Stürmische Zeiten und Schnee

Es stehen stürmische Zeiten ins Haus. Sagt die Wettervorhersage. Komischerweise habe ich diesmal auf die gehört und ordentlich eingekauft, damit ich auch ganz sicher nicht raus muss die nächsten Tage. Unter anderen habe ich drei Tafeln Marzipan-Orangen-Schokolade käuflich erworben. Wenn das nicht die Laune hebt, weiß ich auch nicht.

Obst ist auch genug im Haus. Das ist es hier eigentlich immer. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass die Wetterlage mir nicht ungelegen kommt. Die letzten beiden Tage habe ich für die Weltmeisterschaft im Prokrastinieren trainiert und so werde ich das Wochenende mit schreiben verbringen. Den Grünkohl koche ich morgen noch vor, dann noch Bettenüberziehen und feucht durchwischen und sich auf ein ungestörtes Schreibwochenende freuen. Jucheee.

Ich hoffe mein obiges Geschreibsel mutet nicht zu egoistisch an. Mir ist schon klar, was für ein Privileg es ist, von zu Hause arbeiten zu können und die Schränke voll zu haben. Was die letzten Tage in Berlin los war, hat mich sehr ins Grübeln gebracht und ich bin dabei mir Gedanken zu machen, wie ich notfalls in so einer Sitation klarkomme. Prepperin bin ich keine. Aber genügend Lebensmittel und Getränke habe ich meistens im Haus um einige Tage zu überbrücken. Notfalls kann ich so gar den Ofen im Garten anschmeissen um eine Pizza oder ein Brot zu backen und Wasser lässt sich notfalls auf dem Grill warmmachen. Die eine oder andere Powerbank liegt hier auch rum. Nur sollte ich mir angewöhnen darauf zu achten, dass sie auch aufgeladen sind.
Ich wünsche allen ein feines Wochenende mit Wärme, leckeren Essen und viel zu Lesestoff.


