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Flexibel wie ein Schlüpfergummi

Es gibt Tage, da gehe ich mir selbst auf die Nerven! Dabei ist es Quatsch, ich habe einfach nicht genug Energie für alles, was ich so machen möchte. Auch wenn man immer denkt: Schreiben, das kann doch nicht so anstrengend sein … doch ist es! Auch wenn ich es gerne tue und es brauche, um halbwegs normal in dieser verrückten Welt zu bleiben. Ich liebe lange Spaziergänge, aber auch die sind anstrengend. Also muss ich dauernd für alles ein Gleichgewicht finden. Wenn einige meiner Freunde mir erzählen, was die so an einem Tag erledigen … dafür bräuchte ich eine Woche!

Wie also alles unter einen Hut kriegen? Das erfordert eine gewisse Flexibilität und die Fähigkeit sich nicht übel zu nehmen, wenn mal etwas liegen bleibt, etwas nicht geht. Was nicht heißt, dass es mir nicht auf die Nerven geht. Siehe oben. Die letzten beiden Tage zum Beispiel, bin ich viel draußen gewesen. Ein Spaziergang war wegen Schnee und Eis anstrengend, der andere, weil ich eine recht weite Strecke gegangen bin. Beide Male war ich hinterher zu nix mehr zu gebrauchen, außer Stricken und Lesen. Heute ist wieder Schreiben angesagt. Einen Artikel habe ich versprochen und eine Rezension ist auch fällig. Das bedeutet, ich bleibe zu Hause, obwohl das Wetter schön ist. Bis jetzt habe ich, außer hier und auf Social Media (Mastodon, BlueSky, FB, Insta), nichts geschrieben. Weder am Artikel, noch an der Rezension. Dafür habe ich schon einen Pizzateig gemacht, weil Viktor sich Pizzaschnecken wünscht. Hat er neulich irgendwo gegessen und hält sie nun für das kulinarische Highlight schlecht hin.

Die meiste Zeit komme ich sehr gut damit zurecht, dass ich halt nicht alles schaffe, was ich gerne schaffen würde. Dass ich nicht so wirklich sozial kompatibel bin, mich leicht mitreißen lasse und Entscheidungen treffe, die ich fünf Minuten später wieder über den Haufen werfe. Doch es gibt auch Zeiten, da wünschte ich mir aktiver sein zu können. Andererseits habe ich eine gewisse Flexibiliät entwickelt, die es möglich macht, dass ich meine vielen Interessen unter einen Hut kriege, obwohl ich schnell erschöpft bin und aufpassen muss, gewisse Grenzen nicht zu überschreiten.
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Bewegung tut gut

Heute morgen schien sogar ein wenig die Sonne und so habe ich mir gedacht, so schlecht war es mit dem Spazierengehen gestern gar nicht, mach doch einfach noch mal. Als ich endlich loskam war es schon wieder wolkiger, aber wenigstens trocken. Heute ging es mal um die Hörn. Am Wasser sein, auch wenn es nur so ein Wurmfortsatz der Ostsee ist, ist ja immer gut und Eis war auch noch drauf. Also wessen Herzilein da nicht vor Freude zwei bis drei Takte schneller schlägt, dem kannst du mit nix mehr ne Freude machen.

Wasservögel waren so einige unterwegs, da aber Viktor das große Objektiv hatte, habe ich nur diese beim Abflug erwischt. Durchstarten ist die Devise. Dabei ist mir im Moment so gar nicht danach.

Im Moment habe ich zwar Spaß am Spazierengehen und Stricken, komme aber sonst nur schlecht von der Stelle. Andererseits habe ich auch keine Lust mich fertig zu machen, weil ich nur wenig schreibe. Das Draußensein tut mir gut und das ist erst einmal genug. Das andere kommt schon wieder.
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Beschwer dich nicht …

Nach dem ersten Blick aus dem Fenster und der Feststellung, dass es schon wieder schneite, sah ich auf obiges Schild. Stimmt dachte ich, wer bin ich mich zu beschweren? Ich habe es warm und gemütlich, während, wie Luisa Francia berichtet, die Leute in Portugal von Stürmen geplagt sind und aus ihren Häusern geschwemmt werden. Ich habe meine dauernden Maulereien über das Wetter und auch das Drinnensein so satt, dass ich mich zu einer Runde durch den Schützenpark aufgerafft habe.

Eigentlich war es ganz schön. Sagen wir mal so, es wäre richtig schön gewesen, wenn unter dem neuen Schnee nicht so gnubbelige vereiste Flächen gewesen wären. Aber ich bin heil nach Hause gekommen. Unterwegs habe ich sogar mit zwei Menschen und zwei Hunden kommuniziert, dass reicht nun erst einmal wieder für die Woche.

Ansonsten ist nun Buisness as usal. Ein wenig will ich noch arbeiten. Gleichzeitig denke ich darüber nach, was ich noch verändern kann. Also was das Medienverhalten betrifft. Ich bin schon ganz gut davor. Aber es ist noch einiges zu tun.

So, nun werde ich mir einen feinen Getreidecappucino machen und dann mal sehen, was die Leutchen in meiner Geschichte so vorhaben. Ach ja und am Blog will ich auch noch was tun.
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Schneewegzauber

Ein Blick heute morgen aus dem Fenster. Schon wieder Schnee. Nicht viel, aber es rieselt so kontinuierlich vor sich hin. Mir wurde klar, es ist an der Zeit, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und einen Schneewegzauber zu machen. Also habe ich die Laterne mit einer Kerze bestückt und aufs Beet in den Schnee gestellt. Einfach in der Hoffnung, dass der kleine Hinweise verstanden wird.

Mir ist so nach Sonne und Wärme. Vorallem danach, einmal wieder richtig rauszukönnen. Es wird echt Zeit. Nur die kurzen Runden um den Block reichen einfach nicht mehr. Zu mehr kann ich mich jedoch bei dem Wetter nicht aufraffen. Dabei wäre es dringend nötig. Ich spüre förmlich, wie ich zunehme. Dauernd koche und backe ich irgendwas und da ich nichts wegwerfen will, muss es halt gegessen werden.

So wie den sehr leckeren Birnen-Schokokuchen. Ansonsten ist es das Übliche. Ich schreibe viel, lese noch mehr und versuche mich vom Wahnsinn der Welt fernzuhalten, einfach eingedenk des Satzes: Dahin, wo Du deine Aufmerksamkeit lenkst, geht deine Energie! Ich lenke meine jetzt auf meine Geschichte und schreibe.
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Strohwitwenautorin

Ohne den guten Gatten habe ich schlecht geschlafen. Wie man sich doch an das sanfte Schnarchen Schnorgeln gewöhnen kann … und natürlich an die Wärme, eines geliebten Menschen. Jedenfalls war ich reichlich knarschig, als ich heute morgen wach wurde. Selbst nach dem dritten Kaffee dachte ich: ‚Heute schaffst du gar nichts! Aber wenigstens ist kein neuer Schnee gefallen.‘

Richtig schönes Wetter war und da ich mich in die Küche zum Schreiben verzogen. Eigentlich wollte ich nur überarbeiten, was ich gestern geschrieben habe, doch es ist noch ein neues Kapitel dazu gekommen. Meine Laune stieg beim Schreiben ordentlich. Ach es ist so fein, wenn es läuft. Ich wurde richtig unternehmungslustig.

Nun ist noch ein Schoko-Birnen-Kuchen im Ofen, der gleich fertig ist. Danach denn irgendwann Abendbrot und zu Bett. Ich hoffe wirklich, dass ich diese Nacht schlafen kann. Morgen hat die Not ein Ende. Viktor sollte gegen Nachmittag wieder da sein.
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Langsam reicht es!

Heute morgen war schon wieder alles weiß und es ist unter 0°. So langsam ist doch wirklich mal gut. Mir kommt es vor, als wäre letztes Jahr schon mehr Frühling gewesen, aber als ich mir die Fotos von Februar 2025 ansah, war da auch Schnee, allerdings nicht so viel.

Sogar auf meiner Tageskarte ist Schnee. Allmählich fühle ich mich von dem weißen Zoigs verfolgt. Andererseits ist es doof, sich über etwas aufzuregen, das sich nicht ändern lässt. Also das Beste draus machen und zum Glück ist genau zu lesen im Haus.

Beim Nachdenken über meine Geschichte, habe ich ein wenig mit GIMP gespielt. Das macht immer Spaß, egal bei welchem Wetter.
Dieses Wochenende bin ich Strohwitwe, Viktor wird gleich von seinen Bandkollegen abgeholt. Die werden bei dem etwas außerhalb lebenden H. proben und auch dort übernachten. Sonntag kommt er wieder. Alle paar Monate machen sie mal so ein langes Wochenende und haben immer fix Spaß. Ich werde die Zeit zum Arbeiten nutzen.
Habt ein schönes Wochenende.
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Kücheneinsatz

Zur Zeit bin ich nicht nur viel am Schreiben, sondern auch viel in der Küche. Ich habe wieder Spaß am Selbermachen und Ausprobieren. Auf dem Foto ist ein Walnuss-Tonkabohnen-Aufstrich zu sehen, den ich heute Morgen zusammengeschreddert habe. Ist sehr lecker geworden.
Da die Preise für Nussaufstriche gerade durch die Decke gehen, habe ich große Mengen meiner Lieblingsnüsse bestellt, um in die Eigenproduktion zu gehen. Diese Menge ist immerhin 3 € billiger, als wenn ich etwas vergleichbares gekauft hätte.

Brot backen wir ja seit Jahren selbst. Heute war ich dran und es wurde ein Klassiker, so eine Mischung aus Fladenbrot und Ciabatta. Das wird es gleich zum Abendessen geben.
Morgen mache ich noch einen pikanten Aufstrich und dann bin ich für das Wochenende gerüstet. Die nächsten Tage bin ich Strohwitwe. Der gute Gatte hat ein langes Probenwochenenede mit seinen Bandkollegen und ich werde schreiben. Das wird fein.
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Schwer beschäftigt

Da ich mich nun doch entschlossen habe, mir mein eigenes Schreibprogramm mit Obsidan zu bauen, war ich die letzten Tage sehr beschäftigt. Nun ist alles so weit am Laufen und ich habe es so angepasst, dass es mit dem ausgerüstet ist, was ich für nötig halte. Die Anregung es so zu versuchen, hat mir Andrea Instone gegeben. Andrea ist ebenfalls Autorin und hatte die Idee, als sie auf Linux umgestiegen ist. Sie war also der Wind unter meinen Flügeln, es doch auch einmal so zu versuchen.
Ich schrieb ja, dass ich mir Tintero angesehen habe und ich bleibe dabei, es ist ein tolles Programm, hat aber eine Menge, was ich nicht brauche. Ich will nicht zuviele Vorgaben und Möglichkeiten. Das lenkt nur ab.

Die Basteleien haben sich also gelohnt. Allerdings bin ich noch immer nicht mal wieder richtig vor die Tür gekommen und habe wieder nur ein wenig im Hof herumfotografiert.

So langsam taut es und das begrüße ich sehr. Dieser Winter ist mir gerade sehr lang. Doch ab morgen geht es wieder regelmäßig nach draußen.
Nun werde ich den Internetrechner mal ausmachen und mit dem Schreibrechner in die Küche ziehen, dort ist es heller und ich will noch ein wenig arbeiten. Das Abendessen ist schon vorbereitet, gerade bin ich wieder sehr vegetarisch – vegan unterwegs und so gibt es eine Art Colcannon.
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Küchentag

Wie so oft montags, sind die Schränke leer und es ist Zeit Nachschub zu schaffen. Da ich vieles selbst mache, bedeutet es, dass ich viel Zeit in der Küche verbringe und nicht wirklich zum Schreiben komme. Macht nichts, letzte Woche bin ich gut voran gekommen und ab Morgen geht es wieder normal weiter. Heute war Brotbacken und Aufstich machen angesagt. Wieder einmal soll Sikil Pak aufs Brot kommen. Das ist ein wenig aufwendiger zu machen, lohnt sich aber.

Die nächsten Tage muss ich dringend einmal wieder vor die Tür. Ans Wasser oder in den Botanischen Garten. So langsam wird es mir zu eng hier drinnen und fototechnisch habe ich unseren Hof nun auch langsam abgegrast.

Es taut, aber zwischendrin schneit es mal wieder. Alles nicht so wirklich gemütlich. Ich glaube ich habe mich noch nie so nach Frühling gesehnt.
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Emsig durchs Wochenende

Boah war ich fleißig die letzten Tage. Ich habe mir meine Schreibumgebung neu eingerichtet, saubergmacht, an meinem Roman geschrieben, zwischendrin gekocht und nebenbei noch Tintero weiter getestet. Sicherheitshalber wurde noch alles noch in Obsidan gesichert. Wie gesagt, Tintera befindet sich in der Betaphase und da weiß man ja nie. Obwohl ich sagen muss, es läuft schon recht gut und es klappt auch mit der Synchronisierung. Ich schreibe ja gerne an meinem kleinen Laptop, weil ich dort nicht so versucht bin im Netz bummeln zu gehen, aber korrigieren und bearbeiten geht am großen Bildschirm besser.

Da wer soviel arbeitet auch gut essen soll und es gerne auch fettig und süß sein darf, habe ich gleich auch noch Kaneel Sneglers gebacken. Vegan sogar. Statt Butter habe ich Margarine und Kokosfett für die Füllung genommen und den Teig machen ich ja eh mit Cashewmilch. Hefeteig braucht kein Ei. Die werden wir jetzt gleich verspeisen und dann ist Feierabend. Habt einen schönen Restsonntag.
























