Die Zeit von Cailleach Bheur

Die Tage werden langsam wieder länger, doch noch ist die Zeit von Cailleach Bheur, der blauen Hexe, der Verschleierten. Es ist die Zeit in der man es sich drinnen gemütlich macht und höchstens für einen Spaziergang oder Besorgungen das Haus verlässt. Es ist kalt. Die Cailleach wird noch einige Zeit durch die Lande gehen und es frieren lassen.

Bis Beltane kann sie immer einmal wieder mit ihrem Stab aufstampfen und es frieren lassen. Dann wird sie ihren Stab unter einen Holunder werfen, man sagt, das ist der Grund warum dort kein Gras wächst, und sich in einen grauen Stein verwandeln. Ab Samhain erwacht sie wieder und zieht erneut herum und lässt es frieren.

Ab und an kriegt sie Unterstützung von Jack Frost, der es schneien und stürmen lässt. Sowohl die Cailleach als auch Jack Frost sind Gestalten aus dem schottisch, irischen Raum. Wobei man Jack Frost wohl durchaus eine Verwandschaft zu den Eisriesen der nordischen Mythologie zuschreiben kann. Er neigt übrigens auch dazu Streiche zu spielen und Leute ausrutschen zu lassen.
Die Karten stammen übrigens aus dem Fairy-Ring-Oracle von Anna Franklin und Paul Mason.
2 Kommentare
birgit
ich habs so dicke mit der kälte
aber wir müssen uns wohl auf mehr kälte einstellen
mein wetterfrosch meint der winter wird sich lange ziehen
hab es warm umarm
Karin
Das befürchte ich auch. Ich muss aber gestehen, dass mir die Kälte lieber ist, als nass und grau, da wird man immer so gar nicht warm. Viktor meint auch, dass es ein langer Winter wird. Luisa meint ja, dass wir auf eine neue Eiszeit zusteuern. 🙂