Heute kein Regen. Also bin ich zum morgendlichen in die Karten gucken auf die Terrasse. Es ist erstaunlich, wie entspannt der Tag auf diese Art beginnt. Besonders, wenn es dazu noch einen großen Pott Kaffee gibt.
Nach dem Frühstück habe ich mich ans Brotbacken gemacht. Diesmal ist es wieder ein irisches Sodabread. Ich hatte noch Buttermilch, denn die braucht man unbedingt dafür. Es ist sehr lecker geworden und ich freue mich schon auf das morgige Frühstück. Unsere selbstgebackenen Brote möchte ich nicht mehr missen.
Danach faserte alles so ein wenig auseinander. Mails beantworten, den Hummeln beim investieren in die Zukunft zugucken, ein wenig Stricken, Pellkartoffeln kochen und so. Dabei über die Arbeit nachdenken. Meine Eleonora und die anderen in der neuen Geschichte sind gerade hyperaktiv und sowie ich diesen Post geschrieben habe, werde ich mich denen widmen.
Bereits gestern schrieb ich ja, dass es mir deutlich besser geht und dass ich einkaufen war. Das Lustige ist, dass ich eigentlich gar keinen Plan hatte, was ich kochen könnte. Dunkel schwebte mir ein Stück Hähnchen vor, das ich mir zum Abendessen machen könnte. Am Ende stand ich mit den Zutaten für eine Hühnersuppe an der Kasse. Gut so! Hühnersuppe ist meine Prophylaxe. Wenn ich merke, dass etwas im Anzug ist oder wenn es mir besser geht und ich nicht sicher bin, ob es so bleibt: Hühnersuppe!
Meine Hauptbeschäftigung besteht zur Zeit darin mit durch die Verlagsvorschauen zu arbeiten, Neuerscheinungen die mich interessieren anzufordern und zu lesen. Vor der Buchmesse im März gibt es ja immer eine Menge neue Bücher und diesmal ist schon sehr viel interessantes dabei.
Nach wie vor ist natürlich das Tarot Thema und da ich neulich auf Youtube ein kleines Webinar gesehen zum Thema Tarot & Heilung gesehen habe, habe ich meinen eigenen Umgang mit den Karten noch einmal reflektiert und darüber geschrieben. Den Artikel kann man hier lesen:
Ich habe ihn zuerst auf Substack veröffentlicht, doch ich bin mir nicht sicher, ob ich dort wirklich weiter rummache. Die haben schon so einiges zu bieten, aber sind auch sehr fordernd. Im Grunde möchte ich ja nur gemütlich bloggen. Dazu noch ein wenig Instagram und Facebook (jedenfalls so lange ich Rezensionen schreibe) und das war es denn.
Als ich vor 50 Jahren begann mich mit dem Tarot zu beschäftigen, gab es keine Erklärungsbücher. Also zog ich jeden Tag eine Karte und meditierte mir ihr. Anschließend machte ich mir Notizen: Was fiel mir zuerst auf? Löste die Karte Unbehagen aus? Und wenn ja, welcher Aspekt und vor allem, warum? Was sprach mich besonders an? So kam einiges an Deutungsmöglichkeiten zusammen.
Im Laufe der Jahre haben sich meine Tarotmeditationen verändert. Einmal gab es verschiedene Kartensets. Von Rider Wider über das Buch Toth ging es zum Haindl Tarot und letztlich zum Druidcraft und Wildwood. Die Letzteren wechseln sich immer mal ab. Die Karten auf den Fotos stammen aus dem Druidcraft Tarot. Auch die Muster der Tageslegung veränderten sich mit der Zeit. Mal zog ich drei Karten, dann drei für den allgemeinen Überblick plus eine Tageskarte. Es wurde umfangreicher und irgendwann nicht mehr besonders erhellend. Irgendwie ging der Focus verloren, da mein morgendliches Legen ja auch nicht mit einer bestimmten Frage verbunden war.
Vor einigen Tagen nun habe ich dieses kleine Webinar angesehen, in dem Steve Hounsome und Philip Carr-Gomm darüber sprechen, wie Steve die Tarot Karten genutzt hat, um den Heilungsprozess einer Krebserkrankung durchzustehen. Um es gleich zu sagen, er sagt nicht, dass das Tarot ihn geheilt hat, sondern dass es ihm geholfen hat Chemo und so weiter durchzustehen und dabei hat er mit einer Karte gearbeitet. Das leuchtete mir ein und so bin auch ich wieder zu einer Karte am Tag zurückgekehrt.
In meinem Leben gab es reichlich auf und ab. Mein Blog heißt nicht umsonst Kabras-Crossroads.de. Immer wenn ich dachte, nun geht es geradeaus und glatt voran, tauchte die nächste Wegkreuzung auf und oft war die Rettung nicht sich für links oder rechts abbiegen zu entscheiden, sondern den Sprung ins freie Feld zu wagen, sich einen Weg durch holperiges Gelände zu ertasten, bis die Straße wieder ebener und breiter wurde … und irgendwann die nächste Kreuzung auftauchte. Durch all das war das Tarot immer dabei und es hat mir mehr als einmal geholfen, den richtigen Weg zu finden.
68 bin ich nun. Queersumme 14. Die Jahreskarte ist also die 14 – Balance, im klassischen Tarot „Die Mäßigkeit“. Damit bin ich sehr zufrieden. Mein Horoskop fürs nächste Jahre sagt turbulente Zeiten voraus. Schütze mit Widder als Aszendent und Widder im Mond ist schon reichlich viel Feuer. Da kann man eine ausgleichende Energie gut gebrauchen. Die Karte auf dem Foto ist übrigens aus dem Wildwood Tarot, welches ich sehr schätze.
Es ist schon witzig, einerseits ist da so eine unterbewusste Gewissheit, dass große Veränderungen bevorstehen, verbunden mit dem Gefühl, wenn du einfach mit dem was kommt fließt, wird alles gut. Was nicht heißt, dass ich alles kommentarlos hinnehme, sondern einfach genau gucke, wo Widerstand wirklich nötig ist. Unsere Medienwelt fordert uns allzuoft auf zu allem jetzt und sofort eine Meinung zu haben, Stellung zu beziehen und sich zu äußern. Das kann und will ich nicht. Bei so einigem muss ich erst einmal einen Schritt zurücktreten und mir was anliegt aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Ansonsten puzzel ich so vor mich hin. Ich schreibe jeden Tag, allerdings ohne Plan. Einfach so und bin gespannt was dabei rauskommt. Da war auf einmal eine Person und ich dachte, der folge ich mal einfach und die führt mich nun an recht interessante Orte. Dazwischen spiele ich mit Gimp und Faststone und bastele Fantasiebilder.
Heute habe ich es endlich geschafft, in den Botanischen Garten zu kommen. Dort ist es gerade eine Pracht, nicht nur, was alles blüht, sondern es fimmelt von Schmetterlingen, Bienen, Hummeln und und und. Man kommt gar nicht nach mit dem fotografieren. Glaubt man nicht, wenn man meine Fotoauswahl für diesen Beitrag sieht.
Bei jedem meiner Besuche gucke ich mir eine Ecke besonders gründlich an. Diesmal habe ich mich im Arzneigarten herumgetrieben und endlich die Tollkirsche gefunden. Ich war sehr versucht mir eine zu pflücken, konnte mich aber zurückhalten. Was bin ich doch für ein braves Mädchen.
Meine depressive Verstimmung der letzten Tage ist wieder verschwunden, es geht mir deutlich besser und das ist nicht zuletzt meiner Morgenmeditation zu verdanken. Seit einigen Monaten nun ziehe ich wieder regelmäßig eine Karte und seit einigen Tagen auch eine Rune dazu. Darüber denke ich ein wenig nach und mache mir ein paar Notizen. Mir bringt es einiges an Klarheit und tut es gut.
Sovieles steht gerade auf Veränderung und so einiges fällt mir schwer zu glauben. Einmal tut sich in Sachen Ernährung etwas, doch das ist einen eigenen Beitrag wert.
Morgens gibt es in der Regel eine kleine Tarotmeditation und anschließend wird Tagebuch geschrieben. In der warmen Jahreszeit findet das Ganze auf der Terrasse statt. Der Fotoapparat ist natürlich dabei. Aber bevor es so weit ist, wird Kaffee gekocht. Ohne den geht gar nichts. Ich weiß nicht, wie oft ich schon versucht habe, darauf zu verzichten … nee, klappt einfach nicht. Dieses kleine Ritual nimmt ungefähr eine halbe Stunde in Anspruch und die genieße ich sehr. Danach fühle ich mich gewappnet, es mit der Realität aufzunehmen.
Danach eine kurz Runde durch den Garten, nach den pflanzlichen Mitbewohnern gucken und dann geht es an den Rechner. Frühstück gibt es immer erst später, weil ich ja nach wie vor intervallfaste. Erst denn geht es an die Arbeit.
Ob es am Sturm lag? Ich weiß es nicht. Jedenfalls bin ich ein wenig aus der Balance und übe mich gerade darin wieder einigermaßen ins Gleichgewicht zu kommen. Aus Erfahrung weiß ich, dass es mit Druck noch schlimmer wird. Also gehe ich spielerisch an die Sache.
Zum Beispiel in dem ich die Melonenschnetze so ausgewogen wie möglich auf dem Salamibrot arrangiere. Schmeckt übrigens köstlich.
Auch die entpsrechende Tarotkarte hilft dabei. Also habe ich sie mir auf den Schreibtisch gestellt.
Diese Stimmungsschwankungen begleiten mich seit vielen Jahren und so langsam sollte ich daran gewöhnt sein und ich kann ja auch besser damit umgehen, aber es nervt. Erst einmal nehme ich also weiter CBD und versuche es ruhig anzugehen.
Wie immer vor den Feiertagen wird es auch hier ein wenig hektisch, obwohl wir gar nicht feiern. Aber Vorräte aufstocken muss ja trotzdem sein. Also habe ich die Planung und das Listenschreiben übernommen und Viktor ist losgedüst und hat besorgt. Dafür durfte ich denn auch Brot backen.
Gestern war das Wetter so schön, dass wir das erste Mal auf der Terrasse zu Abend gegessen haben. Dazu habe ich auf dem Tarotblog vom Zauber der ersten Male geschrieben. Man könnte nun fragen, wieso denn nun ein Tarotblog. Nun ganz einfach, weil es mich wieder vermehrt dazu zieht, über diesen Teil meines Lebens zu schreiben. Auch steht im Raum, dass ich die Beratungen wieder aufnehme. Es geht eben auch immer noch darum ein wenig mehr finanzielle Unabhängigkeit vom Amt zu erreichen. Doch dazu braucht es einige Vorbereitung. Unter anderem muss ich mich erkundigen, ob ich einen Gewerbeschein brauche oder ob es als freiberufliche Tätigkeit gilt. Das wird sich zeigen.
Aber das ist Zukunftsmusik. Ein zartes Pflänzchen, dass langsam wachsen soll. Es kommt eben auch sehr darauf an, wie stabil ich in den nächsten Wochen bin, ob ich meine momentane Ausgeglichenheit halten kann. Wir werden sehen.
Endlich regnet es und so hatte ich heute einen Indoortag. Das kam recht gelegen, denn ich bin dran mit Brotbacken und eine Birnenquiche soll es auch geben.
Doch ich hatte auch so einiges zu tun. Seit einiger Zeit merke ich bereits, dass es mich mehr und mehr in eine alte Richtung zieht. Für mich arbeite ich ja täglich mit Tarot und folge dem Jahresrad, aber lange Zeit habe ich es eher privat, höchstens mit einer Freundin geteilt. Lange Rede kurzer Sinn, es gibt einen Blog in dem es um diese Themen geht und zwar intensiver als hier, wo sich ja alles mehr oder weniger mischt. Also, wer sich interessiert: https://kabra-tarot.de.
So, nun dürfte mein Brot gar sein und die Quiche kann in den Ofen. Habt einen schönen Restsonntag.
Die erste Tulpe ist auf dem Weg. Aber es wird hier bei mir kein gutes Tulpenjahr. Die meisten Zwiebeln haben nur Blätter ausgetrieben.
In der Küche geht es überraschend sommerlich zu. Gestern hatten wir Kartoffeln und Schlick* und von den paar übriggebliebenen Kartoffeln und dem Rest Schlick habe ich heute einen Kartoffelsalat gemacht.
Bei mir heißt es ja, nichts umkommen lassen. Ich mag es aber auch gerne. Dazu gibt es noch zwei Eier und das reicht zum sattwerden. Aber der Salat schmeckt auch wunderbar.
Die heutige Tageskarte: 3- The green Woman, im klassischen Tarot: Die Herrscherin. Die weibliche Erschaffungskraft. Der Kessel ist voller Möglichkeit und was man hineingibt, kommt verändert hervor. Trau dich was. Das sind Begriffe die mir dazu einfallen und natürlich mein Mantra: Du lebst in einem Universum der Fülle!
Viele Gedanken mache ich mir gerade, wie es mit dem Schreiben, genauer gesagt mit dem Veröffentlichen weitergehen soll. So richtig komme ich da nicht voran. Vielleicht mache ich es vielleicht nur noch hierrüber. Auf alle Fälle wird es nicht mehr direkt über Amazon gehen. Geht auch gar nicht, weil ich da mein Konto demnächst einstampfe. Mal sehen. Ab Morgen geht es wieder an den Schreibtisch. Heute hatte ich eine Menge anderes zu tun. Habe aber diverse Vorarbeiten bereits erledigt.
*Schlick 1 Glas saure Sahne 3 Eßl. süße Sahne 1 Eßl. Ahornsirup 1 Teel. Gekörnte Gemüsebrühe 1 rote Zwiebel 1 Chillischoten 1 Bund Schnittlauch schwarzer, feingemahlener Pfeffer
Saure Sahne mit Sahne und Ahornsirup glattrühren, Zwiebel und Chillischote sehr fein hacken, mit der Brühe und Pfeffer würzen. Schnittlauch sehr fein schneiden und unterheben.