Frisch gebackenen Hanfsamen-Chillibrot auf dem Abkühlrost.
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Karin, the Homemaker

Kräuter die zum Trocknene vor einer weißen Wand hängen.

Wer hier liest, hat vielleicht schon mitbekommen, dass ich gerne an Computern bastele und technischen Erneuerungen, weiß die Göttin, nicht abgeneigt bin. Und das ist auch gut so, denn für meine Arbeit brauche ich einen Computer und gäbe es die Möglichkeit der Digitalfotografie nicht, wäre ich nie dazu gekommen. Das wäre mir viel zu puzzelig gewesen. Hier bin ich eher für die schnelle Möglichkeit. Doch das ist nur eine Seite, der Frau Braun. In der Küche, nutze ich so wenig Technik wie möglich. Ich habe keinen Thermomix und will auch keinen, Sahne schlage ich mit dem Schneebesen und meinen Brotteig knete ich mit den Händen.

Frisch gebackenen Hanfsamen-Chillibrot auf dem Abkühlrost.

Selbstgebackenes Brot möchte ich nicht mehr missen, auch wenn es Arbeit macht. Doch eines beim Bäcker kaufen … da fehlt mir der Duft in der Küche, während es abbackt. Es ist eine andere Art, vielleicht eine seelenvollere, mit dem was man isst, in Verbindung zu sein. Auf dem Foto oben, hängen Kräuter zum Trocknen, die ich im Garten gezogen haben. Ein Teil ist für Tee, ein Teil als Gewürz und ein Teil des Thymians wird für einen Hustensaft gebraucht. Die erste Rutsche ist bereits trocken und schon verarbeitet. Die Menge Tee wird uns gut durch den Winter bringen. Sicher kaufen geht schneller, aber genau da liegt der Hase im Pfeffer. Wieso muss es immer schnell gehen?

Zur Überschrift meines Post. Ich habe es gerne gemütlich und eine Wohnung, die nach frischem Backwerk und nach Kräutern riecht, verströmt schon mal gleich eine heimelige Atmosphäre. Was sich nicht bei mir findet, sind diese saisonalen Dekorationen. Keine Plastikkürbise zu Halloween und so weiter. Kerzen ja, Steine, Federn, Kastanien, also alles was sich so unterwegs findet ja, aber nichts gekauftest. Mein Zu Hause hat eine Grundgemütlichkeit, die kein zusätzliches Tamtam braucht. Wie gesagt, nichts gegen Deko, aber mir würde eine Wohnung, die wie eine Nanu Nana Filiale aussieht nicht entsprechen.

Wie gesagt, ich sehne mich nicht nach früheren Zeiten zurück. Ich habe keinen besonders nostalgischen Blick auf die Vergangenheit. Doch ich halte es ähnlich wie Hanna von Real Vintage Dollshouse. Es gibt es eine Menge was gut war und warum sollte man das nicht in den modernen Alltag integrieren? Eine Sache ist meine Abendroutine, zu der mich der verlinkte Beitrag inspiriert hat. Am Spätnachmittag mache ich den Computer und das Handy aus. Nach dem Abendessen, ziehe ich die Jalousien zu und lege die Beine hoch. Meistens stricke ich, während ich Hörbuch höre. Seit einiger Zeit bin ich dazu übergegangen Pullover für Viktor und mich selbst zustricken. Habe ich das Gefühl, es reicht nun mit Handarbeit und so, schnappe ich mir ein Buch und lese. Dabei vielleicht ein wenig Musik. Allerdings von CD und nicht von Spotify und wie sie alle heißen.

Früher habe ich oft, bis kurz vor dem Schlafengehen am Computer oder iPad gewerkelt, die Folge davon unruhiger Schlaf und knarschiges Aufwachen. Es spricht vieles dafür es, bevor es zur Ruhe geht, langsamer angehen zu lassen.

Mein Name ist Karin Braun, lebe in Kiel, arbeite als Autorin, Herausgeberin, Literatourbloggerin und Übersetzerin - also kurz: ich mach was mit Worten ... und mit Fotos ... und mit Wolle ... ach ja, ich koche auch gern

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