Wollkram
-
Es taut

So langsam aber sicher verschwindet der Schnee und die Christrosen gucken schon wieder heraus. Das freut mich so.

Zur Zeit regnet es und es ist grau. Aber das ist okay, solange es nicht mehr schneit. Davon habe ich fürs erste wahrlich genug. Zum Spazierengehen konnte ich mich nicht aufraffen, aber ich habe es mir mit dem kleinen Laptop im Bett gemütlich gemacht und am Tarotkrimi gearbeitet.

Heute habe ich mir einen Canvas einrichtet, auf dem ich die verschiedenen Plotlinien verfolgen kann. Das Arbeiten mit Obsidan gefällt mir immer besser. Aber ich habe nicht nur an Plotlinien gebastelt, sondern auch geschrieben. Es war gut, da einige Tage mal nichts zu machen, also nicht direkt zu schreiben, sondern einfach im Kopf zu sortieren. Nun geht es aber weiter.
Für heute steht sonst nicht mehr viel auf dem Programm. Nachher gibt es einen feinen Nudelauflauf und danach werde ich ein wenig Stricken. Der RVO-Pullover ist nun weit vorangeschritten. Ich bin am Bündchen vom Hauptteil. Noch die Ärmel und ich habe einen feinen neuen Pullover fürs Frühjahr.
-
Gedanken beim Stricken

Der Schnee schmilzt gerade ein wenig vor sich hin, aber es ist immer noch kühl und nun auch noch feucht. Also ideal um drinnen zu bleiben und sich mit Schönem zu beschäftigen.

Neben dem Lesen und Schreiben ist Stricken eine meiner bevorzugten Beschäftigungen und der Pullover den ich gerade in Arbeit habe, sieht allmählich schon fast wie einer aus.
Das schöne am Stricken, solange es keine komplizierten Muster sind ist, dass die Gedanken so schön frei fließen können. Gut da taucht so einiges auf, was nicht nur schön ist. Denn abgesehen von dem was der momentane Kanzlerdarsteller geradezu minütlich an Menschenverachtung absondert, ist es nicht einfach ruhig zu bleiben. Auch was so sonst vorgeht wirft Fragen auf, wie etwa: Warum gibt es keine Sanktionen gegen die USA, nach der Ermordung am 07. Januar 2026 von Renee Good und der Ermordung von Alex Pretti vor einigen Tagen? Sonst wird doch alles und jeder sanktioniert. Wieso keine klare Verurteilung dieser Taten seitens unserer Regierung? Was ist eigentlich mit den Epstein Files? Wieso geht Merz eigentlich nicht in Teilzeit oder lässt sich krankschreiben? Das könnte doch nur gut für die Stimmung im Lande sein und vielleicht findet sich dann mal jemand, der sich um marode Brücken und die zerfallende Infrastruktur kümmert, jedenfalls irgendwas konstruktives macht, außer die Bürger zu beschimpfen.
Das Schöne ist, bevor die Temperatur steigt und ich mich richtig aufrege, ist die Reihe zu Ende und ich muss micht darum kümmern, dass der Maschmarkierer auf die andere Nadel kommt. Neue Reihe nächstes Problem.
-
Besser und besser

So langsam geht es besser. Immerhin war ich heute fit genug, um ein wenig vor die Tür zu gehen. Nicht besonders weit, nur eine feine kleine Runde durch die Moorteichwiese. Es ist wieder kälter geworden und so langsam wird es morgens früher hell. Noch nicht viel, aber doch und die Sonne wird stärker. Das tut gut.

Schreiben fällt mir noch immer schwer. Mein derzeitiger kreativer Output besteht im Stricken. Das macht Spaß und ich brauche einen neuen, dünneren Pullover. Ansonsten gibt es viele Neuerscheinungen und die ersten Rezensionsexemplare sind bereits eingetroffen. Da leuchten die Äuglein jedesmal wenn die Postbotin kommt.

Das Schöne ist, dass ich das nicht wirklich arbeiten, abgesehen vom Rezensieren, gerade richtig genießen kann. So langsam habe ich die Sicherheit, dass das andere wiederkommt und zwar in der Regel schneller als wenn ich mich dauernd beschimpfe, weil ich so faul bin.
-
Neues Handwerkszeug und Lesen

Es ist noch immer kalt, aber nicht mehr so sehr wie gestern. Heute Morgen bin ich kurz vor sechs wachgeworden und konnte nicht mehr einschlafen. Allerdings war mir auch nicht nach aufstehen, da es doch noch sehr dunkel war. Also habe ich gelesen. Die letzten 50 Seiten von Olav Audunssohn hatte ich gestern Abend nicht mehr mehr geschafft.

Kaum sass ich beim Frühstück, klingelte der Postbote und brachte mir mein verspätetes Julgeschenk an mich selbst. Ich wechsele nun in Sachen Stricken ins Profilager und habe mal ein wenig in neues Handwerszeug investiert. Da ich mir mehr Kleidung selbststricken will, lohnt es sich wohl und wird sich mit der Zeit amortisieren.

Natürlich wurde die Neuerwerbung auch gleich als Fotomotiv eingesetzt und so zum #gimpoftheday.
Ach ja, da ich so früh hoch war, habe ich auch gleich die Rezension zu Olav Audunssohn geschrieben. Hier geht es lang:
-
Wollige Zeiten und Vitamine

Essentechnisch bin ich ein richtiges Weichei geworden. Da gibt es ein paar Mal ein wenig mehr und üppiger als sonst und schon fühle ich mich schlecht. Also habe ich gestern Obst gekauft. Das tut immer gut. Müsli habe ich auch mitgebracht und noch so allerlei gesundes. Die nächsten Tage wird es anders lecker, als sonst. Man hängt ja schon mal leicht in Gewohnheiten fest.

Es ist wieder kälter geworden und für die nächsten Tage ist Frost angesagt. Nach dem Frühstück bin ich noch schnell in den Handarbeitsladen gehüpft.

Pünktlich zum neuen Jahr habe ich einen Pullover angeschlagen, das schrieb ich ja schon. Da der von oben gestrickt wird, werde ich irgendwann Stilllegenadeln (keine Ahnung wie die richtig heißen) brauchen. Natürlich kam ich nicht aus dem Laden, ohne mir noch eine Sockenwolle mitzunehmen. Diese ist aus Wolle und Nesseln. Die Mischung habe ich noch nie gestrickt, fühlt sich aber verlockend an.
Ansonsten pendelt sich so langsam wieder alles auf Alltag ein. Vorhin haben wir die Bude geputzt und gleich werde ich unter die Dusche hüpfen und dann arbeiten. Habt ein feines Wochenende.
-
Gut angekommen

Den Jahreswechsel haben wir also geschafft. Von alten Jahr haben wir uns mit Kaki-Orange-Granatapfel-Salat, Vanilleeis und reichlich Sahne verabschiedet. Und das auf schicken neuen Tellern. Vom eigentlich Wechsel habe ich nicht viel mitbekommen, da ich gerade in Norwegen im 13. Jahrhundert unterwegs war. Das war so spannend, dass ich das Buch schon einmal empfehle, obwohl ich noch nicht ganz durch bin: Olav Audunssohn von Sigrid Undset großartig neu übersetzt von Gabriele Haefs.

Der erste Morgen des neuen Jahres zeigte sich nicht unbedingt von der besten Seite. Schneeregen und Sturm. So richtig ungemütlich. Aber ich habe ja noch ein paar Seiten von Olav Audunssohn zu lesen und ein neues Strickprojekt angeschlagen.

Das soll ein Raglanpullover mit Rollkragen werden, der von oben gestrickt wird. Also praktisch alles in einem Stück. Den letzten Pullover habe ich auch als Raglan gestrickt, aber von unten. Nun will ich es mal so herum versuchen. Abwechselung muss sein. Diesmal rechne ich sogar alles selbst aus. Das wird bestimmt lustig.

Doch bevor es ans Lesen, Stricken und Eisessen geht, wird geschrieben. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich mich darüber freue, dass wieder Alltag ist.
-
Sonn- und Feiertag: Mabon

Das war ein wundervoll ruhiges Wochenende. Bereits Freitag haben wir alle Arbeiten um Haus und Hof erledigt, und ich habe einen großen Topf Weißkohl mit Sonnenblumenhack gekocht. So war denn gestern ein freier Tag. Na ja, nicht ganz. Ich habe an Elo 3.0 geschrieben. Was sehr fein war und ich habe eiin wenig gestrickt, genauer gesagt Fäden vernäht.

Die Anarchosocken de Luxe sind fertig geworden. Die kommen in die Geschenkekiste, denn ab November regnet es Geburtstage. Bis Anfang Dezember bin ich dann am Geschenke verteilen. Dieses Jahr habe ich mich ausschließlich für Selbstgemachtes entschieden.

Morgen ist die Herbst Tag- und Nachtgleiche. Das 2. Erntefest. Wir haben wir gesagt bereits das Wochenende gefeiert und es war wunderschön ruhig und besinnlich. Es gibt soviel wofür ich dankbar bin.
-
In Planung

Vor gut einem Monat habe ich nun Acht Speichen hat das Rad veröffentlicht und danach zog es mich erst einmal gar nicht zum Schreiben. Ich habe viel gestrickt, gekocht, gelesen und mich auch sonst gut amüsiert. Tatsächlich habe ich es sogar sehr genossen, einfach mal so vor mich hin zu puzzeln. Doch seit einigen Tagen, sprudeln die Ideen wieder. Die Lust zum Schreiben ist zurück.

Ein neues Notizheft ist angelegt. Das muss ja immer sein. Sowie ich das eingerichtet habe, bedeutet es, dass ich die Idee ernst genug nehme, um damit zu arbeiten.

Stricken ist aber auch immer noch ein großes Thema. Ich plane besondere Socken für zum Verschenken. Diesmal werden sie zweifarbig sein, rot/schwarz, und ein Perlenbündchen kriegen.
Habt ein schönes Wochenende.
-
Feiner Sonntag

Auf der Suche nach einem Maschenmarkierer habe ich ein Prismal wiedergefunden, das ich früher oft zu fotografieren benutzt habe. Damit bin ich gleich einmal durch den Garten.

Das gab ein paar lustige Bilder. Ich werde da noch mal weiter mit herumspielen. Da ich gerade wieder eine Phase habe in der es mich zu gar nicht nach draußen zieht, kommt es gerade recht. Denn fotografieren mag ich ja immer. Zum gerne zu Hause sein, habe ich auf dem anderen Blog geschrieben: https://acht-speichen-hat-das-rad.de/behaglich-zu-hause-aber-du-musst-doch-mal-raus/

Gestern sind ja die roten Socken fertig geworden und heute Morgen habe ich den Sophie Scraft angefangen. Bald beginnt wieder die Geburtstagssaison und da will ich mit selbstgemachten Geschenken gerüstet sein.
Habt einen schönen Restsonntag
-
Botanischer Garten im August 2025

Geplant war es ja schon seit einigen Tagen und heute hat es endlich geklappt, mit dem monatlichen Besuch im Botanischen Garten. Und es war wieder einmal schön. Es ist zwar windig, aber die Sonne schien und es ließ sich fein zwischen den Pflanzen wandern.

Die Hummeln und Bienen waren fix unterwegs. Das kleine Thymianfeld wimmelte vor Leben und wenigstens eine war so nett und hat für ein Foto still gehalten.

Doch der Herbst macht sich auch schon ein wenig bemerkbar, die Holunderbeeren sind bereits auf dem Weg.

Ach es war wieder eine schöne Runde, die mir sehr gut getan hat. Ich habe sie übrigens genutzt um meine neuen Stiefel einzulaufen, noch ist es warm genug für Sandalen oder leichtere Schuhe, aber bald wird es feuchter und kälter und dann will ich nicht mit schmerzenden Füßen unterwegs sein. Zumal ich etwas später im Jahr, noch einen längeren Ausflug an die Schwentine plane und einen ans Wasser. Hoffen wir mal, dass das Wetter mitspielt.
So, nun soll es langsam in den Feierabend gehen. Ich werde mich nach dem Abendessen dranmachen und einen einen Pullover, den ich letztes Jahr viel zu groß gestrickt habe, aufröppeln und die Wolle für etwas anderes verwenden.



























