• Einfach mal so,  Persönliches

    Fast trockener Sonntag

    Nach einigen Regentagen war es heute endlich einmal trocken. Das habe ich gleich ausgenutzt um ein wenig im Garten herumzupuzzeln. Pfefferminze, Eisenkraut und Zitronenmelisse habe ich schon mal geerntet. Also schon ist schon mal eine Basis für den Wintertee gelegt. Dann habe ich draußen gelesen und einen frischen Minztee getrunken. Das war schön.

    Gestern ist mir der Regen so auf die Nerven gegangen, dass ich vor lauter Verzweifelung einen Schoko-Mandel-Kuchen gebacken habe. Davon gibt es später ein Bild. Der wird heute das Dessert. Schließlich ist Sonntag.

    In Nachbarsgarten blühen die Rosen. Diese hier ragt über unser Schuppendach und ich freue mich jedes Mal an ihr. Überhaupt ist gerade eine feine ruhige, sehr zärtliche Zeit. Gut, ich arbeite nicht gerade viel, doch im Gegensatz zu sonst, habe ich kein schlechtes Gewissen, sondern genieße es gerade sehr, wie es ist. Heute dachte ich so, Viktors und meine Beziehung ist eigentlich wie ein langes Gespräch, dass nun schon fast 20 Jahre in Gange ist.

  • Einfach mal so

    Montag

    Montags ist in der Regel Einkaufstag, so auch heute. Einmal DM und Erdkorn. Nun sind die Schränke wieder voll und ich kann beruhigt arbeiten. Frisches Brot ist gebacken. Mein Schreibtisch umgeräumt, da mir mal wieder nach einem Steharbeitsplatz war. Abwechselung ist das halbe Leben.

    Richtig sommerlich ist es noch immer nicht, aber wenigstens war es heute trocken. Man wird ja so dankbar für Kleinigkeiten.

    Viel Neues zu berichten gibt es nicht. Das Wahlergebnis fand ich nicht so überraschend und die Nachricht „Ein Rechtsruck geht durch Europa“ auch nicht. Das geht schon lange so und seit vier Jahren verschärft. Gefreut habe ich mich, dass das BSW es auf Anhieb auf 6 % gebracht hat.

    So, nun aber den Zeichenblock rausgeholt, ich will eine Karte von Wannaheim zeichnen.

  • Einfach mal so,  Lesestoff,  Musik

    Flachgelegt

    So, heute habe ich mir das nächste Bücherregal vorgenommen. So flachgelegt sieht es zwar nicht so schön aus, aber man kriegt viel mehr unter und da ja auch dauernd was dazu kommt und ich mich von so einigen nicht trennen mag, muss ich anders Platz schaffen. Natürlich spielt auch eine Rolle, dass ich nur eine kleine Wohnung habe. Also, weniger schön, dafür mehr Bücherplatz!

    Sogar die eine Fensterbank ist schon belegt. Sie sind überall und es ist schön, in dieser Vielfalt zu wohnen.

    Viktor ist eigentlich für die Abteilung Musik zuständig. Er schreibt Rezensionen fürs Folkmagazin in dieser Sparte und kriegt auf die Art oft CDs von Musikverlagen und Bands zugeschickt. So kamen wir zu Der Process von der Kafka Band. Die könnte ich zur Zeit rauf und runter hören. Dummerweise hat sie in mir den Wunsch ausgelöst noch einmal Das Schloss und Der Process zu lesen. Da ich meine Kafka Gesamtausgabe mal irgendjemanden geliehen und nie wieder bekommen habe, habe ich mir nun eine neue bestellt. Der Anaconda Verlag legt Klassiker neu auf, die Bücher sind fein aufgemacht und erschwinglich, da die Texte nach 70 Jahren rechtefrei sind.

    Ach ja, meiner Bürgerpflicht habe ich auch schon Genüge getan und war wählen. Nun bin ich gespannt, was kommt.

  • Persönliches,  Schreiben,  Selfpublishing

    Draußen arbeiten

    Heute ist es bedeckt und nicht zu warm, also das ideale Wetter, um den Laptop zu schnappen und sicher zum arbeiten auf die Terrasse zu verziehen. Zur Zeit arbeite ich ja am 2. Teil Tore & Wölfe und habe festgestellt, dass ich vieles bereits wieder vergessen habe. Also ist es erforderlich, dass ich Tore & Wölfe ISA noch einmal lese. Gutes Buch, kann ich nur empfehlen. Die Handlung von Teil II beginnt 16 Jahre, nach dem Ende von Teil I.

    Da ich besonders gut nachdenken kann, wenn ich herumlaufe oder irgendwas tue, habe ich heute mal meine Bücherecke aufgeräumt und bin zu dem Schluss gekommen, dass mein Gejammer, dass ich nichts zu lesen hätte, völlig unberechtigt ist. Eigentlich bräuchte ich mehr Regale, aber erst einmal muss es so gehen.

    Ansonsten bin ich gerade sehr überrascht wie gut es mir geht. Das tägliche spazierengehen scheint zu helfen. Heute Morgen war ich schon zum Markt, weil wir am Freitag Besuch zum Grillen bekommen … so das Wetter mitspielt.

  • Einfach mal so,  Schreiben

    Neue Woche

    Eine neue Woche und es geht zurück an den Schreibtisch. Die letzten Tage habe ich recht wenig getan, sondern viel auf der Terrasse gesessen, spazieren gegangen und massig gelesen. Doch nun ist es Zeit wieder an die Arbeit zu gehen. Zu Tore & Wölfe 2 ist mir eine Idee gekommen und die habe ich auch schon skizziert.

    Doch bevor ich mich an die Arbeit gemacht habe, war ich noch unterwegs, um ein Buch aus der Bib abzuholen und ein wenig Obst einzukaufen.

    Jetzt aber wieder ans Werk.

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    Ausflug nach Laboe

    Gestern haben wir das schöne Wetter genutzt und uns aufs Schiff begeben und sind über die Kieler Förde nach Laboe. Das ist immer wieder schön. Diese kleinen Schiffe fahren kreuz und quer über die Förde und legen an verschiedenen Stellen an. Gestern ging es also nach Laboe. Eigentlich nicht so unseres, weil es dort doch sehr touristisch zugeht. Ich bin lieber in Falkenstein, da ist Strand und der Falkensteiner Leuchtturm war die Inspiration für einen Ort in Tore & Wölfe – ISA.

    In meiner Geschichte befindet sich unter dem Leutturm ein Tor zu einer anderen Welt. Manchmal möchte ich nachsehen, ob das nicht wirklich so ist.

    Doch diesmal ging es ja eine Station weiter und so sind wir denn die Promenade in Laboe entlang zur Eisdiele und haben uns mal was gegönnt und es auch genossen, nachdem ich mich überredet hatte die Preise zu ignorieren. Manchmal muss man einfach fünfe gerade sein lassen.

    Mir hat der Ausflug sehr gut getan und ich bin alles in allem auch eine gute Strecke zu Fuß unterwegs gewesen. Allerdings bin ich heute müde und den für heute geplanten Ausflug müssen wir verschieben. Heute sollte es am Nord-Ostsee-Kanal lang gehen bis zum Tannenberger Gehölz. Doch das Wetter ist auch bereits wieder schlechter geworden und so ist es nicht schlimm. Überhaupt macht ein Indoortag nichts, weil mir auf dem Schiff eine Idee für eine Geschichte gekommen ist. Vielleicht sollte ich auf ein Schiff ziehen, dort kommen mir immer gute Schreibideen.

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    Gaarden, Musik und Sonntagsrunde

    Gestern war in Kiel Gaarden die jährliche Kultur-Rotation. Eine Veranstaltung an der an vielen verschiedenen Plätzen Musik und andere Aktivitäten stattfinden. Viktor spielt seit Jahren in der kleinen Jazzformation Alotro Jazz und die haben im Haus der Familie gespielt. Ich bin ja nicht so die zu Veranstaltungsgeherin, aber da bin ich denn doch mal hin und es war schön. Die Musik ohnhin und das ich auch noch alte Freunde getroffen habe war toll.

    Memos von Tarrega

    Hier mal ein kurzer Eindruck was die so für Musik machen. Allerdings ist es eine ältere Aufnahme. Gestern hat habe ich mich zu doof angestellt.

    Heute ist es sehr schwül und gleich wird es gewittern. Zum Glück haben wir unseren Spaziergang schon absolviert. So langsam gewinne ich wieder einiges an Kondition und schaffe die Stundenrunde schon problemlos und ohne kurzatmig zu werden.

    Doch jetzt ist es an der Zeit mich wieder mit dem Lesen zu widmen. Gerade bin ich mit dem Buch in der Seitenleiste beschäftigt und wieder einmal von Trude Teige und ihrer Reihe um Kajsa Coren begeistert.

    Habt einen schönen Restsonntag.

  • Einfach mal so,  Lesestoff,  Sachbuch,  Schreiben

    Qualitätszeit

    Heute wieder ein schöner Tag, aber mir zu warm zum Spazierengehen. Also habe ich es mir im Garten gemütlich gemacht und mein Schreibzeug mit rausgenommen. Ich schreibe gerne mit der Hand, muss es aber noch am selben Tag auf den Rechner übertragen, weil ich später nicht mehr lesen kann, was ich da geschrieben habe. Es sollen ja keine Meisterwerke verloren gehen, nicht wahr? Meistens sind es keine, aber die eine oder andere Idee ist schon mal dabei.

    Die Blumenbar ist nun auch geöffnet und es ist einiges, wenn auch nicht so viel wie noch letztes Jahr, unterwegs, um sich zu delektieren. Manchmal halten die Summser sogar lange genug still, damit ich ein Foto machen kann.

    Doch ich habe nicht nur geschrieben und fotografiert, sondern auch Kastanienblüten zusammengefegt und die Pflanzen mit Wasser versorgt. Bewegung und manuelle Arbeiten sollen sich ja gut aufs Gehirn auswirken und helfen zu regenerieren. Aus der Abteilung Sachbuch lese ich gerade: Das erschöpfte Gehirn von Dr. Michael Nehls. Sehr interessant.

  • Einfach mal so,  Lesestoff,  Rezensionen

    Schöne Tage

    Die letzte Woche war sehr schön. Interessante Gespräche und Treffen mit diversen Leuten, ein Ausflug zum Markt und in die Bücherei, dementsprechend gutes zu lesen und eine daraus resultierende Backaktion. Ich schrieb im letzten Beitrag über die Kaneel Snegler. Nächste Woche wird anstrengender, ich muss mal wieder an die Arbeit und Viktor hat diverse Proben, weil er mit seinen verschiedenen Bands demnächst Auftritte hat. Das bedeutet, dass ich mich vermehrt um die Alltagssachen kümmern werde.

    Auch modisch habe ich auf Sommer umgestellt. Meine Modelinie könnte „noch bequemer ist nackig“ heißen. Die Latzhose ist ein wenig abseits von meinen sonstigen Kleidungsstil und endlich mal nicht im fröhlichem Schwarz, aber ich fand sie witzig und beequem ist sie auch. Vor allem ist sie ideal bei der Wärme.

    Gestern habe ich mich nochmal um den Rezensionsblog gekümmert und ihm ein neues Aussehen verpasst. Eine neue Besprechung ist auch drauf. Babel war das Leseerlebnis des Jahres, also bis jetzt. Wer Lust hat, kann hier nachlesen, was ich davon halte:

    https://wortverueckt.kabras-crossroads.de/babel-von-r-f-kuang

    So, nun werde ich mal sehen, was ich heute noch anstellen kann. Vom Kochen bin ich befreit, da ich heute Abend zum Pizzaessen eingeladen bin.

    Habt schöne Pfingsten oder einfach schöne freie Tage.

  • Einfach mal so,  Lesestoff

    Kaneel Snegels

    Lesen kann gefährlich für die Figur sein. Vor einigen Tagen habe ich „Hygg, hygg, Hurra“ von Helen Russel (Übersetzerin: Andrea Kunstmann) gelesen, in dem die Autorinnen, eine Britin, davon erzählt, wie sie ein Jahr in Dänemark lebt und herausbekommen will, warum die Dänen so ein glückliches Volk sind. Sie ist sich sicher, dass es zum Teil am Gebäck liegt. Sie erwähnt Kaneel Snegel so oft, dass mir das Wasser im Mund zusammenlief und so habe ich mich aufgemacht und welche gebacken. Gut, wirklich schön sehen sie nicht aus, aber sie schmecken wundervoll.

    Essen spielt bei uns ja übers ganze Jahr eine große Rolle, aber die letzten Tage fast noch ein wenig mehr als sonst. Gestern die Snegels und heute Grillen mit unseren russischen Freunden. Dafür habe ich bereits Walnuss-Ciabatta im Ofen. So oft wie ich Hefeteig knete (ja, ich knete alles per Hand), ist es kein Wunder, dass ich recht kräftige Finger habe.

    Es ist Sommer und so sehr ich mir den gewünscht habe, als es in einer Tour regnete, ich kann ihn nur in den frühen Morgenstunden und Spätnachmittag genießen. Es ist mir schlicht zu heiß. Aber das macht nichts, auch wenn ich nicht den ganzen Tag draußen sitzen kann, so ist es doch schön die Terrassentür aufzuhaben und zwischendrin immer mal rauszuhüpfen.

    Habt es fein … egal ob drinnen oder draußen!