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Worauf ich am Sonntagmorgen gerne verzichtet hätte

Gut hätte ich darauf verzichten können, meinen Mann vollverkabelt an diverse Plinggeräte angeschlossen zu sehen. Nachdem ich morgens um 05:00 den Notarzt rufen musste, weil Viktor eine Art Anfall hatte, ging es in die Notaufnahme. Dort wurde er dann irgendwann wach. Netterweise durfte ich bei ihm bleiben, was man dort eigentlich nicht so gerne sieht. Irgendwann war seine Versorgung dort erledigt und ich hatte mit dem Arzt gesprochen. Die ersten Untersuchungen ergaben: Für einen Mann seines Alters ist er in exzellenter körperlicher Verfassung. Raucht nicht, trinkt nicht, nimmt keine Drogen und lebt ein aktives Leben. Also muss es wohl was neurologisches sein. Ich bin dann erst einmal nach Hause und habe Sachen und Papiere zusammengesammelt. Dann am Nachmittag wieder in die Klinik. Viktor war nun in der Neurologie, noch sehr müde, aber ansonsten wieder fast der Alte. Ein wenig wackelig zu Fuß, aber zu einer normalen Unterhaltung fähig. Nur kann er sich weder an den Anfall, noch an die Fahrt in die Klinik erinnern. Aber daran, dass ich da war und ihm gesagt habe, dass ich am Nachmittag wiederkomme.

Von der Notaufnahme bin ich am Wasser längs zur Bushaltestelle und als die Color Magic einlief, dachte ich daran, dass ich, so schön es aussieht, gerne darauf verzichtet hätte. Denn normalerweise hätte ich ja noch geschlafen.
Bereits am 03.11.25 hatte Viktor eine Episode mit Gedächtnisverlust und Desorientierung. Damals habe den Artikel Wenn plötzlich alles anders ist geschrieben. Damals, als mir aufging, das Viktor nicht nur normal verwirrt war, dachte ich: Das ist der Anfang vom Ende! Diesmal weiß ich, dass egal, ob Viktor wieder gesund wird, körperlich ist er in Topform, sich einiges ändern muss. Grundlegend! Das macht mir Angst.
In meinem vorigen Artikel schrieb ich darüber, dass ich nicht mehr Frustfresse! Gestern gab es denn Stresstest. So eine Situation hätte noch vor einem Jahr eine doppelte Portion Pommes und ein bis zwei Tafeln Schokolade nach sich gezogen. Gestern habe ich nur meine normalen 2 Scheiben Brot zum Frühstück und auch zum Abendbrot gegessen und ein wenig Obst. Wenigstens was!
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Reflexionen und Veränderungen

Chilli ist eine Möglichkeit dem Leben Würze zu verleihen. Eine weitere ist es sich vielseitig zu interessieren, teilzunehmen und wenn Veränderungen nötig sind, diese ohne großes Trara anzugehen. Sie als Abenteuer zu betrachten und nicht als Strafe. Eine der größeren Veränderungen in meinem Leben, war das Ablegen meiner Schutzschicht. Ich meine damit, dass ich mir einen Speckmantel als Schutz angefressen hatte. In meiner schlimmsten Zeit wog ich 165 kg! War ich frustriert, aß ich! Hatte ich Angst, aß ich! Wurde mir bewusst, wie leer meine damalige Beziehung geworden war, aß ich! Eine abendliche Naschschüssel hatte schon mal leicht so um die 10000 Kalorien. Das Ergebnis Bluthochdruck, Asthma und Gelenke die mich kaum noch tragen konnten. Ich beschloss etwas zu verändern und begann mit mehr Bewegung und mehr Obst statt Erdnussflips. Meine ersten Spaziergänge dauerten ungefähr 10 Minuten, heute (und ich bin immer noch stark übergewichtig) laufe ich leicht 2 – 3 Stunden am Stück! Nach einem Vierteljahr konnte ich die Medikamente wegwerfen, war zwar immer noch zu fett, aber soweit den 2. Schritt zu machen. Ich suchte mir eine Arbeit. Mit dem Einkommen war es möglich mir eine eigene Wohnung zu suchen und im nächsten Schritt, mir klar zu werden, was ich wirklich wollte. Zu dem Zeitpunkt wog ich 135 Kg. Und das blieb auch einige Zeit so.
Während ich mir ein neues Leben aufbaute begleitete mich ein Satz:
Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber ich weiß, dass es anders werden muss, damit es gut werden kann.“
Ich habe keine Ahnung, wer diesen Satz zuerst gesagt hat. Wer auch immer es war: Danke! Es war nun beileibe nicht so, dass auf einmal alles bestens war. Zwar lebte ich nun in einer stabilen Beziehung und arbeitete in meinem Traumberuf, aber es gab auch viel Gegenwind und den gibt es auch noch. Schlank war ich immer noch nicht und irgendwann hatte ich mich auf: Wenigstens nicht mehr zunehmen! geeinigt.
Langsam wog ich „nur“ noch 120 kg und machte mir ehrlich gesagt, keinen großen Kopf darum. Der heilkundige Mann hatte ein Auge auf meine Gesundheit und bescheinigte mir, dass alles im grünen Bereich ist. Als ich mit dem Intervallfasten begann, war es nicht so sehr, dass Abnehmen das Hauptziel war. Es sprach mich an und es entprach mir. Ich esse nicht gerne morgens sofort nach dem Aufstehen und zwei Mahlzeiten reichen mir. Die fielen allerdings nach wie vor ziemlich reinlich aus. Doch seit einigen Wochen hat sich wieder etwas verändert. Oft frühstücke ich nur noch und esse abends etwas Obst. Oder, wenn es etwas Warmes gibt, ist meine Portion auf ein Drittel der vorherigen Menge geschrumpft. Neulich war ich seit langem mal wieder auf der Waage und siehe, ich bin bei 115 kg angekommen!
Nun kann man sich natürlich fragen, wie ist das magere Mädchen der Teenagerjahre, jemals so fett geworden: Nun, einmal liegt die Veranlagung dazu in der Familie, aber es gibt auch eine weitere Erklärung: Sexuelle Übergriffe in meiner Lehrzeit (dem Leiter des Einkaufs habe ich den kleinen Finger gebrochen, als er mich über den Schreibtisch drückte), zwei Vergewaltigungen und der eine oder andere Hinweis von Menschen, an die ich mich um Hilfe wandte, mich mal nicht so anzustellen und was ich denn erwarten würde, wenn ich mich so provokativ anzog (Jeans und T-Shirt trug ich in der Regel). Mal ganz zu schweigen von Kommentaren über meine Brüste, meinen Hintern und wie ich wohl zu vögeln wäre. Ich glaube, irgendwann dachte ich, der beste Schutz ist eine ordentliche Speckschicht. Obwohl dachte, würde eine Reflexion voraussetzen, zu der ich damals gar nicht fähig war. Dazu kam noch, dass die Frauen meiner Familie mütterlicherseits, sich etwas in den Mund stopften, wenn sie glaubten schreien zu müssen. Meine Mutter hielt ihr Gewicht mit Abführmitteln und meine Tante hatte ein enges Verhältnis zu ihrer Kloschüssel, besonders nach dem Essen.
Mein Weg fast 50 kg abzunehmen hat über 20 Jahre gedauert. Es war keine Diät, einfach ein Weg auf dem einige Wunden geheilt sind und ich denke, ich werde weiter in meinem Tempo vorangehen.
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Zurück am Schreibtisch

Back to normal. Nachdem ich gestern die ersten 6 Kapitel überarbeitet habe, habe ich heute endlich wieder weitergeschrieben. Man kann ja nicht jeden Tag Möbelrücken, um sich für dem Schreiben zu drücken. Ach es ist schön, dass ich gleich wieder in der Geschichte war. Heute konnte ich draußen arbeiten. Zwichendrin habe ich immer mal durch den Garten geguckt, in dem es fein grünet und blühet. Jedenfalls wird es langsam farbig.

Jeden Tag lässt sich etwas Neues entdecken. Morgens gehe ich gleich als erstes durch den Garten und freue mich.
Endlich habe ich auch die fällige Rezension zu „Der Mord an Maschinenmeister Roolfsen – der (wohl) älteste Krimi der Welt von Maurits Christopher Hansen“ geschrieben. Ein feines Buch. Wie gut es mir gefallen hat, könnt ihr hier lesen:
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Prokrastinieren durch Möbelrücken

Gestern überkam es mich. Dort wo jetzt dieses feine alte Küffenbuffett steht, stand voher ein Stahlregal, in dem es immer, egal wie oft ich es aufgeräumt habe, rumpelig aussah. Das wollte ich schon lange austauschen, fand nur nicht passendes oder wenn, denn in einer Preislage, die ich mir nicht leisten kann. In Viktors Wohnung stand schon lange das Küchenbuffett auf dem Foto, nur stand es neben einem weiteren Schrankteil, von dem ich immer glaube, dass es fest an den Schrank montiert wäre. Damit wäre es für den Platz zu breit gewesen. Doch es zeigte sich, dass man die Schränke trennen kann. Da sind wir nur nie drauf gekommen. Wieso wir gestern erleuchtet wurden, keine Ahnung. Aber ich habe sofort gesagt: Wohl an, lass uns zur Tat schreiten. Wenn wir uns solange Gedanken machen, mit wieviel Ungemach es verbunden ist, wird es nie was. Es war tatsächlich einiges an Ackerei, da der Schrank aus Holz ist und wir ihn ein vom Hochpaterre ins Paterre schleppen mussten, mal ganz abgesehen vom Ausräumen, die Ecke saubermachen, in die er sollte und alles wieder einräumen. Auch wollte ich dem Teil noch eine Leinölkur verpassen, bevor es auf den endgültigen Platz kam. Dann noch alles einräumen und bumms war der Tag um, ohne dass ich zu irgendetwas anderem gekommen wäre.

Auch wenn ich gestern nicht an meiner Geschichte gearbeitet habe, ganz zu schweigen davon, dass ich nicht zu der Rezension gekommen bin, die ich eigentlich schreiben wollte, bin ich glücklich ins Bett gesunken. Ich freue mich so, dass wir das Regalproblem so lösen konnten, ohne etwas Neues kaufen zu müssen. Nicht nur, weil wir wenig Geld haben, sondern auch, weil ich alte Möbel mag. Ich denke, der Schrank ist aus den 50er Jahren. Mein Küchentisch ist noch älter. Die meisten meiner Möbel stammen aus Erbschaften oder vom Sperrmüll und mir gefällt es mit Sachen zu leben, die eine Geschichte habe. Besser gesagt eine, die länger ist, als Fabrik, Geschäft, Lieferwagen, Wohnung, Sperrmüll. Die meisten Teile, die es zu einem erschwinglichen Preis gegeben hätte, hätten sicher keine 70 Jahre gehalten. Als ich mich umsah, was so zu haben ist, hat mich sehr erstaunt, dass nahezu überall ein Weinregal standardmäßig mit dabei war. Wozu soll das gut sein? Wer so etwas braucht, kann es sich doch lose kaufen, die gibt es doch in allen Abmessungen. Für mich wäre es nur Platzverschwendung.
Heute habe ich die sechs Kapitel, die ich bereits habe, überarbeitet und schon mal angeglichen, wo sich was verändert hat. Gleich muss ich kurz einkaufen und dann gehe ich die Rezension an.
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Nach dem Pullover ist vor der Jacke

Heute habe ich ihn mal angezogen, den neuen Pullover. Er trägt sich fein und ist genau das richtige für die momentane Temperaturen. Warm, obwohl leicht, und vor allem bequem. Passt also bestens in meine Modelinie „Noch bequemer ist nackig“.

Damit keine Langeweile aufkommt, habe ich gleich das nächste Projekt auf die Nadeln gehievt. Das ist keine reine Wolle, sondern irgend ein Gemisch. Woher ich sie habe, weiß ich gar nicht mehr. Jedenfalls habe ich genug davon um mit eine Jacke daraus zu stricken. Also, ich nenne es Jacke, aber eigentlich wird es eher ein Umhang mit Ärmeln. So für die Übergangszeit, wenn es noch zu warm zum heizen ist, aber doch abends ein wenig kühl wird. Das von oben, alles-in-einem-Stück-Stricken hat mir beim Pullover so gut gefallen, dass ich mich auch hier dafür entschieden habe.

Heute bin ich noch nicht zum Schreiben gekommen. Also am Buch. Eine Rezension habe ich geschrieben, aber die muss ich erst noch mal durchlesen und durch die Rechtschreibprüfung jagen, dann stelle ich sie online. Das ich heute morgen nicht an der Geschichte gearbeitet habe, hatte mit simplen Haushaltspflichten zu tun. Doom Shopping! Bei DM war der große Hackenporsche voll und bei LidL (ja mittlereile kann ich mir nur Bioladen nicht mehr leisten), der kleine. Nun sind die Schränke bis zum Bersten gefüllt und ich hoffe, dass Viktor nun nur noch los muss um Frisches besorgen. Für den Rest der Woche habe ich für Outdoor nur noch Spazierendenken und eine Recherchetour an der Uni und am neuen Botanischen Garten geplant.
Viktor hat die ersten Kapitel von meiner Literamorphin gelesen und hängt mir nun im Nacken, weil er wissen will, wie es weitergeht. Ein gutes Zeichen!
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Sonne und Wolken

Heute ist es gemütlich ungemütlich draußen. Wenn die Sonne durchkommt ist es angenehm warm, doch sind dauernd Wolken unterwegs und dann wird es eisig kalt.

Trotzdem habe ich ein wenig im Garten gearbeitet und dann auf der Terrasse gelesen. Nun bin ich ein wenig durchgefroren und werde mir mal etwas zu essen machen. Danach wird gestrickt.

Obwohl es relativ kalt ist, beginnt es allen Ortens zu blühen. Das tut nach dem grau des Winters einfach nur gut und ich bin so oft es geht draußen. Doch wenn mir die Finger beim Schreiben steif werden, gehe ich denn doch lieber rein.
So, nun Abendessen, dann weiterstricken. Habt es fein.
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Schreiben und Stricken

Ich habe fertig. Der erste Raglan von Oben Pullover. Ich bin ja so stolz auf mich. Schön ist er geworden und er trägt sich auch fein. Dazu war die Wolle noch ein Schnäppchen. 100 % Wolle, Restposten, 30 €! Dafür hätte ich keinen kaufen können und auch nicht den Spaß am Selbermachen gehabt.
Schreiben, Stricken und Lesen sind dieser Tage meine Hauptbeschäftigungen. Kochen ist ein wenig in den Hintergrund geraten. Das hat auch damit zu tun, dass ich nicht so wirklich Hunger habe. Für eine, die so verfressen wie ich ist, eine neue Erfahrung. Doch dazu an anderer Stelle mehr.

Richtig doll gefreut habe ich mich über dieses Buch, das heute in der Post war. Sowohl Siri Hustvedt als auch Paul Auster gehören mit zu meinen literarischen Lieblingen. Paul Auster ist im letzten Jahr gestorben, leider.
Überhaupt hatte 2026 bereits einige feine Bücher im Gepäck. So kurz vor der Buchmesse regnet es ja immer Neuerscheinungen. Einige habe ich schon gelesen und besprochen. Gestern zum Beispiel „Die schlafenden Hunde von Dublin“ der 5. Teil, der Patsy Logan Reihe von Ellen Dunne.
So, nun wird es Zeit die Birnenquiche in den Ofen zu kriegen und dann werde ich die Maschen für eine Strickjacke anschlagen. Habt es fein.
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Arbeitszeitumstellung

Viktors Probenzeiten haben sich geändert, was widerum bedeutet, dass, so wir Wert darauf legen, gemeinsam zu essen, die Essenszeiten angepasst werden mussten. Was natürlich Auswirkungen auf die Arbeitszeiten hatte.
Normalerweise wurde ein zwei Stunden nach dem Aufstehen gefrühstückt und am Spätnachmittag gab es Mittagessen. Nun haben wir gegen Mittag warm gegessen und heute Abend macht sich jeder selber was. Denn ich esse, von wegen Intervallfasten gerne so gegen 16:00. Da ist Viktor noch nicht zurück. Nun kann man denken, warum erzählt die Frau das? Was hat das mit dem Schreiben zu tun? Eine Menge. Die zwei Stunden bis zum Frühstück habe ich in der Regel mit Social Media, Youtube gucken und so vertrödelt. Heute habe ich nach dem Aufstehen einen Brotteig gemacht, den Terrassentisch mit Leinöl behandelt, mein Kontingent geschrieben, Reis gekocht, die vorgekochte Bolognese aufgewärmt, Mittag gegessen und das Brot abgebacken. Nun habe ich den ganzen Nachmittag vor mir, muss mich nicht mehr aufraffen etwas vernünftiges zu tun, sondern kann lesen, stricken, spazierengehen oder was auch immer. Das erstaunliche ist, dass ich schreiben werde. Wenn ich diesen Post fertig habe, werde ich den Internetrechner ausmachen, den Schreibrechner mit auf die Terrasse nehmen und ein wenig mehr an meinem Text basteln.

Ein schönes Gefühl, schon so viel erledigt zu haben. Viktor gefällt es auch, er hat bereits seine Musikrezensionen fertig geschrieben und wird sich gleich zur Probe aufmachen. Wir werden es wohl erst einmal so beibehalten. Auch ist so ein Bruch in der Routine nicht verkehrt, um anderes zu verändern. Schon lange will ich meine Online Zeiten reduzieren. Neulich ist mir aufgefallen, dass ich auf Youtube Videos gucke, wie man das angehen kann. Das schien mir nun doch ein wenig reichlich verdreht
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Alter Botanischer Garten im März

Heute bin ich endlich mal in den alten Botanischen Garten gefahren. Das ist so ein feines Gelände und dieses Jahr hatte ich mir ja vorgenommen, dort mal so dann und wann vorbei zu schauen. In dem Haus auf dem Foto war ich schon oft, aber halt immer eher abends zu Lesungen. Es ist das Literaturhaus.

Eine feine Runde. Es hat gut getan, mal wieder ein wenig weiter vor die Tür zu kommen. Sogar gut gelaunte Menschen habe ich getroffen und mit ihnen interagiert. Soll mal einer sagen, ich habe keine Social Skills.

Hin und zurück bin ich am Reventlouufer längs. Dort habe ich auch ein paar Fotos gemacht, doch es war recht diesig und so wirklich schön, sind die nicht geworden. Außer der gespiegelten Möwe habe ich da wenig zu bieten.
Da ich natürlich zu warm angezogen war, bin ich reichlich durchgeschwitzt und werde mal unter die Dusche hüpfen. Anschließend habe ich ein Date mit Eleonora Schabowski. Vorher allerdings noch ein wenig Recherche zu diversen Themen, die mit der Dame und ihren Umtrieben zusammenhängen.
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Hummeln im Mors – und nicht nur da!

Heute bin ich dauernd unterwegs – also in Gedanken, mache Pläne, wo man mal hin möchte, überlege was ich im Garten anfangen kann oder was ich mal kochen könnte. Dann schreibe ich wieder munter vor mich, um plötzlich aufzuspringen, um meinen E-Reader zu suchen, den ich seit einigen Tagen vermisse, im Grunde aber auch nicht wirklich brauche. Hummeln im Mors halt.

Vielleicht liegt es dran, dass die auch draußen gerade fix am rumfliegen sind. Jedenfalls bin ich zwischendrin ein wenig fotografieren gewesen und ich habe draußen geschrieben. Ich bin noch immer mit Eleonora Schabowski beschäftigt. Da steigt so langsam die Hoffnung auf, es wirklich fertig zu kriegen.
Aber erst einmal werde ich nun in die Küche gehen und mich um das Abendessen kümmern. Danach schau ich mal, was ich mit dem angefangenen Abend anfange.

























