Mal so

  • Korb und Tasche mit Wolle auf dem Bett mit blauen Laken und blaugemusterter Bettwäsche.

    Zur Ruhe kommen

    Tisch mit Bänken aus Holz unter einer Kastanie, auf dem Tisch eine Vase mit Hortensien

    Nun waren die Kinder also da. Das war schön und aufregend. Selena, meine älteste Enkelin, geht Ende des Monats für ein Jahr nach Kolumbien und ist so zusagen auf Abschiedstournee. Am Freitag waren wir dran, mit dem Tschüsssagen. Es ist schon ein komisches Gefühl, dass sie nun in die weite Welt hinauszieht und ich frage mich dauernd, wo die Zeit geblieben ist. Ihre Schwester war auch mit und das hat mich besonders gefreut. Melli hatte es das letzte Jahr nicht leicht und es ist schön, dass sie wieder mal irgendwo hin mag. Es war ein feiner Besuch.

    Korb und Tasche mit Wolle auf dem Bett mit blauen Laken und blaugemusterter Bettwäsche.

    Gestern hatte ich mir einen ruhigen Tag verordnet. Ich habe viel gestrickt und als ich meine beiden Hauptprojekte so sah, dachte ich: Allmählich nimmt es Ausmaße an. Nun hat schon jedes Teil einen eigenen Korbe, respektive Tasch, links ist die Wolle und der Ärmelanfang für den Fischermans Rip Pullover zu sehen und rechts die Wolle und der Anfang für den Strickmantel. Am Rechner liegt dann noch Wolle für eine Maschenprobe, denn ich möchte für meine Tocher dieses Tuch stricken. Was Handarbeiten betrifft, so bin ich gerade ein wenig manisch. Das ist bei mir ja immer so, ab einem gewissen Punkt normalisiert es sich und dann ist auch wieder Raum für anderes.

  • Lavendelpflanze, im Hintergrund Steine und im Vordergrund eine Steingeode

    Verrückter Lavendel

    Lavendelpflanze, im Hintergrund Steine und im Vordergrund eine Steingeode

    Den Lavendel habe ich gekauft, als er noch ein kleines Lavendelchen war. Mir wurde geraten, nicht so viel gießen und ein sonniger Platz. Ich hielt mich dran und er mickerte so vor sich hin. Dann wurde der Platz, an dem er hier zu sehen ist, frei. Schattig und wenn es geregnet hat, sehr lange feucht. Warum auch immer, ich pflanzte ihn dort ein und was soll ich sagen, er steht nun das zweite Jahr dort, und entwickelt sich prächtig. Mir geht jedes Mal das Herz auf, wenn ich dort sehe.

    Bildefüllende Hortensienblüte in Pink

    Heute habe ich schon mal die Wohnung geputzt und frisches Brot gebacken. Morgen wollen uns die Gören besuchen und da will ich nicht angemeckert werden, weil ich nicht aufgeräumt habe. Die haben so ihre strengen Momente. Quatsch, ich habe es nur selbst gerne ein wenig frisch. Jedenfalls ist alles so weit vorbereitet und da Jenni etwas an ihrem Computer gemacht haben will und mit Selenas E-Mail Adresse etwas nicht stimmt, worum ich mich kümmern soll, bleibt keine Zeit für große Kochaktionen und so gibt es feines Hanfsamen-Chilli-Brot und Tomaten mit Mozzarella.

    Gestern wurde der Ofen in Viktors Wohnung ausgebaut, was ja doch ein wenig Unruhe mit sich brachte. So haben wir beschlossen, es das Wochenende richtig ruhig angehen zu lassen. Vielleicht machen wir einen kleinen Ausflug, allerdings nur, wenn es nicht zu warm ist.

  • Rote Vogelbeeren in grünen Blättern mit Gimp bearbeitet, dass es ein wenig unwirklich aussieht.

    Und wieder ist es warm und das auch noch viel zu

    Rote Vogelbeeren in grünen Blättern mit Gimp bearbeitet, dass es ein wenig unwirklich aussieht.

    Auch wenn es schon wieder viel zu warm ist, musste ich doch vor die Tür, denn der Kühlschrank war einigermaßen leer. Also raus und die Gelegenheit genutzt, auch gleich noch ein Foto von den Vogelbeeren zu machen, die sind immer eine Augenweide. Wieder zu Hause habe ich die Raffrollos hochgezogen und nun ist es in meinem Zimmer angenehm kühl.

    Ranke Waldrebe, grünes Blattwerk und kleine weiße sternförmige Blüten.

    Wie das Gestrüpp heißt, habe ich dank moderner Technik erfahren. Ich habe eine Pflanzenerkennungsapp auf meinem Handy und die hat einen Blick auf das Foto geworfen und verkündet, dass es sich um Rankende Waldrebe handelt. Nicht essbar und sogar giftig. Zum Glück wollte ich sie auch nicht essen. Ich mag sie nur gerne leiden.

    Auf alle Fälle bin ich froh wieder zu Hause zu sein und nicht mehr raus zu müssen. Genug zu tun ist auch drinnen. Die Socken sind gestern nicht ganz fertig geworden und ein wenig schreiben will ich auch noch.

  • schwarze Pfanne mit Linguini in Tomatensauce und Basilikum

    Schon wieder fast vorbei

    Kapuzinerkresse die sich auf Pflaster rankt. Das Foto dient nur zur Dekoration

    … der July und nächsten Sonntag ist Lughnasad. Mal sehen, wie ich das feiere. Wahrscheinlich eher schon am Samstag, denn am Sonntag müssen wir in Viktors Wohnung räumen, da am Montag Sperrmüll ist. Davor graut mir ehrlich gesagt, einigermaßen. Aber diesmal ist er ja wenigstens willig, irgendwas rauszustellen und klammert sich nicht verzweifelt an jedes Stück.

    Ansonsten geht es recht gut, nur die üblichen Zickereien und die Bronchitis, die chronische nervt, weil ich dauernd heiser bin. Also mal mehr mal weniger, aber in der Regel klinge ich, als wenn ich schwer geraucht und gesoffen habe. Habe ich aber nicht. Kulinarisch schwelge ich gerade in den einfachen Genüssen. Linguini al arabiata mit Basilikum. Gab es gestern zum Abendessen. Einfach wundervoll.

    So, nun werde ich mich mal an die Arbeit machen.

  • Weiß-magenta Phlox mit Hummel

    Wochenende und letzte Basteleien

    Orange Blütendolde vor schwarzem Hintergrund

    Diese Woche ging es relativ unruhig zu. Ich bin viel draußen gewesen, im Botanischen Garten, habe Freunde getroffen und so weiter. Alles sehr schön, aber eben auch sehr anstrengend. Da ich mich herumgetrieben habe, bin ich entsprechend wenig zum Arbeiten gekommen. Als ich denn endlich wieder am Schreibtisch war, wurde mir klar signalisiert, dass es an der Zeit war, auch die restlichen Windows Verbindungen zu kappen. Die Programme, die ich unter Wine laufen hatte, taten es nicht mehr fehlerfrei. Also habe ich mich entschieden zukünftig endgültig auf Papyrus und so zu verzichten. Das machte es auch möglich, endlich auf eine andere Linux Distribution umzusteigen. Ich liebäugelte schon lange mit Manjaro, das all die Möglichkeiten bietet, die ich brauche. Auch was das arbeiten im Dark Mode betrifft. Denn daran gewöhne ich mich mehr und mehr.

    Scrrenshot meines Schreibprojektes in Manuskript

    Auch Manuskript funktioniert hier, ohne große Zusatzinstallationen, im Dark Mode und ich habe alle Projekte die ich in Obsidan und Papyrus angelegt hatte, nun zu Manuskript transferiert, das sich mehr und mehr als Scrivener Alternative erweist. Sogar mit überraschend mehr Funktionen, als sich auf dem ersten Blick vermuten ließ.

    Weiß-magenta Phlox mit Hummel

    Schönes Wetter ist auch und ich werde mich nun ein wenig nach draußen setzen. Ab Morgen wird wieder ernsthaft gearbeitet und ich hoffe, dass die nächste Woche ruhiger wird. Es ist zwar immer fein Leute zu treffen, aber mir fehlt denn auch leicht das schreiben. So mittlerweile bin ich die meisten Tech-Riesen los. Socialmedia Accounts habe ich nur noch bei BlueSky, Mastodon und Pixelfeed und der einzige Messenger den ich nutze ist Signal. Alle anderen Accounts habe ich gekündigt. Google konnte ich noch nicht schaßen, weil ich halt ein Android Handy habe und dafür einen Google Account brauche, sowie ich jemanden gefunden habe, der es mir auf Linux umstellen kann, hat sich das auch erledigt.

  • Gelbe Blüte in der eine Hummel sitzt, darumherum grüne und lila Blüten.

    Herbsthauch am Morgen

    Gelbe Blüte in der eine Hummel sitzt, darumherum grüne und lila Blüten.

    Gestern war es herrliches Wetter und wir sind noch mal in den Botanischen Garten gefahren. Es war angenehm, allerdings lag früher am Morgen, als ich auf der Terrasse meine Karten legte, dieser gewisse Chill in der Luft, der anzeigt, dass der Herbst nicht mehr allzuweit ist. Das ist früh dieses Jahr. Lughnasad, um den 2. August herum, ist heidnisch gesehen, der Herbstbeginn und dahin sind es noch fast zwei Wochen Lughnasad ist das 1. Erntefest, an dem die Getreideernte gefeiert wird. Wer mehr über die 8 Feste des Jahreskreises lesen möchte, ich habe dazu ein kleines Büchlein geschrieben.

    Buchcover Acht Speichen hat das Rad  Jahreskeisfeste - Raunächte - Magischer Alltag

    Ich mag diese Zwischenzeit, dieses auf der Schwelle stehen. Meiner Natur nach bin ich eher eine Freundin der kälteren Jahreszeit. Sommer ist mir, selbst hier oben im Norden, zu warm, obwohl die Temperaturen hier im Großen und Ganzen recht vernünftig waren, bis auf zwei oder drei Ausrutscher.

    Pinkfarbene Hortensien davor eine kleiner Silverdose mit Edelsteinen und eine Streichholzschachten mit einem mexikanischen Totenkopfmotiv.

    Im Garten ist alles derartig explodiert, dass ich ein paar Blüten von der Hortensie abschneiden musste. Die stehen nun auf meinem Bücherregal im Schlaf-Arbeits-Strick-Kuschelzimmer und verbreiten gute Laune.

    Gestern dachte ich über KI nach und wie sehr meine Ansicht da differiert, mal sehe ich es als Verblödungsmaschine, etwa wenn mir die WordPress KI anbietet, mir einen drei Zeilen Kommentar zusammenzufassen, und dann wieder als höchst nützliche Erfindung. Als Linux Nutzerin hatte ich ja immer das Problem meine Autorenprogramme Papyrus und Scrivener nur sehr eingeschränkt nutzen zu können. Schon lange gibt es nun Manuskript auch als Linux Version und es ist Open Source. Es ist Scrivener ähnlich und wenn man sich erst einmal eingefuchst hat, sogar sehr fein. Dazu schreibe ich noch mehr in der Writresscorner. Das Problem, dass ich nun hatte, in der Linux.deb Version erscheint es nur mit einer sehr hässlichen grauen Oberfläche. Das Auge schreibt schließlich mit und ich konnte da einfach nicht draufgucken, besonders, weil ich meistens alles im Darkmode habe. Nun gibt es eine Möglichkeit Adwaita zu installieren und darüber Darkmode Themes zur Verfügung zu haben. Kriegte ich auch installiert, aber anscheinend war das mit Linux Mint 22.3 nicht so wirklich kompatibel. Also habe ich Chat GPT gefragt, wo das Problem liegt. Da will ich jetzt nicht näher drauf ein gehen. Chat GPT schlug nun eine Lösung vor, die ich sehr kompliziert fand. Also habe ich Gemini gefragt und bekam zur Antwort: Installieren sie einfach Kvantum von dort lässt sich über den Manager alles einstellen. Gelesen, getan und es funktioniert.

    So, nun sollte ich mich aber mal ans Werk machen und vorher noch die Rezension zu Olav Audunssohn II schreiben.

  • Farblich bearbeitetes Fot einer Teekanne, der Deckel liegt an der Seite, in der Kanne schwimmen die Teekräuter, Ringeblume, Minze und Eisenkraut.

    Ich hab fertig

    Farblich bearbeitetes Fot einer Teekanne, der Deckel liegt an der Seite, in der Kanne schwimmen die Teekräuter, Ringeblume, Minze und Eisenkraut.

    Drei Tage und viel Kräutertee habe ich gebraucht, um die 10 Seiten lange Geschichte „Elvis“ von David Slattery zu übersetzen. Also alles in allem, Übersetzen, Überarbeiten, Korrekturlesen. Heute Mittag habe ich sie an Gabriele Haefs geschickt, damit die noch mal drüberguckt, ob ich dem philosophischen Hund Elvis gerecht geworden bin. Die Geschichte ist toll und es hat trotz aller Anstrengung viel Spaß gemacht sie zu übertragen. Zu viel anderem bin ich nicht gekommen.

    orangene Blütendolde.

    Ansonsten war natürlich auch die Leihmutter-Affäre um den unsäglichen Herrn Spahn hier Thema und als ich mich so durchs Netz las, dachte ich, dass da die Empörung in die falsche Richtung geht. Dass Spahn einer ist, der meint Gesetze, Regeln und Anstand sind etwas, das anderen passiert, aber nicht ihm, ist nichts Neues. Dass Politiker lügen auch nicht. Dass ihr moralischer Kompass oft genug kaputt ist, schon mal gar nicht. Was mich gewundert hat, ist, dass es keine Empörung über die Tatsache gab, dass es überhaupt so etwas wie Leihmutterschaft gibt. Es widert mich an, wie damit umgegangen wird, darum habe ich das sehr feine Buch von Renate Klein (übersetzt von Doris Hermanns) mal in der Seitenleiste verlinkt. Sich ein Baby irgendwo bestellen und austragen lassen, ist meiner Meinung nach nichts anderes als Menschenhandel. Es gibt kein verbrieftes Recht darauf, die eigenen Gene weiterzugeben und nicht alles sollte käuflich sein.

  • orange Kapuzinerkressenblüte

    Es blüht und grünt

    Ringeblumen, orange gelbe, eine voll augeblüht, die andere noch am Entfalten

    Es gibt wahrlich jedenTag wieder etwas zum Bestaunen im Garten. Gerade bin ich besonders von den Orangetönen hingerissen. Die Ringelblumen, die Kapuzinerkresse. Nun, ich habe eh ein Faible für Orange, was sich ja oft genug in Wollkäufen zeigt. Besonders bei Sockenwolle.

    orange Kapuzinerkressenblüte

    Ansonsten war es eine ruhige Woche. Heute hatte ich Haushaltstag und, was fein ist, ich brauche nicht kochen. Viktor macht uns Pizza. Juchee. Die Wohnung ist also wieder sauber, morgen noch Betten überziehen und dann geht es ans Werk. Wir sind ja mit unserer Anthologie beschäftigt und ich habe dafür noch eine Geschichte zu übersetzen, da diese von einem Lieblingsautor, David Slattery, ist, freue ich mich drauf. Es ist bereits die fünfte Geschichte, die ich von ihm übersetze. Es wird also nicht langweilig.

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

  • Nichts mit Ferien

    Kamillie und Jungfer im Grünen

    Es ist wahrlich reichlich warm und sicher zieht es viele an den Strand. Mich nicht, zu voll, zu anstrengend und ich habe genug rund um Haus und Hof zu tun. Gleich heute Morgen um sieben, habe ich einen Brotteig geknetet, meine Pflanzen gegossen und Frühstück gemacht. Dann noch eine Runde durch den Garten und ein wenig Unkraut zupfen. Nach dem Frühstück Mails beantworten und ein wenig die restliche Woche planen. Danach ging es denn ans Werk.

    Screenshot vom Manuskript Autorenprogramm

    Nachdem mir Papyrus mehrfach unter Linux und Wine mitten im Schreiben abgestürzt ist und ich bei Obsidan mehr Zeit damit verbringe, ein passendes Theme zu finden, habe ich mich diesmal für Manuskript entschieden. Das ist ein Opensource Programm, von dem es eine Linux Version gibt und es hat nicht soviel unnötiges Gedöns dabei. Jedenfalls habe ich dort alles was ich brauche. Demnächst schreibe ich noch mal in der Writresscorner zu den verschiedenen Autorenprogrammen. Da ich keinesfalls wieder Windows installieren will, wird es erst einmal bei Manuskript bleiben. Leider reicht ein einfaches Schreibprogramm hier nicht aus, da die Handlung auf drei verschiedenen Ebenen stattfindet und sich ein recht umfangreiches Personal ansammeln wird.

    Brown Betty Teekanne auf Stövchen

    Nun habe ich mir einen feinen Tee aus Zitronenmelisse, Pfefferminze und Eisenkraut gekocht und werde mich mal an den Feierabend machen. Von den Kräutern, die ich gestern zum Trocknen aufgehängt habe, war der Thymian trocken und den werde ich noch abstribbeln und in ein Vorratsglas geben. Heute habe ich eine zweite Lage Thymian geschnitten und Rosmarin trocknet nun auch vor sich hin.

    So, nun aber das Strickzeug raus und die Beine hochlegen. Quatsch, die liegen schon hoch seit ich zu schreiben angefangen habe. Auch wenn man arbeitet, soll man es bequem haben.

  • Altes verstaubtes Sprossenfenster, über das orangene Blüten wachsen.

    Der Garten und das Schreiben

    Zinkwanne mit Setzlingen von Ringelblume, Löwenmaul, Kapuzinerkresse und Thymian.

    Heute Morgen habe ich die erste Wanne bepflanzt. Zum Glück stehe ich zur Zeit sehr früh auf und da dachte ich. Die Gelegenheit ist günstig. Es sind alles Pflanzen, die ich auf dem Beet hatte, die dort aber zu eng standen und, hätte ich die Wanne nicht bekommen, in Töpfe gewandert wären.

    Thymian, Zitronenmelisse, Minze und Eisenkraut hängen kopfüber am Wäscheständer zum Trocknen.

    Auch die ersten Teekräuter habe ich bereits geerntet. Fast ein wenig spät. Aber nun ja, ich bin nicht wirklich perfekt im Gärtnern. Wird aber mit jedem Jahr besser. Mit den Teekräutern geht es nachher weiter. In drei Wochen kommen diw Kinder und die sollen schon mal, die erste Mischung mitbekommen.

    Altes verstaubtes Sprossenfenster, über das orangene Blüten wachsen.

    Trotz der Wärme und was politisch so los ist, erlebe ich gerade eine schöne Zeit. Das hat auch viel mit dem Garten zu tun. Beim Herumpuzzeln, Planen und Fotografieren komme ich zur Ruhe. Hier kann ich durchatmen, mich mit dem Verbinden was wichtig ist und komme so mit dem Wahnsinn der Welt besser zurecht. Es ist auch interessant, wie das in der Erde buddeln, die Finger schmutzig kriegen und so, mit dem Schreiben beeinflusst. Wenn ich hänge kann ich hier sortieren.

    Morgens setze ich mich mit einem Kaffee und den Tarotkarten nach draußen und nachdem ich meine Tageskarten gezogen habe, meditiere ich ein wenig darüber und schreibe mein Tagebuch. Es sind nicht die großen Rituale, sondern eher die täglichen kleinen Zeiträume, in denen ich mir meine Verbindung zu allem um mich herum bewusst mache.