Neue Wege

Löwenzahn

Neue Wege trifft es nicht wirklich, andere kommt der Sache näher. Ich habe meine E-Books aus dem Handel genommen. Alleine was Tolino für die Bereitstellung nimmt, ist eine Frechheit, ganz zu schweigen von Amazon. Da ich mir eh gerne eine „Buy me a coffee“ Seite einrichten wollte und es dort die Möglichkeit eines Shops gibt, habe ich die genutzt. Aber es kann auch direkt bei mir bestellt werden, alle Angaben dazu hier: https://kabras-crossroads.de/shop/

Drei Tulpen in rot, gelb und rosé. Voll erblüht.

Zum Schreiben bin ich dieser Tage nicht so wirklich gekommen. Wie auch, mir raucht der Kopf und ich denke gerade darüber nach, wie ich zu mehr Unabhängigkeit vom Amt komme. Zur Zeit lande ich da immer nur in Sackgassen. Wenn ich bis Ende des Jahres es nicht schaffe, wenigstens soviel zuzuverdienen, dass meine Miete und Nebenkosten voll gedeckt sind, setze ich mich zur Ruhe. Dann stelle ich auch die Webseiten ein. Falls ich überhaupt solange durchhalte.

Ja, ich weiß, ich höre mich nicht gerade an einem Bündel Spaß und Freude an. Aber alles was die letzten Wochen so passiert ist, hat mich arg mitgenommen und ich bin einfach nur erschöpft und müde.

Bis Bald!

Stricken für den Weltfrieden

Zur Zeit scheine ich in einer produktiven Phase zu sein, zumindest was das Stricken betrifft. Überhaupt habe ich gerade viel Freude am Selbermachen, Stricken, Backen, Kochen und was im Garten anfällt. Wozu ich mich nicht aufraffen kann, ist schreiben. Also abgesehen von Rezensionen.

Wie man auf dem Foto sieht, wächst die Jacke und ich glaube sie wird recht schick. Zwischendrin habe ich nun auch schon den Anfang für den Sommerpulli fertig gemacht.

Braun ist vielleicht nicht die ideale Sommerfarbe, aber ich mag es. Was wie einfaches 1 rechts 1 Links aussieht ist ein wenig komplizierter. FishermansRip nennt man es. Ist macht das Strickbild ein wenig voluminöser. Birgit hat mich auf die Idee gebracht. Bis jetzt lässt es sich gut an.

In dem Wollkram und in Büchern zu versinken, hält mich wunderbar davon ab, es der Möwe gleichzutun und zu schreien. Oberflächlich betrachtet geht es mir zwar besser. Ich mache viel kreatives, doch ich bin weit davon entfernt wieder richtig fit zu sein. Das ist auch der Grund, warum ich nun doch nicht zum Ostermarsch bin. Zu empfindlich, zu wackelig, einfach nicht kompatibel mit zu vielen Menschen. Gut, von vielen Menschen beim Kieler Ostermarsch zu sprechen, schafft ein falsches Bild. Meistens kommt man sich eher wie auf einem Veteranentreffen vor. Doch vielleicht ist es ja dieses Jahr anders.

Also stricke ich für den Weltfrieden!

Zurück am Schreibtisch

Back to normal. Nachdem ich gestern die ersten 6 Kapitel überarbeitet habe, habe ich heute endlich wieder weitergeschrieben. Man kann ja nicht jeden Tag Möbelrücken, um sich für dem Schreiben zu drücken. Ach es ist schön, dass ich gleich wieder in der Geschichte war. Heute konnte ich draußen arbeiten. Zwichendrin habe ich immer mal durch den Garten geguckt, in dem es fein grünet und blühet. Jedenfalls wird es langsam farbig.

Jeden Tag lässt sich etwas Neues entdecken. Morgens gehe ich gleich als erstes durch den Garten und freue mich.

Endlich habe ich auch die fällige Rezension zu „Der Mord an Maschinenmeister Roolfsen – der (wohl) älteste Krimi der Welt von Maurits Christopher Hansen“ geschrieben. Ein feines Buch. Wie gut es mir gefallen hat, könnt ihr hier lesen:

Schreiben und Stricken

Ich habe fertig. Der erste Raglan von Oben Pullover. Ich bin ja so stolz auf mich. Schön ist er geworden und er trägt sich auch fein. Dazu war die Wolle noch ein Schnäppchen. 100 % Wolle, Restposten, 30 €! Dafür hätte ich keinen kaufen können und auch nicht den Spaß am Selbermachen gehabt.

Schreiben, Stricken und Lesen sind dieser Tage meine Hauptbeschäftigungen. Kochen ist ein wenig in den Hintergrund geraten. Das hat auch damit zu tun, dass ich nicht so wirklich Hunger habe. Für eine, die so verfressen wie ich ist, eine neue Erfahrung. Doch dazu an anderer Stelle mehr.

Richtig doll gefreut habe ich mich über dieses Buch, das heute in der Post war. Sowohl Siri Hustvedt als auch Paul Auster gehören mit zu meinen literarischen Lieblingen. Paul Auster ist im letzten Jahr gestorben, leider.

Überhaupt hatte 2026 bereits einige feine Bücher im Gepäck. So kurz vor der Buchmesse regnet es ja immer Neuerscheinungen. Einige habe ich schon gelesen und besprochen. Gestern zum Beispiel „Die schlafenden Hunde von Dublin“ der 5. Teil, der Patsy Logan Reihe von Ellen Dunne.

So, nun wird es Zeit die Birnenquiche in den Ofen zu kriegen und dann werde ich die Maschen für eine Strickjacke anschlagen. Habt es fein.

Samstagmorgen

Samstagmorgen, ein herrlicher Frühlingstag, Kaffee und feine Lektüre. So kann von mir aus jeder Tag beginnen. Gut, ich habe heute nicht nur gelesen, sondern war auch sonst recht fleißig. Samstags ist auch Haushaltstag. Danach habe ich mich wieder auf die Terrasse verzogen und geschrieben. Im Tarot-Krimi geht es grade nicht weiter, da eine Person sich hartnäckig weigert, sich ermorden zu lassen. Also habe ich mir ein altes Projekt vorgenommen.

Darin geht es um Eleonora Schabowski, die Literamorphin, über die ich vor einigen Jahres eine Kurzgeschichte geschrieben habe, die sich in unserer Anthologie Sagenhafte Geschichten – Was Sagen sind, bestimmen wir befindet. Damals dachte ich schon, dass die gute Eleonora auch für was längeres taugt, bin dann aber, nach einigen Notizen, wieder davon abgekommen. Nun ist sie gerade hypeeraktiv und macht mir richtig Spaß.

Es läuft also gerade nicht schlecht und ich bin recht guter Dinge. Was so in der Welt vorgeht, gefällt mir, gelinde gesagt, immer noch nicht, aber das wird auch nicht besser, wenn ich mich mopse. Schreiben hat mir schon immer geholfen im Gleichgewicht zu bleiben. Also mache ich das. Da entstehen wenigstens Welten auf die ich Einfluss habe … wenn auch nicht immer auf die Figuren. Eigenwilliges Personal halt!

Schnee macht glücklich

Schnee macht glücklich, also mich zumindestens. Ich denke gestern nachmittag, als es anfing zu schneien (10 cm innerhalb einer Stunde), und die KVG den Busverkehr einstellte, hielt sich die Freude für so einige in Grenzen. Es war auch heute erst noch ein wenig unsicher, ob die Buslinie zur Reventloubrücke wieder fuhr, aber sie fuhr und so sind wir ans Wasser, um ein wenig spazieren zu gehen. Wir sind bei blauen Himmel los und kaum waren wir da, wurde es neblig und verhangen am Wasser. Also sind wir nur kurz geblieben und dann wieder heim. Schön war es trotzdem.

Wieder zu Hause habe ich mir einen feinen Getreide-Cappucino gemacht. Jetzt werde ich noch ein wenig arbeiten und dann geht es mit dem Stricken und Lesen weiter. Es wird Zeit mal wieder über Bücher zu schreiben. Mit Reclams Winterbuch habe ich schon mal einen Anfang gemacht.

Ein feines kleines Büchlein in dem ich die letzten Tage viel geblättert habe. Hier habe ich ein wenig dazu geschrieben:

Für heute ist Feierabend

Kalt ist es geworden. Wenigstens ist es trocken und so habe ich mich doch noch zu einer kleinen Runde um den Block aufgerafft. Natürlich konnte ich mir einen kleinen Schlenker zu Rossmann nicht verkneifen. Dort gibt es sehr leckere Marzipan-Orangen-Schokolade und da es dieses Jahr keine ausgeklügelten Dessertspezialitäten, ala Mousse au Chocolade oder Panna Cotta auf dem Plan stehen, sondern einfach Schokolade, kommt die genau richtig.

Nach der Runde war mein Kopf wundervoll klar und so habe ich mich ans Werk gemacht. Ich war so vertieft, dass es mich total überraschte, als diese Meldung aufploppte. Ich hielt es aber auch gleich für eine ausgezeichnete Idee und habe mir das empfohlene umgehend besorgt. Ein feines Gefühl von Pflichterfüllung durchdrang mich dabei. Jetzt werde ich mal nachfragen, wie es mit dem Abendessen aussieht und dann geht es ans Lesen.

Mir fiel neulich auf, dass Fontane, abgesehen von Effi Briest, komplett an mir vorbei gegangen ist. Die Lücke muss geschlossen werden. Ich fange denn mal mit etwas heiterem an.

Unruhiger Tag

Heute kam das Holz, was immer ein ziemlicher Angang ist. Nicht so sehr der körperliche Aspekt der Arbeit, sondern das drumherum. In unserer Straße ist es eng und in der Regel ist alles dicht geparkt, also wartet man am Holztag ab 05:00 morgens, dass ein Parkplatz vor dem Haus frei wird und blockiert diesen. Damit nicht genug, bangt man nun, dass keiner der Parkplatzsuchenden die Blockade einfach wegräumt und sich dort breit macht. Dann hofft man natürlich, dass es trocken bleibt und ist in der Regel schon erschöpft, wenn die Lieferung kommt.

Heute ging es verhältnismäßig gut, Parkplatz war frei, Blockade blieb in takt, Lieferung kam pünktlich und das Wetter hat auch mitgespielt. Doch es war anstrengend und ich hoffe, dass auch Viktor bald eine Heizung in seine Wohnung eingebaut bekommt. So langsam werde ich (und auch er) zu alt für den Scheiß.

Sehr gefreut habe ich mich über die heutige Post. Ein Buch auf das ich mich sehr freue. Margaret Atwood ist schon seit vielen Jahren eine meiner liebsten Autorinnen und eine sehr spannende Frau.

Und wieder Montag

Schon der 10.11., die Zeit vergeht wenn man sich amüsiert. Nachdem die letzte Woche sehr aufregend begann, Notaufnahme, Klinik und so, ist es nun relativ ruhig, was mir sehr gefällt. Ich merke doch, dass mir der Schreck noch einigermaßen in den Knochen sitzt. Daher habe ich es einigermaßen ruhig angehen lassen. Aber ich habe trotzdem etwas getan. Meine Freundin Eris von Lethe, hat ein wunderbares Buch geschrieben und mich gebeten den Satz machen und das Cover zu gestalten.

Das habe ich getan. Es ist bereits im Tredition Shop zu bestellen und in den nächsten Tagen, überall im Buchhandel zu erhalten. Ich freue mich jedenfalls, dass es schön geworden ist und kann es nur empfehlen.

Nun, wo das abgeschlossen ist, kann ich mich wieder meinen eigenen Schreiben zu wenden. Damit geht es morgen weiter. Heute werde ich es mir einfach ein wenig gemütlich machen.

Sprudelnde Ideen

Es gibt so Tage, da wird ein normales Gespräch beim Frühstück, zu einer Ideenfontäne. Da lose Fäden, das „was ich schon immer mal überlegt habe“ mit „wie können wir das machen“ zusammen. Heute war so ein Tage, ungeplant und einfach so. Mich überrascht es immer wieder, wie oft wir uns mit den gleichen Sachen beschäftigen, ohne das wir vorher auch nur eine leise Andeutung fiel.

Beschwingt von so viel Einigkeit und Freude an neuen Plänen, unter anderen der Art, wie es mit dem Veröffentlichen weitergehen wird, haben wir denn noch eine Runde durch den Schützenpark gedreht.

Ein paar Tage noch, dann wird es Zeit den Brunnen schlafen zu legen und dann ist auch fürs erste alles im Garten getan. Dann kann ich mich dranmachen und meine E-Books überarbeiten und dann mache ich mich an ein neues Buch. Ein wenig habe ich schon daran getan. Da aber meine Gedanken sich um alternative Veröffentlichungsmöglichkeiten drehten, war es nicht besonders viel.

Habt einen schönen Restsonntag.

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