Neuroplastizität des Hirns fördern durch Stricken
Gestern habe ich diesen Beitrag gesehen und dachte so: Stimmt, was die Arly da ausgegraben hat. Stricken tut gut und fördert die Neuroplastizität des Gehirns und beugt gegen Alzheimer vor. Wenn man strickt, hat man verschiedene Areale seines Hirns in Gange und es beruhigt, schafft einen Raum abseits vom Alltag. Zum einen ist man, so man nicht nur kraus rechts geradeaus strickt, mathematisch gefordert. Denn das Teil soll ja auch passen. Da trotz aller Rechnerei und Vorsicht immer mal was schiefgeht, ist man auch in Sachen Problemlösung unterwegs und es fördert die Kreativität.

Für mein neues Projekt, ich möchte mir diese Jacke stricken: https://www.crazypatterns.net/de/items/69068/strickanleitung-brauner-tweedmantel, hatte ich schon einiges an Gehirnjogging. Denn ich habe gerade sehr viel Wolle, aber natürlich nicht exakt die, die für die Anleitung gebraucht wurde. Auch brauche ich die Jacke ein wenig breiter über den Hintern. Also war es einen ordentliche Rechnerei und ein Musterstück, um ein Vorstellung davon zu bekommen, wieviel Machen und Reihen auf 10 x 10 Zentimeter. Gut dass ich es gemacht habe. Denn statt 18 Reihen muss ich mit meiner Wolle 22 rechnen und statt 21 Maschen in der Breite müssen es hier 25 sein. Doch der Grund ist nun gelegt. Diese Jacke ist schon ein wenig anspruchsvoller zu stricken, als alles was ich die letzte Zeit gefertigt habe, aber das macht ja nichts. Nur in der Überforderung kann man lernen.



2 Kommentare
Birgit
ja genau so
und alles andere lebensnotwendige wie
spazieren gehen
vögel beobachten etc etc
unsere synapsen tanzen
umarm und allerliebste grüße
und danke nochmal – ich hab mir gleich ein schönes kind geschnappt für die abendroutine
Karin Braun
Genau so. Lesen ist auch gut und schreiben. Ein schönes Kind fand ich klasse. Viel Spaß damit. Seu umarmt