• Es geht auf Imbolc

    Das Jahresrad dreht sich und schon sind wir nah an der zweiten Speiche des Rades. Imbolc, der Frühlingsbeginn. Ich weiß, es fühlt sich bei der eisigen Kälte nicht so an und doch regt sich so einiges in der Erde. Was im Winter geruht hat, erwacht erneut und wer einen Garten hat, für den ist es eine gute Zeit über die Aussaat nachzudenken. Das gilt natürlich auch im übertragenen Sinne.

    Die Göttin für diese Zeit ist Brigid. Sie ist die Göttin der Heilkunst, der Poesie und der Schmiede. Ihr Element ist das Feuer. Das der Inspiration, ebenso wie das Schmiedefeuer und das innere Feuer, was uns antreibt. Im übertragenen Sinne ist es also eine gute Zeit den Grundstein für neue Projekte zu legen. Vielleicht ein Vorhaben zu betreiben, einen Wunsch verwirklichen, der schon lange im Hinterkopf wabert.

    Doch bevor man sich ans Neue macht, ist es wichtig Platz zu schaffen und auszusortieren. Auch hier kann ein Feuer hilfreich sein. Wer nicht die Möglichkeit für ein Lagerfeuer hat oder einen Ofen, kann eine Räucherschale nehmen und auf Zettel schreiben was gehen soll und diese denn verbrennen. Auch ist ein kleiner Hausputz mit anschließendem Segnen der Behausung fein. Dazu kann geräuchert und Salzwasser versprengt werden.

    Viel Spaß beim Vorbereiten.

  • Tschüss Januar

    Der letzte Januartag! Irgendwie ist der erste Monat des Jahres auch immer der längste. Liegt wahrscheinlich am Wetter oder so. Dieser Januar hat sowohl Süßes als auch Saures gebracht. Das Saure bezieht sich eher auf die poltischen Entwicklungen, im beruflichen und privaten gab es viele schöne Momente. Also will ich mal nicht zu laut klagen.

    Am Sonntag ist bereits Imbolc, der heidnische Frühlingsanfang. Das Erstarken der Sonne wird gefeiert und dass langsam wieder mehr Farbe in die Welt kommt.

    Die heutige Tageskarte passt sehr gut dazu. Im klassischen Tarot ist es „Die Wiedergeburt“ im Wildwood Tarot „The Great Bear“. Eine Karte die Unterstüzung bei Neuanfängen verspricht. Komisch. bei allem was so vor geht in der Welt, ist das Grundgefühl bei mir: Alles wird gut! … Jedenfalls bis ich Nachrichten schaue.

    Das Wochenende werde ich zum Arbeiten nutzen. Das neue Projekt ist komplett angelegt, die meisten Hintergrundarbeiten erledigt und der gute Gatte hat versprochen Maultaschen und Kartoffelsalat zu machen, was bedeutet, dass ich in Ruhe schreiben kann.

    Habt es fein!