• Einfach mal so

    Markttag

    Am Mittwoch und Samstag ist Markt auf dem Exerzierplatz und da gehe ich gerne hin. Einmal weil es dort viele Biobauern aus der Umgebung gibt und zum anderen, weil es viel lustiger ist al fresco einzukaufen, als im Supermarkt. Heute Morgen habe ich mich allerdings sehr früh aufgemacht, denn es ist sehr warm und Hitze kann ich nicht gut ab, obwohl ich mich einerseits an der Sonne freue und dass im Garten alles so schön am Grünen und am Blühen ist.

    Es war eine schöne Runde und nun habe ich erst einmal die Schränke voll. Wieder zu Hause habe ich einen Nudelsalat für heute Abend gemacht und auch schon den Brotteig geknetet.

    Zur Zeit komme ich kaum zum Schreiben, was mich aber auch nicht besonders stört. Ich lese viel und freue mich einfach mal, dass ich nach dem langen Kranksein, wieder einigermaßen beieinander bin. Immer wenn ich zu ungeduldig mit mir werde, erinnere ich mich daran, dass ich einige Zeit nicht einmal lange genug stehen konnte, um mir die Zähne zu putzen. In der Zeit habe ich nicht mehr damit gerechnet jemals wieder richtig fit zu werden. Bin ich auch noch nicht, ich werde immer noch schnell müde, aber es wird besser und besser.

  • Einfach mal so

    Sommer

    Heute war es mir das erste Mal zu warm zum draußen sitzen. Zurück aus der Bücherei wollte ich es mir mit einem Buch auf der Terrasse gemütlich machen, doch nach einer halben Stunde habe ich mich doch lieber nach drinnen verzogen. Herrlich irgendwie.

    Die Drinnenzeit habe ich genutzt um eine Rezensionsseite zu erstellen. Ich hatte ja eine Domain gebucht dafür, aber die kam mit dem Umlaut nicht klar, also habe ich eine Subdomain eingerichtet. Wer sich also für meine Gedanken zum Gelesenen interessiert, wird hier fündig: https://wortverueckt.kabras-crossroads.de/

    Ansonsten dümpel ich so vor mich hin. Das schöne ist, es geht deutlich besser und ich kann wieder längere Spaziergänge angehen.

  • Einfach mal so,  Schreiben

    Mir ist heute so Samstag

    Der Feiertag hat mich so durcheinander gebracht, dass ich heute dauernd denke es wäre Samstag. Überhaupt war es eine merkwürdige Woche. Dienstag habe ich mich noch so angeschlagen gefühlt, dass ich einen Ärztemarathon plante und Mittwoch bin ich zum Markt und zur Bücherei und alles zu Fuss. Gut, danach war ich erschöpft, aber ich habe die Runde geschafft. Anscheinend reicht es meinem Unterbewusstsein mit einem Ärztemarathon zu drohen und schon setzt es Blitzselbstheilungskräfte frei. Jedenfalls hat es mir sowohl körperlich, als auch seelisch gut getan, mal wieder ein wenig unterwegs zu sein.

    Gestern habe ich denn das schöne Wetter im Garten genossen. Viktor und ich habe unsere Kameras getauscht und so habe ich nun, nach einigem Hin und Her die Olympus PEN F wieder. Irgendwie schön, mal wieder mit der unterwegs zu sein.

    Zur Zeit bin ich ein wenig neben der Spur was das Schreiben betrifft. Also das konkrete sich an den Rechner setzen und schreiben. Gerade findet alles noch im Kopf statt. Vampire, Eleonora Schabowski und Tabea Rubens wirbeln da dauernd rum und ich träume von ihnen. Vorbereitung aufs Schreiben im Schlaf, sozusagen.

  • Einfach mal so,  Nahrung

    Im Rahmen der Möglichkeiten

    Noch immer fühle ich mich angeschlagen und bin einigermaßen eingeschränkt in meinen Möglichkeiten. Doch ich versuche so weit wie möglich aktiv zu sein. Gestern bin ich zum Asia Markt, um meine Gewürze aufzustocken. Von meiner Wohnung dorthin ist es ein Weg von ca. 20 Minuten und normalerweise gehe ich zu Fuß. Gestern habe ich allerdings den Bus genommen, weil ich mich einfach zu schwach fühlte. Mittlerweile plane ich Busstellen mit ein, wenn ich irgendwo hin muss. So ist es auch für Morgen gedacht.

    Morgen ist Markttag und ich habe dort einiges zu besorgen. Rosmarin und Thymian brauche ich, also Pflanzen und ich hoffe mal, dass der Bio-Schlachter Muhs da ist. Die haben hochwertiges Fleisch und deren Tiere werden auf dem Hof geschlachtet. Ich esse nur sehr wenig Fleisch, aber wenn ich es tue, bin ich auch bereit einen Preis für gute Tierhaltung zu zahlen. Billig ist ja nicht immer preiswert.

    Doch es soll nicht nur auf den Markt gehen, im Anschluss werde ich die Bücherei heimsuchen. Dank meines Seniorenpasses kann ich diese ja nun umsonst nutzen und das werde ich auch tun.

    So, dass war es erst einmal, nun werde ich gleich das Brot aus dem Ofen holen, dann man Essen zubereiten und mich damit auf die Terrasse setzen. Danach ausruhen.

  • Einfach mal so

    Sonne, Lesen und so

    Die Tulpen sind so langsam am Verblühen, doch dafür macht sie so einiges anderes auf den Weg. Der kriechende Günsel ist am Blühen, die vorgezogenen Sonnenblumen habe ich heute aufs Bett gepflanzt und ich sitze die meiste Zeit draußen und lese. Da es mir immer noch nicht gut geht, also richtig, lasse ich es sehr ruhig angehen und stelle dabei fest, dass sich gerade eine Menge bei mir verändert. Unter anderem meine Internetzeiten. Das war ja auch schon lange mein Ziel.

    Voran ich allerdings wieder mehr Freude habe, ist das Kochen. Da war ich einige Zeit richtig faul. Aber so langsam aber sicher packt es mich wieder und so wird es das Wochenende gesund werden. Heute gibt es Blumenkohl und Salzkartoffeln mit weißer Sauce und morgen eine Paprikapfanne mit Reis.

    Ansonsten steht außer einer Spazierrunde nichts auf dem Plan. Ich wünsche euch ein feines Wochenende.

  • Lesestoff,  Rezensionen,  Roman

    Zuckerbrot von Balli Kaur Jaswal

    Pareen, genannt Pin, wächst in einer Welt voller Regeln auf und es gelten nicht überall dieselben. Sie ist in eine Sikh-Familie geboren, der Vater war nie religös, die Mutter hat sich abgewandt, sie geht als Stipendiatin in eine christliche Schule, ihre Klassenkameradinnen stammen aus den verschiedensten Nationen, kein Wunder, denn Ort der Handlung ist Singapur. Die unterschiedlichen Regeln und der alltägliche Rassismus sind es aber weniger, die Pin in Unruhe versetzen, es sind eher die Geheimnisse um sie herum, wie zum Beispiel der Hautausschlag ihrer Mutter und warum diese ein gespaltenes Verhältnis zu deren Mutter hat. Immer wenn sie sich daneben benimmt, benimmt heißt es: Werde nicht wie deine Mutter!

    Eine entscheidene Veränderung tritt ein, als Nani-ji, ihre Großmutter mütterlicherseits, bei der Familie einzieht und mit ihr Gott und was eine Sikh darf und was nicht. Schluss ist es mit dem Fußballspielen mit de Nachbarjungen und dem Haare kurz tragen, denn Sikhs lassen ihre Haare wachsen. Keine Shorts mehr, dafür viele Gebete. Doch am Schlimmsten ist, dass Pin nicht mehr die Stimmungen ihrer Mutter einschätzen kann. Immer konnte sie an dem was ihre Mutter kochte, welche Gewürze sie verwendete, erkennen, ob es ein guter Tag war oder ein schlechter.

    Der Kröner Verlag nimmt seine Leser und Leserinnen nach Zweckfreie Kuchenanwendungen von Yeoh Jo-Ann, übersetzt von Gabriele Haefs, ein zweites Mal mit nach Singapore. Eine Riesenstadt und ein Schmelzkessel der Nationalitäten. Während Zweckfreie Kuchenanwendungen im Universitätsmillieu spielt, ist der Ort der Handlung in Zuckerbrot, ein Mehrfamilienhaus in einem weniger reichen Stadtteil. Der Roman spielt 1990 und in Rückblenden zwischen 1967 und 1970. In erster Linie ist es jedoch eine Geschichte von Müttern und Töchtern und zwar eine wunderbar berührende.

    Zuckerbrot
    Autorin: Balli Kaur Jaswal
    Übersetzerin: Gabriele Haefs
    Verlag: Kröner
    ISBN: 9783520625052
    Preis: 25,00 €
  • Einfach mal so

    Das erste Mal seit vier Monaten

    Heute bin ich das erste Mal seit vier Monaten im Schützenpark gewesen. Der ist gleich bei mir ums Eck und normalerweise gehe ich dort 2 – 3 Mal die Woche spazieren. Doch erst war ich fünf Wochen in Hamburg, dann 8 Wochen krank und meine Kondition lässt noch immer zu wünschen übrig. Mit anderen Worten, neben der normalen Einkaufsrunde geht nicht mir viel. Aber heute habe ich mich aufgemacht und es ging einigermaßen, so mit kleinen Pausen.

    Ansonsten habe ich das herrliche Wetter genossen und draußen gefrühstückt. Dabei hatten wir Möwendrama direkt über uns. Die Guten waren sehr aufgeregt, teils standen sie in der Luft und schrien sich an. Daher ließen sie sich gut fotografieren.

    Überhaupt ist ornithologisch einiges los. Ein Elstern Paar brütet im Nachbargarten, kommt aber her zum Futtersuchen. Gimpel, Rotkehlchen, Tauben, Meisen und ein Zaunkönig sind oft hier, aber insgesamt ist es weniger geworden und Spatzen sieht man kaum noch. Jedenfalls ich sehe keine, vielleicht sind die ja einfach nur woanders.

    So, nun werde ich mal die Spaghetti in den Topf schmeissen. Heute gibt es sie mit einer einfach Tomatensauce al arrabiata.

  • Rezensionen

    Abwesenheitsnotiz von Christine Prayon

    Long Covid, short Story. Eine fiktive Kabarettistin mit Namen Christine, will ein neues Buch schreiben. Zu diesem Behufe nimmt sie Kontakt zu ihrer Lektorin Gabi auf. Abwesenheitsnotiz beginnt mit diesem E-Mail Wechsel und man merkt es gleich: Christine und Gabi sprechen nicht die selbe Sprache! Doch Gabi freut sich, dass Christine ein neues Buch machen will und findet auch gut, dass sie über ihre eigene Erkrankung sprechen will, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar definiert ist. Daher Long Covid/Post Vac als Bezeichnung. Lange Rede kurzer Sinn, Christine soll doch bitte schon mal was schicken. Das macht sie und bekommt das 1. Kapitel postwendend mit Anmerkungen wie Schwurbelalarm zurück, wenn sie sich zu sehr in Kritik über die Covid Maßnahmen ergeht und darüber, dass es keine Forschung im Bereich PostVac gibt, sondern das alles unter Long Covid abgehandelt werden soll. Gabi meint, Christine sollte doch lieber über ihre Syntome und ihre Leiden schreiben, da sonst Gefahr besteht in die Ecke der Querdenker abgeschoben zu werden. Ach ja, und mit dem Gendern könnte sie es auch genauer nehmen.

    Christine Prayon hat da ein ernstes Thema amüsant abgehandelt, ohne zu beschönigen. Die Autorin hat mittlerweile nach vielen Untersuchungen die Diagnose PostVac und ist extrem eingeschränkt. Ich wünsche diesem Buch viele Leser und Leserinnen, egal wie diese zur Impfung stehen, es ist wichtig, dass die Nebenwirkung untersucht werden und dass die darunter Leidenden Hilfe bekommen.

    Abwesenheitsnotiz
    Autorin: Christine Prayon
    Verlag: Westend
    ISN: 9783864894312
    Preis: 18,00 €
  • Lesestoff,  Persönliches

    Viele Interessengebiete

    Immer wieder stelle ich fest, dass ich einfach zu wenig Zeit habe, jedenfalls wenn ich mich all meinen Interessengebieten widmen will. Zur Zeit ist es die Geschichte der britannischen Druiden, die mich umtreibt. Da ist Ronald Hutton sicher eine gute Adresse. Vor allem schreibt er so, dass es auch ich es verstehe. Jedenfalls ist Blood & Mistletoe das Sachebuch der Stunde. Seit gestern kan man ja auch wieder draußen sitzen und dort lässt sich gut lesen.

    Zwei Tage Sonne und schon beginnt alles zu blühen. Bis auf meine Tulpen. Die Sonne hat sie aufgehen lassen und der gestrige Wind hat sie gezaust.

    Ansonsten muss ich leider gestehen, dass es mir nicht allzu gut geht. Ich habe nie Heuschnupfen gehabt, doch dieses Jahr auf einmal schon. Jedenfalls denke ich, dass es das ist. Jedenfalls schniefe und niese ich, dass es eine Art hat. Aber ich will mal nicht jammern.

    Habt eine schöne Woche!

  • Einfach mal so,  Schreiben

    Samstag

    Samstag und endlich ist es einmal schönes Wetter. Es ist so eine Erleichterung nicht nass zu werden auf der Einkaufsrunde. Gestern habe ich es nicht mehr geschafft alles Nötige zu besorgen und so bin ich heute morgen los. Zum Glück war es nicht so voll bei Erdkorn.

    Die Tulpen haben sich dieses Jahr lange gehalten, aber so langsam sind sie am Verblühen. Da kann ich denn bald die Zwiebeln herausnehmen und wenn sie trocken sind bis zum Herbst einlagern. Natürlich kann man sie auch einfach in der Erde lassen, aber da ich nur ein kleines Beete zur Verfügung habe und auch noch Herbstblumen haben möchte, mache ich mir die Arbeit und buddel die Zwiebeln aus.

    So, nun werde ich mich mal an den Abwasch machen und ein wenig was fürs Abendessen vorbereiten, dann geht es zum Schreiben auf die Terrasse. Habt einen schönen Samstag.