Anstrengende Tage

Es gibt so Tage, da drängt sich einer das Gefühl auf, es wäre besser gewesen im Bette zu bleiben. Die letzten beiden waren solche! Computerdebakel, ein Wine-Update macht mir den Zugriff auf Papyrus Author und Scrivener unmöglich. Beides Programme, die ich nicht missen möchte. Also geht es wieder auf zwei Systeme, einmal Windows für den Schreibrechner und Linux für die Ausflüge ins Netz. Damit tat sich das nächste Problem auf, denn ich habe keine bootfähigen Windowsstick und das Programm mit dem es in Linux Mint früher möglich war einen solchen zu erstellen, funktioniert nicht mehr unter den neueren Distributionen. Zwischendrin noch Post vom Amt die beantwortet werden musste. Gegenstand des Ganzen, eine Sache die sich selbst erklärt hätte, wenn man die beigelegten Unterlagen gelesen hätte. Hatte man aber nicht. Also eine weitere Stunde, kopieren, Anschreiben, Adressieren und zur Post gehen. Anscheinend habe ich ja sonst nichts zu tun.

Gestern Abend war ich so erschöpft, dass ich mir nur noch eine Kerze angemacht und ein Buch geschnappt habe! Heute Morgen ging es denn, abgesehen von der Ämtersache, wie gestern weiter. Noch immer keine Möglichkeit einen Windows Stick zu erstellen, also habe ich nun einen bestellt und hoffe, dass der nun nicht allzulange auf sich warten lässt. Es widerstrebt mir zwar, aber ich habe fürs nächste Jahr zwei bis drei Buchprojekte an denen ich mitarbeite und brauche funktionierende Software, ohne die dauernde Angst im Hinterkopf, dass es vielleicht gleich nicht mehr funktioniert.

Bald ist es auch an der Zeit den Kalender für 2026 einzurichten. Diesmal wieder ein We’moon. Letztes Jahr hatte ich keinen und habe ihn schmerzlich vermisst.
So, nun aber wenigstens noch ein oder zwei Absätze schreiben, dann gibt es Pfannkuchen mit Apfel und Zucker und Zimt. Trostessen in schweren Zeiten.


