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Eisiger Montag

Nachdem es schon fast – vielleicht nicht ganz – frühlingshaft warm war, ist es nun wieder eisig. Die Regentonnen sind wieder zugefroren und wie immer konnte ich nicht widerstehen noch mal ein Foto davon zu machen. Komisch wie gerne man doch immer wieder die gleichen Sachen auf die Platte bannt.

Das Imbolc Wochenende war sehr schön ruhig. Natürlich habe ich gearbeitet, während Viktor sich um die Maultaschen gekümmert hat. Nur das Schokomousse habe ich noch schnell gebaut. Diesmal ohne Ei. Einfach Schokolade kleingehackt und in warmer Sahne mit Zucker und Vanille aufgelöst. Einen Teil Sahne habe ich vorher abgenommen und zur Seite gestellt. Die wurde steifgeschlagen und ein Teil davon unter das abgekühlte Schokomasse gehoben, damit das ganze schön locker ist. Der Rest kam obendrauf. Es war sehr lecker und ich werde es ab sofort nur noch so machen.
Ansonsten steht eine normale Woche bevor, wenn nicht noch etwas ungewöhnliches um die Ecke kommt. Ich habe nur einen Termin außer Haus, das ist gut zu verschmerzen. Ansonsten werde ich arbeiten und vielleicht, sollte das Wetter so bleiben, einen Abstecher ans Wasser oder in den Botanischen Garten machen.
Habt eine schöne Woche.
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Paprika-Nuss-Aufstrich

Dieser Aufstrich ist einer meiner liebsten. Er ist ein wenig grobkörniger, als die gekauften, aber genau das gefällt mir.
1 kleine rote Paprika
ca. 30 g Nüsse (hier ist es halb Cashew und halb Walnuss)
Saft und Schale einer kleinen Orange
1/4 Teel. Salz
1/2 Teel. Honig
Pfeffer, geräuchertes Paprikapulver edelsüß, Kurkuma
Rapsöl
Die Nüsse grob mahlen, Paprika kleinschneiden und mit den anderen Zutaten hinzufügen und auf höchster Stufe im Zerkleinerer shreddern. Falls ein Blender verwendet wird, ginge die Smoothiestufe, mir allerdings wird es dort zu breiig. -
Imbolc

Heidnisch betrachtet beginnt nun der Frühling. Imbolc wird gerne auf den 2. Februar gesetzt, doch im Grunde beschreibt es einen Zeitraum, gefeiert wird das Erstarken der Sonne, dass die Erde sich erwärmt und sich Leben aus der Tiefe ans Licht drängt. Pünktlich hierzu habe ich das erste Schneeglöckchen endeckt.

Auch meine Tulpen machen sich schon auf den Weg. Was nun doch sehr früh ist. Letztes Jahr hatten wir im Februar noch Eis und Schnee und ich war die letzten Tage in Hamburg, wo ich den Januar hindurch meine Enkelinnen versorgt habe, während ihre Mutter zur Kur war. Am 05.02.24 bin ich wieder nach Hause und dort drei Tage später mit einer fiesen Grippe umgefallen. Hoffen wir mal, dass mir das dieses Jahr erspart bleibt.

Meine heutige Tageskarte ist die 3-The Green Woman, im klassischen Tarot ist es die Herrscherin. Mittlerweile ziehe ich meine Karten nur noch aus dem Wildwood Tarot. Ich mag die Bilder, mag das es nicht so martialisch ist und einen starken ökologischen Aspekt hat. Es ist gewöhnungsbedürftig, schon weil die Hofkarten micht als Menschen sondern als Tiere dargestellt werden.
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Tschüss Januar

Der letzte Januartag! Irgendwie ist der erste Monat des Jahres auch immer der längste. Liegt wahrscheinlich am Wetter oder so. Dieser Januar hat sowohl Süßes als auch Saures gebracht. Das Saure bezieht sich eher auf die poltischen Entwicklungen, im beruflichen und privaten gab es viele schöne Momente. Also will ich mal nicht zu laut klagen.

Am Sonntag ist bereits Imbolc, der heidnische Frühlingsanfang. Das Erstarken der Sonne wird gefeiert und dass langsam wieder mehr Farbe in die Welt kommt.

Die heutige Tageskarte passt sehr gut dazu. Im klassischen Tarot ist es „Die Wiedergeburt“ im Wildwood Tarot „The Great Bear“. Eine Karte die Unterstüzung bei Neuanfängen verspricht. Komisch. bei allem was so vor geht in der Welt, ist das Grundgefühl bei mir: Alles wird gut! … Jedenfalls bis ich Nachrichten schaue.
Das Wochenende werde ich zum Arbeiten nutzen. Das neue Projekt ist komplett angelegt, die meisten Hintergrundarbeiten erledigt und der gute Gatte hat versprochen Maultaschen und Kartoffelsalat zu machen, was bedeutet, dass ich in Ruhe schreiben kann.
Habt es fein!
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Ausbalancieren

Es ist gar nicht so einfach die Balance zwischen meinem Energiehaushalt und dem was ich alles machen möchte zu finden. Da ist das Lernen, das Schreiben, Tarot, das Lesen, Kochen-Backen, Haushalt und Garten. Zur Zeit liegt der Schwerpunkt sehr auf Lernen und Schreiben und genügend Bewegung. Leider ist mein Energielevel nicht besonders hoch, was bedeutet, dass ich aufpassen muss nicht zu weit über meine Grenzen zu gehen.
Die letzten Tage habe ich sehr intensiv gelernt mit Scrivener umzugehen, jedenfalls so weit ich es nun brauche, wenn es ans Überarbeiten geht, wird da noch einiges zukommen, aber die Tutorials dazu gucke ich mir erst an, wenn es soweit ist.

Ansonsten war heute einkaufen angesagt, sehr passend, denn das Wtter lud wahrlich nicht zum Spazierengehen ein. Also bin ich in den Bus gestiegen und zu Alnatura gefahren. Ein beruhigendes Gefühl, wenn die Schränke voll sind.
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Werkzeug

Zur Zeit arbeite ich mich immer noch in Scrivener ein. Vieles ist mir vertraut, aber bevor ich richtig loslege, will ich mehr der Feinheiten kennenlernen. Für mich ist zum Beispiel eine Arbeitsumgebung wichtig die mir richtig gut gefällt und die ist in den vorgegeben Farben nicht immer zu finden. Also habe ich mich dran gemacht und ein eigenes Theme erstellt und eine eigene Layoutvorlage fürs Romanschreiben. Also mit den Ordnern und Vorlagen die ich brauche. Zum Glück ist das Programm sehr gut dokumentiert und es gibt einige Videos zum Thema. Allie J. Calm zum Beispiel, sie ist Autorin und zeigt an Hand ihrer Arbeit welche Möglichkeiten es so gibt.
Sicher, mit diesen Basteleien geht Anfangs einiges an Zeit weg, aber es ist nun mal so, dass Scrivener nun mein Werkzeug ist … und das möchte ich beherrschen. Bei früheren Programmen habe ich mich immer viel zu sehr auf Learning by doing verlassen und bin dann irgendwann nicht weitergekommen. Das sollte mir diesmal nicht passieren.

Nach so viel Input war es denn doch auch wichtig, noch ein wenig spazierenzugehen. Eine Runde Schützenpark war angesagt und hat sehr gut getan. Heute wird es nur eine Kurzstrecke zur Bank, denn Morgen ist eine größere Einkaufssession angesagt.
So, Nun werde ich aber mal weiter arbeiten. Habt einen feinen Tag.
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Plötzlich blauer Himmel

Gestern Nachmittag wurde es denn doch noch schön und da ich nach grauen Tagen drinnen, so langsam einen Lagerkoller entwickelte, habe ich mich noch zu einem Spaziergang aufgemacht. Gehen, fotografieren und denken, dass ist das, was bei mir einem Hobby am Nächsten kommt.

Seit ich wieder ein D-Ticket habe, war ich eher selten im direkten Umkreis unterwegs, sondern habe es genutzt um auch einmal ein bisschen weiter weg vor die Tür zu kommen. Doch gestern bin ich mal in die Moorteichwiese, die sich im Laufnähe zu meiner Wohnung befindet. Dort lässt sich immer mal gut sein.

Wieder zu Hause war es an der Zeit mich ans Brotacken zu machen. Mal wieder eines aus Weizenvollkornmehl, Buchweizenvollkornmehl und Dinkel 630. Zur Zeit ist das mein liebstes.
Heute geht es weiter mit Tore und Wölfe – Dagaz und später soll es Linguini mit Gorgonzola geben. Habt einen schönen Tag.
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Immer gut zu tun

Nachdem ich den 1. Teil von Tore & Wölfe fertig überarbeitet habe, kann es nun mit den anderen Sachen weitergehen. Besser gesagt, mit dem 2. Teil. Ich denke der 1. Teil wird denn so Ende März veröffentlicht. Ich muss mal sehen.

Inzwischen zieht es mich ans Wasser. Leider ist das Wetter seit Tagen ziemlich grauselig und so mag ich so gar nicht raus. Sowie es besser wird, nehme ich mir einen Tage frei und vielleicht hüpfe ich sogar mal in die Ostsee. Immer öfter wird zwar behauptet, dass das Baden in eiskaltem Wasser nicht gut für Frauen ist, aber mir tat es immer wohl. Es dürfte wohl, wie alles, sehr individuell sein.
Die Figur auf dem Foto steht in Strande und heißt „Nach dem Bade“ und wurde von Isabel Lange geschaffen.
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Sellerie-Apfel Curry Aufstrich

Gleich vorweg, es ist ein reines Rumfortprodukt, also alles was da verarbeitet wurde, lag rum und musste fort:
Knollensellerie
Apfelmus
Zitronensaft
Cashewbruch (eingeweicht)
schwarzer Pfeffer
Kurkuma, Curry, Salz, RapsölDie Sellerie in kleine Stücke schneiden und im Zerkleinerer häckseln, die anderen Zutaten beigeben und alles auf höchster Stufe vermengen lassen. Schmeckt sehr fein!
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Lammas 2025

Nun beginnt die Zeit der Schnitterin. Sie schneidet den Kornkönig, der nun seine Reise in die untere Welt antritt, um dort in Cerridwens Kessel aufgelöst und transformiert zu werden, um zur Wintersonnenwende neu als Sonnenkind geboren zu werden. Damit beginnt die Reise neu, er wird zum Maifest zu Heros der Göttin und opfert sich ihr erneut zu Lammas. Es ist also die Zeit, dankbar für dieses Opfer zu sein. Dafür, dass wir genährt werden. Doch es ist auch eine gute Zeit, über die persönliche Ernte der vergangenen Monate nachzudenken.
Dieses erste Erntefest ist für mich immer eine besondere Zeit. Denn einmal beginnt nun, nach heidnischer Rechnung, der Herbst, zum anderen geht es auf Samhain zu und damit für mich in die alternativen Raunächte. Auf der persönlichen Ebene gibt es eine Menge, für das ich dankbar bin. Ich habe das Jahreskreisbuch (sieht man in der Seitenleiste) beendet und es ist pünktlich zum Fest erschienen. Auch denke ich bereits über ein weiteres Buch nach.

Diesmal soll es um das Thema Schlafen & Träumen gehen. Das treibt mich schon seit einiger Zeit um. Besonders in Hinblick darauf, dass immer mehr Menschen Schlafstörungen haben und nicht zur Ruhe kommen. Doch es geht auch darum, welche Bedeutung der ungestörte Aufenthalt im Traumland für unsere Spiritualität hat.

Das Schreiben des Jahreskreisbuches hat mich wieder dichter an meinen spirituellen Weg gebracht, darum auch dieser Blog, den es ja schon einmal gegeben hat. Doch ich merke, dass so einige Veränderungen anstehen und dass das nächste Buch kein belletristisches, wie eigentlich geplant, sein wird, sondern eher was sachliches, vielleicht aber auch etwas, in dem sich beides verbindet.
Erst einmal jedoch ruhe ich mich ein wenig auf meinen Lorbeeren auf und lasse es mir gut gehen.
Alles Liebe

























