Samstagmorgen

Samstagmorgen, ein herrlicher Frühlingstag, Kaffee und feine Lektüre. So kann von mir aus jeder Tag beginnen. Gut, ich habe heute nicht nur gelesen, sondern war auch sonst recht fleißig. Samstags ist auch Haushaltstag. Danach habe ich mich wieder auf die Terrasse verzogen und geschrieben. Im Tarot-Krimi geht es grade nicht weiter, da eine Person sich hartnäckig weigert, sich ermorden zu lassen. Also habe ich mir ein altes Projekt vorgenommen.

Darin geht es um Eleonora Schabowski, die Literamorphin, über die ich vor einigen Jahres eine Kurzgeschichte geschrieben habe, die sich in unserer Anthologie Sagenhafte Geschichten – Was Sagen sind, bestimmen wir befindet. Damals dachte ich schon, dass die gute Eleonora auch für was längeres taugt, bin dann aber, nach einigen Notizen, wieder davon abgekommen. Nun ist sie gerade hypeeraktiv und macht mir richtig Spaß.

Es läuft also gerade nicht schlecht und ich bin recht guter Dinge. Was so in der Welt vorgeht, gefällt mir, gelinde gesagt, immer noch nicht, aber das wird auch nicht besser, wenn ich mich mopse. Schreiben hat mir schon immer geholfen im Gleichgewicht zu bleiben. Also mache ich das. Da entstehen wenigstens Welten auf die ich Einfluss habe … wenn auch nicht immer auf die Figuren. Eigenwilliges Personal halt!


