Jedes Jahr

Es ist unser zweiundzwanzigstes gemeinsames Weihnachten und immer nehme wir uns vor: Kein Stress, alles mit reichlich Zeit vorher besorgen, keinesfalls noch am 24.12. los, weil wir irgendwas vergessen haben. Einundzwanzig Mal hat es nicht so besonders gut geklappt. Immer war doch noch irgendwas. Diesmal (toi toi toi), ich wage es gar nicht zu sagen, haben wir es hinbekommen. Viktor hat heute Morgen die letzte Einkaufsrunde gemacht, während ich Brot gebacken habe. Morgen wird er sich schon mal um den Kartoffelsalat und den Teig für die Maultaschen kümmern, während ich anfange mich an die küchenfreie Zeit zu gewöhnen. Denn vom 23. – 27.12. habe ich, außer zum Essen, in der Küche nichts zu suchen. Wir schenken uns ja nichts materielles, sondern erfüllen uns eher so kleine besondere Wünsche und ich habe mir genau das gewünscht. Fünf Tage möchte ich mir keine Gedanken darum machen, was und wann was auf den Tisch kommt. Fünf Tage möchte ich ungestört schreiben dürfen.

Viktor Weihnachtswunsch habe ich schon gestern erfüllt. Er hat sich Dampfnudeln gewünscht und bevor ihm etwas umfangreicheres einfällt, habe ich die gemacht. Sie sind wundervoll locker geworden. Ein Traum! Allerdings habe ich viel zu viel davon gegessen, was ein wenig Bauchzwacken zur Folge hatte. Aber das war es wert.



2 Kommentare
birgit
ooooooh yummyummyummy
ja eingekauft ist alles – gerade drücke ich mich ums geschenke einwickeln herum
morgen gehts ans backen und kochen und vorbereiten
heilig abend familientag – am 25. ist hanna noch hier – am 26. fahren bastiulitammy für drei tage nach erfurt
silvester werd ich wieder zig mal sagen dass mit freunden feiern viiiiel besser ist zumal wenn sie kinder haben
wir sind viel zu langweilig
und dann beginnen die guten vorsätze
gerade habe ich das geschenkpapier ausgemistet und die große kiste mit decken und bettzeug gefüllt
so ist platz am bett um eine tasse abzustellen und handy zu laden und es sieht weniger rümpelig aus
zwar hab ich das fahrrad reingezwängt aber das kommt wieder ins wohnzimmer
ja ich wollte dieses jahr schon ausräumen – aber da hab ich endlich mein knie getauscht – das ging vor
auf dass mir nie die guten ausreden ausgehen
umarm und allerliebste grüße ❤️❤️❤️
Karin Braun
Liebste Birgit, wer keine Ausrede hat, verdient es nicht in Verlegenheit zu kommen! Also alles gut. Mit guten Vorsätzen gebe ich mich nicht mehr ab. Das ist eh nur vorprogrammierter Frust. Nee, ich nehm es wie es kommt und wie es ist und reagiere situativ und korrigiere den eingeschlagene Richtung bei Bedarf.
Meine Gören sind Weihnachten bei meinem Vater und der Familie in P. Viktor und ich sind ja richtig spoilsports in Sachen Feiern. Aber J. wird wohl S. zwischen den Jahren mal längs gucken. So, nun mal frühstücken, denn eine Runde um den Block mit Schlenker zu Rossmann. Nicht weil ich wirklich was brauche, aber die haben sehr leckere Orangen-Marzipan-Schokolade.Klemz