
Irgendwie kriege ich heute nicht so wirklich die Kurve. Wir sind früh hoch, weil Viktor heute den ganzen Tag Probe mit den Jazzern hat und ich dachte: Ideal, kann ich den ganzen Tag arbeiten! Nun dammel ich nur rum. Hänge dauernd an irgendwelchen Reels fest und überlege wie ich sonst noch prokrastinieren kann.

Eine Möglichkeit wäre natürlich stricken. Gestern kam diese sehr feine Sockenwolle und natürlich habe sofort die Nadeln aus dem Sommerschlaf geholt. Klar, ich weiß, warum ich um die Arbeit herumschleiche. Ich bin in meinem Buch an einer Stelle, wo ich einen der Charaktere plattmachen muss. Komisch, dass es mir bei dieser Person so schwer fällt. Ich kann sie nicht einmal besonders leiden. Doch es nützet nichts, alles Überlegen, wie es anders gehen könnte, führt zu nichts. Der muss weg und es ist der richtige Zeitpunkt in der Geschichte. Also mache ich am Besten mal diesen Rechner aus und nehme mir den Laptop. Sonst gucke ich mir noch mehr Videos an, um zu lernen, wie koreanisches Streetfood zubereitet wird. Was mich im Grunde gar nicht interessiert.
ach ja ach ja seufz
ich prokratiniere nächtens und komme nicht gescheit ins bett
und der haushalt liegt auch schon wieder im argen
statt dessen bin ich bei instagram und youtube unterwegs
umarm und allerliebste grüße
prokra s tiniere hmpf
und die sockenwolle ist wunderschön
Manchmal muss das wohl einfach sein. Gestern spätnachmittag habe ich meinen ganzen Mut zusammengenommen und den Typen plattgemacht. 🙂 Vielleicht war es ganz gut, über Wolle und Youtube Anlauf zu nehmen. 😉 Umarm zurück