Brotaufstriche süß & salzig
-
Kücheneinsatz

Zur Zeit bin ich nicht nur viel am Schreiben, sondern auch viel in der Küche. Ich habe wieder Spaß am Selbermachen und Ausprobieren. Auf dem Foto ist ein Walnuss-Tonkabohnen-Aufstrich zu sehen, den ich heute Morgen zusammengeschreddert habe. Ist sehr lecker geworden.
Da die Preise für Nussaufstriche gerade durch die Decke gehen, habe ich große Mengen meiner Lieblingsnüsse bestellt, um in die Eigenproduktion zu gehen. Diese Menge ist immerhin 3 € billiger, als wenn ich etwas vergleichbares gekauft hätte.

Brot backen wir ja seit Jahren selbst. Heute war ich dran und es wurde ein Klassiker, so eine Mischung aus Fladenbrot und Ciabatta. Das wird es gleich zum Abendessen geben.
Morgen mache ich noch einen pikanten Aufstrich und dann bin ich für das Wochenende gerüstet. Die nächsten Tage bin ich Strohwitwe. Der gute Gatte hat ein langes Probenwochenenede mit seinen Bandkollegen und ich werde schreiben. Das wird fein.
-
Küchentag

Wie so oft montags, sind die Schränke leer und es ist Zeit Nachschub zu schaffen. Da ich vieles selbst mache, bedeutet es, dass ich viel Zeit in der Küche verbringe und nicht wirklich zum Schreiben komme. Macht nichts, letzte Woche bin ich gut voran gekommen und ab Morgen geht es wieder normal weiter. Heute war Brotbacken und Aufstich machen angesagt. Wieder einmal soll Sikil Pak aufs Brot kommen. Das ist ein wenig aufwendiger zu machen, lohnt sich aber.

Die nächsten Tage muss ich dringend einmal wieder vor die Tür. Ans Wasser oder in den Botanischen Garten. So langsam wird es mir zu eng hier drinnen und fototechnisch habe ich unseren Hof nun auch langsam abgegrast.

Es taut, aber zwischendrin schneit es mal wieder. Alles nicht so wirklich gemütlich. Ich glaube ich habe mich noch nie so nach Frühling gesehnt.
-
Holundergelee

Ich glaube es wird Zeit, dass ich wieder mit dem Schreiben anfange, so langsam wird es komisch. Gestern habe ich mich auf die Gartenarbeit gestürzt und wie ich so in den Holunder hoch sah, dachte ich, eigentlich schade, die einfach so hängen zu lassen. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe Holunderbeeren gepflückt und Gelee gekocht.
- 1 1/2 l Holundersaft
- 1/2 l Apfelsaft oder Cidre
- 100 ml Limettensaft
- 1 Zimstange
- 1 Zirone
- 1 – 2 Sternanis
- 1 kg Gelierzeucker 2:1
Saubere Gläser und Deckel im Wasserbad in den Ofen geben. Bei 100 ° circa 20 Minuten sterilisieren lassen. Zitrone in Scheiben schneiden, die Säfte mischen und mit den Zitronenscheiben, Zimtstange, Sternanis und Gelierzucker aufkochen. circa 3 Minuten köcheln lassen. Gewürze und Zitronenscheiben rausfischen. Abfüllen, Gläser fest verschließen und Überkopf zum Auskühlen auf ein Tuch stellen.

