Nach dem Pullover ist vor der Jacke

Heute habe ich ihn mal angezogen, den neuen Pullover. Er trägt sich fein und ist genau das richtige für die momentane Temperaturen. Warm, obwohl leicht, und vor allem bequem. Passt also bestens in meine Modelinie „Noch bequemer ist nackig“.

Damit keine Langeweile aufkommt, habe ich gleich das nächste Projekt auf die Nadeln gehievt. Das ist keine reine Wolle, sondern irgend ein Gemisch. Woher ich sie habe, weiß ich gar nicht mehr. Jedenfalls habe ich genug davon um mit eine Jacke daraus zu stricken. Also, ich nenne es Jacke, aber eigentlich wird es eher ein Umhang mit Ärmeln. So für die Übergangszeit, wenn es noch zu warm zum heizen ist, aber doch abends ein wenig kühl wird. Das von oben, alles-in-einem-Stück-Stricken hat mir beim Pullover so gut gefallen, dass ich mich auch hier dafür entschieden habe.

Heute bin ich noch nicht zum Schreiben gekommen. Also am Buch. Eine Rezension habe ich geschrieben, aber die muss ich erst noch mal durchlesen und durch die Rechtschreibprüfung jagen, dann stelle ich sie online. Das ich heute morgen nicht an der Geschichte gearbeitet habe, hatte mit simplen Haushaltspflichten zu tun. Doom Shopping! Bei DM war der große Hackenporsche voll und bei LidL (ja mittlereile kann ich mir nur Bioladen nicht mehr leisten), der kleine. Nun sind die Schränke bis zum Bersten gefüllt und ich hoffe, dass Viktor nun nur noch los muss um Frisches besorgen. Für den Rest der Woche habe ich für Outdoor nur noch Spazierendenken und eine Recherchetour an der Uni und am neuen Botanischen Garten geplant.
Viktor hat die ersten Kapitel von meiner Literamorphin gelesen und hängt mir nun im Nacken, weil er wissen will, wie es weitergeht. Ein gutes Zeichen!



4 Kommentare
Gudrun
Der Pullover ist richtig schön. Mir gefällt, wie sauber du den Raglan strickst und dass der Rollkragen schön locker sitzt. Die Farbe gefällt mir auch.
Dass Viktor wissen will, wie es weiter geht, ist wirklich ein gutes Zeichen. Da wirst du wohl hinne machen müssen. Heute wird in Leipzig die Buchmesse eröffnet. Ich würde dich gerne mal bei einer Lesung sehen und hören wollen.
In unserem Garten blüht kaum etwas. Die Pflanzen sind noch fast alle in Winterruhe. Es ist einfach nachts noch zu kalt und im ehemaligen Elster-Bett sowieso. Also muss ich mich noch in Geduld fassen.
Liebe Grüße, Gudrun
Karin Braun
Die Machenzahl des Kragens lässt sich leicht berechnen. Maschenzahl der Maschprobe, also die der Breite, mal Kopfumfang und dann durch zehn. Beipiel in diesen Fall war es: 25 x 55 : 10 = 137,5. das habe ich auf 138 aufgerundet. Dann die Maschen fürs Raglan so verteilt: 30 % Rückenteil, 15 % Ärmel, 40 % Vorderteil und 15 % Ärmel. Ich mache das Vorderteil immer etwas weiter, damit meine Tittis und mein Bauch Platz haben. Was nun die Raglanzunahmen betrifft, das hat gedauert, bis ich es raushatte, aber nun geht es gut-
Hier beginnt es zaghaft zu blühen. heute habe ich die erste Tulpenknospe entdeckt.
Was die Buchmesse betrifft, so würde ich sehr gerne einmal dorthin, aber es hat keinen Zweck, in solchen Menschenmengen bin ich nicht zu gebrauchen und der Zustand, in dem ich mich befinde, nachdem ich mich dem ausgesetzt habe, ist es nicht wert.
Alles Liebe Dir
Gudrun
Da sind wir schon zwei. Ich bin immer da durchgerauscht zu den Rotunden, wo Veranstaltungen statt fanden. Im Rollstuhl geht so was auch nicht mehr. Schon die SBahn zum Messegelände ist immer knackevoll. Wenn man sich vorstellt, da drinnen zu sitzen zwischen lauter Hinterteilen, versteht man das.
Ich werde das ausprobieren mit der Berechnung. Danke, Karin.
Karin Braun
https://www.youtube.com/@haekelhoernsche
Dort habe ich einiges zum Thema Raglan und Rundpasse stricke gefunden. Auch die Berechnung habe ich von dort. Ich bin gespannt wann du dich traust. Alles Liebe