Gemütlich arbeiten

Als große Anhängerin von Bequemlichkeit am Arbeitsplatz, habe ich mich auch heute zum Schreiben ins Bett verkrümelt. Es ist kalt, nass und ungemütlich draußen und nichts, aber wirklich gar nichts, verlockte mich vor die Tür zu gehen.

Das Gute ist, dass das Eis und der Schnee schmelzen. Meine verbuddelten Tulpenzwiebeln sprießen und gucken schon ein bisschen aus der Erde hervor. Der Rosmarin hat Schnee und Frost überlebt. Der Lavendel, hmm, da bin ich mir nicht so sicher. Der ist noch nicht wieder aus dem Schnee aufgetaut.

Jetzt werde ich mir mal Reis kochen und die Hühnesuppe aufkochen. Zum Glück hatte ich noch welche eingefroren. Nun ist also Feierabend und nur noch stricken und lesen stehen auf dem Program. Ich führe ein herrlich langweiliges Leben, juchee.

Flexibel wie ein Schlüpfergummi

Es gibt Tage, da gehe ich mir selbst auf die Nerven! Dabei ist es Quatsch, ich habe einfach nicht genug Energie für alles, was ich so machen möchte. Auch wenn man immer denkt: Schreiben, das kann doch nicht so anstrengend sein … doch ist es! Auch wenn ich es gerne tue und es brauche, um halbwegs normal in dieser verrückten Welt zu bleiben. Ich liebe lange Spaziergänge, aber auch die sind anstrengend. Also muss ich dauernd für alles ein Gleichgewicht finden. Wenn einige meiner Freunde mir erzählen, was die so an einem Tag erledigen … dafür bräuchte ich eine Woche!

Wie also alles unter einen Hut kriegen? Das erfordert eine gewisse Flexibilität und die Fähigkeit sich nicht übel zu nehmen, wenn mal etwas liegen bleibt, etwas nicht geht. Was nicht heißt, dass es mir nicht auf die Nerven geht. Siehe oben. Die letzten beiden Tage zum Beispiel, bin ich viel draußen gewesen. Ein Spaziergang war wegen Schnee und Eis anstrengend, der andere, weil ich eine recht weite Strecke gegangen bin. Beide Male war ich hinterher zu nix mehr zu gebrauchen, außer Stricken und Lesen. Heute ist wieder Schreiben angesagt. Einen Artikel habe ich versprochen und eine Rezension ist auch fällig. Das bedeutet, ich bleibe zu Hause, obwohl das Wetter schön ist. Bis jetzt habe ich, außer hier und auf Social Media (Mastodon, BlueSky, FB, Insta), nichts geschrieben. Weder am Artikel, noch an der Rezension. Dafür habe ich schon einen Pizzateig gemacht, weil Viktor sich Pizzaschnecken wünscht. Hat er neulich irgendwo gegessen und hält sie nun für das kulinarische Highlight schlecht hin.

Die meiste Zeit komme ich sehr gut damit zurecht, dass ich halt nicht alles schaffe, was ich gerne schaffen würde. Dass ich nicht so wirklich sozial kompatibel bin, mich leicht mitreißen lasse und Entscheidungen treffe, die ich fünf Minuten später wieder über den Haufen werfe. Doch es gibt auch Zeiten, da wünschte ich mir aktiver sein zu können. Andererseits habe ich eine gewisse Flexibiliät entwickelt, die es möglich macht, dass ich meine vielen Interessen unter einen Hut kriege, obwohl ich schnell erschöpft bin und aufpassen muss, gewisse Grenzen nicht zu überschreiten.

Strohwitwenautorin

Ohne den guten Gatten habe ich schlecht geschlafen. Wie man sich doch an das sanfte Schnarchen Schnorgeln gewöhnen kann … und natürlich an die Wärme, eines geliebten Menschen. Jedenfalls war ich reichlich knarschig, als ich heute morgen wach wurde. Selbst nach dem dritten Kaffee dachte ich: ‚Heute schaffst du gar nichts! Aber wenigstens ist kein neuer Schnee gefallen.‘

Richtig schönes Wetter war und da ich mich in die Küche zum Schreiben verzogen. Eigentlich wollte ich nur überarbeiten, was ich gestern geschrieben habe, doch es ist noch ein neues Kapitel dazu gekommen. Meine Laune stieg beim Schreiben ordentlich. Ach es ist so fein, wenn es läuft. Ich wurde richtig unternehmungslustig.

Nun ist noch ein Schoko-Birnen-Kuchen im Ofen, der gleich fertig ist. Danach denn irgendwann Abendbrot und zu Bett. Ich hoffe wirklich, dass ich diese Nacht schlafen kann. Morgen hat die Not ein Ende. Viktor sollte gegen Nachmittag wieder da sein.

Zwischen Küche und Schreibtisch

Es soll ja Wetterhexen, Kräuterhexen und noch so einige andere geben. Wenn ich mich einordnen sollte oder wollte, wäre es wohl zu gleichen Teilen Küchen- und Buchhexe. Das ist mir heute besonders bewusst geworden. Die letzten Tage habe ich sehr viel geschrieben. Auch heute! Doch heute war auch einiges in der Küche zu erledigen. Es geht aufs Wochenende und da koche ich gerne eine größere Portion von irgendwas. Heute ist es ein veganes Paprikageschnetzeltes. Das wird für mindestens zwei Tage und noch einmal zwei Portionen zum Einfrieren reichen. Was bedeutet, dass ich das Wochenende nicht kochen, sondern nur warm machen, muss und somit mehr Raum zum Schreiben habe.

Trotz des kulinarischen Großeinsatzes habe ich mein Tagessoll von 1000 Worten geschrieben. Ich muss sagen, ich bin froh, dass ich wieder im Fluss bin. Nebenbei werde ich immer vertrauter mit Tintero. Sehr durchdachtes Programm. Natürlich hilft es mir mich relativ leicht zurechtzufinden, da ich ja bereits mit Scrivener vertraut bin.

So, nun werde ich mal den Feierabend einläuten. Morgen geht es fröhlich weiter, allerdings erst nach dem Putzen. Samstags ist Haushaltstag!

Prophylaktische Hühnersuppe und Tarot

Bereits gestern schrieb ich ja, dass es mir deutlich besser geht und dass ich einkaufen war. Das Lustige ist, dass ich eigentlich gar keinen Plan hatte, was ich kochen könnte. Dunkel schwebte mir ein Stück Hähnchen vor, das ich mir zum Abendessen machen könnte. Am Ende stand ich mit den Zutaten für eine Hühnersuppe an der Kasse. Gut so! Hühnersuppe ist meine Prophylaxe. Wenn ich merke, dass etwas im Anzug ist oder wenn es mir besser geht und ich nicht sicher bin, ob es so bleibt: Hühnersuppe!

Meine Hauptbeschäftigung besteht zur Zeit darin mit durch die Verlagsvorschauen zu arbeiten, Neuerscheinungen die mich interessieren anzufordern und zu lesen. Vor der Buchmesse im März gibt es ja immer eine Menge neue Bücher und diesmal ist schon sehr viel interessantes dabei.

Nach wie vor ist natürlich das Tarot Thema und da ich neulich auf Youtube ein kleines Webinar gesehen zum Thema Tarot & Heilung gesehen habe, habe ich meinen eigenen Umgang mit den Karten noch einmal reflektiert und darüber geschrieben. Den Artikel kann man hier lesen:

https://acht-speichen-hat-das-rad.de/zurueck-zu-den-wurzeln/

Ich habe ihn zuerst auf Substack veröffentlicht, doch ich bin mir nicht sicher, ob ich dort wirklich weiter rummache. Die haben schon so einiges zu bieten, aber sind auch sehr fordernd. Im Grunde möchte ich ja nur gemütlich bloggen. Dazu noch ein wenig Instagram und Facebook (jedenfalls so lange ich Rezensionen schreibe) und das war es denn.

Endspurt

Es ist mal kalt, mal wieder wärmer und nass, dann wieder kalt. Mir geht es ähnlich, ich fühle mich irgendwie nicht so richtig fit und meine Lust rauszugehen hält sich deutlich in Grenzen. Aber es nützet ja nichts. Also werde ich mich gleich einmal warm anziehen und hinaus in die Welt gehen. Dabei natürlich das Beste hoffen.

So, nun bin ich draußen gewesen und es ging besser als erwartet. Was mich an den Feiertagen diesmal am meisten genervt hat war, dass zwischendrin kein Alltag ist, weil ich dauernd einkaufen musste. Heute wieder. Das ist so anstrengend. Aber nun sind die Schränke wieder voll und ich kann mich zurücklehnen. Bis Montag sollten wir auf der sicheren Seite sein.

Nun werde ich noch ein wenig arbeiten und dann geht es weiter mit Qwert und der Janusmeduse. Eine Liebesgeschichte der besonderen Art.

Man kommt ja zu nix

Die Woche war ich sehr fleißig. Ich habe mich mit Papyrus 12 vertraut gemacht, viel geplant, geschrieben und was sonst noch so anlag erledigt. Auch heute wollte ich mit der Geschichte weitermachen, aber alle Pläne zerfaserten so vor sich hin. Erst einmal habe ich verschlafen, folglich gab es recht spät Frühstück und dann war dauernd was. Unter anderen wollte ich das schöne – nun schön ist übertrieben, aber es war wenigstens trocken – Wetter ausnutzen und ein wenig Spazierengehen. Zur Zeit versuche ich jeden Tag wenigstens für eine halbe Stunde vor die Tür zu kommen.

Also ging es in die Moorteichwiese. Dort ist es ja immer schön und es gibt so allerlei Getier zu begucken.

Besonders die Krähen machen mir immer Spaß. Allerdings ist es selten, dass man mal eine so erwischt. Also war es ein guter Tag. Morgen geht es wieder normal an die Arbeit. Heute werde ich einfach mal so ein wenig vor mich hinpütschern und dann gibt es ja auch noch Hühnersuppe.

Ich wünsche allen eine schöne Woche.

Der Tag begann mit Schnee

Schnee! Und wie immer sieht die Welt ein wenig wie verzaubert aus. Zum Glück war ich heute Morgen früh hoch. Gestern Abend hatte ich Fieber und es ging mir gar nicht gut. Daher hatte ich mich ins Bett verzogen. Heute Morgen geht es fast wieder normal. Gestern Abend war ich fest davon überzeugt eine Grippe oder ähnliches Ungemach zu bekommen. Ist aber noch mal gut gegangen.

Von der Technikfront kann ich berichten, dass alles läuft (toi toi toi). Heute kann ich also mit dem Schreiben weitermachen, ohne dauernd befürchten zu müssen, dass mir alles abstürzt. Das ist doch schon mal frohe Kunde. Der zweite Rechner ist auch auf dem neusten Stand und da ich nun eine Cloud nutze, jedenfalls für den Schreibkram, sollte es möglich sein, nahtlos weiterarbeiten zu können, sollte der kleine Laptop krank werden.

Leider taut der Schnee schon wieder, aber man kann ja auf bessere Zeiten hoffen. Ich wünsche euch eine schöne Woche.

Gut gebastelt

Der Tag begann mit Morgenrot. So, heute habe ich mich drangemacht und meinen Rechner auf Windows umgerüstet. Was tut man nicht alles um die Komfortschreibprogramme zu haben. Aber warum soviele? Scrivener brauche ich gerne zum Plotten und Papyrus Author zum Überarbeiten, denn letzteres hat den Duden Korrektur als Rechtschreibprüfung. Die Rechtschreibprüfung in Libri Office ist leider unter aller Sau.

Es war also trotz des schönen Wetters ein Indoortag, mit nur ab und an einen Hüpfer in den Garten. Seit meiner gestrigen Johannisbeerbusch-Extrationsaktion habe ich ein wenig Rücken und dann ist mir auch noch der Käsekuchen auf den Magen geschlagen. Also habe ich mich heute gepflegt. Es ist komisch, seit einiger Zeit habe ich Probleme mit Milchprodukten in Verbindung mit Zucker. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur aus der Übung, denn ich backe ja bedeutend weniger. Früher gab es mindestens einmal die Woche Kuchen, nun nur noch alle paar Wochen.

Aber jetzt, da alles läuft, werde ich mal den Feierabend einläuten und mir eine Käsebrot schmieren.

Weiter geht es

Der Tag begann mit Gartenarbeit. Die Tulpen haben sich verabschiedet. An deren Stelle habe ich nun Hokaido-Kürbis gepflanzt. Freundin Carmen hatte mir eine Pflanze überlassen. Die macht nicht viel her, daher also ein Blumenbild. Die gelbe Iris blüht so schön zur Zeit.

Am Vogelhaus treiben sich im Moment eher die Buchfinken herum, die scheinen Hanfsamen zu mögen. Die Meisen kommen manchmal, aber wohl nur, wenn es nichts anderes gibt.

Ansonsten geht es weiter mit Arbeit. Ich bin noch immer kein Bündel an Fröhlichkeit und Zuversicht, aber ich kann wieder schreiben und damit geht es immer besser. Heute morgen, als ich meine Tageskarten beguckt habe, dachte ich an Philip K. Dick und dass er Das Orakel vom Berge auf sehr besondere Art geschrieben hat. Für jedes Kapitel hat er das I-Ging befragt und sich von dem Thema leiten lassen. Also warum sollte ich nicht eine Tarotkarte für den entsprechenden Schreibtag ziehen und mich von deren Bedeutung inspirieren lassen? Was soll schon passieren? Es ist der erste Entwurf und da darf alles rein, sortiert wird später. Also gesagt getan und was soll ich sagen, sie passt sogar sehr gut. Die Hüterin des Kessels von Tod und Wiedergeburt.

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