• Einfach mal so

    Beschlossen

    2022 neigt sich nun dem Ende zu und wie ich heute morgen so vor mich hinpuzzelte, dachte ich, warum sind eigentlich die meisten so bedrückt? Mir fiel nämlich auf, dass die meisten Menschen, die ich in den letzten Tagen traf und mit denen ich Neujahrswünsche austauschte, so guckten, als glaubten sie selbst nicht, dass es ein frohes neues Jahr werde. Im Großen und Ganzen ist es auch meine Befürchtung, aber wenn ich mich dem hingebe, lähmt es mich. Also habe ich beschlossen, dass ich für mich perösnlich 2023 zu einem großartigen Jahr machen werde. Ich werde mich nicht ausbremsen lassen, meine Vorhaben und Träume umzusetzen; und auch wenn nicht alles so wird, wie ich es mir vorgestellt habe, so will ich doch alles dafür getan haben, dass sie es hätte werden können.

    In den letzten drei Jahren hat man uns Angst gemacht, alleine dadurch, dass jede Entscheidung als alternativlos hingestellt wurde. Das schlug den meisten, mir auch, doch sehr aufs Gemüt und ehrlich gesagt bin ich es leid. Sicher im Großen kann ich nichts ändern, aber in meinem Bereich und wie ich mit Problemen umgehe, schon.

    In diesem Sinne, wünsche ich Euch allen ein wunderbares 2023.

  • Einfach mal so

    Noch ein Tag, dann ist es geschafft

    Die Überschrift bezieht sich auf 2022 nicht auf mein Schreiben, da ist noch viel mehr zu tun. Einen Jahresrückblick möchte ich nicht machen, dafür war es zu anstrengend und kräftezehrend. Mir ist vieles klargeworden und das eine oder auch andere grundlegende wird sich im nächsten Jahr ändern. Immer noch sind meine Bestrebungen da, vom Amt unabhängig zu werden. Wie ich es schaffen soll, weiß ich nicht, aber ich glaube fest daran, dass ich nicht resignieren soll und in diesem „man kann ja eh nichts ändern“ den Weg zu sehen, auf dem sich was ändern lässt.

    Jedenfalls habe ich es zum Jahresende noch geschafft, meine Arbeitsgeräte aufzufrischen. Mein altes Thinkpad, macht ist nicht mehr schnell genug, für die moderne Welt und so musste ich einen neuen haben. Das Thinkpad wird damit zu Notfallgerät. Der neue Laptop ist sehr angenehm und war nicht besonders teuer und das Gehäuse besteht zu 30 % aus Recyclingmaterial. Das gefällt mir sehr und ist auch sehr angenehm vom haptischen her.

    Die letzten Tage waren eine Mischung aus totaler Ruhe und gemütlicher Abende und hektischer Tage, in denen so einiges erledigt werden musste. Die Nebenkostenabrechnung kam und eine Erhöhung der Nebenkosten auch. Moderat und gerechtfertigt zwar, aber trotzdem. Nun hoffe ich, dass ich bis Sonntag die Zeit zum Schreiben nutzen kann. Gerade habe ich für die nächsten Tage Tomatensauce gekocht, noch mal die gleiche wie zu Weihnachten, denn die war derartig lecker, dass wir die Grünkohlpläne aufgegeben haben. Beide haben wir recht gut zu tun. Ich mit meiner Geschichte und Viktor mit seinem neuen Blog, in dem er Tabulaturen für klassische Gitarre einstellt. Klagonok heißt der Blog.

    So, nun ist aber Schluss mit dem Geschwafel und ab ans Werk. Habt es fein, kommt gut rein und habt alle ein frohes 2023.

  • Einfach mal so

    Stürmische Zeiten und Wanderschuhe

    Heute Morgen bin ich schnell zu Rossmann gehuscht und das war wohl auch gut so. Denn so langsam wird es stürmisch. Die Wolken huschten so schnell dahin, aber sahen wieder einmal prächtig aus.

    Auf alle Fälle ist es nicht das beste Wetter und ich werde es wohl fürs erste bei meinen kurzen Spaziergängen hier in der Gegend belassen.

    Was auch in Ordnung ist, denn meine neuen Wanderschuhe müssen erst einmal eingelaufen werden. Sie tragen sich aber gut, sind leichter als sie aussehen und ich denke so in einer Woche, kann ich in ihnen eine größere Runde wagen. Ich bin sehr froh mit diesem Ankauf, denn die waren von fast 200,00 € auf 140,00 € runtergesetzt. Da ich zwar eine Frau bin, aber nicht dem Klischee entspreche, dass Frauen immer Schuhe kaufen, gebe ich lieber, wenn ich ein neues Paar brauche ein paar Euronen mehr aus und habe dafür Qualität. Genau betrachtet besitze ich vier Paar Schuhe. Sandalen, Hausschuhe, Sneaker und Wanderschuhe. Reicht völlig.

  • Einfach mal so

    Die Grundlagen des Lebens

    Diese Karte habe ich heute gezogen und dachte gar nicht schlecht: Die Grundlagen des Lebens sind wichtig. Immer gut auf soliden Boden zu stehen. Als ich dann Einkaufen ging, stellte ich schnell fest, dass man mittlerweile sehr wenig Grundlagen des Lebens für sein Geld bekommt. Jedenfalls bin ich an der Kasse fast zusammengebrochen!

    Nach den grauen Weihnachtstagen tut jedes bisschen blau am Himmel gut. Macht sich immer besonders hübsch mit den dunklen Zweigen davor. Aber so richtig zu einer längeren Runde kann ich mich noch nicht aufraffen. Also bleibt es erst einmal bei überschaubaren, kürzeren Runden. Morgen sollen allerdings meine Wanderschuhe geliefert werden, die werde ich auf diesen kleinen Runden einlaufen und dann kann das Abenteuer „Karin geht auf Wanderschaft“ beginnen.

  • Craftwork,  Einfach mal so,  Roman,  Schreiben

    Vertüddelt und Quarttrick

    Tja, da hatte ich mich wohl ein wenig vergallopiert. Als ich heute Morgen mein Geschreibsel durchlas, stellte ich mit Schrecken fest, dass die Geschichte so nicht funktioniert. Also muss ich das nun erst einmal entwirren, bevor ich einfach weiterschreibe und total neben die Spur komme. Kommt alles nur daher, dass ich nicht plotten mag, was aber, scheint es, unerlässlich ist, wenn man eine Geschichte schreibt, die nicht nur einen sehr großen Personenkreis umfasst, sondern auch noch in mehreren Welten mit unterschiedlichen Gesellschaftsformen spielt. Also habe ich mich nun ans Plotten gemacht.

    Davon hat mir so der Kopf geraucht, dass ich Viktor zu einer Spazierrunde animierte, damit ich wieder klarsehe. Und das obwohl das Wetter so gar nicht zum draußen herumlaufen einlädt. Aber wozu hat die Göttin die Regenjacken erfunden. Also sind wir los und damit auch beim 2. Teil der Überschrift. Gestern sagte ich nach der Spazierrunde: Nun sind wir drei Tage hintereinander spazieren gewesen! Ein Hattrick! Viktor meinte darauf hin: Und wenn wir morgen auch gehen, ist es ein Quarttrick. Nur so zur Erleuchtung. So, nun noch ein wenig arbeiten und dann gibt es Abendessen. Nochmal Pasta, es ist noch Sauce vom Auflauf da.

  • Einfach mal so,  Sachbuch,  Schreiben

    Spazierengehen

    Gestern Abend gab es bei uns Kinderessen. Soja-Nuggets mit Pommes. Allerdings alles selbstgebaut und so lecker, dass ich mich überfressen habe. Das ist mir lange nicht passiert. Also sind wir kurz entschlossen zu einem Spaziergang um die Hörn aufgebrochen. Dazu mussten wir am Bahnhof vorbei und dem gegenüber liegt das Einkaufszentrum Sophienhof. Als ich sah, wie es dort um 19:00 Uhr noch vor genervten Menschen wimmelte, war ich nur froh, dass ich dort nichts zu besorgen hatte.

    An der Hörn dagegen war es angenehm ruhig und wie immer am Wasser ging es mir gut. Es war eine schöne Runde und sie hat mir wieder einmal bewusst gemacht, wie sehr ich meine regelmäßigen Spaziergänge vernachlässigt habe. Das soll nun wieder anders werden. Heute sind wir auch ein wenig im Schützenpark unterwegs gewesen. Leider war kein schönes Wetter, so sind nicht viele Fotos entstanden, aber Spaß hatten wir trotzdem.

    Bis jetzt war es ein richtig feiner Tag. Viktor und ich haben gemütlich gefrühstückt, sind spazieren gewesen und haben von unserem Vermieter Zimtsterne und einen Schokoladenweihnachtsmann bekommen, also kann die nächste Runde überfressen beginnen. Es gibt den traditionellen Weihnachts-Maccaroni-Auflauf. Auch wenn man nicht Weihnachten feiert, kann man Traditionen pflegen und Maccaroni-Auflauf haben wir an unserem allerersten gemeinsamen Weihnachten gegessen.

    So, nun aber lesen und vielleicht noch ein wenig schreiben.

  • Einfach mal so

    Nun ist es bald soweit …

    Es ist also mal wieder Weihnachten. Nun ja, warum auch nicht. Mir persönlich geht das Fest am Allerwertesten vorbei, dass einzige worüber ich mich freue ist, dass es drei Tage Ruhe gibt. Keine Post, keine Anrufe, keine Besuche. Viktor und ich haben alle Einladungen abgewimmelt und werden uns einfach durch die Tage lesen. Meine Kinder fahren zu meiner Schwester, wo ein klassisches Weihnachten gefeiert wird.

    Luisa Francia hat mir mit ihren Weihnachtsgedanken (Beitrag 23.12.) aus der Seele gesprochen. Was nun die vielen Friedenswünsche zum Feste der Liebe betrifft, so dachte ich heute, Frieden wünschen sich alle, dass es damit nicht so ganz klappt, liegt wahrscheinlich daran, dass es sehr unterschiedliche Vorstellungen darüber gibt, wie dieser Friede zu erreichen wäre. Persönlich denke ich, dass mehr und mehr Waffen ganz sicher nicht der beste Weg sind. Aber ich bin ja auch naiv.

    Natürlich wünsche auch ich mir Frieden für alle Menschen und Freiheit dazu. Weniger Verlogenheit wäre auch schön und vielleicht einfach mal nett zu einander sein. Also habt es fein, wie immer und ob ihr feiert. Ich geh denn mal lesen.

  • Einfach mal so

    Raunachtsende

    Heute Morgen habe ich die Raunächte beendet, also meine Version davon. Es war eine intensive Zeit seit Samhain und obwohl ich einiges auflösen konnte, ist da doch das Gefühl, die Zeit nicht optimal genutzt zu haben. Es ist eben auch in solchen Zeiten zuviel Alltag. Ich wünsche mir für das nächste Jahr, dass ich, zumindest für einen Teil der sechs Wochen, irgendwo hin kann. Weit weg von meinem Schreibtisch und meiner Küche. Am Besten auf eine Insel, Amrum wäre schön oder Bornholm.

    Nun gut, für diesmal bin ich durch und es wird Zeit wieder aufzutauchen. Also werde ich wohl morgen Abend zu einer Vernissage gehen, auf der mein Mann Musik macht. Es kann ja nicht schaden, mal so Kontakt mit richtigen Menschen aufzunehmen. Normalerweise mag ich keine Vernissagen, weil man dort immer erst die Menschen vor den Bildern wegräumen muss. Aber da Viktor dort spielt gehe ich hin, denn ich höre ihm auch nach all der Zeit immer noch gerne zu.

  • Einfach mal so

    Knarschig

    Es ist zwar nicht mehr so kalt, aber dafür feucht und glatt. Das muss nicht sein, finde ich. Diese trockene Kälte war mir lieber. Doch das lässt sich nicht ändern. Vielleicht bin ich ja so knarschig, weil der Schnee schmilzt. Ich hatte mich so darüber gefreut. Vielleicht auch, weil ich mich insgesamt nicht so besonders gut fühle. Richtig auf dem Damm bin ich jedenfalls nicht. Normalerweise würde ich mich ins Bett verfügen, aber im Schlafzimmer ist es saukalt und ich kann nicht dauernd den Radiator anmachen.

    Der Lichtblick heute: Freundin Valya war da und hat mir eine wundervolle Handtasche mitgebracht. Die hat sie auf dem Flohmarkt gefunden. Eine Bree-Tasche.

    Genau die Größe die ich gesucht habe. Also sollte ich mal aufhalten zu jammern und mich einfach freuen. Mach ich auch, aber jammern tut halt so dann und wann mal gut.

  • Einfach mal so,  Uncategorized

    Schneespaziergang

    Heute haben wir uns zu einem Schneespaziergang aufgerafft. Bewegung war dringend angeraten, nachdem wir uns gestern an Grünkohl und Schokokuchen leicht überfressen hatten. Die Moorteichwiese ist so verschneit immer ein zauberhafter Ort. Eigentlich zu jeder Jahreszeit, aber ich habe halt eine kindliche Freude am Schnee.

    Es war wirklich eine schöne Runde und ich habe tatsächlich an die 70 Bilder gemacht. Davon kann ich denn zehren, wenn wir es nächste Woche grau und regnerisch haben. Boah nee, das muss ich eigentlich so gar nicht haben. Aber vielleicht komme ich dann mal wieder zum Arbeiten und stromere nicht nur durch die Gegend.

    Nachdem wir uns nun so richtig hungrig gelaufen haben, wird es Zeit sich wieder ans Essen zu machen. Grünkohl und Schokokuchen die Zweite. Hach, an manchen Tagen ist das Leben besonders schön. Morgen will ich noch einmal eine Runde über den Südfriedhof machen. Sozusagen zum Abschluss meiner Raunächte. Dort bin ich ja auch in sie gestartet.