Mal so,  Schreiben

Einfach so

Nachdem ich eigentlich so schön ins Schreiben gefunden hatte, hänge ich nun. Das ist nicht so wirklich fein. Vor allem, weil ich es mir irgendwie übel nehme. Da ist wieder die alte Angst, dass die Geschichte sich verflüchtigen könnte. Im Moment bleibe ich dauernd bei irgendwas interessanten im Internet hängen. Was ja auch nicht unbedingt sein muss. Diese Shorts sind besonders gefährlich, nur eines gucken scheint nicht möglich. Dort erfahre ich denn, wie mein sich ein dramatisches Augen-Make-Up verpasst, eine Zwiebel schält oder wie in einer japanischen Großbäckerei Käsekuchen produziert wird. Also Sachen, die mich im Grunde gar nicht interessieren.

Zwischendrin bastele ich mit Fotos herum und würde eigentlich gerne einen Ausflug machen. Allerdings lädt das Wetter nicht wirklich dazu ein. Morgen habe, ich egal ob es regnet oder schneit, draußen zu tun. Viktor bekommt Holz. Da werde ich dann helfen es zu verstauen. Nichts worauf ich mich freue, doch es muss sein. Grund zur Freude habe ich denn übermorgen, da treffe ich mich mit zwei Freundinnen auf einen Kaffee und zum Besprechen neuer Projekte. Also eine gemischte Woche, nur würde ich gerne wieder ins Schreiben finden. Es wird Zeit dafür den großen Rechner auszumachen und den kleinen Laptop zu aktivieren und offline zu arbeiten. Also dann.

Mein Name ist Karin Braun, lebe in Kiel, arbeite als Autorin, Herausgeberin, Literatourbloggerin und Übersetzerin - also kurz: ich mach was mit Worten.

4 Kommentare

  • Siri

    Hallo Karin, du arbeitest wirklich noch immer auf einem Rechner, mit dem du auch ins Netz gehst? Das wäre bei mir der Tod jedes Textes, je länger, umso eher. Aber andererseits hast du dadurch wahrscheinlich die sehr einfache Lösung für dein derzeitiges Festgehänge: Weg von der Suchti-Maschine und ein paar Tage offline (ist auch mein Vorsatz) und dann inspiriertes Schreiben! LG Siri

    • Karin Braun

      Liebe Siri, genommen genommen habe ich einen kleinen Laptop zum Schreiben, der nicht am Netz ist. Doch ist es an manchen Tagen schwer sich vom großen Rechner und dem Internet freizumachen. Nachdem ich den Blogbeitrag geschrieben hatte, bin ich mit dem kleinen, also mit Toelva-Writing, in die Küche und habe 1000 Worte geschrieben. Glücklicherweise auch noch solche die ich recht gelungen finde. Ab Morgen wird es noch die Morgenrunde durchs Netz geben und dann geht es offline ans Werk. Gucken wir mal wie das klappt. Alles Liebe Dir

  • birgit

    yeah es geht emme wie emme
    statt zu stricken scrolle ich neugierig rum und verdaddel die zeit mit uninteressantem kram und ärger mich hinterher
    gestern hab ich das ipad ganz leer werden lassen – ich las sowas zum akku ermuntern und hab siri weihnachtsmusik spielen lassen und ich habs bis über die ferse geschafft – war zwar dann eins aber ich bin rentnerin …
    sei nicht zu streng mit dir – und wenn die geschichte ans licht will kommt sie auch
    allerliebste grüße und umarm und mäßigung beim holzräumen

    • Karin Braun

      Aber man erfährt doch auch so interresantes. Zum Beispiel die Sache mit den perfekten Augenbrauen, wie man die gestaltet oder mit welchem Streefood man sich in Korea gerade vergiftet. Ich bin da ja wie Lord Vetinari „Man soll neues Wissen nie ablehnen“. Ganz besonders, wenn dazu noch so dudelmusik spielt, ist es der perfekte Zeit- und Hirnzellenräuber. Ich denke schon die Geschichte wird kommen, aber ich habe halt auch schon erlebt, dass sie ein recht scheues Reh ist und sich verflüchtigt, wenn man zuviel Aufmerksamkeit entzieht. Meine größte Angst ist, dass ich eines Tages die perfekt gestalteten Augenbrauen ausversehen mit in die Geschichte baue. Sei umarmt.

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