nächsten Jahren eine Knieoperation vermeiden will, mehr Gewicht loswerden sollte. Aber wie gesagt, erst einmal war ich damit zufrieden wie es war.

    Nun ist es aber soweit die nächste Runde anzugehen. Dank der Erfahrungen vieler Jahre, tappe ich nun nicht in die Diätfalle und kaufe auch keine Diätbücher. Denn egal welche, es läuft auf zwei Sachen hinaus. Weniger essen und mehr bewegen! Ich weiß es klingt nach einer gewagten Theorie, aber genau das ist es. Natürlich kommt sofort die Frage auf: Wenn es denn so einfach ist, warum mache ich es nicht? Antwort in meinem Fall: Weil es Gründe gibt, die mich hindern und die gilt es anzugehen! Ich muss mir also ansehen, wann und in welchen Situationen ich besonders viel und besonders ungesund esse. Um den Dingen auf den Grund zu gehen, habe ich mich entschieden wieder Morgenseiten zu schreiben. Jeden Morgen drei DIN A 4 Seiten ohne abzusetzen alles aufzuschreiben, was mir gerade durch den Kopf geht. Das hat mir schon mal geholfen in einer anderen Angelegenheit zu mehr Klarheit zu gelangen.

    Heute habe ich also das erste Mal zu Stift und Heft gegriffen und es hat sich auch schon etwas herauskristallisiert. Danach habe ich einen Spaziergang gemacht. Das ist doch schon mal ein Anfang. Gleich werde ich mal die Nordic Walking Stöcke heraussuchen und für den Anfang zwei Mal die Woche damit eine Runde drehen. Schaun wir mal.

    Ich wünsche euch eine schöne neue Woche

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    Bewegung

    Es ist fein in Bewegung sein zu könne. Das ist etwas, das mir dieses Jahr sehr bewusst ist, denn es gab in der ersten Hälfte lange Zeiten in denen ich gesundheitlich eingeschränkt war. Zur Zeit trainiere ich längere Strecken, ja, ich dehen sogar die üblichen Einkaufsrunden aus.

    Heute musste ich zum Beispiel zu DM und statt den üblichen nahegelegenen Markt zu nehmen, habe ich mich für den weiter entfernteren entschieden und habe auch zu dem noch einen Umweg durch den Park eingeschlagen. Das war anstrengend, aber ich fühle mich richtig gut, weil ich meinen Bewegungsradius wieder ein wenig erweitert habe.

    Was auch dringend nötig ist, denn noch einige Tage, dann habe ich wieder ein Deutschlandticket und die eine oder andere Städtetour und Wanderung sind geplant. Am Schreibtisch bin ich dieser Tage kaum, dafür viel im Garten oder am Lesen und in der Küche. Dass ich zur Zeit nicht arbeite quält mich diesmal aber nicht, wie es sonst der Fall ist. Im Gegenteil ich genieße, dass ich mehr in der richtigen Welt unterwegs bin. Facebook und Instagram habe ich Adieu gesagt und es fehlt mir nicht.

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    Montagsrunde

    Heute Morgen: Regen! Meine Laune sofort im Keller, weil ich meinen Ausflug in die Stadtbücherei gefährdet sah. Es ist immerhin ein Fußweg von 20 Minuten und mein Deutschlandticket gilt erst wieder ab 01.07. Darauf freue ich mich schon. Diesmal habe ich auch kein digitales Ticket, sondern eine Chipkarte und brauche nicht dauernd das Handy mitschleppen. Aber zurück zum heutigen Ausflug. Gegen Mittag wurde das Wetter besser und ich konnte mich auf den Weg machen. Natürlich habe ich wieder einmal mehr Bücher mitgenommen als ich wollte, so dass der Rückweg recht anstrengend war. Aber das ist schon in Ordnung. Wenn ich bedenke, dass ich vor zwei Monaten kaum den Weg zur Bücherei geschafft habe, dann ist es eine deutliche Verbesserung. Eines der ausgeliehenen Bücher seht ihr in der Seitenleiste. Darauf bin ich sehr gespannt, da das Thema mich massiv umtreibt.

    Nach dem Gepäckmarsch musste ich mich erst einmal stärken, also ab auf die Terrsasse und SchokoMandelKuchen genießen. Zum Glück ist gestern was übrig geblieben. Jedenfalls bin ich nun gestärkt und werde wohl bis zum Abendessen durchhalten.

    Vieles ist ob der Regenfälle nicht so richtig in die Gänge gekommen, aber mein Hanf, der (in dem Falle sollte ich die sagen, denn es ist eine weibliche Pflanze) gedeiht prächtig. Wer sich mit Hanf näher beschäftigen möchte, sollte sich vielleicht dieses Buch besorgen: Die Wiederententdeckung der Nutzpflanze Hanf von Mathias Bröckers und Jack Herer, das mittlerweile die 45. Auflage erlebt.