Einfach mal so

  • Einfach mal so

    Kunstnaschen gewesen

    Tod = Chance, 2020 – 2021 von In Jung (Porzellan/Keramik/Erde)

    Das erste Mal seit drei Jahren waren wir in einer Ausstellung. Also nicht nur in einer kleinen, so im halbprivaten Rahmen, sondern in einer richtigen Galerie, genauer gesagt in der Stadtgalerie wo noch bis zum 19.02.2023 die Landesschau des BBK zu sehen ist. Es war ein richtiges Erlebnis und hat so gut getan. Allerdings habe ich gemerkt, dass ich deutlich aus der Übung bin, es dauerte nicht lange und ich war komplett reizüberflutet. Die Ausstellung lohnt sich wirklich und wenn ich es schaffe, werde ich noch mal hingehen und vielleicht im Anschluss eine Lavendel-Limo im Stattcafé trinken. Da waren wir nämlich auch diesmal im Anschluss. Unsere Freunde Valya & Sascha hatten uns zum Flammkuchenessen eingeladen. Genau das richtige, nach einer ausgesprochen nervigen Woche, die zum Schluss einiges Schöne bereit hielt. Wofür ich sehr dankbar bin.

    Luftblasenverkäufer von Kai Niebuhr (Mischtechnik)

    Sehr viel habe ich nicht fotografiert, ich war einfach zu beschäftigt mit Gucken und Staunen. Der Februar steht weiter im Zeichen der Kunst, wir werden uns auch noch die Mary Bauermeister Ausstellung in der Kunsthalle ansehen, auf die ich sehr gespannt bin.

    So einiges scheint sich zu lösen. Wenn alles klappt, kann ich am 01.03. umziehen. Gut es kann sein, dass es sich ein paar Tage verschiebt, aber der Umzug ist in Sicht und somit eine Wohnung mit Heizung.

    Ich wünsche allen eine schöne Woche und alles Liebe.

  • Einfach mal so

    Auf der Schwelle stehen

    Die Amsel, Druid Dubh, der schwarze Druide genannt, lockt in die Anderswelt und genau genommen ist das auch der Ort an den ich mich sehne. Beim Schreiben kann ich dorthin flüchten, doch (so wie die Dinge zur Zeit stehen) muss ich so dann und wann mal in dieser Welt vorbeischauen. Es ist gerade keine schöne Zeit für mich, für uns. Große Unsicherheit herrscht gerade einmal wieder und die Perspektive ein eigenes Einkommen zu aquirieren tendieren gerade gegen Null. Besagte Unsicherheiten bremsen gerade entsetzlich aus.

    Doch es hat ja keinen Zweck sich in Trübsal zu ergehen, davon wird nichts besser und so mache ich mich ans Werk. Die Tageskarte, die 2 der Stäbe sagt: Du stehst auf der Schwelle, guck noch mal ob du alles hast. Nichts vergessen? Gut, dann mach den nächsten Schritt.

  • Einfach mal so

    Januar bald geschafft

    Es fing ja recht nett an, dieses 2023. Leider ging es bereits nach der ersten Woche deutlich bergab. Ämter die Zahlungen verzögern und sich nicht einmal aufgerufen fühlen, Ablehnungen zu schicken. Also keine Planungssicherheit, mal wieder. Dieses dauernde Ringen um das materielle Überleben, bremst aus. Es ist schon wieder so weit, dass ich mich am liebsten wieder zu Bett begeben würde. Aber das ist ja auch keine Lösung. Also weiter hoffen, dass sich bald etwas in Bewegung setzt.

    Wenigstens das Wochenende war schön. Wir waren an beiden Tagen spazieren. Einmal um die Hörn und einmal durch den Schützenpark. Heute ist es allerdings schon wieder grau und nass und in der Wohnung ist es trotz Ofen kalt. Dieser Tage bin ich kein Ausbund an Fröhlichkeit. Ich wünschte ich konnte unbeschwerter durch solche Tage gehen, an denen alles stockt und nichts voran kommt. Viktor kommt da besser mit zurecht. Der Gute. Vielleicht sollte er mich coachen.

    So, nun aber trotzdem ans Werk.

  • Einfach mal so,  Kreatives Schreiben

    Wasserfarben

    Dieser Tage scheint sich alles aufzulösen, nichts richtig greifbar zu sein. Das Gefühl, dass sich etwas zusammenbraut, auf das ich keinen Einfluss habe. Immer wenn ich glaube, nun habe ich ein Bild, löst es sich auf. Alles verschiebt sich. Einige Farben treten klarer hervor, andere wieder verlaufen am Rande.

    Ähnlich geht es mir zur Zeit mit dem Schreiben. Auch da, morgens ist es klar, wie es weitergeht und dann sitze ich vor dem Rechner und nichts macht mehr Sinn. Ich lese also noch mal durch, was ich habe und plötzlich ist es wieder klar, sehe ich wieder, wie es weitergeht … bis zu dem Punkt, an dem wieder alles zerläuft.

  • Einfach mal so

    Müde und traurig

    Das beste was ich über diesen Tag sagen kann ist, dass die Sonne scheint. Ansonsten habe ich eine Rechnung übersehen und heute kam die Mahnung, was meine gesamte Finanzplanung durcheinander bringt, der Kaffee ist übergelaufen, ich habe Kopfschmerzen … also nicht der beste aller Tage.

    Gut es gab auch positives. Das Raunachtsbuch hat sich im Dezember nicht schlecht verkauft. Aber da kommen eben keine Beträge bei rum, die richtig fast rausreißen. Leider! Wer glaubt man wird vom Schreiben und Bücher herausgeben reich … nee, nicht wirklich.

    Doch was soll das Jammern und Klagen, besser ich kümmere mich um meine Geschichte und versinke in einer anderen Welt. Ich finde, dass diese zur Zeit nicht allzuviel erfreuliches bereit hält. Zum Glück weiß ich, dass diese dunklen Phasen nicht lange anhalten. Hoffe ich also auf bessere Zeiten.

  • Einfach mal so

    Stürmische Zeiten

    Das Wochenende soll stürmisch und nass werden. Daher war ich heute Morgen überrascht, dass es relativ friedlich aussah und bin schnell einkaufen gegangen. Und das war wohlgetan, denn auf dem Rückweg wurde es deutlich ungemütlicher. Ich bin ganz froh, dass wir unseren Ausflug nach Hamburg abgesagt haben, obwohl ich die Kinder gerne gesehen hätte. So richtig auf dem Damm bin ich nicht und eine stressige Bahnfahrt macht es nicht besser. Zwar ist in Schleswig-Holstein die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr abgeschafft, aber Hamburg hält ja an diesem Quatsch weiter fest, was bedeutet, dass wir von Dammtor nach Eimsbüttel, zur Wohnung der Gören, zu Fuß gegangen wären. Was normalerweise ein schöner Spaziergang wäre, aber eben nicht bei diesem Wetter.

    Andererseits ist es geradezu unnatürlich warm und die Primeln beginnen schon zu sprießen, auch die Tulpen gucken schon ein wenig aus der Erde. Viktor behauptet aber, dass es noch einmal kalt werden wird. Schaun wir mal. Mir ist es so gar nicht so unangenehm.

    Vor einigen Tagen kam meine NABU Lieferung mit Vogelfutter. Ich entwickele mich zu einer richtigen Vogelmutter und musste meinen kleinen Piepsies natürlich auch Kitsch gönnen. Ein Sonnenblumenkernherz. Na ja, wenn’s nicht schlimmer wird.

    Habt ein schönes Wochenende.

  • Einfach mal so,  Lesestoff

    Erkenntnisgewinn

    Heute Morgen habe ich meinen Spaziergang schon vor dem Frühstück gemacht. Das Wetter war recht schön und ich habe meine Runde durch den Schützenpark sehr genossen. Auch wenn ich relativ oft dort bin, so finde ich doch immer wieder etwas Neues zu entdecken. Um so unverständlicher sind für mich die Leute, die durch den Park gehen und dabei auf ihr Smartphone gucken und Stöpsel in den Ohren haben, damit sie ja nicht von den Geräuschen um sie herum belästigt werden. Ich nehme mein Handy nie mit, wenn ich einkaufen oder spazierengehe. Wozu auch? Ich will denn ja nicht telefonieren oder surfen, sondern gehen und beobachten.

    Beim heutigen Spaziergang musste ich an das Buch in der Seitenleiste denken. The anticonsumerist Druid von Katrina Townsend. Als ich es gekauft habe, dachte ich mir eigentlich gar nicht so viel dabei, da ich kein typisches Shoppingproblem habe. Doch beim Lesen stellte ich fest, dass das so nicht stimmt, ich habe meine Schwachstellen. Diese sind Bücher und Technik. Ich habe soviele ungelesene Bücher herumliegen und kriege immer mal wieder Rezensionsexemplare, dass es eigentlich blöde ist, dauernd welche zu kaufen und was Technik betrifft, nun, mein Equipment ist auf einem guten Stand … und doch, so wie ich etwas über ein Buch lese schreit alles in mir: Muss ich haben! Ähnlich mit technischen Spielerein. Gestern hätte ich mir beinahe ein Zeichntablett bestellt (was ich mir im Übrigen gar nicht leisten kann) und … habe es letztlich nicht gekauft. Da war ich schon mal recht stolz auf mich. Es irritierte mich aber sehr, dass es mir heute Morgen immer noch im Kopf herum ging und ich sicher war, ich könnte nicht zufrieden weiterleben ohne das Teil. Zum Glück war es noch ein ganzes Stück bis nach Hause und so konnte ich mich davon überzeugen, dass im Grunde ein Zeichenblock reichen würde. Denn es geht ja nur um ein paar Skizzen für meine Geschichte, um Klarheit in meine Gedanken zu bekommen. Jedenfalls habe ich beschlossen, dass ich bis zum 09.01.2024 keine Bücher und keine Technik mehr kaufen werde. Viktor ist, nach der Verkündung meines Entschlusses, fast vor Lachen im Schützenteich gelandet und scheint nicht zu glauben, dass ich es ernst meine. Meine ich aber … auch wenn ich nicht sicher bin, ob ich es wirklich durchhalte.

    So, nun werde ich mich mal ans Werk machen. Heute habe ich nur so vor mich hingepuzzelt, habe eine Rezension zu Data Tataschchia geschrieben und meine Fotos sortiert, nun wird es Zeit an die Geschichte zu gehen. Ich will heute den Teil, den ich schon habe durchgehen und einiges überarbeiten.

  • Einfach mal so,  Kreatives Schreiben

    Schreibrausch

    Nachdem ich Donnerstag Donnerstag kaum geschrieben habe, weil ich Haushaltstag hatte … so mit Vorkochen und Badputzen, hatte ich ein wenig Angst, dass ich nicht wieder in Fluss komme. Doch im Gegenteil, gestern 2124 Worte und heute 2176. Ich hoffe das hält an, auch wenn ich nun rechtschaffend erledigt bin.

    Immerhin war ich klug genug, den Spaziergang vor dem Schreiben zu machen. Es war eine feine Runde, trotz des grieseligen Wettern. Dabei habe ich diesen Baumstamm voller Pilze gefunden. Nun muss ich gleich mal bei Buschfunkistan gucken, ob die essbar sind.

    Das Projekt an dem ich gerade schreibe, hat schon einige Anläufe hinter sich und nie war ich wirklich zufrieden. Doch die Idee hat mich auch nicht wirklich losgelassen und jetzt habe ich das erste Mal das Gefühl, dass ich es wirklich fertig kriege. Sicher, es ist noch ein langer Weg. Es ist ja der erste Entwurf an dem ich schreibe. Der macht immer Spaß, weil man halt einfach munter drauflosschreiben kann. Danach geht es an die Fleißarbeit. Wie heißt es so schön?

    Recht hat sie die Julia Fine … wer immer sie auch ist. Es handelt sich um ein Netzfundstück. Doch nun werde ich mal bei Buschfunkistan reinschauen. Ein Kanal, den ich nur wärmstens empfehlen kann.

  • Einfach mal so,  Lesestoff

    Der Anfang war schon mal nicht schlecht

    Wenn 2023 sich weiter so verhält, bin ich bereit es zu mögen. Spaziergänge, interessante Bücher, Spaß mit dem liebsten und das Schreiben läuft. Sicher es gibt den einen oder anderen Störfaktor, doch bis dato nichts wirklich erschütterndes (toi toi toi).

    Lesetechnisch fängt das Jahr auch gut an. Das Lächeln der Senoi ist ein feines Büch. Der Link führt zu einer Leseprobe. Ich interessiere mich sehr für verschiedene Gesellschaftsformen und das nicht nur, weil mein aktuelles Schreibprojekt darum geht. Eher ist es so, dass es darum geht, weil ich mich schon immer dafür interessiere.

    Aber nun muss ich mich ans Werk, ans besagte machen. Der gute Gatte und ich wollen nachher eine Netflix Serie gucken Ancient Apocalypse … na ja und vielleicht noch eine Folge Wendsday (die Addams Family gehört schon immer zu meinen Lieblingen).

  • Einfach mal so

    Träumen

    Ich wweiß nicht ob es an dem Buch (sie Seitenleiste) liegt, das ich gerade lese, aber zur Zeit träume ich extrem intensiv. Vor letzte Nacht habe ich von Birgit geträumt und dass sie mir einen riesigen Kater geschenkt hat. Gestern Nacht habe ich von einem Labor geträumt, in dem Wissenschaftler sich zu menschlichen Bomben umbauen und als ich aufwachte dachte ich, wäre ja vielleicht Stoff für ein Buch, doch bei näheren Hinsehen, schien mir die Geschichte die ich geträumt habe zuviele Löcher zu haben. Also, lassen wir das Thema weg. Was ich extrem merke ist, wie gut es ist, wenn ich wirklich ausschlafen kann und ein Traum nicht gewaltsam durch Weckerklingeln beendet wird.

    Heute ist es trocken und so habe ich mal durch den Garten geguckt. Die relativ warmen Temperaturen zeigenWirkung. So einiges auf unserem kleinen Acker beginnt bereits zu sprießen.

    Die Christrose ist natürlich völlig zurecht zu dieser Jahreszeit in Blüte und ich freue mich sehr an ihr. Aber ich habe sogar schon die ersten Tulpenansätze gesehen. Schaun wir mal, wie sich das entwickelt.

    Ansonsten geht es hier so lala. Eine freudige Überraschung war ein Anruf aus Japan. Unser Freund Hideo hat sich gemeldet, leider wird er uns wohl auch dies Jahr nicht besuchen können, aber er hat versprochen, dass er an einem Deutschlandbesuch arbeitet. Viktor und ich würden ihn ja gerne besuchen, da wir aber arm sind und Viktor Krampfadern hat, also keinen langen Flug machen sollte, wird da wohl nicht von.

    Meine Wanderschuhe sind nun eingelaufen und so wie das Wetter beständiger ist, wird es auf Tour gehen.