Zwischen Wollkorb und Küche

Man könnte sagen, dazwischen spielt sich zur Zeit mein Alltag ab. Ich habe große Freude am Stricken, Kochen und auch am Planen. Zwischendrin laufen die Arbeiten an der Anthologie. Eine Geschichte fehlt noch und dann kann ich an den Satz gehen. Pläne für eine weitere gibt es auch schon. Was ein wenig in den Hintergrund geraten ist, ist das eigene Schreiben. Nicht dass ich gar nicht dabei bin, aber ich bin noch immer am Aufbau der Welten und Charaktere, denn der 1. Entwurf hat gezeigt, dass dieses Projekt deutlich mehr Vorarbeit und Recherche braucht.

Es scheint so eine Zeit der angefangenen Projekte zu sein. Der Strickmantel, der Pullover mit Fischermans Rip Muster, Socken, mal ganz zu schweigen von den Geschichten. Doch diesmal habe ich nicht dieses „das wird ja doch nichts Gefühl“ sondern sehe es eher gelassen. Der Rumpf von Fischermans Rip Pullover ist fertig und für die Ärmel musste ich erst einmal ein Nadelspiel anschaffen, denn natürlich habe ich welche in diversen Stärken, aber nicht in der, die ich hier brauche. Ist ja immer so. Doch die sind nun gekommen und der erste Ärmel ist angeschlagen. Die Socken werde ich nachher fertigstricken, dann ist wenigstens ein Teil vom Tisch.

Da ich auch fix in der Küche zu Gange bin, will ich auch noch ein Foto von unserem Lughnasad Essen zeigen. Einen der leckersten Zwiebelkuchen, die ich jemals gemacht habe. Wir wollten eigentlich die Hälfte für heute lassen, aber da wurde nichts von. Der war einfach unwiderstehlich.


