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Endspurt

Es ist mal kalt, mal wieder wärmer und nass, dann wieder kalt. Mir geht es ähnlich, ich fühle mich irgendwie nicht so richtig fit und meine Lust rauszugehen hält sich deutlich in Grenzen. Aber es nützet ja nichts. Also werde ich mich gleich einmal warm anziehen und hinaus in die Welt gehen. Dabei natürlich das Beste hoffen.

So, nun bin ich draußen gewesen und es ging besser als erwartet. Was mich an den Feiertagen diesmal am meisten genervt hat war, dass zwischendrin kein Alltag ist, weil ich dauernd einkaufen musste. Heute wieder. Das ist so anstrengend. Aber nun sind die Schränke wieder voll und ich kann mich zurücklehnen. Bis Montag sollten wir auf der sicheren Seite sein.
Nun werde ich noch ein wenig arbeiten und dann geht es weiter mit Qwert und der Janusmeduse. Eine Liebesgeschichte der besonderen Art.
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Man kommt ja zu nix

Die Woche war ich sehr fleißig. Ich habe mich mit Papyrus 12 vertraut gemacht, viel geplant, geschrieben und was sonst noch so anlag erledigt. Auch heute wollte ich mit der Geschichte weitermachen, aber alle Pläne zerfaserten so vor sich hin. Erst einmal habe ich verschlafen, folglich gab es recht spät Frühstück und dann war dauernd was. Unter anderen wollte ich das schöne – nun schön ist übertrieben, aber es war wenigstens trocken – Wetter ausnutzen und ein wenig Spazierengehen. Zur Zeit versuche ich jeden Tag wenigstens für eine halbe Stunde vor die Tür zu kommen.

Also ging es in die Moorteichwiese. Dort ist es ja immer schön und es gibt so allerlei Getier zu begucken.

Besonders die Krähen machen mir immer Spaß. Allerdings ist es selten, dass man mal eine so erwischt. Also war es ein guter Tag. Morgen geht es wieder normal an die Arbeit. Heute werde ich einfach mal so ein wenig vor mich hinpütschern und dann gibt es ja auch noch Hühnersuppe.
Ich wünsche allen eine schöne Woche.
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Der Tag begann mit Schnee

Schnee! Und wie immer sieht die Welt ein wenig wie verzaubert aus. Zum Glück war ich heute Morgen früh hoch. Gestern Abend hatte ich Fieber und es ging mir gar nicht gut. Daher hatte ich mich ins Bett verzogen. Heute Morgen geht es fast wieder normal. Gestern Abend war ich fest davon überzeugt eine Grippe oder ähnliches Ungemach zu bekommen. Ist aber noch mal gut gegangen.

Von der Technikfront kann ich berichten, dass alles läuft (toi toi toi). Heute kann ich also mit dem Schreiben weitermachen, ohne dauernd befürchten zu müssen, dass mir alles abstürzt. Das ist doch schon mal frohe Kunde. Der zweite Rechner ist auch auf dem neusten Stand und da ich nun eine Cloud nutze, jedenfalls für den Schreibkram, sollte es möglich sein, nahtlos weiterarbeiten zu können, sollte der kleine Laptop krank werden.
Leider taut der Schnee schon wieder, aber man kann ja auf bessere Zeiten hoffen. Ich wünsche euch eine schöne Woche.
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Gut gebastelt

Der Tag begann mit Morgenrot. So, heute habe ich mich drangemacht und meinen Rechner auf Windows umgerüstet. Was tut man nicht alles um die Komfortschreibprogramme zu haben. Aber warum soviele? Scrivener brauche ich gerne zum Plotten und Papyrus Author zum Überarbeiten, denn letzteres hat den Duden Korrektur als Rechtschreibprüfung. Die Rechtschreibprüfung in Libri Office ist leider unter aller Sau.

Es war also trotz des schönen Wetters ein Indoortag, mit nur ab und an einen Hüpfer in den Garten. Seit meiner gestrigen Johannisbeerbusch-Extrationsaktion habe ich ein wenig Rücken und dann ist mir auch noch der Käsekuchen auf den Magen geschlagen. Also habe ich mich heute gepflegt. Es ist komisch, seit einiger Zeit habe ich Probleme mit Milchprodukten in Verbindung mit Zucker. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur aus der Übung, denn ich backe ja bedeutend weniger. Früher gab es mindestens einmal die Woche Kuchen, nun nur noch alle paar Wochen.
Aber jetzt, da alles läuft, werde ich mal den Feierabend einläuten und mir eine Käsebrot schmieren.
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Weiter geht es

Der Tag begann mit Gartenarbeit. Die Tulpen haben sich verabschiedet. An deren Stelle habe ich nun Hokaido-Kürbis gepflanzt. Freundin Carmen hatte mir eine Pflanze überlassen. Die macht nicht viel her, daher also ein Blumenbild. Die gelbe Iris blüht so schön zur Zeit.

Am Vogelhaus treiben sich im Moment eher die Buchfinken herum, die scheinen Hanfsamen zu mögen. Die Meisen kommen manchmal, aber wohl nur, wenn es nichts anderes gibt.

Ansonsten geht es weiter mit Arbeit. Ich bin noch immer kein Bündel an Fröhlichkeit und Zuversicht, aber ich kann wieder schreiben und damit geht es immer besser. Heute morgen, als ich meine Tageskarten beguckt habe, dachte ich an Philip K. Dick und dass er Das Orakel vom Berge auf sehr besondere Art geschrieben hat. Für jedes Kapitel hat er das I-Ging befragt und sich von dem Thema leiten lassen. Also warum sollte ich nicht eine Tarotkarte für den entsprechenden Schreibtag ziehen und mich von deren Bedeutung inspirieren lassen? Was soll schon passieren? Es ist der erste Entwurf und da darf alles rein, sortiert wird später. Also gesagt getan und was soll ich sagen, sie passt sogar sehr gut. Die Hüterin des Kessels von Tod und Wiedergeburt.
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Soulfood

Kaum wird es wieder kälter, ist es vorbei mit der Sommerküche. Gestern hatte ich aufeinmal Appetit auf Rigatoni mit Paprikasahnesauce. Wahrlich kein Leichtgewicht, aber so lecker.

Heute stand mir denn der Sinn nach Schokokuchen. Also habe ich schnell einen gemacht. Mit Rum und Ganache sollte er wunderbar sein. Werde ich gleich testen.

Die heutige Tageskarte: 3 of vessels – Joy. Mir ist zwar nicht unbedingt danach mit den Kranichen zu tanzen, aber es ist so eine stille Freude. Gerade geht es recht gut.
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Heute ein wenig mehr Indoor

Heute war es mal ein wenig bewölkter und deutlich kälter. Trotzdem war ich zum Kartenlegen und Tagebuchschreiben draußen. Doch ansonsten fand heute viel drinnen statt. Ich bin dabei mich von so einigen Internetkonten zu verabschieden. Will aber natürlich meine Hörbücher behalten und habe endlich ein Programm gefunden das aax in mp3 umwandeln kann. Das läuft gerade im Hintergrund. Meine Rechner sind bereits seit längeren auf Linux umgestellt. What’sapp habe ich bereits deinstalliert, denn das hatte ich nur wegen zwei Freundinnen. Die haben nun auch auf Signal umgestellt und somit war auch das hinfällig. Facebook und Instagramm sind auch deaktiviert und ich hoffe, dass es diesmal dabei bleibt. Blue Sky behalte ich noch und Mastodon auch. Mal sehen, was mir besser gefällt. Sowie ich meine Hörbücher und Kindlebücher gesichert habe, werde ich mein Amazonkonto kündigen. Falls ich selber noch was veröffentliche, wird es über Tolino geschehen. Es ist also einiges in Gange. Ich suche auch immer noch jemanden, der mir mein Handy auf Linux umstellen kann, da traue ich mich nicht alleine ran.

Ansonsten haben wir schon mal ein wenig ausgesät und die Pflanzen rausgestellt. Schnittlauch, Dill, Sonnenblumen und Calendula. Den Thymian und den Rosmarin habe ich durch den Winter bekommen und morgen hole ich Kräutererde und topfe die beiden um.

Die heutige Tageskarte: 8 of Stones – Skill, Fertigkeiten, Talente. Für mich bedeutet sie auch immer: Lerne dein Handwerk, also nicht nur auf Talent verlassen, sondern auch den Umgang mit den entsprechenden Werkzeugen lernen. Hintergründe verstehen. Gerade eigene ich mir einiges an, um ein analogeres Leben zu führen.
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Wir brauchen mehr Empathie

“The fundamental weakness of Western civilization is empathy.” (Elon Musk)
Das sagt also Elon Musk. Nun ich muss ihm widersprechen, ganz im Gegenteil, wir brauchen mehr Empathie. Jedenfalls wenn wir Frieden haben und Verständnis für die aufbringen wollen, die unsere Ansichten nicht teilen. Ich muss allerdings auch gestehen, dass es schwer fällt empathisch auf die Menschen einzugehen, die gerade das sagen haben. Also konzentriere ich mich auf die, bei denen ich Potential sehe.
Auch glaube ich, dass Nahrung und Empathiefähigkeit miteinander zu tun haben. Darum wäre es ja so wichtig, besonders in Kindergärten, Schulen und Mensas wirklich Lebensmittel zu verteilen, statt des hochverarbeiteten Dreck, den es dort normalerweise gibt. Als ich einen Monat bei meinen Gören war und mitbekommen habe, was dort in der Schulkantine angeboten wird, packte mich das kalte Grausen. Dabei galt die Kantine schon als vorbildlich, weil sie das eine oder andere Salatblatt im Angebot haben.
An mir selbst habe ich beobachtet, welchen Einfluss gesunde, frische Lebensmittel auf mein Wohlbefinden haben und somit auch darauf, wie sehr ich in der Lage bin auf andere einzugehen. Dabei meine ich nicht einmal fleischlos zu leben.

Bei dem Geschrei und der Kriegstreiberei um uns herum, ist es besonders wichtig, dass die jungen Menschen empathisch sind, um nicht auf diese Rattenfänger hereinzufallen. Wer Leid mitfühlen kann, ist deutlich gefeiter. Natürlich geht es bei Empathie nicht nur um die Wahrnehmung von Leid, sondern auch von Freude und Lebendigkeit. Beides kann nur im Frieden gedeihen.

Meine heutige Tageskarte: Page of Bows – Stoat/Hermelin. Wendig bleiben. Offen sein für Angebote und Möglichkeiten.
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Komische Woche

Diese Woche läuft eigentlich nichts so, wie geplant. Es ist so eine Mischung aus sehr ruhig und viel los. Also entweder das eine oder das andere. Schon komisch. Montag war ich spazieren, darüber habe ich ja berichtet, gestern bin ich zur Cannabissprechstunde beim heilkundigen Manne gewesen. Der sich auch gleich um meinen rechten Knöchel gekümmert hat und mir knöchelhohes Schuhwerk empfohlen hat. Also habe ich mir ein paar Convers fürs Frühjahr bestellt. Mal sehen, ob es damit besser geht.

So einiges steht auf Veränderung. Einmal muss ich mich wohl daran gewöhnen mehr Tee zu trinken, was einer erklärten Kaffeetrinkerin sehr schwer fällt. Aber es nützt nichts, anscheinend bekommt mir Kaffee nicht so besonders gut. Auch scheine ich in die blaue Phase zu wechseln. Letztes Jahr zog mich noch alles rote an. Obwohl, die Teekanne habe ich seit fast dreißig Jahren und liebe sie sehr. Mehr als den Tee, muss ich gestehen.

Feine Post kam vom Eichborn Verlag. Das Buch Geht So von Beatriz Serrano (Übersetzerin: Christiane Quandt) habe ich als Rezensionsexemplar angefordert und so dann und wann bedenkt der Verlag Buchblogger mit einigen feinen Sachen dabei, die einen Bezug zum Buch haben. Das ist immer ein wenig wie Weihnachten. Überhaupt ist es ein gutes Bücherjahr bis jetzt. Wer mag, kann ja mal auf meinem Bücherblog Kabra-Books gucken.
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Frühling im Sinn

Die Sonne schien und mir war so richtig frühlingshaft zu Mute. Also habe ich meine Terrasse frisch gemacht. Nun kann ich wieder den 1. Kaffee des Tages draußen trinken und mich freuen. Sicher wird es nicht durchgängig schön werden, aber ein Anfang ist gemacht und dem neuen Laptop habe ich seinen 2. Arbeitsplatz auch gleich gezeigt.

So einiges beginnt nun auch zu blühen und bald jeden Tag entdecke ich auf dem Beet Leben das sich regt. Wie das kleinste bisschen Farbe nach dem Winter doch das Herzelein erfreut. Meine Laune hat sich schon mal deutlich verbessert. Kaum war ich draußen am werkeln kamen auch die Nachbarn auf einem Plausch vorbei.

Da euch das Muschelmöwenbild so gut gefallen hat, hier noch ein zweites. Das ist nicht so gut geworden, aber auch nicht so schlecht, dass ich es nicht zeigen mag.
So, nun werde ich mich mal um das neue Brot kümmern und dann geht es auf den Feierabend. Ich fühle mich gerade so wundervoll erschöpft … und hungrig.
Schönen Abend allerseits!

























