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Es lässt mich nicht los

Kaum habe ich mich dazu entschlossen nicht mehr zu schreiben, geht ein Traum in Erfüllung. Endlich gibt es eine funktionierende Lösung dafür Scrivener unter Linux zu nutzen. Das habe ich mir immer gewünscht. Spielkalb, das ich bin, habe ich es natürlich installiert. Schließlich habe ich das Programm einmal gekauft, weil es wirklich viele Möglichkeiten bietet, die ich unter Manuskript nicht habe und in Obsidan nur bedingt. Außerdem habe ich noch einige alte Projekte, die sich nur damit öffnen lassen. Scrivenix heißt das Tool, mit dem es unter Linux läuft. Jedenfall habe ich es mir eingerichtet und bin auf alte Notizen gestoßen, also lange Rede kurzer Sinn, ich schreibe wieder. Was und ob es was wird, weiß ich noch nicht. Da meine jüngere Enkelin sich für Wicca und so interessiert, dachte ich daran einen kleinen Einführer für Jugendliche zu schreiben. Doch das ist mir zu technisch, so kam ich auf die Idee, es anhand einer kleinen Novelle zu machen. Auf dem Foto sieht man das noch leere Projekt, in dem aber alles mögliche bereits angelegt ist.

Noch ist es alles ein einziges Gewusel und durcheinander, doch das eine oder andere, ließ sich schon festpinnen und die Notizen wachsen.
Sonst gibt es nicht so viel Neues, ich puzzele hier weiter fröhlich vor mich hin. Backe Brot, mache Aufstriche und koche herbstlich. Heute mache ich allerdings nur warm. Wir sind dabei den Gefrierschrank leer zumachen und ihn denn auszustellen. Da hat sich noch eine vegetarische Weißkohlpfanne gefunden, die genau ins Konzept passt. Dazu gibt es Kartoffelpürree.
Habt es fein und muckelig
PS: Eine neue Rezension ist online:
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Es wird leichter

So, nun bin ich zu einer Entscheidung gelangt und mir ist leichter ums Herz. Gestern schrieb ich ja darüber, dass eine Veränderung ansteht, ich mich aber, obwohl ich die Notwendigkeit sehe, dagegen sträube eine Entscheidung zu treffen. Heute habe ich mich durchgerungen. In gewisser Weise hängt es auch mit dem heutigen Jahrestag zusammen. Viktor und ich sind heute 22 Jahre zusammen und für mich, ich hoffe auch für ihn, waren es die glücklichsten meines Lebens. Ich hatte nicht nur jemanden an meiner Seite, der viele meiner Interessen teilte, sondern auch jemanden, der meinen Wunsch zu schreiben verstand und ihn unterstützte. Das weitete sich mehr und mehr aus und irgendwann war es nicht mehr nur Schreiben, sondern eben auch, Buchsatz für andere Auor:innen, Herausgeben von Anthologien. Wie gesagt, ich mache halt was mit Büchern und das will ich in gewisser Weise auch weiter. Allerdings werde ich keine Bücher mehr schreiben und nachdem die Bücher, für die ich meine Mitarbeit zugesagt habe, fertig sind, werde ich ein Jahr Pause machen. Vielleicht habe ich danach wieder Lust etwas zu machen, vielleicht auch nicht. Ich schrieb ja bereits, dass meine Gesundheit in letzter Zeit nicht die Beste war und ich mich da um einiges kümmern muss. Interessanterweise meldete sich immer ein Zipperlein, wenn ich mich ernsthaft an den Roman machte. Dann ist da noch das Gefühl, dass sich etwas Neues anbahnt, ich weiß nicht was, nur dass es an der Zeit ist, Platz zu machen und dem was kommen will Raum zu geben.

Ganz sicher werde ich weiter bloggen und auch Rezensionen schreiben. Heute habe ich zwei Bücher, die auf meiner Liste standen aus der Bib geholt. Simon Mason, wurde mir von einer Leserin dieses Blogs empfohlen, danke Anja. Von Yesteryear habe ich in einem Buchpodcast gehört und war sofort getriggert. Die Podcasterin hatte mich mit dem Satz, dass es das erste Buch wäre, in dem sie nicht einzige Person mochte. Das klingt doch verlockend. Jedenfalls freue ich mich aufs Lesen.
Eine Rezension habe ich heute auch schon geschrieben und zwar zu Wildwandler – Das Reich unter den Wurzeln.




