Kabras Kitchen
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Kücheneinsatz

Zur Zeit bin ich nicht nur viel am Schreiben, sondern auch viel in der Küche. Ich habe wieder Spaß am Selbermachen und Ausprobieren. Auf dem Foto ist ein Walnuss-Tonkabohnen-Aufstrich zu sehen, den ich heute Morgen zusammengeschreddert habe. Ist sehr lecker geworden.
Da die Preise für Nussaufstriche gerade durch die Decke gehen, habe ich große Mengen meiner Lieblingsnüsse bestellt, um in die Eigenproduktion zu gehen. Diese Menge ist immerhin 3 € billiger, als wenn ich etwas vergleichbares gekauft hätte.

Brot backen wir ja seit Jahren selbst. Heute war ich dran und es wurde ein Klassiker, so eine Mischung aus Fladenbrot und Ciabatta. Das wird es gleich zum Abendessen geben.
Morgen mache ich noch einen pikanten Aufstrich und dann bin ich für das Wochenende gerüstet. Die nächsten Tage bin ich Strohwitwe. Der gute Gatte hat ein langes Probenwochenenede mit seinen Bandkollegen und ich werde schreiben. Das wird fein.
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Küchentag

Wie so oft montags, sind die Schränke leer und es ist Zeit Nachschub zu schaffen. Da ich vieles selbst mache, bedeutet es, dass ich viel Zeit in der Küche verbringe und nicht wirklich zum Schreiben komme. Macht nichts, letzte Woche bin ich gut voran gekommen und ab Morgen geht es wieder normal weiter. Heute war Brotbacken und Aufstich machen angesagt. Wieder einmal soll Sikil Pak aufs Brot kommen. Das ist ein wenig aufwendiger zu machen, lohnt sich aber.

Die nächsten Tage muss ich dringend einmal wieder vor die Tür. Ans Wasser oder in den Botanischen Garten. So langsam wird es mir zu eng hier drinnen und fototechnisch habe ich unseren Hof nun auch langsam abgegrast.

Es taut, aber zwischendrin schneit es mal wieder. Alles nicht so wirklich gemütlich. Ich glaube ich habe mich noch nie so nach Frühling gesehnt.
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Emsig durchs Wochenende

Boah war ich fleißig die letzten Tage. Ich habe mir meine Schreibumgebung neu eingerichtet, saubergmacht, an meinem Roman geschrieben, zwischendrin gekocht und nebenbei noch Tintero weiter getestet. Sicherheitshalber wurde noch alles noch in Obsidan gesichert. Wie gesagt, Tintera befindet sich in der Betaphase und da weiß man ja nie. Obwohl ich sagen muss, es läuft schon recht gut und es klappt auch mit der Synchronisierung. Ich schreibe ja gerne an meinem kleinen Laptop, weil ich dort nicht so versucht bin im Netz bummeln zu gehen, aber korrigieren und bearbeiten geht am großen Bildschirm besser.

Da wer soviel arbeitet auch gut essen soll und es gerne auch fettig und süß sein darf, habe ich gleich auch noch Kaneel Sneglers gebacken. Vegan sogar. Statt Butter habe ich Margarine und Kokosfett für die Füllung genommen und den Teig machen ich ja eh mit Cashewmilch. Hefeteig braucht kein Ei. Die werden wir jetzt gleich verspeisen und dann ist Feierabend. Habt einen schönen Restsonntag.
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Ein guter Tag

Heute hatte ich doch bereits um 13:00 Uhr mein Tagessoll erfüllt und sogar noch ein wenig darüber hinaus erledigt. Ich schreibe immer noch in Tintero und bin sehr angetan von dem Programm. Bis jetzt habe ich nur die Rechtschreibprüfung zu bemängeln, aber das ist in diesem Stadium der Entwicklung verständlich. Ich habe sie heute auch nur ausprobiert, denn beim 1. Entwurf ändert sich dauernd irgendwas, da hat es gar keinen Zweck schon groß zu korrigieren.

Gestern habe ich noch einen veganen Zitronenkuchen gebacken und ihm meinen Marzipan-Ingwer-Aufstrich als Topping verpasst. Sehr lecker und nach soviel Arbeit, waren ein oder zwei Stücke davon wohlverdient.

Tee gab es auch dazu. Es schneit und mir ist so gar nicht nach rausgehen. Macht auch nichts. Wenn ich hier Feierabend mache, werde ich mich mit einem Buch ins Bettchen verziehen. Das Kochen übernimmt Viktor heute und so kann ich es mir gemütlich machen.
Eine Sache noch. Ich habe den Blog „Acht-Speichen-hat-das-Rad.de“ eingestellt. Zu wenige Leser:innen und zwei Blogs sind wahrlich genug. Die Artikel von dort, habe ich hier importiert. Also alles noch da, nur halt hier. Merkwürdiger Satz, aber er trifft es.
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Asia Pfanne mit Sojafleisch

Viele bestellen ja einfach, wenn sie Appetit auf aisiatische Küche haben. Ich kann dem nichts abgewinnen. Zu teuer, kaum mal frische Zutaten. Auch schätze ich den Vorgang des Kochens, ja sogar des sich Gedankenmachens, was auf den Tisch kommen soll. Kochen ist für mich ein magischer Vorgang. Daher werde ich die Rezeptecke hier ein wenig aufpeppen.
Diese Asiapfanne mit Sojafleisch war zwar schnell zusammengerührt, brauchte aber doch ein wenig Vorbereitung, denn das Sojafleisch wird mariniert.
Zutaten
200 ml Gemüsebrühe
5 Eßl. Sojasauce
2 Eßl Hoisin Sauce
1 Eßl. Scriacha Sauce
aufkochen und eine handvoll der trockenen Schnetzel in die Brühe geben. Einige Stunden oder übernacht ziehen lassen. Dann abseihen, die Marinade auffangen, die wird für die Sauce gebraucht, und die Schnetzel gut ausdrücken.
2 Spitzpaprika
1 rote Zwiebel
1 große Möhre
200 g Champignons
1 Chillischote
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 halbe Mango
2 Teel. Tapiokastärke
Curry
Paprika edelsüss
Olivenöl
Kokosöl
2 Teel brauner Zucker
Das Gemüse in dünne Streifen schneiden. Die Frühlingszweibeln fein schneiden und extra legen, die kommen roh aufs Ganze. Das Olivenöl und das Kokosfett in der Wokpfanne erhitzen und die Schnetzel darin richtig scharf anbraten. Braunen Zucker drüberstreuen und leicht karamelisieren lassen. Das Gemüse bis auf die Mango und Frühlingszwiebeln zugeben und alles auf hoher Temperatur braten, dabei immer mal wieder rühren. Einen Teil der Marinade mit Tapiokastärke verrühren und zur Seite stellen. Mit dem Rest der Flüssigkeit das gebratene Gemüse ablöschen und mit Curry und Paprika würzen. Die Stärke zugeben und noch einmal kurz aufkochen, nun die Mango unterheben und einfach warm stellen. Dazu Reis oder Woknudeln. Schmeckt wundervoll. -
Die Fülle feiern

Die Karte 3 – die Herrin, im Tarot, hier ist sie aus dem Druid Craft Tarot, zu dem es mich gerade einmal wieder sehr zieht, verkörpert für mich den Geist von Mabon. Die Getreideernte ist getan, eine Fülle von Früchten, die nicht nur nährt, sondern auch die Hoffnung auf die Ernte im nächsten Jahr in sich trägt. In den meisten Tarots wird die Herrin als Schwangere dargestellt. Sie trägt bereits das Sonnenkind in sich, das zur Wintersonnenwende wieder geboren wird.

Vieles im Garten ist bereits verblüht, aber die Gladiolen sind noch da, wie auch die Sonnen- und Ringelblumen und einige andere. Die Christrosen bekommen bereits Knospen, so wird auch, wenn das meiste Grün verschwunden ist, noch etwas blühen. Nächsten Monat werde ich Tulpenzwiebeln kaufen und setzen.

Das es nun draußen rauer wird, führt dazu, dass es drinnen mehr zu tun gibt. Ich habe meine Schreibprojekte eingerichtet und verziehe mich oft zum Schreiben in die Küche. Dort ist es fein hell und während ich arbeite steht ein Brotteig auf der Küchenzeile und geht munter vor sich hin. In diesem Fall ist es ein Weizenvollkornbrot mit Hanfsamen und Chilli.
Ich schreibe gerne in der Küche. Einmal habe ich da kein Internet, außer übers Telefon, und zum anderen vereinen sich hier meine Leidenschaften. Schreiben, Kochen und Träumen. Es ist der Kreativraum der Wohnung.
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Kartoffelsuppe mit gerösteten Cashewkernen

Auch wenn die Tage noch warm sind, werden die Abende kälter und so dann und wann schleicht sich ein richtiger Herbsttag ein und mit ihm, die Lust nach etwas Wärmenden. Das ist diese Kartoffelsuppe genau das richtige.
- 2 Möhren
- 1 Stück Knollensellerie
- 1 Stg. Porree
- 2 große Kartoffeln
- 1 Eßl. Öl
- Lorbeerblatt, Thymian, Pfeffer
- 1 Eßl. Würzl oder gekörnte Brühe
- 1 l. heißes Wasser
- 50 ml Casehwmilch (Milch, Sahne oder was immer man als Milchersatz nimmt.
Das Gemüse sehr klein schneiden und im Öl mit dem Lorbeerblatt anschmoren. Das Wasser auffüllen, Würzl, Pfeffer und Thymian beigeben und alles bei leichter Hitze ca. 20 Minuten kochen lassen. Kurz mit dem Kartoffelstampfer durcharbeiten und die Milch zugeben, alles noch auf kleiner Flamme ziehen lassen.
- 1 Tasse Cashewkerne
- Öl
- 1/2 Teel. Cayennepfeffer
Eine Pfanne mit dem Öl und dem Cayennepfeffer leicht erhitzen, dann die Cashewkerne beigeben und die Hitze ein wenig erhöhen und unter Rühren rösten. Die Nüsse sollen leicht braun sein.
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Stuhl gefunden und Zwiebelkuchen gebacken

Gestern habe ich diesen wundervollen Stuhl gefunden. Sogar die Polsterung ist noch völlig okay. atürlich habe ich ihn sofort mitgenommen, saubergemacht und mit Leinöl eingeölt. Die Polsterung wurde gut ausgebürstet und nun habe ich einen feinen Stuhl und kann einen von den abgerockten rausschmeissen.

Ansonsten war es ein ruhiger Tag. Zum Abendessen gab es Zwiebelkuchen. Sehr lecker. Das Rezept ist im Jahreskreis-Buch vorhanden.
Soviel Neues gibt es nicht zu berichten. Die neue Buchidee ist am rumoren und treibt mich gerade sehr um. Das ist natürlich gut.
Heute geht es einkaufen, denn ich muss mich vorbereiten, am Wochenende kommen die Kinder. Ich freue mich so.
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Die letzte Augustwoche

Schon die letzte Augustwoche. Dieses geht wirklich mich Riesenschritten vorbei. Der We’Moon 2026 ist auch schon da. Ich freue mich so darüber. Es ist so ein feines Project. Frauen aus aller Welt sind daran beteiligt. Viele Texte, Jahreshoroskop, die Festtage auch lunar und so weiter. Vor allem auch, wunderfeine Bilder. Leider gibt es ihn nur auf englisch.

Wie immer nach dem Wochenende wird es Zeit neues Brot für die Woche zu backen. Diesmal wird es ein Dinkel-Sonnenblumkern-Chilli-Brot. Ist mir heute Morgen einfach mal so eingefallen, also habe ich den Teig schon mal bestreut. Geleich noch mal kneten und dann ab in den Ofen.

Da ja auf das Brot auch was drauf soll, habe ich einen, wie ich es nenne Gemüsetartar gemacht. Dieser ist aus Papria, Gurke, Zwiebel und Apfel. Darüber mein Hausdressing und gut durchmischen.
Das Sikil Pak von neulich ist nun alle und war ein voller Erfolg. Das werde ich zum Wochenende neu machen. Sikil Pak wird für mich zu einer echten Alternative zu Leberwurst und Co.
So langsam tauche ich wieder aus meinem vor mich hinpuzzeln auf. Seit heute schreibe ich wieder am nächsten Buch. Es geht wieder um Druidcraft, aber diesmal gezielter um die Energie in der Stadt und wie man damit arbeiten kann.
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Holundergelee

Ich glaube es wird Zeit, dass ich wieder mit dem Schreiben anfange, so langsam wird es komisch. Gestern habe ich mich auf die Gartenarbeit gestürzt und wie ich so in den Holunder hoch sah, dachte ich, eigentlich schade, die einfach so hängen zu lassen. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe Holunderbeeren gepflückt und Gelee gekocht.
- 1 1/2 l Holundersaft
- 1/2 l Apfelsaft oder Cidre
- 100 ml Limettensaft
- 1 Zimstange
- 1 Zirone
- 1 – 2 Sternanis
- 1 kg Gelierzeucker 2:1
Saubere Gläser und Deckel im Wasserbad in den Ofen geben. Bei 100 ° circa 20 Minuten sterilisieren lassen. Zitrone in Scheiben schneiden, die Säfte mischen und mit den Zitronenscheiben, Zimtstange, Sternanis und Gelierzucker aufkochen. circa 3 Minuten köcheln lassen. Gewürze und Zitronenscheiben rausfischen. Abfüllen, Gläser fest verschließen und Überkopf zum Auskühlen auf ein Tuch stellen.








