Wollkram
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Besser und besser

So langsam geht es besser. Immerhin war ich heute fit genug, um ein wenig vor die Tür zu gehen. Nicht besonders weit, nur eine feine kleine Runde durch die Moorteichwiese. Es ist wieder kälter geworden und so langsam wird es morgens früher hell. Noch nicht viel, aber doch und die Sonne wird stärker. Das tut gut.

Schreiben fällt mir noch immer schwer. Mein derzeitiger kreativer Output besteht im Stricken. Das macht Spaß und ich brauche einen neuen, dünneren Pullover. Ansonsten gibt es viele Neuerscheinungen und die ersten Rezensionsexemplare sind bereits eingetroffen. Da leuchten die Äuglein jedesmal wenn die Postbotin kommt.

Das Schöne ist, dass ich das nicht wirklich arbeiten, abgesehen vom Rezensieren, gerade richtig genießen kann. So langsam habe ich die Sicherheit, dass das andere wiederkommt und zwar in der Regel schneller als wenn ich mich dauernd beschimpfe, weil ich so faul bin.
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Neues Handwerkszeug und Lesen

Es ist noch immer kalt, aber nicht mehr so sehr wie gestern. Heute Morgen bin ich kurz vor sechs wachgeworden und konnte nicht mehr einschlafen. Allerdings war mir auch nicht nach aufstehen, da es doch noch sehr dunkel war. Also habe ich gelesen. Die letzten 50 Seiten von Olav Audunssohn hatte ich gestern Abend nicht mehr mehr geschafft.

Kaum sass ich beim Frühstück, klingelte der Postbote und brachte mir mein verspätetes Julgeschenk an mich selbst. Ich wechsele nun in Sachen Stricken ins Profilager und habe mal ein wenig in neues Handwerszeug investiert. Da ich mir mehr Kleidung selbststricken will, lohnt es sich wohl und wird sich mit der Zeit amortisieren.

Natürlich wurde die Neuerwerbung auch gleich als Fotomotiv eingesetzt und so zum #gimpoftheday.
Ach ja, da ich so früh hoch war, habe ich auch gleich die Rezension zu Olav Audunssohn geschrieben. Hier geht es lang:
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Wollige Zeiten und Vitamine

Essentechnisch bin ich ein richtiges Weichei geworden. Da gibt es ein paar Mal ein wenig mehr und üppiger als sonst und schon fühle ich mich schlecht. Also habe ich gestern Obst gekauft. Das tut immer gut. Müsli habe ich auch mitgebracht und noch so allerlei gesundes. Die nächsten Tage wird es anders lecker, als sonst. Man hängt ja schon mal leicht in Gewohnheiten fest.

Es ist wieder kälter geworden und für die nächsten Tage ist Frost angesagt. Nach dem Frühstück bin ich noch schnell in den Handarbeitsladen gehüpft.

Pünktlich zum neuen Jahr habe ich einen Pullover angeschlagen, das schrieb ich ja schon. Da der von oben gestrickt wird, werde ich irgendwann Stilllegenadeln (keine Ahnung wie die richtig heißen) brauchen. Natürlich kam ich nicht aus dem Laden, ohne mir noch eine Sockenwolle mitzunehmen. Diese ist aus Wolle und Nesseln. Die Mischung habe ich noch nie gestrickt, fühlt sich aber verlockend an.
Ansonsten pendelt sich so langsam wieder alles auf Alltag ein. Vorhin haben wir die Bude geputzt und gleich werde ich unter die Dusche hüpfen und dann arbeiten. Habt ein feines Wochenende.
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Gut angekommen

Den Jahreswechsel haben wir also geschafft. Von alten Jahr haben wir uns mit Kaki-Orange-Granatapfel-Salat, Vanilleeis und reichlich Sahne verabschiedet. Und das auf schicken neuen Tellern. Vom eigentlich Wechsel habe ich nicht viel mitbekommen, da ich gerade in Norwegen im 13. Jahrhundert unterwegs war. Das war so spannend, dass ich das Buch schon einmal empfehle, obwohl ich noch nicht ganz durch bin: Olav Audunssohn von Sigrid Undset großartig neu übersetzt von Gabriele Haefs.

Der erste Morgen des neuen Jahres zeigte sich nicht unbedingt von der besten Seite. Schneeregen und Sturm. So richtig ungemütlich. Aber ich habe ja noch ein paar Seiten von Olav Audunssohn zu lesen und ein neues Strickprojekt angeschlagen.

Das soll ein Raglanpullover mit Rollkragen werden, der von oben gestrickt wird. Also praktisch alles in einem Stück. Den letzten Pullover habe ich auch als Raglan gestrickt, aber von unten. Nun will ich es mal so herum versuchen. Abwechselung muss sein. Diesmal rechne ich sogar alles selbst aus. Das wird bestimmt lustig.

Doch bevor es ans Lesen, Stricken und Eisessen geht, wird geschrieben. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich darüber freue, dass wieder Alltag ist.
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Sonn- und Feiertag: Mabon

Das war ein wundervoll ruhiges Wochenende. Bereits Freitag haben wir alle Arbeiten um Haus und Hof erledigt, und ich habe einen großen Topf Weißkohl mit Sonnenblumenhack gekocht. So war denn gestern ein freier Tag. Na ja, nicht ganz. Ich habe an Elo 3.0 geschrieben. Was sehr fein war und ich habe eiin wenig gestrickt, genauer gesagt Fäden vernäht.

Die Anarchosocken de Luxe sind fertig geworden. Die kommen in die Geschenkekiste, denn ab November regnet es Geburtstage. Bis Anfang Dezember bin ich dann am Geschenke verteilen. Dieses Jahr habe ich mich ausschließlich für Selbstgemachtes entschieden.

Morgen ist die Herbst Tag- und Nachtgleiche. Das 2. Erntefest. Wir haben wir gesagt bereits das Wochenende gefeiert und es war wunderschön ruhig und besinnlich. Es gibt soviel wofür ich dankbar bin.
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In Planung

Vor gut einem Monat habe ich nun Acht Speichen hat das Rad veröffentlicht und danach zog es mich erst einmal gar nicht zum Schreiben. Ich habe viel gestrickt, gekocht, gelesen und mich auch sonst gut amüsiert. Tatsächlich habe ich es sogar sehr genossen, einfach mal so vor mich hin zu puzzeln. Doch seit einigen Tagen, sprudeln die Ideen wieder. Die Lust zum Schreiben ist zurück.

Ein neues Notizheft ist angelegt. Das muss ja immer sein. Sowie ich das eingerichtet habe, bedeutet es, dass ich die Idee ernst genug nehme, um damit zu arbeiten.

Stricken ist aber auch immer noch ein großes Thema. Ich plane besondere Socken für zum Verschenken. Diesmal werden sie zweifarbig sein, rot/schwarz, und ein Perlenbündchen kriegen.
Habt ein schönes Wochenende.
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Feiner Sonntag

Auf der Suche nach einem Maschenmarkierer habe ich ein Prismal wiedergefunden, das ich früher oft zu fotografieren benutzt habe. Damit bin ich gleich einmal durch den Garten.

Das gab ein paar lustige Bilder. Ich werde da noch mal weiter mit herumspielen. Da ich gerade wieder eine Phase habe in der es mich zu gar nicht nach draußen zieht, kommt es gerade recht. Denn fotografieren mag ich ja immer. Zum gerne zu Hause sein, habe ich auf dem anderen Blog geschrieben: https://acht-speichen-hat-das-rad.de/behaglich-zu-hause-aber-du-musst-doch-mal-raus/

Gestern sind ja die roten Socken fertig geworden und heute Morgen habe ich den Sophie Scraft angefangen. Bald beginnt wieder die Geburtstagssaison und da will ich mit selbstgemachten Geschenken gerüstet sein.
Habt einen schönen Restsonntag
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Botanischer Garten im August 2025

Geplant war es ja schon seit einigen Tagen und heute hat es endlich geklappt, mit dem monatlichen Besuch im Botanischen Garten. Und es war wieder einmal schön. Es ist zwar windig, aber die Sonne schien und es ließ sich fein zwischen den Pflanzen wandern.

Die Hummeln und Bienen waren fix unterwegs. Das kleine Thymianfeld wimmelte vor Leben und wenigstens eine war so nett und hat für ein Foto still gehalten.

Doch der Herbst macht sich auch schon ein wenig bemerkbar, die Holunderbeeren sind bereits auf dem Weg.

Ach es war wieder eine schöne Runde, die mir sehr gut getan hat. Ich habe sie übrigens genutzt um meine neuen Stiefel einzulaufen, noch ist es warm genug für Sandalen oder leichtere Schuhe, aber bald wird es feuchter und kälter und dann will ich nicht mit schmerzenden Füßen unterwegs sein. Zumal ich etwas später im Jahr, noch einen längeren Ausflug an die Schwentine plane und einen ans Wasser. Hoffen wir mal, dass das Wetter mitspielt.
So, nun soll es langsam in den Feierabend gehen. Ich werde mich nach dem Abendessen dranmachen und einen einen Pullover, den ich letztes Jahr viel zu groß gestrickt habe, aufröppeln und die Wolle für etwas anderes verwenden.
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Planänderung

Irgendwie komme ich dauernd vom Wege ab, wenn ich in den Botanischen Garten will. Heute stand gerade der Bus zur Reventloubrücke da und wir sind kurzerhand reingehüpft. Das war in so fern fein, dass ich mich nun noch auf den Botanischen Garten freuen kann und dass es dort, also an der Kiellinie, die Nordische Eismanufaktur gibt, die sehr leckeres Eis haben.

Viktor hat mich heute eingeladen. Ausgesucht habe ich mir Johannisbeer-Lavendel (mein neuer Favorit) und Rhabarbereis. Ich glaube wir sind noch in keinem Jahr unserer Beziehung, so selten Eisessen gewesen. Aber es ist ja mittlerweile eine recht kostspielige Angelegenheit. Wenigstens sind die Kugeln bei unserem neuen Lieblingsdealer von angemessener Größe für 2,50 € das Stück.

Wieder zu Hause habe ich die Fäden bei meinem Winterpullover aus Islandwolle (Lettlopi) vernäht. Eigentlich sollte er einen Rollkragen haben, aber ich habe mich für einen schmalen Kragen entschieden. Seperat werde ich mir einen Calw aus der gleichen Wolle zu stricken, den ich bei Bedarf überstülpen kann. Denn in Räumen wird es mir oft zu warm am Hals. Das Teil ist schön lang geworden, genau wie ich es mir gewünscht habe.

Nun werde ich mal langsam den Rechner ausmachen und es mir gemütlich machen. Es war ein schöner Tag und ich bin gerade in einer recht angenehmen Stimmung. ich wünsche euch ein schönes Lamas.
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Möbelpflege und Umräumen

Heute überkam es mich. Die Holzbank hatte einige Zeit auf der Terrasse gestanden, wo sie den Sommer überauch bleiben sollte. Doch irgendwie fehlte sie mir in der Küche. Denn dort lege ich immer mal gerne meine Bücher und Notizhefte ab. Also habe ich sie wieder reingeholt, dadurch ist natürlich ein bisschen weniger Platz in der Küche, aber das lässt sich nicht ändern. Jedenfalls habe ich das Räumen gleich genutzt, um den Holzmöbeln ein wenig Pflege zukommen zu lassen. Ich benutze da nichts chemisches, sondern simples Leinöl, manchmal mit ein paar Tropfen Lavendel.

Das Wetter ist nicht gerade zu längeren Spaziergängen geeignet, also mache ich es mir drinnen gemütlich. Den halben Tag habe ich damit vertrödelt die 2. Ferse der Sommersocken zu stricken. Das muss ich immer in einem Rutsch machen. Nun werde ich aber noch ein wenig schreiben und es mir denn mit einem Buch gemütlich machen.




























