Persönliches

Auf dem richtigen Weg?

Ich schrieb hier ja vor einiger Zeit, dass ich endlich dabei bin, meine beiden Berufe zu vereinen. Der Gedanke dahin war, dass ich mich nicht mehr von dem einen getrennt fühlen will, wenn ich im anderen unterwegs bin. Das klappt auch so weit ganz gut. Doch in den letzten vier Tagen, war es eine echte Herausforderung. Als Autorin und Herausgeberin, war ich mit Satz und Coverarbeiten für die neue Anthologie beschäftigt, die ich gemeinsam mit Gabriele Haefs herausbringe. Piratengeflüster wird das ganze heißen und es ist eine schöne Sammlung geworden. Weniger schön war, dass nicht zuletzt durch den Mehltau der Covid-Maßnahmen, alles sehr sehr schleppend voranging. Die Geschichten kamen nur langsam, immer wieder haben wir die Deadline verlängert … doch egal, irgendwann waren alle da, Korrektur war gelesen und die Satzarbeiten konnten beginnen. Damit habe ich also die letzten Tage verbracht. Gestern habe ich alles hochgeladen und einen Probedruck bestellt. Der muss noch ein letztes Mal auf Satz und sonstige Fehler durchgesehen werden, die man immer erst im fertigen Buch sieht.

Ich muss gestehen, es ist mir schwergefallen, das Gleichgewicht zu halten. Also weiterhin meine Tarotmeditationen zu machen, mich regelmäßig zu bewegen und gesund zu essen. In so Stresszeiten schreit immer alles in mir, nach frittierten, fetten, süßen Nahrungsmitteln in rauen Mengen. Die mir nun mal nicht gut tun, denn fett genug bin ich ja bereits.

Die ganzen Tage war da wieder das Gefühl, allem nicht gerecht zu werden. Erst jetzt, wo ich zur Ruhe komme, merke ich, dass ich es gar nicht so schlecht gehandhabt habe. Es ist mir gelungen, nicht in die Futterfalle zu tappen, ich bin viel draußen gewesen und ich habe meine Arbeit erledigt. Dass ich länger als geplant gebraucht habe, ist eher der neuen Software beim Verlag geschuldet, in die ich mich erst einfuchsen musste.

Meine Tageskarte heute ist der IX – Der Eremit. Es ist eine meiner Lieblingskarten. In meiner Telegram Gruppe habe ich dazu dieses geschrieben:

IX The Hermit/Der Eremit: Zeit erlangtes Wissen anzuwenden und den Weg weiter zugehen. Während der 0 der Narr, seinen Weg im simplen Vertrauen geht, unbelastet von Erfahrungen, geht der Eremit seinen im vollen Bewusstsein und Vertrauen. Verstand zu Instinkt sind im Gleichgewicht. Wie auch der Narr ist der Hund (steht für den Instinkt) an seiner Seite, allerdings hat er Wissen (Laterne) Trotzdem liegt der Weg im Dunkel und birgt Gefahren. Auf der Karte ist ein abnehmender Mond zu sehen, es geht also auf Neumond, die Zeit des Rückzugs und der Besinnung.

Wer Interesse an der Gruppe hat. Sie ist öffentlich, es geht um Tarot und hier ist der Link:

https://t.me/intothewildwood

Karin Braun, Autorin, Herausgeberin, Literaturbloggerin - kurz, sie macht was mit Worten … und mit Fotos ... und mit Tarot.

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