Bücher,  Mal so

Fertig und nun faul

Gestern habe ich tatsächlich alles soweit fertig bekommen. Satz und Cover, dazu noch die drumherum Arbeiten und wir konnten einen Probedruck bestellen. Nun dauert es ein wenig, bis der kommt und bis wir ihn durchgesehen haben, dann noch die Korrekturen und das Werk kann in Druck gehen.

Mit allem war ich relativ früh fertig und so haben wir auch noch gleich einen Spaziergang gemacht. Das war fein, nach dem langen Sitzen am Rechner. Auf dem Rückweg fand ich in der Verschenkkiste, bei den Nachbarn, diese Tasche, die sich wunderbar als Projektbeutel für eines meiner Strickprojekte eignet. Ich wollte schon einen bestellen. Gut, dass ich es noch nicht gemacht habe, wieder Geld gespart.

Heute kamen mit der Post drei Bücher, die meine Lieblingsübersetzerin Gabriele Haefs, aus dem Norwegischen übersetzt hat. Alle drei von Autor:innen, die ich sehr schätze. Wildwandler – Im Reich unter den Wurzeln ist von Hakon Marcus, einem jungen Autoren, der mit Wildwandler 1 einen fulminanten Start hingelegt hat und nun endlich den 2. Teil vorlegt. Vigdis Hjorth ist immer eine Freude, auch – oder gerade -weil sie tief in die Abgründe der Menschen taucht. Nicht als Krimi, sondern in dem normalen Miteinander. Last but not least: Anne Holt mit Diamanten und Rost, den 13. und letzten Band aus der Hanne Wilhelmsen Reihe, es ist also Zeit sich von dieser Ermittlerin zu verabschieden, deren Fälle ich immer spannend fand, die mir aber als Person mächtig auf die Nerven ging. Vielleicht habe ich mir das Buch deswegen als erstes herausgenommen. Es stehen also spannende Lesestunden an.


Mein Name ist Karin Braun, lebe in Kiel, arbeite als Autorin, Herausgeberin, Literatourbloggerin und Übersetzerin - also kurz: ich mach was mit Worten ... und mit Fotos ... und mit Wolle ... ach ja, ich koche auch gern

2 Kommentare

  • Gudrun

    Der Holunder sieht gut aus. Bei uns ist viel vertrocknet. Ich wollte auch Wacholder ernten. Auf den ersten Blick sahen die Beeren gut aus. Als ich mal eine zerdrückte zerfiel sie zu Staub.
    Dass du dich über die Bücher gefreut hast, kann ich mir gut vorstellen. Nordeuropäische Literatur mag ich auch sehr und dass sie sich so gut liest ist ein großes Verdienst von Gabriele Haefst. Vor ihrer Arbeit habe ich großen Respekt.
    Liebe Grüße an dich.

    Ach ja, meine Wollprojekte habe ich auch in Säckchen oder Beuteln. Früher hatte ich einen großen Korb. Da ich aber immer mehreres am Wickel hatte und ich öfter darin scharrte, wie die Glucke auf dem Mist, war im Korb ein einziges großes Chaos. Jetzt ist es besser.

    • Karin Braun

      Ja, der sieht gut aus, aber es gibt dieses Jahr wenig Beeren. Der Holunder hier im Hof trägt vielleicht zwei oder drei Dolden. Letztes Jahr hatte ich soviel, dass ich einige Gläser Holunder-Apfel-Gelee gekocht habe und es blieb noch genug für die Vögel übrig.
      Die Bücher habe ich mir gleich vorgenommen und Gabriele ist wahrlich eine tolle Übersetzerin, die zum Glück noch immer viel macht. Es kommt dieses Jahr noch ein Klassiker der norwegischen Literatur: Schmuggler von Arthur Omre, neu übersetzt von besagter Dame: https://krauseverlag.ch/schmuggler/
      Was die Wollprojekte betrifft, so habe ich gerne alles ordentlich sortiert. Mein Weidenkorb ist für die kleinen Projekte, Socken, Sophiescarfs und so und für das Gedöns was man immer braucht, Scheren Nadeln und und und. Hab es fein

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