Einfach mal so

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    Inspiration

    Es rumort im Oberstübchen. Ich bin gerade mit Vampiren beschäftigt. Die sind Thema eines der Projekte, die mich gerade umtreiben. Carmilla ist da ein guter Einstieg. J. Sheridan LeFanu hat das Essay 1842, fünfundzwanzig Jahre vor Bram Stockers Dracula, herausgebracht. Es macht Spaß es zu lesen.

    Aber das ist nur das eine Projekt. Das andere ist noch sehr in den Kinderschuhen. Ich habe für das Sagenbuch – Was Sagen sind, bestimmen wir – die Geschichte „Die Literamorphin“ geschrieben. Darin geht es um eine Frau, die sich in andere Personen hineinlesen kann. Also nicht nur gedanklich, sondern sie wird wirklich zu dieser. Als ich die Geschichte schrieb, dachte ich immer, dass meine Eleonora Schabowski genug Potential für ein Buch hat und gerade zur Zeit geht sie mir nicht aus dem Kopf. Also ist es wohl an der Zeit sich mit ihr zu beschäftigen.

    Doch erst einmal ist Wochenende und da ich endlich wieder etwas fitter bin, ist für morgen ein kleiner Ausflug zur Kiellinie und zum Aquarium geplant. Ein wenig frische Luft kann ja auch nicht schaden. Es tut so gut, wieder in Bewegung zu sein.

  • Einfach mal so

    Es geht voran

    So langsam wird es wieder mit mir. Seit Anfang Februar habe ich flachgelegen und war zu nix zu gebrauchen, außer um vor mich hinzu husten. Die letzten beiden Wochen ging es langsam besser und gestern bin ich die erste größere Runde gegangen. Die hatte zwar zur Folge, dass ich heute ein wenig abgekämpft bin, aber ich muss ja auch nicht alles auf einmal angehen.

    Bei der Gesundung haben der Garten und vor allem meine Tulpen geholfen. Ich habe viel draußen gesessen und mich einfach gefreut, das alles so schön ins blühen und grünen kommt.

    So langsam sprudeln auch die Ideen wieder und ich habe Lust zum Arbeiten. Ein Gemeinschaftsprojekt, mit dem Gabriele Haefs und ich unverbindlich rumgespielt haben, wird so langsam verbindlich und auch ein eigenes Projekt lockt. Doch ich lasse es noch ruhig angehen. Da ich immer noch schnell erschöpft bin, dürfte weniger mehr sein.

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    Die Zeit fliegt

    Nun ist das 1. Quartal 2024 fast rum und ich habe irgendwie das Gefühl, dass ich es komplett verpasst habe. Erst war ich Anfang Januar für fünf Wochen meine Enkelinnen versorgen, solange meine Tochter zur Kur war und kaum zu Hause bin ich umgefallen. Erschöpfung und eine Bronchitis, die immer noch anhält, aber so langsam am Abklingen ist. Doch ich habe noch lange nicht meine alte Form wieder. Zum Glück wurde, und werde, ich gut versorgt.

    Ende 2023 war ich voller Pläne für 2024, die ich erst einmal auf Eis legen muss. Man glaubt es ja nicht, aber schreiben, ist auch körperlich eine Herausforderung, denn man muss Ausgleich in Form von Spaziergängen und anderen Aktivitäten, für das lange Sitzen am Schreibtisch, schaffen. Das ist mir zur Zeit nicht möglich, nicht einmal lange Schreibzeiten.

    Doch wie gesagt, es geht aufwärts und ich denke in ein oder zwei Wochen bin ich fit genug, um mich wieder an die Arbeit zu machen. Es ist ja nicht so, dass mir das Schreiben nicht fehlt.

    So, das war ein kurzes UP-Date und nun werde ich weiter daran arbeiten fit zu werden.

  • Einfach mal so,  Persönliches,  Schreiben

    Auf ein Neues im Februar

    Das neue Jahr ist nun schon fast einen Monat alt, also im Grunde fast rum. Den Januar habe ich nicht am Schreibtisch verbracht, sondern hatte Qualitätszeit mit meinen Enkelinnen. Das wird auch noch die erste Februarwoche so sein. Doch dann geht es zurück an den Laptop und in die neuen Projekte. Ein wenig habe ich auch hier gearbeitet, aber bei weitem nicht so viel wie ich mir gewünscht hätte. Zum Glück drängt mich niemand, also in der physischen Welt. Meine Leute aus den Geschichten schleichen sich sehr oft in meine Gedanken und wollen Aufmerksamkeit … und die sollen sie auch bekommen. Auch wenn ich nicht direkt geschrieben habe, mein Notizheft ist voll.

    Es war gut einmal die Komfortzone zu verlassen und woanders zu sein. Ich habe ja lange in Hamburg gewohnt und es war schön die alten Plätze – auch die, die nicht mit den schönsten Erinnerungen verbunden sind – zu besuchen und den Erinnerungen nachzufühlen. Auch in der Richtung entsteht etwas, aber das ist noch im Samenkornstadium. Also gibt es noch nichts zu erzählen.

    Alles Liebe

  • Einfach mal so

    Frohes Fest und ein friedvolles 2024

    Nun ist also schon Weihnachten und in wenigen Tagen ist 2023 zu Ende. Es war/ist ein aufreibendes Jahr. Immer mehr Kriege und wenig Bemühungen um Frieden. Sich für Frieden einzusetzen scheint völlig aus der Mode. Gut das ich mit keiner Mode gehe, sondern das mache was ich für richtig halte.

    Das wirklich merkwürdige ist, dass ich entgegen meiner sonstigen Ausflüge ins Dramatische, geradezu ruhig bin, denn auf der persönlichen Ebene war es ein gutes Jahr. Vieles von dem was ich mir vorgenommen hatte, ließ sich verwirklichen. Einiges geht noch ein wenig holperig, anderes wieder ist gut im Fluss und geht voran.

    Sicher gibt es auch Pläne. Zwei Projekte sind schon relativ konkret geworden und über ein Gemeinschaftsprojekt wird sich gerade unverbindlich ausgetauscht. Ob das was wird, kann ich noch nicht sagen. Das wird sich zeigen.

    Was 2024 bringen wird, weiß ich nicht, aber ich bin zuversichtlich, über dem ganzen Irrsinn der gerade durch die Welt tobt liegt so ein: Alles wird gut Gefühl!

    In diesem Sinne, wünsche ich allen ein Frohes Fest und ein friedvolles 2024.

  • Einfach mal so,  Persönliches,  Schreiben

    Realitätenpendlerin

    Manchmal habe ich das Gefühl, permanent zwischen verschiedenen Realitäten zu pendeln. Da ist die Alltags-Karin, die sich darum kümmert, dass der Kühlschrank gefüllt und die Bude sauber ist. Dann ist da noch die Druidcraft-Karin, die sich so bewusst wie möglich durch den Jahreskreis bewegt und dann ist da noch die Autorin und Leserin: Die Bücher-Karin! Das ist die, die eigentlich permanent rumzickt, wenn die anderen Aspekte gerade mal Vorrang haben. Das ist die, die in einer Tour mault, was kümmerst du dich darum? Warum liest du nicht das Buch zu Ende? Warum schreibst du nicht endlich weiter? Das ist die, die mich immer noch am meisten erstaunt, denn die Voraussetzungen mal was „mit Büchern zu machen“ waren nicht gerade groß.

    Ich komme aus einer Arbeiterfamilie, habe keinen Hochschulabschluss und habe folglich auch nicht studiert. Was denn letztlich auch der Grund war, warum ich mir das Schreiben nicht zugestanden habe. Besser gesagt: das Veröffentlichen, denn geschrieben habe ich immer. Doch irgendwann habe ich den Sprung gewagt. Nun habe ich so einiges veröffentlicht, mich an Gemeinschaftsprojekten beteiligt und beschränke mich nicht mehr nur aufs Bloggen oder für die Schublade zu schreiben. So langsam habe ich das Gefühl, dass ich dort gelandet bin, wo ich sein soll und doch kann ich es manchmal nicht fassen, dass ich es dahin geschafft habe.

    Das ist schon ein Grund dankbar zu sein, neben so einigen anderen in meinem Leben. Dafür kann man schon mal eine Kerze anzünden und sich freuen.

  • Eigene Bücher,  Einfach mal so,  Selfpublishing

    Die Turminspiration

    Dieser Turm, war lange Zeit kaum von der Straße aus zu sehen, er war Teil einer alten Villa, die in einem verwilderten Garten stand. Das Grundstück ist nun verkauft, und der Wildwuchs, sowie auch die Villa, beseitigt. Nur der Turm steht noch und soll bestimmt den Neubau zieren.

    Die alte Villa, der Turm und das verwilderte Grundstück habe ich auf meinen Spaziergängen mehr oder weniger durch Zufall entdeckt. Das arg verfallene Haus, der Turm und der große Garten setzten sofort ein Räderwerk in Gang und so entstand die Geschichte „Die Literamorphin“. Die Protagonistin, Eleonora Schabowski, war schon lange in meinem Kopf am Rumturnen, nur hatte ich kein geeignetes Setting für sie. Nach der Entdeckung von Villa und Turm hatte ich es gefunden. Dort konnte ich mir meine Literamorphin gut vorstellen. Denn Eleonora liest nicht nur sehr intensiv, sie kann zu jeder beliebigen Person eines Buches werden. Wer Lust hat Eleonora kennenzulernen:

    In meiner Kurzgeschichtensammlung Finale Lebensfragen ist sie zu finden. Das Buch ist hier käuflich zu erwerben:

    Tredition Shop
    Amazon
    Genialokal
    und auf diversen anderen Plattformen.
    
  • Einfach mal so

    Anstatt

    Manchmal gehen Pläne fehl. Eigentlich wollte ich ein Buch über den Jahreskreis machen. Doch da sich gerade so einiges ändert, habe ich mich stattdessen entschlossen, es anders anzugehen und statt eines Buches, einen Blog zu machen, auf dem ich von meinem Leben mit dem Jahreskreis erzähle. Dieser findet sich hier:

    https://acht-speichen-hat-das-rad.de/

    Wie es insgesamt weitergeht, weiß ich nicht, nur dass es mich gerade sehr interessiert, davon zu erzählen, wie ich meinen Alltag im Jahreskreis gestalte. Welche Gedanken mich da umtreiben und so weiter. Es gibt auch einen Rezeptblog. Der ist hier zu finden.

    https://magic-kitchen.acht-speichen-hat-das-rad.de/

    Also, wer Interesse hat, dort einmal längs zu schauen … ich würde mich über euren Besuch freuen.

  • Einfach mal so

    Müder Sonntag

    Heute kam ich so gar nicht in die Gänge. Wahrscheinlich hat mich die Herbstmüdigkeit zu fassen. Damit ich nun aber nicht den ganzen Tag am Rechner verdaddele, habe ich einen Spaziergang gemacht. Es ist warm, das Licht bereits deutlich herbstlich, also ideal für eine Runde.

    Es ist lange her, dass ich eine größere Strecke gelaufen bin. Meine Knie machen mir seit einiger Zeit Probleme, aber heute ging es gut und da ich gut denken kann, wenn ich laufe, konnte ich auch das Problem lösen, mit dem ich schwanger ging.

    Nun jedenfalls sprudelt es wieder und es kann weitergehen mit dem Schreiben. Allerdings nicht mehr heute. Gerade habe ich ein wundervolles Haselnuss Ciabatta aus dem Ofen geholt und nach der Bewegung, gemischt mit dem Duft des Brotes, knurrt mir der Magen.

    Ich wünsche allen einen schönen Restsonntag.

  • Einfach mal so,  Nahrung,  Schreiben

    Alban Elfed – Mabon

    Schon das 2. Erntefest. Mabon, die Zeit der Fruchternte und der Fülle. Was immer ihr feiert, ich wünsche euch, dass eure Ernte eine gute war.

    Nach Mabon sind es noch ungefähr sechs Wochen bis Samhain, dem 3. Erntefest und für mich der Beginn meiner Raunächte. Näheres steht in dem kleinen Büchlein, wen es interessiert, einfach auf das Bild klicken. Ein Thema, mit dem ich mich die in der Zeit beschäftigen will, habe ich bereits. Dazu aber später mehr.

    Persönlich denke ich, das ich mit dem, was ich dieses Jahr erreicht habe, zufrieden sein kann und mir ruhig einen Augenblick gönnen kann, es zu genießen. Doch da liegt schon die Krux, anscheinend kann ich das nicht wirklich. Da ist immer Angst, nicht wieder in die Schreinroutine zu kommen und so einiges angefangen liegen zu lassen. Zur Zeit versuche ich eine Mischung. Ich habe am Jahreskreis Buch gearbeitet, aber auch einen schönen Spaziergang gemacht und gleich gibt es, zur Feier des Tages, vegetarischen Cottage Pie. So ein feines Herbstessen.