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Herbst auf dem Blog
Eines Morgens riechst du den Herbst.
Es ist noch nicht kalt; es ist nicht windig:
es hat sich eigentlich gar nichts geändert –
und doch alles.
Kurt Tucholsky (Herbst)
Es ist also Herbst und es ist wie Tucholsky schreibt. Bei keinem Jahreszeitwechsel empfinde ich es so stark, dieses: Nun ist der da … Eines Morgens gehts wie seit Wochen morgens auf die Terrasse und plötzlich ist er da, dieser Chill in der Luft und obwohl sich nichts geändert hat, ist alles anders.
Es ist also gar nicht verkehrt, dass ich mit meinem Pullover vorankomme. Ich muss noch 16 cam (inklusive Bündchen) stricken und die Ärmel anbauen und ich bin für die kalte Jahreszeit gewappnet. Wenn der so gut sitzt, wie er aussieht, hat er das Potential zum Lieblingspullover zu werden.

Die Holunderbeeren sind schon ziemlich abgefrühstückt und ich habe schon mal langsam Fettfutter für die Vögel rausgehängt. Herbst ist eine feine Jahreszeit. Damit es nicht langweilig wird, als würde es das, jemals, habe ich bereits neue Wolle bestellt. Diesmal Holst Garn und zwar diese hier: https://strickideen.de/Garne/Holst-Garn/Supersoft/Cranberry, so langsam habe ich mehr Mut zur Farbe. Mal sehen was davon wird. Im Moment denke ich, dass sie sich gut, für den geplanten Strickmantel eignen wird. Schaun wir mal. Erst einmal muss sie ja bei mir landen.
Eine neue Buchbesprechung ist auch online. Yesteryear von Caro Claire Burke hatte ich mir aus der Bücherei geholt, weil mich das Thema Tradwife und warum es da so einen Hype gibt, schon lange interessiert. Was ich über das Buch geschrieben habe, lässt sich hier lesen:
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Wankelmütig

Ist es schlimm seine Meinung zu ändern? Ich bin da recht flexibel. Mein Abschied aus Social Media war ein kurzer. Da ich nun nicht mehr schreibe um zu veröffentlichen, gibt es Raum zu füllen. Daher wird es wieder mehr Buchbesprechungen geben. Also habe ich mir Maston, BlueSky und Instagram eingerichtet. Unter Kabra Books findet man mich da. Dieser Blog ist dort nicht verlinkt und wird es auch nicht. Denn wie gesagt, hier bin ich (fast) privat unterwegs.

Die Haselnüsse reifen. Dieses Jahr finden sich so einige an der Korkenzieherhasel, also ist es nicht unrealistisch sich auf Eichhörnchen Besuch zu freuen.
Ansonsten habe ich den Tag mit allerlei Kleinkram herumgekriegt und eine Reznesion zu diesem wundervollen Buch geschrieben:
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Sonntag – Ruhetag

Es ist eisig, dabei aber eigentlich recht schön. Doch so richtig vor die Tür hat es mich nicht gelockt. Lieber habe ich es mir drinnen mit meinem Strickzeug gemütlich gemacht. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob die Hühnersuppenprohylaxe gewirkt hat. Ich schwanke so zwischen nicht ganz gesund, aber aber auch nicht richtig krank.

Bis sich klärt in welche Richtung es weitergeht mit mir, verhalte ich mich besser ruhig. Schleiche so dann und wann mal in den Garten und mache das eine oder andere Foto.

Drinnen brennen Kerzen und verbreiten Wärme. Das tut ja immer gut. Ich denke, ich werde heute früh zu Bette gehen. Ein wenig lesen, ganz viel träumen und hoffentlich gut schlafen.
Doch bei allem Rumgedümpel habe ich mich zwischendrin auch mal an den Schreibtisch geschlichen und habe eine Rezension zu Vigdis Hjorths neuem Buch geschrieben:






