Lughnasad
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Lughnasad oder auch Lammas

Lughnasad oder auch Lammas, das 1. Erntefest, hier geht es um die Getreideernte. Mytholgisch: Der Kornkönig gibt sich der Schnitterin hin, nährt uns mit seinem Opfer und tritt seine Reise in die Untere Welt an, um zu Samhain in Cerridwens Kessel zu landen, wie er transformiert wird, um zu Jul als Sonnenkind neu geboren zu werden und seine Reise neu zu beginnen. Die Tarotkarte dazu: 12 – Der Gehängte.

Lughansad bezeichnet auch den Herbstbeginn. Im Druidcraft geht es nie darum einen bestimmten Tag zu feiern, sondern es ist der Eintritt in eine neue Phase. Für mich persönlich, ist es nicht nur die Zeit der Dankbarkeit, sondern auch die, über meine persönliche Ernte nachzudenken. Ist die Saat vom Vorjahr aufgegangen, bin ich so mit der Ernte umgegangen, dass ich genug habe, um für das neue Jahr zu säen. Mit anderen Worten, fühle ich mich genährt und nähre ich auch? Halten sich Geben und Nehmen die Waage? Auch ist es die Zeit, in der ein Jahresthema zu mir kommt. Das hat sich bereits vor zwei Nächten kristallisiert. Ich wurde mitten in der Nacht wach und hörte innerlich (ich weiß, klingt bescheuert, war aber so) den Satz: Alles kann, nichts muss! und wusste, dass es mein Thema fürs nächste Jahr. Also zurückfinden zu einem spielerischen Umgang. Passt genau! Es scheint vielleicht banal, aber das ist es für mich nicht. Denn das ganze letzte Jahr hatte ich mit Druck zu kämpfen, den ich mir dummerweise selber gemacht habe.

Natürlich werden wir den heutigen Tag auch ein wenig festlich begehen. Keine großen Rituale, sondern eher ein Stilles ehren. Doch es soll etwas leckeres zu essen geben. Da dieses Fest den Herbstbeginn markiert, soll es schon in die Richtung gehen, aber auch etwas mit Getreide zu tun haben. Also werden wir uns an einem Zwiebelkuchen delektieren.. Der Quark-Öl-Teig ist fertig und liegt nun kühl und die Zwiebeln sind mit Speck angeschmort und mit Pfeffer und Thymian gewürzt. Nachher muss ich nur noch die Ei-Sahne anrühren, alles zusammenbasteln und in den Ofen. Wahrscheinlich wird es auch noch für Morgen reichen.
Happy Lughnasad euch allen
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Holundergelee

Ich glaube es wird Zeit, dass ich wieder mit dem Schreiben anfange, so langsam wird es komisch. Gestern habe ich mich auf die Gartenarbeit gestürzt und wie ich so in den Holunder hoch sah, dachte ich, eigentlich schade, die einfach so hängen zu lassen. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe Holunderbeeren gepflückt und Gelee gekocht.
- 1 1/2 l Holundersaft
- 1/2 l Apfelsaft oder Cidre
- 100 ml Limettensaft
- 1 Zimstange
- 1 Zirone
- 1 – 2 Sternanis
- 1 kg Gelierzeucker 2:1
Saubere Gläser und Deckel im Wasserbad in den Ofen geben. Bei 100 ° circa 20 Minuten sterilisieren lassen. Zitrone in Scheiben schneiden, die Säfte mischen und mit den Zitronenscheiben, Zimtstange, Sternanis und Gelierzucker aufkochen. circa 3 Minuten köcheln lassen. Gewürze und Zitronenscheiben rausfischen. Abfüllen, Gläser fest verschließen und Überkopf zum Auskühlen auf ein Tuch stellen.
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Weiße Bohneneintopf mit Tomate

Ich lebe nicht konsequent vegan, nicht einmal vegetarisch, obwohl es im Hause Braun nur wenig Fleisch gibt. Aber es gibt so einige vegane Gerichte, die ich sehr liebe und koche. Dieses hier passt wunderbar in diese Jahreszeit. Sommerlich, aber schon mit einem Hauch von Herbst.
- 200 weiße Bohnen getrocknet
- 3 Eßl. Rapsöl
- 2 Lorbeerblätter
- 4 Möhren
- 3 rote Paprika
- 1 Knollensellerie
- 2 Stangen Lauch
- 1 Dose Tomatenstücke
- 3 Knoblauchzehen
- 2 Chillischoten
- 1 1/2 Liter heißes Wasser
- 3 Eßl. Würzl (oder gekörnte Brühe)
- 1 Eßl geräuchertes Paprikapulver
- Rosmarin, Thymian, Pfeffer
- geröstete Kürbiskerne
Die Bohnen für 24 Stunden in kalten Wasser einweichen, dann abspülen und in Wasser (ohne Salz) 20 Minuten kochen.
Die Gemüse schälen und in Würfel schneiden. Ich habe es gerne recht fein, aber das ist Geschmackssache. Das Gemüse mit den Lorbeerblättern im Öl anschmoren. Es sollen sich ruhig ein wenig anrösten, dann mit dem Wasser ablöschen, die Gewürze, die abgetropften Bohnen und die Tomaten zugeben. Alles auf kleine Flamme stellen und circa 1 Stunde köcheln lassen.
Vor dem Servieren Kürbiskerne anrösten und diese als Toppic auf den Eintopf streuen.
Schmeckt mit Reis oder Nudeln, aber auch einfach so mit gerösteten Brot.








