Ruhe (hoffentlich)

So, seit gestern Nachmittag ist Viktor wieder zu Hause und ich hoffe so, dass wir langsam ein wenig zur Ruhe kommen. Ich jedenfalls bin nach dem Zirkus der letzten Tage restlos geschafft. Alltag kehrt nun wieder ein. Dazu gehört Brotbacken. Diesmal ist es ein improvisiertes Sodabread geworden. Improvisiert, weil ich keine Buttermich mehr hatte und ich einfach Mandelmilch und für die Säure Zitronensaft genommen habe. Mal sehen, ob es schmeckt.

Auch wenn Viktor wieder zu Hause ist, so ist die Sache noch lange nicht ausgestanden. So ein Anfall kann jederzeit wiederkommen. Das wurde uns in der Klinik klargemacht. Solche Dissoziativen Anfälle scheinen zu zunehmen und nicht nur im Hause Braun.

Heute habe ich mir einen Erholungstag verordnet. Also werde ich jetzt mal den Laptop zu machen und mich mit meinem Strickzeug auf die Terrasse verziehen oder ins Bett, mal sehen, wie kalt es ist.

Danke übrigens für eure lieben Wünsche und Gedanken!

Die Fülle feiern

Die Karte 3 – die Herrin, im Tarot, hier ist sie aus dem Druid Craft Tarot, zu dem es mich gerade einmal wieder sehr zieht, verkörpert für mich den Geist von Mabon. Die Getreideernte ist getan, eine Fülle von Früchten, die nicht nur nährt, sondern auch die Hoffnung auf die Ernte im nächsten Jahr in sich trägt. In den meisten Tarots wird die Herrin als Schwangere dargestellt. Sie trägt bereits das Sonnenkind in sich, das zur Wintersonnenwende wieder geboren wird.

Vieles im Garten ist bereits verblüht, aber die Gladiolen sind noch da, wie auch die Sonnen- und Ringelblumen und einige andere. Die Christrosen bekommen bereits Knospen, so wird auch, wenn das meiste Grün verschwunden ist, noch etwas blühen. Nächsten Monat werde ich Tulpenzwiebeln kaufen und setzen.

Das es nun draußen rauer wird, führt dazu, dass es drinnen mehr zu tun gibt. Ich habe meine Schreibprojekte eingerichtet und verziehe mich oft zum Schreiben in die Küche. Dort ist es fein hell und während ich arbeite steht ein Brotteig auf der Küchenzeile und geht munter vor sich hin. In diesem Fall ist es ein Weizenvollkornbrot mit Hanfsamen und Chilli.

Ich schreibe gerne in der Küche. Einmal habe ich da kein Internet, außer übers Telefon, und zum anderen vereinen sich hier meine Leidenschaften. Schreiben, Kochen und Träumen. Es ist der Kreativraum der Wohnung.

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