Nach dem Pullover ist vor der Jacke

Heute habe ich ihn mal angezogen, den neuen Pullover. Er trägt sich fein und ist genau das richtige für die momentane Temperaturen. Warm, obwohl leicht, und vor allem bequem. Passt also bestens in meine Modelinie „Noch bequemer ist nackig“.

Damit keine Langeweile aufkommt, habe ich gleich das nächste Projekt auf die Nadeln gehievt. Das ist keine reine Wolle, sondern irgend ein Gemisch. Woher ich sie habe, weiß ich gar nicht mehr. Jedenfalls habe ich genug davon um mit eine Jacke daraus zu stricken. Also, ich nenne es Jacke, aber eigentlich wird es eher ein Umhang mit Ärmeln. So für die Übergangszeit, wenn es noch zu warm zum heizen ist, aber doch abends ein wenig kühl wird. Das von oben, alles-in-einem-Stück-Stricken hat mir beim Pullover so gut gefallen, dass ich mich auch hier dafür entschieden habe.

Heute bin ich noch nicht zum Schreiben gekommen. Also am Buch. Eine Rezension habe ich geschrieben, aber die muss ich erst noch mal durchlesen und durch die Rechtschreibprüfung jagen, dann stelle ich sie online. Das ich heute morgen nicht an der Geschichte gearbeitet habe, hatte mit simplen Haushaltspflichten zu tun. Doom Shopping! Bei DM war der große Hackenporsche voll und bei LidL (ja mittlereile kann ich mir nur Bioladen nicht mehr leisten), der kleine. Nun sind die Schränke bis zum Bersten gefüllt und ich hoffe, dass Viktor nun nur noch los muss um Frisches besorgen. Für den Rest der Woche habe ich für Outdoor nur noch Spazierendenken und eine Recherchetour an der Uni und am neuen Botanischen Garten geplant.

Viktor hat die ersten Kapitel von meiner Literamorphin gelesen und hängt mir nun im Nacken, weil er wissen will, wie es weitergeht. Ein gutes Zeichen!

Arbeitszeitumstellung

Viktors Probenzeiten haben sich geändert, was widerum bedeutet, dass, so wir Wert darauf legen, gemeinsam zu essen, die Essenszeiten angepasst werden mussten. Was natürlich Auswirkungen auf die Arbeitszeiten hatte.

Normalerweise wurde ein zwei Stunden nach dem Aufstehen gefrühstückt und am Spätnachmittag gab es Mittagessen. Nun haben wir gegen Mittag warm gegessen und heute Abend macht sich jeder selber was. Denn ich esse, von wegen Intervallfasten gerne so gegen 16:00. Da ist Viktor noch nicht zurück. Nun kann man denken, warum erzählt die Frau das? Was hat das mit dem Schreiben zu tun? Eine Menge. Die zwei Stunden bis zum Frühstück habe ich in der Regel mit Social Media, Youtube gucken und so vertrödelt. Heute habe ich nach dem Aufstehen einen Brotteig gemacht, den Terrassentisch mit Leinöl behandelt, mein Kontingent geschrieben, Reis gekocht, die vorgekochte Bolognese aufgewärmt, Mittag gegessen und das Brot abgebacken. Nun habe ich den ganzen Nachmittag vor mir, muss mich nicht mehr aufraffen etwas vernünftiges zu tun, sondern kann lesen, stricken, spazierengehen oder was auch immer. Das erstaunliche ist, dass ich schreiben werde. Wenn ich diesen Post fertig habe, werde ich den Internetrechner ausmachen, den Schreibrechner mit auf die Terrasse nehmen und ein wenig mehr an meinem Text basteln.

Ein schönes Gefühl, schon so viel erledigt zu haben. Viktor gefällt es auch, er hat bereits seine Musikrezensionen fertig geschrieben und wird sich gleich zur Probe aufmachen. Wir werden es wohl erst einmal so beibehalten. Auch ist so ein Bruch in der Routine nicht verkehrt, um anderes zu verändern. Schon lange will ich meine Online Zeiten reduzieren. Neulich ist mir aufgefallen, dass ich auf Youtube Videos gucke, wie man das angehen kann. Das schien mir nun doch ein wenig reichlich verdreht

Alter Botanischer Garten im März

Heute bin ich endlich mal in den alten Botanischen Garten gefahren. Das ist so ein feines Gelände und dieses Jahr hatte ich mir ja vorgenommen, dort mal so dann und wann vorbei zu schauen. In dem Haus auf dem Foto war ich schon oft, aber halt immer eher abends zu Lesungen. Es ist das Literaturhaus.

Eine feine Runde. Es hat gut getan, mal wieder ein wenig weiter vor die Tür zu kommen. Sogar gut gelaunte Menschen habe ich getroffen und mit ihnen interagiert. Soll mal einer sagen, ich habe keine Social Skills.

Hin und zurück bin ich am Reventlouufer längs. Dort habe ich auch ein paar Fotos gemacht, doch es war recht diesig und so wirklich schön, sind die nicht geworden. Außer der gespiegelten Möwe habe ich da wenig zu bieten.

Da ich natürlich zu warm angezogen war, bin ich reichlich durchgeschwitzt und werde mal unter die Dusche hüpfen. Anschließend habe ich ein Date mit Eleonora Schabowski. Vorher allerdings noch ein wenig Recherche zu diversen Themen, die mit der Dame und ihren Umtrieben zusammenhängen.

Hummeln im Mors – und nicht nur da!

Heute bin ich dauernd unterwegs – also in Gedanken, mache Pläne, wo man mal hin möchte, überlege was ich im Garten anfangen kann oder was ich mal kochen könnte. Dann schreibe ich wieder munter vor mich, um plötzlich aufzuspringen, um meinen E-Reader zu suchen, den ich seit einigen Tagen vermisse, im Grunde aber auch nicht wirklich brauche. Hummeln im Mors halt.

Vielleicht liegt es dran, dass die auch draußen gerade fix am rumfliegen sind. Jedenfalls bin ich zwischendrin ein wenig fotografieren gewesen und ich habe draußen geschrieben. Ich bin noch immer mit Eleonora Schabowski beschäftigt. Da steigt so langsam die Hoffnung auf, es wirklich fertig zu kriegen.

Aber erst einmal werde ich nun in die Küche gehen und mich um das Abendessen kümmern. Danach schau ich mal, was ich mit dem angefangenen Abend anfange.

Samstagmorgen

Samstagmorgen, ein herrlicher Frühlingstag, Kaffee und feine Lektüre. So kann von mir aus jeder Tag beginnen. Gut, ich habe heute nicht nur gelesen, sondern war auch sonst recht fleißig. Samstags ist auch Haushaltstag. Danach habe ich mich wieder auf die Terrasse verzogen und geschrieben. Im Tarot-Krimi geht es grade nicht weiter, da eine Person sich hartnäckig weigert, sich ermorden zu lassen. Also habe ich mir ein altes Projekt vorgenommen.

Darin geht es um Eleonora Schabowski, die Literamorphin, über die ich vor einigen Jahres eine Kurzgeschichte geschrieben habe, die sich in unserer Anthologie Sagenhafte Geschichten – Was Sagen sind, bestimmen wir befindet. Damals dachte ich schon, dass die gute Eleonora auch für was längeres taugt, bin dann aber, nach einigen Notizen, wieder davon abgekommen. Nun ist sie gerade hypeeraktiv und macht mir richtig Spaß.

Es läuft also gerade nicht schlecht und ich bin recht guter Dinge. Was so in der Welt vorgeht, gefällt mir, gelinde gesagt, immer noch nicht, aber das wird auch nicht besser, wenn ich mich mopse. Schreiben hat mir schon immer geholfen im Gleichgewicht zu bleiben. Also mache ich das. Da entstehen wenigstens Welten auf die ich Einfluss habe … wenn auch nicht immer auf die Figuren. Eigenwilliges Personal halt!

Es taut

So langsam aber sicher verschwindet der Schnee und die Christrosen gucken schon wieder heraus. Das freut mich so.

Zur Zeit regnet es und es ist grau. Aber das ist okay, solange es nicht mehr schneit. Davon habe ich fürs erste wahrlich genug. Zum Spazierengehen konnte ich mich nicht aufraffen, aber ich habe es mir mit dem kleinen Laptop im Bett gemütlich gemacht und am Tarotkrimi gearbeitet.

Heute habe ich mir einen Canvas einrichtet, auf dem ich die verschiedenen Plotlinien verfolgen kann. Das Arbeiten mit Obsidan gefällt mir immer besser. Aber ich habe nicht nur an Plotlinien gebastelt, sondern auch geschrieben. Es war gut, da einige Tage mal nichts zu machen, also nicht direkt zu schreiben, sondern einfach im Kopf zu sortieren. Nun geht es aber weiter.

Für heute steht sonst nicht mehr viel auf dem Programm. Nachher gibt es einen feinen Nudelauflauf und danach werde ich ein wenig Stricken. Der RVO-Pullover ist nun weit vorangeschritten. Ich bin am Bündchen vom Hauptteil. Noch die Ärmel und ich habe einen feinen neuen Pullover fürs Frühjahr.

Schneewegzauber

Ein Blick heute morgen aus dem Fenster. Schon wieder Schnee. Nicht viel, aber es rieselt so kontinuierlich vor sich hin. Mir wurde klar, es ist an der Zeit, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und einen Schneewegzauber zu machen. Also habe ich die Laterne mit einer Kerze bestückt und aufs Beet in den Schnee gestellt. Einfach in der Hoffnung, dass der kleine Hinweise verstanden wird.

Mir ist so nach Sonne und Wärme. Vorallem danach, einmal wieder richtig rauszukönnen. Es wird echt Zeit. Nur die kurzen Runden um den Block reichen einfach nicht mehr. Zu mehr kann ich mich jedoch bei dem Wetter nicht aufraffen. Dabei wäre es dringend nötig. Ich spüre förmlich, wie ich zunehme. Dauernd koche und backe ich irgendwas und da ich nichts wegwerfen will, muss es halt gegessen werden.

So wie den sehr leckeren Birnen-Schokokuchen. Ansonsten ist es das Übliche. Ich schreibe viel, lese noch mehr und versuche mich vom Wahnsinn der Welt fernzuhalten, einfach eingedenk des Satzes: Dahin, wo Du deine Aufmerksamkeit lenkst, geht deine Energie! Ich lenke meine jetzt auf meine Geschichte und schreibe.

Schwer beschäftigt

Da ich mich nun doch entschlossen habe, mir mein eigenes Schreibprogramm mit Obsidan zu bauen, war ich die letzten Tage sehr beschäftigt. Nun ist alles so weit am Laufen und ich habe es so angepasst, dass es mit dem ausgerüstet ist, was ich für nötig halte. Die Anregung es so zu versuchen, hat mir Andrea Instone gegeben. Andrea ist ebenfalls Autorin und hatte die Idee, als sie auf Linux umgestiegen ist. Sie war also der Wind unter meinen Flügeln, es doch auch einmal so zu versuchen.

Ich schrieb ja, dass ich mir Tintero angesehen habe und ich bleibe dabei, es ist ein tolles Programm, hat aber eine Menge, was ich nicht brauche. Ich will nicht zuviele Vorgaben und Möglichkeiten. Das lenkt nur ab.

Die Basteleien haben sich also gelohnt. Allerdings bin ich noch immer nicht mal wieder richtig vor die Tür gekommen und habe wieder nur ein wenig im Hof herumfotografiert.

So langsam taut es und das begrüße ich sehr. Dieser Winter ist mir gerade sehr lang. Doch ab morgen geht es wieder regelmäßig nach draußen.

Nun werde ich den Internetrechner mal ausmachen und mit dem Schreibrechner in die Küche ziehen, dort ist es heller und ich will noch ein wenig arbeiten. Das Abendessen ist schon vorbereitet, gerade bin ich wieder sehr vegetarisch – vegan unterwegs und so gibt es eine Art Colcannon.

Ein guter Tag

Heute hatte ich doch bereits um 13:00 Uhr mein Tagessoll erfüllt und sogar noch ein wenig darüber hinaus erledigt. Ich schreibe immer noch in Tintero und bin sehr angetan von dem Programm. Bis jetzt habe ich nur die Rechtschreibprüfung zu bemängeln, aber das ist in diesem Stadium der Entwicklung verständlich. Ich habe sie heute auch nur ausprobiert, denn beim 1. Entwurf ändert sich dauernd irgendwas, da hat es gar keinen Zweck schon groß zu korrigieren.

Gestern habe ich noch einen veganen Zitronenkuchen gebacken und ihm meinen Marzipan-Ingwer-Aufstrich als Topping verpasst. Sehr lecker und nach soviel Arbeit, waren ein oder zwei Stücke davon wohlverdient.

Tee gab es auch dazu. Es schneit und mir ist so gar nicht nach rausgehen. Macht auch nichts. Wenn ich hier Feierabend mache, werde ich mich mit einem Buch ins Bettchen verziehen. Das Kochen übernimmt Viktor heute und so kann ich es mir gemütlich machen.

Eine Sache noch. Ich habe den Blog „Acht-Speichen-hat-das-Rad.de“ eingestellt. Zu wenige Leser:innen und zwei Blogs sind wahrlich genug. Die Artikel von dort, habe ich hier importiert. Also alles noch da, nur halt hier. Merkwürdiger Satz, aber er trifft es.

Angekommen im Fedivers

So langsam habe ich es. Statt mich über Werbung auf FB und Instagram zu ärgern, habe ich mich nun auf Mastodon und Pixelfeed eingerichtet. Da läuft nun alles und der Rest wird sich finden. Das war jetzt einiges an Arbeit, also alles zu verbandeln und so, zumal ich nebenbei auch noch Tintero weiter ausprobiert habe und dort nun offizielle Beta-Testerin bin. Das ist fein, da man so auch eigene Anregungen einbringen kann. Das Schreiben ist sehr komfortabel in dem Programm. Heute habe ich trotz der Fedivers-Basteleien man Tagesquantum geschrieben und einiges drumherum wie Orte und Charaktere angelegt. Lovis spricht wieder mit mir und sie klingt nun auch besser. Danke noch mal für euer Feedback!

Sehr verhalten schneit es immer mal wieder ein wenig. Morgen soll es mehr werden. Allmählich finde ich allerdings, dass es mit Winter reicht. Mir ist nach Sonne und nach draußen herumlaufen.

Nun werde ich aber mal den Rechner ausschalten. Bevor ich es mir mit einem Buch gemütlich mache, aber noch kurz Tagebuch schreiben. Das habe ich einige Zeit vernachlässig, doch mir fehlt das mit der Hand schreiben und so ein schönes Heft will ja auch gefüllt werden, damit ich ein neues schönes Heft kaufen kann.

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