Mal so

Mein Sport: Spazierendenken und Gartenarbeit

Nein, so wirklich sportlich bin ich nicht. Ich muss mich immer ein wenig selbstbeschummeln um mir die nötige Bewegung zu verschaffen. Mir geht es in der Beziehung wie Horst Evers, der es ungefähr so ausdrückt:

Ich mache wahnsinnig gerne Sport! An die Grenzen gehen, mich auch mal quälen, das ist voll mein Ding. Aber mein Körper halt nicht. Der sagt denn, mach du man deinen Sport, ich bleib hier liegen!

Diese Art Bodytalk ist mir sehr vertraut. Meinem schmerzen Bein habe ich also mit der Yogamatte und einem Termin beim Osteopathen gedroht und schon war es der Meinung, es geht ohne. Natürlich habe ich ihn nicht so einfach davon kommen lassen. Gestern war ich spazierendenken und heute habe ich gut zwei Stunden im Garten gerötelt.

Viel blüht nicht mehr, aber so einige Blätter sind noch grün. Eine Menge habe ich nun schon zurückgeschnitten und es sieht schon deutlich karger aus, wenn ich rausgucke. Doch es war schön in der Erde zu wühlen. Einen Tag Pause vom Wahnsinn der Welt habe ich mir verordnet und zum Abendessen ein Wohlfühlmahl. Es gibt Dampfnudeln. Der Teig geht bereits und gleich werde ich mich an die Weiterverarbeitung machen.

Habt einen schönen Restsonntag.

Mein Name ist Karin Braun, lebe in Kiel, arbeite als Autorin, Herausgeberin, Literatourbloggerin und Übersetzerin - also kurz: ich mach was mit Worten.

2 Kommentare

  • Gudrun

    Pausen vom Wahnsinn der Welt , ja, die brauch ich auch immer mal dringend.
    Ich hätte mir sehr einen Garten am Haus gewünscht, aber hier gibt es leider Nachbarn, die das ärgert, wenn sich jemand freut. und so gieße ich im Sommer nur die Büsche vor dem Balkon, heimlich, denn es könnten ja Mücken kommen. In unseren Garten zu fahren, wird schwieriger. Ich kann mich dort nicht mehr hinsetzen, weil ich schnell friere. Durcharbeiten, wie früher, geht auch nicht mehr. So gibt es kurze Ausfahrten und Beschäftigungen drinnen.
    Ich finde das schön, wenn du dich um die Hofbepflanzung und das Laub kümmerst.
    Liebe Grüße

    Ach ja, Gartenarbeit ist so gut wie Sport.

    • Karin Braun

      Ohne diese Pausen und ehrlich gesagt auch ohne die Auszeiten vom Internet würde ich durchdrehen. Nee, ab und an in der Erde wühlen, mit den Händen arbeiten und einfach mal die Wand angucken, ist wichtig. Ich würde ja, und wenn das Grundstück mir gehörte, hätte ich es schon lange, statt dem Beet mit viel Zierkram, lieber ein Hochbeet anlegen und mein eigenes Gemüse ziehen. Aber ich wohne hier ja nur zur Miete und der Vermieter will am liebsten nur Blümchen. Die tun mir ja auch gut, aber Möhren, Porree und Co zu haben, wären schon fein. Alles Liebe

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