Linux

  • Weiß-magenta Phlox mit Hummel

    Wochenende und letzte Basteleien

    Orange Blütendolde vor schwarzem Hintergrund

    Diese Woche ging es relativ unruhig zu. Ich bin viel draußen gewesen, im Botanischen Garten, habe Freunde getroffen und so weiter. Alles sehr schön, aber eben auch sehr anstrengend. Da ich mich herumgetrieben habe, bin ich entsprechend wenig zum Arbeiten gekommen. Als ich denn endlich wieder am Schreibtisch war, wurde mir klar signalisiert, dass es an der Zeit war, auch die restlichen Windows Verbindungen zu kappen. Die Programme, die ich unter Wine laufen hatte, taten es nicht mehr fehlerfrei. Also habe ich mich entschieden zukünftig endgültig auf Papyrus und so zu verzichten. Das machte es auch möglich, endlich auf eine andere Linux Distribution umzusteigen. Ich liebäugelte schon lange mit Manjaro, das all die Möglichkeiten bietet, die ich brauche. Auch was das arbeiten im Dark Mode betrifft. Denn daran gewöhne ich mich mehr und mehr.

    Scrrenshot meines Schreibprojektes in Manuskript

    Auch Manuskript funktioniert hier, ohne große Zusatzinstallationen, im Dark Mode und ich habe alle Projekte die ich in Obsidan und Papyrus angelegt hatte, nun zu Manuskript transferiert, das sich mehr und mehr als Scrivener Alternative erweist. Sogar mit überraschend mehr Funktionen, als sich auf dem ersten Blick vermuten ließ.

    Weiß-magenta Phlox mit Hummel

    Schönes Wetter ist auch und ich werde mich nun ein wenig nach draußen setzen. Ab Morgen wird wieder ernsthaft gearbeitet und ich hoffe, dass die nächste Woche ruhiger wird. Es ist zwar immer fein Leute zu treffen, aber mir fehlt denn auch leicht das schreiben. So mittlerweile bin ich die meisten Tech-Riesen los. Socialmedia Accounts habe ich nur noch bei BlueSky, Mastodon und Pixelfeed und der einzige Messenger den ich nutze ist Signal. Alle anderen Accounts habe ich gekündigt. Google konnte ich noch nicht schaßen, weil ich halt ein Android Handy habe und dafür einen Google Account brauche, sowie ich jemanden gefunden habe, der es mir auf Linux umstellen kann, hat sich das auch erledigt.

  • Gelbe Blüte in der eine Hummel sitzt, darumherum grüne und lila Blüten.

    Herbsthauch am Morgen

    Gelbe Blüte in der eine Hummel sitzt, darumherum grüne und lila Blüten.

    Gestern war es herrliches Wetter und wir sind noch mal in den Botanischen Garten gefahren. Es war angenehm, allerdings lag früher am Morgen, als ich auf der Terrasse meine Karten legte, dieser gewisse Chill in der Luft, der anzeigt, dass der Herbst nicht mehr allzuweit ist. Das ist früh dieses Jahr. Lughnasad, um den 2. August herum, ist heidnisch gesehen, der Herbstbeginn und dahin sind es noch fast zwei Wochen Lughnasad ist das 1. Erntefest, an dem die Getreideernte gefeiert wird. Wer mehr über die 8 Feste des Jahreskreises lesen möchte, ich habe dazu ein kleines Büchlein geschrieben.

    Buchcover Acht Speichen hat das Rad  Jahreskeisfeste - Raunächte - Magischer Alltag

    Ich mag diese Zwischenzeit, dieses auf der Schwelle stehen. Meiner Natur nach bin ich eher eine Freundin der kälteren Jahreszeit. Sommer ist mir, selbst hier oben im Norden, zu warm, obwohl die Temperaturen hier im Großen und Ganzen recht vernünftig waren, bis auf zwei oder drei Ausrutscher.

    Pinkfarbene Hortensien davor eine kleiner Silverdose mit Edelsteinen und eine Streichholzschachten mit einem mexikanischen Totenkopfmotiv.

    Im Garten ist alles derartig explodiert, dass ich ein paar Blüten von der Hortensie abschneiden musste. Die stehen nun auf meinem Bücherregal im Schlaf-Arbeits-Strick-Kuschelzimmer und verbreiten gute Laune.

    Gestern dachte ich über KI nach und wie sehr meine Ansicht da differiert, mal sehe ich es als Verblödungsmaschine, etwa wenn mir die WordPress KI anbietet, mir einen drei Zeilen Kommentar zusammenzufassen, und dann wieder als höchst nützliche Erfindung. Als Linux Nutzerin hatte ich ja immer das Problem meine Autorenprogramme Papyrus und Scrivener nur sehr eingeschränkt nutzen zu können. Schon lange gibt es nun Manuskript auch als Linux Version und es ist Open Source. Es ist Scrivener ähnlich und wenn man sich erst einmal eingefuchst hat, sogar sehr fein. Dazu schreibe ich noch mehr in der Writresscorner. Das Problem, dass ich nun hatte, in der Linux.deb Version erscheint es nur mit einer sehr hässlichen grauen Oberfläche. Das Auge schreibt schließlich mit und ich konnte da einfach nicht draufgucken, besonders, weil ich meistens alles im Darkmode habe. Nun gibt es eine Möglichkeit Adwaita zu installieren und darüber Darkmode Themes zur Verfügung zu haben. Kriegte ich auch installiert, aber anscheinend war das mit Linux Mint 22.3 nicht so wirklich kompatibel. Also habe ich Chat GPT gefragt, wo das Problem liegt. Da will ich jetzt nicht näher drauf ein gehen. Chat GPT schlug nun eine Lösung vor, die ich sehr kompliziert fand. Also habe ich Gemini gefragt und bekam zur Antwort: Installieren sie einfach Kvantum von dort lässt sich über den Manager alles einstellen. Gelesen, getan und es funktioniert.

    So, nun sollte ich mich aber mal ans Werk machen und vorher noch die Rezension zu Olav Audunssohn II schreiben.