• Einfach mal so

    Korrekturlesen

    Ich muss mich nun erst einmal stärken. Mirabellen haben wir geschenkt bekommen und Wein gekauft. Das gibt es heute zum Frühstück und danach geht es ans Werk. Das Raunachtsbuch ist so weit fertig, dass wir nun Korrekturlesen können. Eine Arbeit, die ich ehrlich gesagt so gar nicht mag, weil ich eigentlich schon im Vorwege weiß, dass doch immer einiges übersehen wird. Aber ich habe mich nun mal für Selfpublishing entschieden und so gibt es eben kein professionelles Korrekturat. Wiederum, wenn ich mir so einige Werke großer Verlage ansehe … so ganz ohne Fehler geht es dort auch nicht. Also mache ich mir keinen großen Kopf, sondern tue einfach das Beste was geht. Viktor und ich werden das gemeinsam machen.

    Morgen und Samstag geht es an die Satzarbeiten und dann geht alles raus. Es wird erst einmal nur als E-Book erscheinen, es kann aber sein, dass ich im nächsten Jahr eine erweiterte Version auch als Print rausbringe. Doch erst einmal so! Wenn dieses Teil raus ist, kann ich mich auf Fahrstuhl konzentrieren, von dem ich hoffe, dass es sich weiter so entwickelt, wie bisher. Der erste Entwurf macht soviel Spaß, besonders da ich keine Ahnung habe, wo mich diese Geschichte noch hinführt.

    Aber erst einmal Frühstück. Dann sehen wir weiter.

  • Einfach mal so

    Outdoor-Coffee und Insektenpflege

    Zu meinen größten Freuden in der warmen Jahreszeit gehört mein morgendlicher Kaffee auf der Terrasse. Gemütlich dort sitzen, sich an der Wärme und am Licht freuen, den Vögeln zuschauen, wie sie sich am Futterhaus tummeln, dass ist Luxus.

    Meisten frühstücke ich auf der Terrasse auch nicht alleine. Neben den vielen Kräutern, steht auch immer ein kleiner Obstteller für die Insekten bereit, der dankbar angenommen wird. Es ist die Zeit, die ich zum Kraftsammeln nutze, bevor ich dem Wahnsinn der Welt entgegentrete. Dazu aber ein anderes Mal mehr.

    Der August ist nun auch schon wieder fast vorbei und ich brauche keinen Erinnerung durch das Treskell, dass meine Outdoor-Coffee-Time bald Pause hat. Sicher noch haben wir es warm, teilweise sogar heiß, aber es wird deutlich früher dunkel und morgens liegt so ein Chill in der Luft und es riecht ganz leicht nach Herbst. Ich versuche im hier und jetzt zu sein und mich an dem zu freuen, was mich umgibt, was nicht immer gelingt. Ich muss gestehen, dass ich dem Winter nicht entspannt entgegen sehe.

  • Einfach mal so,  Lesestoff

    Sonntag und so

    Heute sind wir mal spazieren gegangen. Die letzte Zeit ist das ein wenig kurz gekommen, weil Viktor Probleme mit seiner Achillessehne hat. Doch heute wollten wir einmal eine kleine Runde drehen. Das Wetter ist schön, aber zum Glück nicht zu warm. Also haben wir uns nach dem Frühstück aufgemacht.

    Farblich hat die Welt zur Zeit so einiges zu bieten, trotz der Trockenheit. Obwohl man auch davon noch genug merkt. Die Brombeeren tragen dieser Tage nicht so üppig wie in früheren Jahren. Dafür scheinen sich die Ebereschen besonnen zu haben, da sah es im letzten Jahr mager aus.

    Heute Abend werde ich mal anfangen Eiswelt von Jasper Fforde, übersetzt von Kirsten Borchardt, anfangen zu lesen. Das Buch habe ich schon länger, aber irgendwie habe ich bis jetzt immer nur reingelesen. Da der nächste Winter ein kalter werden soll, hoffe ich auf Tipps und Tricks.

    Klappentext:

    In einer Welt, die der unseren gar nicht so unähnlich ist, hat die Eiszeit nie aufgehört. Jedes Jahr versinkt während der Wintermonate alles in Eis, Schnee und Dunkelheit. Selbst die Menschen ziehen sich zurück und halten Winterschlaf – außer die Winterkonsuln. Sie wachen über den Schlaf der Menschen, denn draußen in der Dunkelheit treiben heulende Bestien ihr Unwesen. Hier tritt der junge Charlie seine erste Arbeitsstelle an, und sie entwickelt sich schon bald zu einem Albtraum. Denn wenn Charlie diesen Winter überleben will, muss er wach bleiben. Um jeden Preis …

  • Einfach mal so,  Nahrung

    Samstag bei Brauns

    Heute war relativ viel Arbeit angesagt. Aber davor wir uns ans Werk machten, gab es ein leckeres Frühstück. Der Camenbert auf dem Foto ist aus fermentierten Blumenkohl und sehr lecker. Dr. Mannah stellt den her und so einige andere Produkte die ich sehr schätze. Vieles ist auf Cashewbasis, aber es wird eben auch mit regionaleren Alternativen geforscht. Bevor jemand die Zutaten liest und sich am Palmöl stößt, das kommt bei der Firma aus fairem, nachhaltigen Anbau. Für mich ist es einfach eine Bereicherung meines Speiseplans, da ich zum einen so wenig tierische Produkte wie möglich verwenden möchte und zum anderen Laktose nicht abkann. Ich verwende manchmal Eier. Fleisch und Fisch allerdings nicht mehr.

    Derart gestärkt war es denn leicht mich an die Arbeit zu machen. Zwischen dem Schreiben und Korrigieren, habe ich noch einen Teig für ein Hafer-Hirsebrot gebaut und einen fürs Abendessen. Seit langem steht mal wieder Birnenquiche auf dem Programm.

    Habt es fein.

  • Einfach mal so

    Umtriebig

    Umtriebig war ich diese Woche. Es ist ja auch einiges zu erledigen. Mal ganz abgesehen davon, dass ich mit dem Raunachtsbuch fast fertig bin und Anja auch schon am Cover arbeitet, habe ich noch so einiges andere erledigt. Da ich bis zum Gewitter schlecht geschlafen habe, bin ich nun entsprechend schlapp. Also mache ich für heute Feierabend. Morgen geht es denn an die restlichen Texarbeiten und Sonntag an die Korrekturen, denn noch formatieren und das Teil kann raus. Danach werde ich mich dann auf die Termine im Oktober vorbereiten und an Fahrstuhl, so der Arbeitstitel, weiterschreiben.

    Meine Welt ist schon sehr bunt und dafür bin ich dankbar. Ich habe interessante Projekte und einen Freundeskreis, in dem ich mich aufgehoben fühle. Von meinen Gören ganz zu schweigen, die sind einfach toll. Heute haben wir uns mit Melli gefreut, sie ist nun Klassensprecherin und hat somit ein Lebensziel erreicht, denn das wollte sie seit der ersten Klasse werden und ich bin mir sicher, sie wird es gut machen.

    So, nun werde ich es mir gemütlich machen. Viktor kocht heute und ich kann mich einfach verwöhnen lassen.

  • Krimi,  Lesestoff

    Ein notwendiger Tod von Anne Holt

    Erneut lässt Anne Holt ihre neue Detektivin Selma Falk ermitteln. Eine Protagonistin die sich doch sehr von üblichen Ermittlerinnen unterscheidet. Ex-Anwältin, Olympiasiegerin, TV-Berühmtheit und spielsüchtig. Selma Falk ist eine, die weiß wie sie ihre Ziele erreicht und die je nach Bedarf, ihren Charme einsetzt oder lügt und betrügt, wenn sie es für nötig hält. So ist der Anfang von „Ein notwendiger Tod“ doch erstaunlich …

    Selma erwacht in einer brennenden Hütte. Sie ist nackt, es schneit und sie hat keine Ahnung, wie sie dort hingekommen ist, geschweige denn, wie sie arg geschwächt und nackt, zurück in die Zivilisation kommen soll. Nach und nach erinnert sie sich, an die Hochzeit ihrer Tochter, auf der der Bräutigam durch einen anaphylaktischen Schock stirbt. An den Auftrag des Restaurantbetreibers den Todesfall zu untersuchen, um zu klären, dass die Schuld nicht beim Koch lag. Das Dumme ist, dass sich schnell das Gefühl einschleicht, dass der Tod des Minutenschwiegersohn kein Unfall war. Sjalg Petterson war nicht nur Historiker, sondern auch politischer Influenzer, dessen bevorzugte Zielscheibe in seinen Blogartikeln der aktuelle Justizminister Trygve Mejer war. Dieser widerum ist Mitglied im Rat, einer mächtigen Gruppe, die im Falle einer Invasion Norwegens, tätig werden soll.

    Anne Holt nimmt sich in „Ein notwendiger Tod“ eines topaktuellen Themas an, Beleidigungen und Mobbing im Internet. Stephen Fry hat einmal gesagt:

    Twitter ist die Toilettenwand des Internets

    Stephen Fry, Schauspieler und Autor

    Wie geht man nun damit um? Welche Regulierungen sollte es geben? Das sind Fragen, die in diesem Roman aufgeworfen werden. Anne Holt hat also auch diesmal ein brisantes Thema angepackt und durch lebendige Charaktere und eine spannende Story so aufgearbeitet, dass es für die Leser erlebbar wird.

    Übersetzerin: Gabriele Haefs

  • Einfach mal so,  English Fanatsy

    South Breaks by Hannah Steenbock

    South is chosen as a sacrifice, she is to be sacrificed on the Great Pyramid and with her life force strengthen the veil that protects the Empire. She is saved by a rock fall and rediscovers her family, from which she was stolen. The priesthood of the Empire, however, continues to search for children with strong psychic powers that they can use to strengthen their power. South sets out to save her niece and discovers that love is the strongest weapon.
    Excitingly written prelude to a new fantasy series. However, I would have liked a little more depth and background to the world in which the story is set. Otherwise, I’m looking forward to the next part.

  • Einfach mal so

    Endlich Regen

    Endlich hat es gewittert und geregnet. Das war dringend nötig. In der Regenauffanganlage und in den Tonnen war kein Tropfen Wasser mehr.

    Nachdem der Tag gestern unangenehm schwül war und es gegen Abend ein wenig zu grummeln anfing, hatte ich schon Angst, dass das Gewitter an uns vorbeizieht. Doch heute Morgen um 04:00 herum ging es los. Eine Erlösung. Ich kann eh nicht gut mit Hitze, besonders mit so feuchter und so langsam fühle ich mich wieder menschlich.

    Heute habe ich nur wenig Zeit zum Schreiben. Naturheilverein und Vorbereitung auf den Aktionstag steht an. Aber ab Morgen geht es zurück an den Schreibtisch oder ans Stehpult, je nachdem auf alle Fälle möchte ich das Raunachtsbüchlein bis zum Wochenende soweit haben, dass es zum Korrekturlesen kann. Meine Freundin Anja, wird sich dem Coverbild annehmen und ich bin schon so gespannt.

    Aber jetzt erst einmal Frühstück und dann ab in den Naturheilverein.

  • Einfach mal so,  Kreatives Schreiben

    Entdecke die Möglichkeiten

    Ich habe mir ja immer einen Steharbeitsplatz, zusätzlich zu meinem Schreibtisch, gewünscht. Das klappte nie so richtig, dabei habe ich es mit den abenteuerlichsten Aufbauten versucht. Heute Nacht traf mich die Erleuchtung. Es gibt ein Regal, das die richtige Höhe hat und mit dem heimgekehrten Thinkpad, habe ich ein Zweitgerät, das sich für das Regal eignet, weil es nicht zu breit ist. Heute Morgen habe ich mich gleich ans Werk gemacht. Des weiteren ist gut, dass ich in der Ecke noch ein LAN Kabel habe, das für einen Anschluss auf dem Schreibtisch zu kurz ist. So kann ich also meine Schreibsachen in der Dropbox speichern und habe sie auf beiden Rechnern zugänglich. Das gleicht denn auch die mangelnde W-LAN Möglichkeit am Thinkpad aus.

    Nachbar Torben hat eine Feder gepflanzt, was ich rührend fand. Er wusste nicht so recht, was daraus erwachsen soll, also habe ich beschlossen, es als Zeichen des Optimismus zu sehen und der Hoffnung, dass das unmögliche möglich ist.

    Ich wünsche euch eine schöne Woche.

  • Einfach mal so,  Schreiben

    Offline schreiben

    Erst war ich ein wenig verdrossen, dass der W-Lan Empfang beim Thinkpad nicht mehr funktioniert. Doch ich muss gestehen, dass kann auch ein Segen sein. Am Schreibtisch arbeite ich ja eh mit LAN-Kabel und natürlich ist es fein, mal eben nach Mails zu gucken, mal eben zu sehen, was so auf Facebook läuft und so weiter. Heute Morgen jedoch bin ich früh hoch und habe das ThinkPad mit auf die Terrasse genommen. Draußen schreiben ist schön, vor allem früh morgens, wenn es noch nicht so heiß ist und die Nachbarn noch schlafen. Da ich mit eiener Idee für die neue Geschichte aufgewacht bin, dachte habe ich mich sofort ans Werk gemacht und es war fein, so ohne Ablenkung zu schreiben. Wenn es einmal hakte, habe ich nicht angefangen Candy Crush oder Blossom Blast zu spielen, sondern einfach durchgelesen, was ich schon habe und dann ging es weiter. Mein Tagespensum für die neue Geschichte, die fürs erste Fahrstuhl heißt, habe ich nun erfüllt. Nach dem Frühstück werde ich Brotbacken und danach geht es mit dem Raunachtsbüchlein weiter.

    Nachdem ich fleißig war, konnte ich auch ein wenig mit Gimp spielen. Das macht mir immer wieder mal Spaß. Nun naht Viktor mit dem Frühstück. Habt einen schönen Sonntag.