Einfach mal so

Behördenspaß

Heute hatte ich einmal mehr Spaß mit der Rentenversicherung. Statt des erhofften Rentenbescheides, ein Schreiben, in dem ich aufgefordert wurde meine Gehaltsabrechnung für August einzureichen. Ich habe einen gemeldeten Minijob als Hausmeisterin, allerdings gibt es da keine Abrechnung, denn es handelt sich um 40,00 €! Was auch leicht der Meldung bei der Minijobzentrale, welche ich bereits vor Wochen geschickt habe, zu entnehmen war. Allerdings eben für 2022, die für 2023 liegt ja noch nicht vor. Nun hätte man mir ja bereits vor Wochen schreiben können, dass besagte Meldung nicht ausreicht und das sie noch etwas anderes wollen. Das geschah aber erst letzte Woche, als ich nachfragte, wenn denn endlich mein Bescheid kommt, denn immerhin habe ich den Antrag bereits im July gestellt. Irgendwie scheinen Ämter ein Problem damit zu haben, dass man ihnen nur Unterlagen zukommen lassen kann, über die man auch verfügt. Nun habe ich meinen Vertrag über diese Tätigkeit hingeschickt und wenn das nicht reicht, gehe ich zum Anwalt. Dafür, dass überall vom papierlosen Büro geschwaffelt wird, ist ganz schön viel Papier unterwegs.

Dieses Hin und Her macht mich so fertig und bremst so aus. Dabei will ich doch nichts anderes, als die Gewissheit, das ich ab dem 01.12.2023 mit einem Einkommen, wie gering auch immer es ausfallen wird, rechnen kann.

Zum Glück kam die Post erst, nachdem ich mein heutiges Kontingent geschrieben haben, sonst wäre es wohl nichts geworden mit dem Werke.

Mein Name ist Karin Braun, lebe in Kiel, arbeite als Autorin, Herausgeberin, Literatourbloggerin und Übersetzerin - also kurz: ich mach was mit Worten.

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