Bücher
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Schnee macht glücklich

Schnee macht glücklich, also mich zumindestens. Ich denke gestern nachmittag, als es anfing zu schneien (10 cm innerhalb einer Stunde), und die KVG den Busverkehr einstellte, hielt sich die Freude für so einige in Grenzen. Es war auch heute erst noch ein wenig unsicher, ob die Buslinie zur Reventloubrücke wieder fuhr, aber sie fuhr und so sind wir ans Wasser, um ein wenig spazieren zu gehen. Wir sind bei blauen Himmel los und kaum waren wir da, wurde es neblig und verhangen am Wasser. Also sind wir nur kurz geblieben und dann wieder heim. Schön war es trotzdem.

Wieder zu Hause habe ich mir einen feinen Getreide-Cappucino gemacht. Jetzt werde ich noch ein wenig arbeiten und dann geht es mit dem Stricken und Lesen weiter. Es wird Zeit mal wieder über Bücher zu schreiben. Mit Reclams Winterbuch habe ich schon mal einen Anfang gemacht.

Ein feines kleines Büchlein in dem ich die letzten Tage viel geblättert habe. Hier habe ich ein wenig dazu geschrieben:
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Für heute ist Feierabend

Kalt ist es geworden. Wenigstens ist es trocken und so habe ich mich doch noch zu einer kleinen Runde um den Block aufgerafft. Natürlich konnte ich mir einen kleinen Schlenker zu Rossmann nicht verkneifen. Dort gibt es sehr leckere Marzipan-Orangen-Schokolade und da es dieses Jahr keine ausgeklügelten Dessertspezialitäten, ala Mousse au Chocolade oder Panna Cotta auf dem Plan stehen, sondern einfach Schokolade, kommt die genau richtig.

Nach der Runde war mein Kopf wundervoll klar und so habe ich mich ans Werk gemacht. Ich war so vertieft, dass es mich total überraschte, als diese Meldung aufploppte. Ich hielt es aber auch gleich für eine ausgezeichnete Idee und habe mir das empfohlene umgehend besorgt. Ein feines Gefühl von Pflichterfüllung durchdrang mich dabei. Jetzt werde ich mal nachfragen, wie es mit dem Abendessen aussieht und dann geht es ans Lesen.

Mir fiel neulich auf, dass Fontane, abgesehen von Effi Briest, komplett an mir vorbei gegangen ist. Die Lücke muss geschlossen werden. Ich fange denn mal mit etwas heiterem an.
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Unruhiger Tag

Heute kam das Holz, was immer ein ziemlicher Angang ist. Nicht so sehr der körperliche Aspekt der Arbeit, sondern das drumherum. In unserer Straße ist es eng und in der Regel ist alles dicht geparkt, also wartet man am Holztag ab 05:00 morgens, dass ein Parkplatz vor dem Haus frei wird und blockiert diesen. Damit nicht genug, bangt man nun, dass keiner der Parkplatzsuchenden die Blockade einfach wegräumt und sich dort breit macht. Dann hofft man natürlich, dass es trocken bleibt und ist in der Regel schon erschöpft, wenn die Lieferung kommt.

Heute ging es verhältnismäßig gut, Parkplatz war frei, Blockade blieb in takt, Lieferung kam pünktlich und das Wetter hat auch mitgespielt. Doch es war anstrengend und ich hoffe, dass auch Viktor bald eine Heizung in seine Wohnung eingebaut bekommt. So langsam werde ich (und auch er) zu alt für den Scheiß.

Sehr gefreut habe ich mich über die heutige Post. Ein Buch auf das ich mich sehr freue. Margaret Atwood ist schon seit vielen Jahren eine meiner liebsten Autorinnen und eine sehr spannende Frau.
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Und wieder Montag

Schon der 10.11., die Zeit vergeht wenn man sich amüsiert. Nachdem die letzte Woche sehr aufregend begann, Notaufnahme, Klinik und so, ist es nun relativ ruhig, was mir sehr gefällt. Ich merke doch, dass mir der Schreck noch einigermaßen in den Knochen sitzt. Daher habe ich es einigermaßen ruhig angehen lassen. Aber ich habe trotzdem etwas getan. Meine Freundin Eris von Lethe, hat ein wunderbares Buch geschrieben und mich gebeten den Satz machen und das Cover zu gestalten.
Das habe ich getan. Es ist bereits im Tredition Shop zu bestellen und in den nächsten Tagen, überall im Buchhandel zu erhalten. Ich freue mich jedenfalls, dass es schön geworden ist und kann es nur empfehlen.
Nun, wo das abgeschlossen ist, kann ich mich wieder meinen eigenen Schreiben zu wenden. Damit geht es morgen weiter. Heute werde ich es mir einfach ein wenig gemütlich machen.
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Sprudelnde Ideen

Es gibt so Tage, da wird ein normales Gespräch beim Frühstück, zu einer Ideenfontäne. Da lose Fäden, das „was ich schon immer mal überlegt habe“ mit „wie können wir das machen“ zusammen. Heute war so ein Tage, ungeplant und einfach so. Mich überrascht es immer wieder, wie oft wir uns mit den gleichen Sachen beschäftigen, ohne das wir vorher auch nur eine leise Andeutung fiel.

Beschwingt von so viel Einigkeit und Freude an neuen Plänen, unter anderen der Art, wie es mit dem Veröffentlichen weitergehen wird, haben wir denn noch eine Runde durch den Schützenpark gedreht.

Ein paar Tage noch, dann wird es Zeit den Brunnen schlafen zu legen und dann ist auch fürs erste alles im Garten getan. Dann kann ich mich dranmachen und meine E-Books überarbeiten und dann mache ich mich an ein neues Buch. Ein wenig habe ich schon daran getan. Da aber meine Gedanken sich um alternative Veröffentlichungsmöglichkeiten drehten, war es nicht besonders viel.
Habt einen schönen Restsonntag.
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Kurz vor November

Nun haben wir den Oktober fast geschafft, eigentlich wäre nun für mich Zeit in meine alternativen Raunächte zu gehen, doch ich habe keine Lust. Ehrlich gesagt, möchte ich dieses Jahr einfach so vor mich hin tüddeln, viel lesen, bisschen stricken, spazierengehen und schreiben. Also eigentlich das, was ich sonst auch so tue.

Es hat mich doch sehr überrascht, dass ich mich so fühle. Meistens bin ich um diese Zeit im Jahr froh, wenn ich abtauchen kann. Nur eben diesmal nicht. Dabei gäbe es genug Gründe, sich von allem ein wenig zurückzuziehen und den Inneren Kramladen ein wenig aufzuräumen. Doch ich habe das Gefühl, dass ich genau das das ganze Jahr 2025 getan habe und nun mal einfach so sein will.
Zur Zeit habe ich wieder viel Freude daran zu fotografieren und mit GIMP zu spielen. Die nächsten Tage wird es noch einmal in den Botanischen Garten gehen. Also wenn es hoffentlich einmal einen Tag nicht zu sehr regnet. Heute ist recht schönes Wetter, aber irgendwie habe ich die Kurve nicht gekriegt, weil ich noch ein Buch ausgelesen und eine Rezension geschrieben habe. Kann man hier lesen:
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Es novembert

Gemütlich ist es draußen gerade nicht wirklich. Doch drinnen ist es angenehm warm, Kerzen brennen und es riecht nach frisch gebackenen Brot. Jedenfalls heute ist das so. Gestern ging es mir nicht besonders gut und ich habe den Tag im Bett verbracht, was ehrlich gesagt, auch einmal fein war.

Heute nun geht es deutlich besser und ich konnte sogar ein wenig Arbeiten. Gabriele Haefs und ich planen zum Sommer 2026 eine weitere Anthologie herauszubringen, diesmal geht es um sprechende Tiere. Da so eine Sammlung recht aufwendig in der Vorbereitung und Herstellung ist, haben wir schon mal ein wenig angefangen. Meine Geschichte dafür ist schon seit einiger Zeit fertig, aber die ist ja nur ein kleines Blümelein in einem bunten Strauss.
Nun werde ich mal in wenig lesen gehen und dann gibt es Weißkohl. Schönes Wochenende.
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Kurze Schützenparkrunde

Heute fiel es mir schwer mich aufzuraffen. Mein Bein tat weh und auf einmal ist da so eine Schwäche. Gehen ist einigermaßen okay, Treppensteigen allerdings fällt richtig schwer. Also gab es nur eine kurze Runde durch den Schützenpark, der ist gleich bei mir ums Eck.

Auch da ist es schließlich schön und das Herbstlicht gibt allem etwas leicht unwirkliches. Wieder zu Hause habe ich noch schnell die Rezension zu Zwölf ungezähmte Pferde von Anne Holt geschrieben. Ein Spitzenkrimi:

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Jahreskreisbuch fertig und bald im Verkauf

So wird es also aussehen, das gute Stück. Gestern bin ich fertig geworden und habe auch gleich alles an Tredition und Tolino übermittelt. Ein feines Gefühl. Besonders da ich zufrieden mit dem Werke bin. Natürlich geistert auch schon eine weitere Idee in meinem Kopfe herum. Ich glaube ich möchte ein Buch über Schlafen & Träumen machen. Doch das Thema muss noch ein wenig rumoren. Ich denke, ich werde es mit in meine alternativen Raunächte nehmen und mal sehen, was mir dazu kommt.

Hier oben ist es kühl und feucht. Es fühlt sich eher nach Herbst, als nach Sommer an. Aber da es etwas ist, das ich nicht ändern kann, sehe ich auch keine Veranlassung mich darüber aufzuregen. Irgendwas ist ja immer mit dem Wetter.
Heute habe ich mir freigegeben. Ich will noch ein wenig das Gefühl genießen, ein Projekt abgeschlossen zu haben. Die nächsten Tage wird es Zeit für einen neuen Header. Aber heute ist erst einmal Ruhe angesagt.
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Alte Pfade neu beschreiten

Da Runen im zweiten Band von Tore & Wölfe, sowie auch im Jahreskreisbuch, eine viel stärkere Rolle spielen, dachte ich, es wäre nicht verkehrt mein Wissen da noch mal ein wenig aufzufrischen. Dabei bin ich in der Bibliothek auf dieses Buch gestossen. Ein Born des Wissens! Jedenfalls habe ich es mir gleich selbst bestellt, denn das werde ich immer mal brauchen.

Während ich zwar nach wie vor jeden Morgen eine kleine Tarot-Meditattion mache, habe ich mich schon lange nicht mehr wirklich intensiv mit den Runen beschäftigt. Sich ich ritze immer noch Runen in meinen Brotteig, aber das mache ich halt seit ewigen Zeiten so und da tritt so ein Automatismus ein. Heute habe ich sie jedenfalls sehr bewusst geschnitzt.

Da die Temperaturen vernünftiger geworden sind, mag ich auch wieder draußensitzen. Jeder Blick in den Garten tut der Seele gut. Ich denke morgen werde ich mal meinen monatlichen Besuch im Botanischen Garten absolvieren.














