Ernährung
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Puzzelig

Heute habe ich das erste Mal dieses Jahr meine Tageskarte auf der Terrasse gezogen. Pott Kaffee dabei und tief durchatmen. Das tut so gut. Nach dem Frühstück ging es in den Garten. Die Stüzen für den Mohn und die Margaritten mussten erneuert werden und dann habe ich noch einen heilen, großen Emaille-Kochtopf gefunden. Den habe ich zu Ofenheizungszeiten als Aschekübel genutzt. Nun habe ich ihn als Komposteimer eingerichtet. Also hauptsächlich für Sachen die schnell kompostieren, Kaffeesatz, Gemüseabschnitte und so. Für Gartenabschnitte habe ich eine Extrakiste.

Ansonsten war heute nicht viel. Nur Brotbacktag. Heute habe ich mal ein einfaches Weizenvollkornbrot im Dutchoven gebacken. Das ist sehr fein geworden und hat auch noch eine wundervolle Kruste. Das gibt es heute zum Abendbrot. Ach ja, geschrieben habe ich auch.
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Kücheneinsatz

Zur Zeit bin ich nicht nur viel am Schreiben, sondern auch viel in der Küche. Ich habe wieder Spaß am Selbermachen und Ausprobieren. Auf dem Foto ist ein Walnuss-Tonkabohnen-Aufstrich zu sehen, den ich heute Morgen zusammengeschreddert habe. Ist sehr lecker geworden.
Da die Preise für Nussaufstriche gerade durch die Decke gehen, habe ich große Mengen meiner Lieblingsnüsse bestellt, um in die Eigenproduktion zu gehen. Diese Menge ist immerhin 3 € billiger, als wenn ich etwas vergleichbares gekauft hätte.

Brot backen wir ja seit Jahren selbst. Heute war ich dran und es wurde ein Klassiker, so eine Mischung aus Fladenbrot und Ciabatta. Das wird es gleich zum Abendessen geben.
Morgen mache ich noch einen pikanten Aufstrich und dann bin ich für das Wochenende gerüstet. Die nächsten Tage bin ich Strohwitwe. Der gute Gatte hat ein langes Probenwochenenede mit seinen Bandkollegen und ich werde schreiben. Das wird fein.
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Schwer beschäftigt

Da ich mich nun doch entschlossen habe, mir mein eigenes Schreibprogramm mit Obsidan zu bauen, war ich die letzten Tage sehr beschäftigt. Nun ist alles so weit am Laufen und ich habe es so angepasst, dass es mit dem ausgerüstet ist, was ich für nötig halte. Die Anregung es so zu versuchen, hat mir Andrea Instone gegeben. Andrea ist ebenfalls Autorin und hatte die Idee, als sie auf Linux umgestiegen ist. Sie war also der Wind unter meinen Flügeln, es doch auch einmal so zu versuchen.
Ich schrieb ja, dass ich mir Tintero angesehen habe und ich bleibe dabei, es ist ein tolles Programm, hat aber eine Menge, was ich nicht brauche. Ich will nicht zuviele Vorgaben und Möglichkeiten. Das lenkt nur ab.

Die Basteleien haben sich also gelohnt. Allerdings bin ich noch immer nicht mal wieder richtig vor die Tür gekommen und habe wieder nur ein wenig im Hof herumfotografiert.

So langsam taut es und das begrüße ich sehr. Dieser Winter ist mir gerade sehr lang. Doch ab morgen geht es wieder regelmäßig nach draußen.
Nun werde ich den Internetrechner mal ausmachen und mit dem Schreibrechner in die Küche ziehen, dort ist es heller und ich will noch ein wenig arbeiten. Das Abendessen ist schon vorbereitet, gerade bin ich wieder sehr vegetarisch – vegan unterwegs und so gibt es eine Art Colcannon.
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Merkwürdige Befindlichkeiten

Irgendwie stehe ich noch immer ein wenig neben mir. Das Interessante, dabei muss ich mir den Hals verrenkt haben. Jedenfalls kann ich den Kopf zur Zeit nur sehr vorsichtig drehen. Echt bescheuert. Ich habe schon Arnikasalbe draufgeschmiert, aber so allmählich glaube ich, dass ich mir eine Auszeit gönnen sollte.

Meine Bemühungen wieder fleischloser zu leben sind auch perdu. Seit Tagen habe ich Lust auf Fleisch und begann davon zu träumen, dass ich ein rohes Steak esse. Bevor es noch schlimmer wird, habe ich ein feines Putengulasch mit viel Gemüse gekocht. Sehr lecker! Langsam bin ich mir immer sicherer, dass manche Menschen nicht dafür gemacht sind vegetarisch oder gar vegan zu leben. Jedenfalls passiert es regelmäßig, wenn ich längere Zeit kein Fleisch gegessen habe, dass mich die Fleischeslust im kulinarisch-babarischen Sinne überkömmt.
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Leichte Kost und Spurensuche

Noch immer trinke ich meinen Tee und nur eine Tasse Kaffee am Nachmittag. Heute Morgen hatte ich sogar kurz das Gefühl, dass es mir besser geht. Doch das hielt leider so gar nicht an. Dabei hatte ich wenigstens auf eine kurze Spazierrunde gehofft. Aber dafür fühle ich mich doch zu wackelig. Hat aber auch sein Gutes. Heute soll der Vorhang kommen, der im Winter vor die Haustür kommt, damit es nicht kalt hereinzieht und da ist es vielleicht gut, wenn ich zu Hause bin.

Erst einmal ist leichte Kost angesagt, bereits seit einigen Wochen habe ich nun kein Fleisch mehr gegessen und hoffe, dass das so bleibt. Gestern habe ich mir eine leichte Kartoffelsuppe mit gerösteten Cashewkernen zum Abendbrot gemacht. Davon ist noch was da und wird heute Abend auf den Teller kommen.
Vorhin habe ich mal eine größere Dosis Vitamin C genommen, damit kann man ja nix falsch machen.

Es wird nun bereits deutlich früher dunkel und morgens später hell. Schon brennen schon wieder mehr Kerzen und auch wenn es mir nicht gut geht, mache ich es mir so bequem und gemütlich wie möglich. Es kommen wieder bessere Tage. Gerade habe ich mir Durchatmen im Wald Tee von Sonnentor bestellt. Der hat mich total getriggert. Vielleicht hilft mir der wieder auf die Beine.
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Immer ist was

Der Tag fing schon nicht gut an. Ich bin erkältet, habe Kopfschmerzen, doch ich bin früh hoch und habe einen Brotteig gemacht, damit das schon mal erledigt ist, falls es schlimmer wird. Der Teig ging wunderbar auf, ich knete ihn fertig, packe ihn in den Ofen, schalte ein … nix. Ich versuche die Platten … nix. Gut, zum Glück ist in Viktors Wohnung ein Herd und ich konnte das Brot abbacken, aber es nervt.

Nun gut, ich kann es nicht ändern. Der Vermieter ist informiert und ich hoffe, dass er da was machen kann und das am Besten schnell.
Ansonsten war ich damit beschäft die alte Acht-Speichen-hat-das-Rad Seite neu zu beleben und einzurichten. Sie soll nicht diesen Blog ersetzen, dort sollen sich die Themen rund um den Jahreskreis und so weiter sammeln. Hier bleibt alles beim Alten.
So, nun werde ich mich mal ein wenig auf die Terrasse setzen, denn es ist richtig schönes Wetter.
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Eine gute Woche

Die letzte Woche, war trotz der einen oder anderen depressiven Verstimmung, eine erfolgreiche. Ich habe viel gearbeitet. Fürs erste habe ich mich auf das Jahreskreisbuch konzentriert und ich denke, wenn es so weiter geht, kriege in die erste Fassung in den nächsten zwei Wochen fertig. Dann kann es zum Korrekturlesen und Lektorieren. Damit liege ich gut im Zeitplan.

Anscheinend war es eine gute Idee, meine Arbeitszeit zu modifizieren. Da ich mittlerweile nur noch eine Mahlzeit am Tag esse, habe ich die Essenszeit auf den früheren Nachmittag verschoben und meine Arbeitszeit in die Morgenstunden verlegt. Da bin ich deutlich produktiver, denn meistens wache ich mit guten Ideen auf, die sich, wenn ich nicht gleich an die Arbeit gehe, verflüchtigen.

Auch die Tageskarte und -rune sind vielversprechend. Ich bin auf dem Weg der Heilung und mir ist sehr bewusst, dass ich in einem Universum der Fülle lebe.
Habt ein schönes Wochenende.
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Nicht mein Tag … mal wieder

Nee, so richtig gut, geht es mir die letzten Tage nicht. Irgendwie bin ich bedrückt, kann mich nur schlecht konzentrieren und habe entsprechend wenig gearbeitet. Kopfschmerzen und ein Nachbar der wie wild irgendwas hämmert, tragen auch nicht zum Wohlbefinden bei. Nun ja, wie immer, wenn ich nicht schreiben kann, werde ich knarschig und nicht gerade nett zu meinen Mitmenschen. Dann tut es mir leid, dass ich so ungerecht bin und ich tue mir leid, weil es mir so Scheiße geht und bla bla bla. Jedenfalls geht das in der Regel solange so, bis ich mir selbst so auf die Nerven gehe, dass ich nach Lösungen suche, um wieder ein wenig fröhlicher in die Welt zu gucken.

Heute war es soweit. Ich habe mir einen feinen Schokokuchen gebacken. Kaum hatte ich ein Stück davon verzehrt, natürlich mit Sahne, ging es mir besser und ich habe sogar ein wenig am Jahreskreisbuch gearbeitet. Juchee. Gleich werde ich noch ein Rezension schreiben und dann aber Feierabend machen. Schließlich will ich keinen Rückfall riskieren.
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Koch- und Backtag

Heute kommt Besuch und so wurde gestern gebacken. Eigentlich sollte es nur ein Brot und ein Kuchen werden, doch irgendwie ist es denn alles ein wenig ausgeartet. Also wurde es ein Brot aus Getreideflocken und Körner, ein Zitronenkuchen und …

… ein Schoko-Bananenbrot (danke für den Tip, Birgit). Zu guter Letzt habe ich noch einen Riesentopf Gemüsebologenese mit Sonnenblumenhack gekocht. Danach konnte ich nur noch zwei Scheiben Brot essen und bin umgefallen. Nicht einmal zum Tagebuch schreiben bin ich gekommen. Doch es ist nun nicht nur genug für heute zu essen da, sondern gleich fürs gesamte Wochenende. Was bedeutet, ab morgen habe ich Schreibzeit: Juchee!
Aber vorher muss ich noch die Wohnung putzen. Geht gleich nach dem Frühstück los.
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Ernährungsumstellung und Schmerzen

Das neue Buch von Gaz Oakley hätte ich mir auch geholt, wenn ich nicht gerade mal wieder in einer veganen Phase wäre. Ich mag seine Art mit Lebensmitteln umzugehen und seine Philosophie. Auf Youtube folge ich ihm schon lange und er hat mir mit seinen Anregungen sehr geholfen mehr veganes auf den Speiseplan zu bringen. Die letzte Zeit allerdings habe ich wieder Wurst und Käse gegessen. Auch lustig, weil die meisten warmen Gerichte bei uns vegan sind oder zumindest vegetarisch.

Also ist zur Zeit die größte Baustelle das Frühstück. Da ich fürchte, dass ich, wenn es Brot gibt, doch zum Käse greife (Viktor will den ja weiter essen) habe ich mir Granola (Knuspermüsli) gemacht. Das gibt es erst einmal Morgens mit Obst. Zum Herbst hin, werde ich es auch einmal mit Porridge probieren. Aber daszu muß ich mich erst überwinden.

Doch warum soll es nun erst einmal wieder komplett pflanzlich werden? Seit Tagen habe ich fiese Gelenk und Muskelschmerzen und besonders mein linkes Bein ist da arg betroffen. Das Gehen fällt mir schwer und auch wenn ich mich aufraffe in Bewegung zu bleiben, ist es keine reine Freude. Also scheint es mir sinnvoll erst einmal auf tierisches zu verzichten. Nächste Woche werde ich auch den heilkundigen Mann aufsuchen und ihn mal aufs Ganze gucken lassen. Vielleicht hat er noch eine Idee.










