Ich hab fertig

Drei Tage und viel Kräutertee habe ich gebraucht, um die 10 Seiten lange Geschichte „Elvis“ von David Slattery zu übersetzen. Also alles in allem, Übersetzen, Überarbeiten, Korrekturlesen. Heute Mittag habe ich sie an Gabriele Haefs geschickt, damit die noch mal drüberguckt, ob ich dem philosophischen Hund Elvis gerecht geworden bin. Die Geschichte ist toll und es hat trotz aller Anstrengung viel Spaß gemacht sie zu übertragen. Zu viel anderem bin ich nicht gekommen.

Ansonsten war natürlich auch die Leihmutter-Affäre um den unsäglichen Herrn Spahn hier Thema und als ich mich so durchs Netz las, dachte ich, dass da die Empörung in die falsche Richtung geht. Dass Spahn einer ist, der meint Gesetze, Regeln und Anstand sind etwas, das anderen passiert, aber nicht ihm, ist nichts Neues. Dass Politiker lügen auch nicht. Dass ihr moralischer Kompass oft genug kaputt ist, schon mal gar nicht. Was mich gewundert hat, ist, dass es keine Empörung über die Tatsache gab, dass es überhaupt so etwas wie Leihmutterschaft gibt. Es widert mich an, wie damit umgegangen wird, darum habe ich das sehr feine Buch von Renate Klein (übersetzt von Doris Hermanns) mal in der Seitenleiste verlinkt. Sich ein Baby irgendwo bestellen und austragen lassen, ist meiner Meinung nach nichts anderes als Menschenhandel. Es gibt kein verbrieftes Recht darauf, die eigenen Gene weiterzugeben und nicht alles sollte käuflich sein.



2 Kommentare
Melusine
Da bin ich doch voll Deiner Meinung………was diese Leihmutterschaft-en betrifft.
Liebe Grüße aus dem Thüringer Wald (sofern noch vorhanden)
Rosi
Karin Braun
Danke Rosi, Grüße zurück aus dem Norden