Ich glaub es hackt

Buntsprecht am Insektenhotel,

Die letzten Tage wurden wir morgens von einem Tok-Tok-Tok-Geräusch wach. Heute morgen, drang es tief genug ins Bewusstsein, dass ich aufstand und nachsah, was es sein könnte. Ein Buntspecht tat sich am Insektenhotel gütlich, in dem die Hummeln mühsam ihre Larven verbunkert hatten. Das Foto ist nicht besonders gut, denn ich habe es mit dem Handy durch die Terrassentür gemacht. Also dafür ist es sogar recht ordentlich, fällt mir gerade auf.

Glas mit Tomatenconfit

Gestern war ich ein wenig verärgert, als ich feststellte, dass die vorgestern gekauften Tomaten bereits dabei waren schlecht zu werden. Da keine Chance bestand sie so aufzubrauchen, habe ich kurzerhand ein Confit daraus gemacht. Tomaten, Knoblauch, Zwiebel grob würfeln und in eine Schmorfpanne geben. Mit etwas Ahornsirup, 3 Eßl. Olivenöl, sowie schwarzen Pfeffer, Chilliflocken, Salz und Obstessig vermischen und bei 200 ° für ca. 30 Minuten in den Ofen. Dann alles vermatschen und abfüllen. Eignet sich wunderbar als Dip für Chips, Sandwich Topping oder zu Gegrillten.

Langsam gehe ich vermehrt dazu über solche Sachen einzukochen. Besser gesagt ich sterilisiere das Glas und den Deckel mit kochendem Wasser ausspüle oder vor ein paar Minuten in den heißen Backofen stelle. Dann den heißen Kram einfüllen, fest verschließen und über Kopf auf einem Tuch abkühlen lassen. Auf lange Sicht, will ich den Gefrierschrank stilllegen.

4 Kommentare

  1. Birgit

    och neee ganz schön gewitzt der herr specht
    ich hab mich jetzt morgens über einen eichelhäher im garten gefreut
    ein wenig später geh ich zur mülltonne und sehe gegenüber eine amsel wild zetern
    und den eichelhäher mit einen kleinen vogel im schnabel
    ich musste tief durchatmen und mir sagen dass er wohl auch seine kinder füttern muss
    traurig war ich trotzdem
    die idee mit dem einkochen ist gut – danke fürs rezept

    • Ich schrieb gerade Gudrun, dass es wohl auch an der reduzierten Insektenmenge liegt, dass sie nun schon an die Brutkästen gehen. Dieses Jahr fällt es mir besonders auf, wenig Vögel, wenig Insekten. Manchmal glaube ich, dass wir ein viel zu rosa Disneybild von den trillierenden und tschirpen kleinen Viechern haben, da geht es schon ganz schön brutal zu. Das Confit ist lecker geworden, den Rest, der nicht mehr ins Glas ging, habe ich mir auf Brot geschmiert. Sei umarmt

  2. Vom Einfrieren halte ich nicht viel, besonders, wenn das Ganz eh köcheln muss. Das hat sich bei den Tomaten bewährt und ist immer ein schnelles Essen. Im Herbst hatte ich Kürbissuppe eingekocht und war im Winter begeistert, wie gut die dann schmeckte. Da geht vieles und es ist auch gleichzeitig meine Reserve.
    Meine Stare brüten zum zweiten Mal. Fettfutter und Mehlwürmer gehen ab wie warme Semmeln. Auch die Kirschen sind begehrt. Hoffentlich überleben viele von den Kleinen und kommen im nächsten Jahr wieder. Und hoffentlich lassen sie die Insektenbrutplätze in Ruhe.
    Grüße in den Norden.

    • Du hast recht, ich werde auch auf Einkochen umstellen. Die Gefriertruhe wird immer mehr zu einem Reste Friedhof und in der Regel mag die denn keiner mehr. Vor allem weil sie so weg sind. Wenn man die Sachen in einem Schrank hat, den man täglich mehrmals öffnet, geschieht das nicht. Da hat man einen besseren Überblick. Kürbissuppe werde ich dieses Jahr auch einmal versuchen zu bauen. Ich rede mir seit Jahrenden ein, dass ich keinen Kürbis mag, was sicher mit den süßsauer eingelegten aus meiner Kindheit zu tun hat. Nee, diesen Herbst gibt es Kürbissuppe.
      Den Staren drücke ich die Daumen. Ich denke, dass sie sogar an die Insektenbrutpätze gehen, hat damit zu tun, das Insekten arg knapp geworden sind. Alles Liebe

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Zurück nach oben