Wollkram
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Vorbereitung auf die Schreibarbeit

Heute hatte ich gut zu tun. Neben den üblichen Arbeiten (Freitag ist in der Regel Haushaltstag), habe ich mich um die Vorbereitungen gekümmert, die so ein größeres Schreibprojekt mit sich bringt. Also ein Notizheft angelegt, eine Liste von Recherchebüchern angelegt, einen Ausflug an einen Ort geplant, an dem ein Teil der Handlung spielt und so weiter. Auch etwas, dass ich eigentlich gar nicht mag und auch nicht wieder wollte, stand an. Ich habe meine Socialmediakanäle wieder belebt und werde da wohl nun auch so ab und an mal posten. Ich hoffe immer noch, dass es eines Tages reicht auf Mastodon und BlueSky präsent zu sein. Aber da ist noch nicht allzuviel los. Oder aber, ich mache was falsch, kann ja auch sein. Jedenfalls habe die meisten meiner Facebook und Insta-Kontakte keine Lust zu wechseln, weil es ja so anstrengend ist, sich an was Neues zu gewöhnen. Wenn ich mich wirklich zur Ruhe gesetzt hätte, wäre es bei Mastodon alleine geblieben, doch ich bin ja nicht nur privat unterwegs.

Viel Neues gibt es nicht. Noch immer schwelgen wir in Äpfeln. Was für eine Fülle dieses Jahr. Ich wundere mich immer noch, mit welcher Begeisterung ich die esse. Eigentlich war ich nie so besonders hinter Äpfeln her, also roh. Doch in letzter Zeit verputze ich 2 – 3 Stück am Tag.

So, nun aber Feierabend. Die Socken und der Pullover stricken sich schließlich nicht von alleine und vorher gibt es Eiscreme. Damit nehmen wir denn offiziell vom Sommer Abschied, obwohl ich meinen Kaffee immer noch auf der Terrasse trinke.
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Das Projekt Sockenrundtricknadel

Es klang so fein, so praktisch, so elegant: Die Sockenrundstricknadel. Ich sah so ein Teil, fand es so verlockend, dass ich prompt eine anschaffte und es versuchte. Doch ich muss gestehen, das ist nichts für mich. Auch wenn es nach den ersten Reihen ein wenig besser ging, so war es doch nicht das Richtige für mich. Meine Hände scheinen zu groß dafür und es flutscht so gar nicht.

Also ging es wieder zurück auf das gute alte Nadelspiel, diesmal in Bambus und hell, denn auf den dunklen Holznadeln konnte ich die Maschen kaum erkennen.
Heute habe ich aber nicht nur gestrickt, ich habe auch endlich die Rezension zum Club der Verschwenderinnen von Lena Müller geschrieben:
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Swatchel und Gärkorb

Nachdem Fishermans Rip Pullover Desaster, dachte ich, es wäre an der Zeit ein wenig professioneller vorzugehen und bevor ich mit der neuen Wolle anfange etwas zu stricken, erst einmal eine Maschenprobe zu stricken und diese zu waschen und zu blocken. Das habe ich getan und es war gut. Nun kann ich mich dran machen, mir zu überlegen, was ich aus der Wolle mache. Den Strickmantel habe ich verschoben. Die neue Wolle ist so schön, dass ich überlege mir daraus einen dünneren Pullover oder eine Jacke zu stricken. Mal sehen, noch experimentiere ich.

Gerade riecht es hier wundervoll nach frischem Brot. Ich bin nun die stolze Besitzerin eines Gärkorbes und der kam heute zum ersten Mal zu Einsatz. Was da aus dem Ofen kam, sieht schon sehr professionell aus. Morgen gibt es das zum Frühstück, ich werde berichten.

Ansonsten ist es recht herbstlich geworden und es geht sehr nach innen. Im Garten blüht noch einiges, anderes, wie den Phlox, habe ich bereits zurückgeschnitten. Alle paar Tage, steht nun Laubharken auf dem Programm. Das mache ich gerne, dabei kann man so fein nachdenken. Ansonsten lese ich viel und man glaubt es nicht, ich schreibe auch wieder, allerdings zur Zeit einfach so, weil es mir Freude macht.
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Es geht auf Mabon zu

Dienstag ist die Herbst Tag- und Nachtgleiche und so mit Mabon, das 2. Erntefest. Pünktlich dazu ist der Pullover fertig geworden. Schick sieht er aus. Besonders der Halsausschnitt, dabei war der gar nicht so geplant. Ich hatte mal wieder komische Vorstellungen davon wie groß mein Kopf ist und der Ausschnitt wurde viel zu weit. Also habe ich die Maschen noch mal aufgenommen und ihn elegant verkleinert. Nun sitzt er richtig gut.

Heute war Haushaltstag und da habe ich auch gleich den Altar herbstfrisch gemacht. Es ist eine schöne Zeit und ich bin reichlich dankbar für alles. Sicher, das Jahr begann nicht wirklich schön und vieles was passiert ist hat mich arg gebeutelt. Trotz allem, bis hierher ist alles gutgegangen und nun freue ich mich auf die ruhige Zeit.
Ich wünsche euch allen ein frohes Mabon.
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Irgendwann, fange ich wieder von Anfang an …

So langsam geht es besser, die diversen Verwundungen sind am Abklingen und ich blicke wieder ein wenig sonniger in die Welt. Müde bin ich immer noch. Meine innere Uhr scheint sich auf Herbst/Winter umzustellen. Ein größeres Ruhebedürfnis macht sich breit und dem kommt gerade in die Quere, dass ab nächste Woche, in Viktors Wohnung, eine Heizung eingebaut wird, was widerum bedeutet, dass sich die damit verbundene Unruhe, bis in meine Wohnung ausbreitet, denn Viktor wird notgedrungen tagsüber hier mehr Zeit verbringen. Auch den Ausflug am Dienstag werden wir streichen müssen. Da wollten wir anlässlich unseres 22. Hochzeitstages mal nach Eckernförde.

Stricken ist immer noch angesagt. Aber erst einmal nichts kompliziertes. Der Fishermans Rip Pullover ist ja nichts geworden und ich hatte überlegt einfach noch mal von vorne anzufangen. Da ein Pullover in dem Muster aber sehr langsam vorankommt, denn eine Reihe wird immer tiefer gestochen gestrickt, habe ich das verschoben, denn ich brauche dringend einen Pullover für die kältere Jahreszeit. So einen für jeden Tag, strapazierfähig und waschbar. Also habe ich mich für Raglan von oben, glatt rechts entschieden. Damit es nicht so langeweilig aussieht, habe ich die beige Polyacrylwolle, mit Baumwolle in braun kombiniert. Das sieht doch recht schick aus. Wenn der fertig ist, werde ich mit dem Strickmantel weitermachen. Da wird es denn mustermäßig wieder herausfordernder. Aber für das Teil habe ich auch Zeit, denn die aktuelle Strickjacke wird noch eine Saison halten.
Erst einmal hoffe ich nun, dass sich die Bauarbeiten in Viktors Wohnung nicht zu lange hinziehen und bald wieder Ruhe einkehrt.
Für das Wochenende ist nicht viel geplant, außer weiter vor mich hinheilen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ich wieder fast die Alte bin.
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Regen, wunderbarer Regen

Gestern ein feines Gewitter und heute ein ordentlicher Schauer. Das ist so gein. Gut, meine Ringelblumen, hat es ein wenig gesaust, aber die werden sich schon wieder erholen.

Ansonsten ist heute wie immer Haushaltstag, doch diesmal ist ein wenig mehr zu tun. Morgen und Übermorgen will ich den Satz für die Sprechenden Tiere machen und da wird Viktor kochen. Aber ich habe heute schon mal Sikil Pak gemacht, damit wir was für aufs Brot haben.

Stricktechnisch bin ich auch voran gekommen. Das wird der Fishermans Rip Pullover, gestern habe ich es soweit geschafft, dass ich heute mit der Raglanpasse anfangen kann. Das freut mich so. Fishermans Rip zu stricken ist relativ einfach, nur wenn man sich verstrickt, ist es nicht fein, dann es lässt sich schlecht aufrippeln und es geht estrem langsam voran, da eine Reihe immer mit tiefergestochenen Maschen gestrickt wird. Noch sieht es reichlich krumpelig aus, aber wenn er fertig ist, gibt es ein richtiges Foto.
Habt ein feines Wochenende
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Zur Ruhe kommen

Nun waren die Kinder also da. Das war schön und aufregend. Selena, meine älteste Enkelin, geht Ende des Monats für ein Jahr nach Kolumbien und ist so zusagen auf Abschiedstournee. Am Freitag waren wir dran, mit dem Tschüsssagen. Es ist schon ein komisches Gefühl, dass sie nun in die weite Welt hinauszieht und ich frage mich dauernd, wo die Zeit geblieben ist. Ihre Schwester war auch mit und das hat mich besonders gefreut. Melli hatte es das letzte Jahr nicht leicht und es ist schön, dass sie wieder mal irgendwo hin mag. Es war ein feiner Besuch.

Gestern hatte ich mir einen ruhigen Tag verordnet. Ich habe viel gestrickt und als ich meine beiden Hauptprojekte so sah, dachte ich: Allmählich nimmt es Ausmaße an. Nun hat schon jedes Teil einen eigenen Korbe, respektive Tasch, links ist die Wolle und der Ärmelanfang für den Fischermans Rip Pullover zu sehen und rechts die Wolle und der Anfang für den Strickmantel. Am Rechner liegt dann noch Wolle für eine Maschenprobe, denn ich möchte für meine Tocher dieses Tuch stricken. Was Handarbeiten betrifft, so bin ich gerade ein wenig manisch. Das ist bei mir ja immer so, ab einem gewissen Punkt normalisiert es sich und dann ist auch wieder Raum für anderes.
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Ruhiges Leben und einfache Genüsse

Stricken ist immer noch voll im Trend, hier in der 13. So findet man in überall über die Wohnung verteilt Stricknadeln, Wolle, angefangenes und fertiges, das fotografiert werden soll. Das hält gut in Gange und ist mir eine Freude. Ich lerne gerade sehr viel und merke, wie ich mit den Herausforderungen wachse.

Die Socken sind nun fertig, die Ärmel für den Fishermans Rip Pullover wachsen und auch das Rückenteil des Strickmantels ist schon ein wenig gewachsen. Stricken ist gerade genau das Richtige, denn auch wenn mein Leben sonst eher ruhig verläuft, ist doch einiges im Gange. Heute kommt Viktors Ofen raus und dann geht es in seiner Wohnung mit dem Heizungseinbau los. Das bringt natürlich Unruhe mit sich und da viel ausgeräumt werden muss, wird Viktor mehr Zeit in meiner Wohnung verbringen. Das sind wir nicht gewohnt und frühere Erfahrungen haben gezeigt, dass da einiges an Konfliktpotential lauert. Daher ist es gut, dass ich zur Zeit nicht so tief in der Geschichte stecke, sondern es eher mit Drumherumarbeiten zu tun habe … und ansonsten halt Stricke.

Auch kulinarisch geht es eher einfach zu. Gestern gab es mal einen Klassiker. Pellkartoffeln mit Schlick. Schmand, Sahne, gek. Brühe, eine Chilli und ein Bund Schnitlauch. Einfach, aber lecker. Heute ist es wieder sehr warm und es wird einfach Brot geben. Viktor hat gestern ein ganz wundervolles gebacken.
So, nun geht es wieder an die Nadeln.
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Zwischen Wollkorb und Küche

Man könnte sagen, dazwischen spielt sich zur Zeit mein Alltag ab. Ich habe große Freude am Stricken, Kochen und auch am Planen. Zwischendrin laufen die Arbeiten an der Anthologie. Eine Geschichte fehlt noch und dann kann ich an den Satz gehen. Pläne für eine weitere gibt es auch schon. Was ein wenig in den Hintergrund geraten ist, ist das eigene Schreiben. Nicht dass ich gar nicht dabei bin, aber ich bin noch immer am Aufbau der Welten und Charaktere, denn der 1. Entwurf hat gezeigt, dass dieses Projekt deutlich mehr Vorarbeit und Recherche braucht.

Es scheint so eine Zeit der angefangenen Projekte zu sein. Der Strickmantel, der Pullover mit Fischermans Rip Muster, Socken, mal ganz zu schweigen von den Geschichten. Doch diesmal habe ich nicht dieses „das wird ja doch nichts Gefühl“ sondern sehe es eher gelassen. Der Rumpf von Fischermans Rip Pullover ist fertig und für die Ärmel musste ich erst einmal ein Nadelspiel anschaffen, denn natürlich habe ich welche in diversen Stärken, aber nicht in der, die ich hier brauche. Ist ja immer so. Doch die sind nun gekommen und der erste Ärmel ist angeschlagen. Die Socken werde ich nachher fertigstricken, dann ist wenigstens ein Teil vom Tisch.

Da ich auch fix in der Küche zu Gange bin, will ich auch noch ein Foto von unserem Lughnasad Essen zeigen. Einen der leckersten Zwiebelkuchen, die ich jemals gemacht habe. Wir wollten eigentlich die Hälfte für heute lassen, aber da wurde nichts von. Der war einfach unwiderstehlich.
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Zwischen platt und sprudelnd

Die Aktivitäten des letzten Wochenendes und das schlechte Wetter stecken mir ganz ordentlich in den Knochen. Jedenfalls war ich die letzten Tage einigermaßen platt … und auch knarschig … und auch nicht nur nett zu meinen Mitmenschen. Zum Glück haben sie mich trotzdem noch lieb. Dabei weiß ich gar nicht, warum ich so gereizt war. Das letzte Wochenende mit den Gören habe ich total genossen und auch sonst gab es keinen konkreten Anlass, der Rechner läuft wieder und auch mit der Arbeit geht es gut voran.

Gerade was die Arbeit betrifft, kann ich mich zur Zeit nicht beklagen, außer, dass mir so oft der Alltag dazwischen kommt. Was mich mal mehr, mal weniger triggert. Diesmal war es nicht einmal mein Kram, der nervte. Viktor hat schwer Krampfadern und muss dauernd Stützstrümpfe tragen. Seine waren kaputt und er brauchte neue. Doch die Bedingungen haben sich geändert. Früher gab es alle halbe Jahr ein Paar, nun soll es die nur noch einmal im Jahr geben. Also mit Zuzahlung. Lange Rede kurzer Sinn! Ablehnung von der Kasse. Widerspruch eingelegt und nach hin und her gnädig bewilligt bekommen. Alles wieder unnötiger Nerv.

Zum Glück habe ich die Nadeln und die Wolle. Die Jacke habe ich gestern angeschlagen, es wird wieder eine Raglan von oben gestrickte, diesmal allerdings mit verkürzten Reihen im Rückenteil, damit sie vorne am Hals etwas Luft hat. Diesmal auch nicht glatt rechts, sondern in Fishermansrip.
Heute habe ich Blogtag, denn ich habe bereits einen Beitrag auf der Writresscorner13 geschrieben. Was es mit dem Zusammenspiel von Kreativität und Disziplin auf sich hat lässt sich hier lesen:
Erst einmal mache ich nun Feierabend und wünsche schon mal einen angenehmen Feiertag.



























