Gestutze Freundin

Ich liebe die Kastanie in unserem Garten, auch wenn ich im Herbst oft über die Laubmengen schimpfe, die sie abwirft. Im Sommer gehe ich gerne dorthin um zu schreiben und oft sitzen wir mit Freunden zum Grillen oder Kaffeetrinken unter ihr.

Doch die Laumassen haben nun auch unseren Nachbarn verdrossen, der einen Parkplatz betreibt und dessen Hausmeister es satt war, die Laubmenge zu entsorgen. Also ließ er unserem Vermieter einen Brief von seinem Anwalt zukommen und so musste unsere Freundin etwas gestutzt werden. Heute Morgen rückten die Baumpfleger ab und machten sich ans Werk.

Nun sieht sie ein wenig schmaler aus, doch ich glaube sie wird immer noch an heißen Tagen genügend Schatten spenden.

Ansonsten habe ich den Tag mit den letzten Korrekturen verbracht und habe das E-Book bereits für die Veröffentlichung hochgeladen. Morgen mache ich den Satz fürs Taschenbuch und beides wird dann bereits am 28.02. veröffentlicht. Ein neues Cover habe ich auch gebaut.

Vor dem Holz

Morgen kriegt Viktor Holz. Auch wenn es mich nicht mehr direkt betrifft, da ich ja nun Zentralheizung habe, nervt es doch. Denn natürlich werde ich helfen es zu verstauen. Das ist auch wahrlich nicht schlimm, was lästig ist, ist die Sache mit dem Abladen. Bei uns ist alles vollgeparkt und so ist es immer eine Horrorpartie, ob sich ein freier Parkplatz findet. Aber ich versuche mal ruhig zu bleiben und vertraue drauf, dass es irgendwie klappt. Hat es die letzten 21 Jahre ja auch.

Ansonsten bin ich am Arbeiten. Gerade lasse ich die 2. Auflage von Tore und Wölfe ISA noch einmal durch die Rechtschreibrpüfung laufen und hoffe nun alle Fehler auszumerzen. Die Hälfte habe ich durchgeguckt, und nun brauche ich eine Pause oder besser noch Feierabend. Es ist halt anstrengend … und ehrlich gesagt, auch ein wenig langweilig.

Habt eine schöne Woche!

Wochenende und kaputter Laptop

Ich muss gestehen, ich hatte die Tage den Kaffee ein wenig auf. Mein kleiner Laptop, also der mit dem ich auch mal im Garten schreiben kann, hat sich verabschiedet. Wütend bin ich eigentlich nur, weil es meine Schuld ist. Er ist mir neulich runtergefallen und dabei wurde eines der Scharniere am Deckel verletzt. Erst war es nicht schlimm, bis sich die Bildschirmabdeckung beim Öffnen mehr und mehr löste und ich ihn nun gar nicht mehr öffnen mag. Ein neuer Deckel kostet fast soviel wie ein neuer Laptop, wenn man die Arbeitszeit des Reparateurs noch mitrechnet.

Also schreibe ich nun mit dem Destoprechner (auch ein Laptop, aber riesig und unhandlich) und großem Bildschirm. Nach ein portablen Alternative habe ich mich umgesehen, aber nichts passendes gefunden. Also habe ich mir fürs erste eine Tastatur fürs I-Pad bestellt, denn auf dem habe ich auch Scrivener. Auch wenn es sicher nicht die beste Lösung ist, ist es fürs erste gut.

Warum nun brauche ich einen Rechner extra zum Schreiben? Weil ich im Sommer gerne mal im Garten schreibe, dann und wann auch mal im Bett oder eben, wenn ich mal ein paar Tage nach Hamburg fahre und auch dort arbeiten will. Außerdem ist es ein gutes Gefühl, wenn man einen Ersatz zur Hand hat. Man weiß ja, wie ungefällig die Technik manchmal sein kann.

Ansonsten ist alles gut. Mich treibt zwar eine latente Angst herum, dass ich eine Erkältung kriegen könnte, obwohl es nicht die geringsten Anzeichen dafür gibt. Da ich letztes Jahr um diese Zeit umgefallen bin und fünf Wochen flachlag, ist es wohl eher die Befürchtung, es könnte sich wiederholen.

So, nun werde ich mal das Abendbrot machen und dann ist für heute Feierabend.

Moodswings

Dienstag und Mittwoch hing ich mal wieder im Loch. Ein unangenehmer Termin hat mich ein wenig aus der Bahn geworfen. Überhaupt schien auf einmal alles zu hängen und ich hatte wieder dieses: Hat ja alles keinen Zweck-Gefühl! Heute geht es besser. Einiges schien sich zu lösen und ich fühlte mich nicht mehr ganz so bedrückt. Auf einmal kam die Steuer-ID-Nummer. Ich wusste meine nicht mehr und hatte sie neu angefordert. Da ich mit den Veröffentlichungen zu Amazon zu wechsele, brauchte ich die und die Nachricht, dass das Ganze bis zu 10 Wochen dauern kann, stimmte nicht gerade fröhlicher. Aber wie gesagt, nun läuft alles soweit und hoffentlich so gut.

Gestern habe ich ein wenig was im Garten gemacht und heute Morgen schien die Sonne so fein, dass ich fast versucht war, die Terrasse fit zu machen. Ich denke aber, damit warte ich noch ein paar Tage. Auch wenn es manchmal schon nach Frühling aussieht, ist dem Wetter nicht zu trauen.

Meine Laune bessert sich also und auch mit dem Schreiben wird es weitergehen. Heute musste ich noch einiges einrichten, also meinen Arbeitsplatz. Doch das dachte ich mir schon. Da ich dauernd zwischen zwei Rechner hin und her wechsele musste ich mir die Cloud neu einrichten. Ansonsten war noch ein wenig Behördennervkram, doch auch das sollte nun in Ordnung sein.

Ich mach jetzt Feierabend.

Eisiger Montag

Nachdem es schon fast – vielleicht nicht ganz – frühlingshaft warm war, ist es nun wieder eisig. Die Regentonnen sind wieder zugefroren und wie immer konnte ich nicht widerstehen noch mal ein Foto davon zu machen. Komisch wie gerne man doch immer wieder die gleichen Sachen auf die Platte bannt.

Das Imbolc Wochenende war sehr schön ruhig. Natürlich habe ich gearbeitet, während Viktor sich um die Maultaschen gekümmert hat. Nur das Schokomousse habe ich noch schnell gebaut. Diesmal ohne Ei. Einfach Schokolade kleingehackt und in warmer Sahne mit Zucker und Vanille aufgelöst. Einen Teil Sahne habe ich vorher abgenommen und zur Seite gestellt. Die wurde steifgeschlagen und ein Teil davon unter das abgekühlte Schokomasse gehoben, damit das ganze schön locker ist. Der Rest kam obendrauf. Es war sehr lecker und ich werde es ab sofort nur noch so machen.

Ansonsten steht eine normale Woche bevor, wenn nicht noch etwas ungewöhnliches um die Ecke kommt. Ich habe nur einen Termin außer Haus, das ist gut zu verschmerzen. Ansonsten werde ich arbeiten und vielleicht, sollte das Wetter so bleiben, einen Abstecher ans Wasser oder in den Botanischen Garten machen.

Habt eine schöne Woche.

Tschüss Januar

Der letzte Januartag! Irgendwie ist der erste Monat des Jahres auch immer der längste. Liegt wahrscheinlich am Wetter oder so. Dieser Januar hat sowohl Süßes als auch Saures gebracht. Das Saure bezieht sich eher auf die poltischen Entwicklungen, im beruflichen und privaten gab es viele schöne Momente. Also will ich mal nicht zu laut klagen.

Am Sonntag ist bereits Imbolc, der heidnische Frühlingsanfang. Das Erstarken der Sonne wird gefeiert und dass langsam wieder mehr Farbe in die Welt kommt.

Die heutige Tageskarte passt sehr gut dazu. Im klassischen Tarot ist es „Die Wiedergeburt“ im Wildwood Tarot „The Great Bear“. Eine Karte die Unterstüzung bei Neuanfängen verspricht. Komisch. bei allem was so vor geht in der Welt, ist das Grundgefühl bei mir: Alles wird gut! … Jedenfalls bis ich Nachrichten schaue.

Das Wochenende werde ich zum Arbeiten nutzen. Das neue Projekt ist komplett angelegt, die meisten Hintergrundarbeiten erledigt und der gute Gatte hat versprochen Maultaschen und Kartoffelsalat zu machen, was bedeutet, dass ich in Ruhe schreiben kann.

Habt es fein!

Ausbalancieren

Es ist gar nicht so einfach die Balance zwischen meinem Energiehaushalt und dem was ich alles machen möchte zu finden. Da ist das Lernen, das Schreiben, Tarot, das Lesen, Kochen-Backen, Haushalt und Garten. Zur Zeit liegt der Schwerpunkt sehr auf Lernen und Schreiben und genügend Bewegung. Leider ist mein Energielevel nicht besonders hoch, was bedeutet, dass ich aufpassen muss nicht zu weit über meine Grenzen zu gehen.

Die letzten Tage habe ich sehr intensiv gelernt mit Scrivener umzugehen, jedenfalls so weit ich es nun brauche, wenn es ans Überarbeiten geht, wird da noch einiges zukommen, aber die Tutorials dazu gucke ich mir erst an, wenn es soweit ist.

Ansonsten war heute einkaufen angesagt, sehr passend, denn das Wtter lud wahrlich nicht zum Spazierengehen ein. Also bin ich in den Bus gestiegen und zu Alnatura gefahren. Ein beruhigendes Gefühl, wenn die Schränke voll sind.

Werkzeug

Zur Zeit arbeite ich mich immer noch in Scrivener ein. Vieles ist mir vertraut, aber bevor ich richtig loslege, will ich mehr der Feinheiten kennenlernen. Für mich ist zum Beispiel eine Arbeitsumgebung wichtig die mir richtig gut gefällt und die ist in den vorgegeben Farben nicht immer zu finden. Also habe ich mich dran gemacht und ein eigenes Theme erstellt und eine eigene Layoutvorlage fürs Romanschreiben. Also mit den Ordnern und Vorlagen die ich brauche. Zum Glück ist das Programm sehr gut dokumentiert und es gibt einige Videos zum Thema. Allie J. Calm zum Beispiel, sie ist Autorin und zeigt an Hand ihrer Arbeit welche Möglichkeiten es so gibt.

Sicher, mit diesen Basteleien geht Anfangs einiges an Zeit weg, aber es ist nun mal so, dass Scrivener nun mein Werkzeug ist … und das möchte ich beherrschen. Bei früheren Programmen habe ich mich immer viel zu sehr auf Learning by doing verlassen und bin dann irgendwann nicht weitergekommen. Das sollte mir diesmal nicht passieren.

Nach so viel Input war es denn doch auch wichtig, noch ein wenig spazierenzugehen. Eine Runde Schützenpark war angesagt und hat sehr gut getan. Heute wird es nur eine Kurzstrecke zur Bank, denn Morgen ist eine größere Einkaufssession angesagt.

So, Nun werde ich aber mal weiter arbeiten. Habt einen feinen Tag.

Plötzlich blauer Himmel

Gestern Nachmittag wurde es denn doch noch schön und da ich nach grauen Tagen drinnen, so langsam einen Lagerkoller entwickelte, habe ich mich noch zu einem Spaziergang aufgemacht. Gehen, fotografieren und denken, dass ist das, was bei mir einem Hobby am Nächsten kommt.

Seit ich wieder ein D-Ticket habe, war ich eher selten im direkten Umkreis unterwegs, sondern habe es genutzt um auch einmal ein bisschen weiter weg vor die Tür zu kommen. Doch gestern bin ich mal in die Moorteichwiese, die sich im Laufnähe zu meiner Wohnung befindet. Dort lässt sich immer mal gut sein.

Wieder zu Hause war es an der Zeit mich ans Brotacken zu machen. Mal wieder eines aus Weizenvollkornmehl, Buchweizenvollkornmehl und Dinkel 630. Zur Zeit ist das mein liebstes.

Heute geht es weiter mit Tore und Wölfe – Dagaz und später soll es Linguini mit Gorgonzola geben. Habt einen schönen Tag.

Immer gut zu tun

Nachdem ich den 1. Teil von Tore & Wölfe fertig überarbeitet habe, kann es nun mit den anderen Sachen weitergehen. Besser gesagt, mit dem 2. Teil. Ich denke der 1. Teil wird denn so Ende März veröffentlicht. Ich muss mal sehen.

Inzwischen zieht es mich ans Wasser. Leider ist das Wetter seit Tagen ziemlich grauselig und so mag ich so gar nicht raus. Sowie es besser wird, nehme ich mir einen Tage frei und vielleicht hüpfe ich sogar mal in die Ostsee. Immer öfter wird zwar behauptet, dass das Baden in eiskaltem Wasser nicht gut für Frauen ist, aber mir tat es immer wohl. Es dürfte wohl, wie alles, sehr individuell sein.

Die Figur auf dem Foto steht in Strande und heißt „Nach dem Bade“ und wurde von Isabel Lange geschaffen.

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