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Kabras – Crossroads

Frau Braun (fast) privat

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  • Pfirsiche in weißer Schale

    Zeit der Fülle

    Kohlweißling an einer Eisenkrautblüte naschend

    Nun ist es wieder warm, also nahezu heiß, aber noch nicht ganz so schlimm. Im Garten explodiert gerade alles. Nicht nur in unserem, der ja kein Nutzgarten ist. Jedenfalls nur sehr bedingt. Kräuter habe ich schon, aber ansonsten ist er eher als Augenfreude gedacht.

    Pfirsiche in weißer Schale

    Aber viele unserer Freunde und Bekannten haben große Gärten am Haus oder Schrebergärten und können oft nicht alles verarbeiten. Dani hat uns gerade Pfirsiche gebracht, ihr Baum hat dieses Jahr reichlich getragen. Was für eine Freude. Die kriegen wir so nicht alle weg, also werde ich morgen Marmelade kochen. Den Sommer in Gläser füllen, sozusagen. Das schöne ist, dass es auch immer ein feiner Austausch ist. Dani hat uns die Pfirsiche gebracht und ich konnte ihr Ableger von meinem Eisenkraut mitgeben. Alles im Fluss und in Verbindung halten, ist die Devise.

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    Zwischen platt und sprudelnd

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  • Roter Hintergrund, darauf ein schwarzes Notizheft mit einem Lamy Tintenroller.

    Wenn man nach 30 000 Wörtern merkt …

    Gelb rotes Mauerwerk mit schwarzen Eisensprossen fenster.

    Wenn man nach fast 30000 Wörtern merkt, dass die Geschichte so nicht funktionieren wird, kann einer das schon die Laune verhageln. Doch statt sich einzugestehen, dass genau das der Grund für die schlechte Laune ist, wird irgendwas konstruiert und wieder ist es dieses, ich muss ja unbedingt ein Einkommen aquirieren und der dauernde Geldmangel. Als wenn das jemals anders war. Ich bin Rentnerin! Also im Gegensatz zu vielen anderen Schreibenden, in einer recht priviligierten Situation. Denn ich muss nicht zwischen Job und Familie den Raum zum Schreiben finden. Ich habe sogar das Glück einen Partner zu haben, der mich unterstützt und mir den nötigen Raum gibt.

    Roter Hintergrund, darauf ein schwarzes Notizheft mit einem Lamy Tintenroller.

    Also habe ich mir ein neues Notizheft eingerichtet und nun steht alles auf Anfang. Es ist auch nicht so, dass ich gar nichts von dem, was ich bis jetzt habe, gebrauchen kann. Nur ist der Teil eher ein Nebenstrang oder sogar nur ein Teil davon.

    eine Schale mit Eis, Erdbeeren und Sahne, sowie eine schwarzer Tonbecher mit Getreidekaffee.

    Nachdem ich mir endlich eingestanden habe, wo das eigentliche Problem liegt, habe ich mir eine große Portion Vanilleeis mit Erdbeeren und Sahne gegönnt und eine feine Tasse Getreidekaffee. Nun bin ich wieder ruhiger und auch, wenn es mir immer noch schwer fällt zu akzeptieren, dass ich noch mal von vorne anfangen muss, ist mir die Alternative noch weniger genehm. Das wäre die Geschichte zur Seite zu legen und das kann und will ich nicht.

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  • Kamillenblüten mit einer Wespe darauf.

    Berappeln

    Im Hintergrund, ein Kochbuch, darauf ein Glas Bohnen-Orangen-Hummus.

    So langsam wird es wieder mit mir. Aber ganz ehrlich, ich habe es satt, immer mal wieder in einem Loch zu landen und mich mühsam berappeln zu müssen. Besonders nervt dabei, dass ich sofort Appetit auf Sachen kriege, die mir nicht gut tun und die ich aus diversen Gründen nicht essen will. Gesundheitlich tut mir Fleisch nicht wohl, meinen Gelenken geht es viel besser, seit ich es weg lasse. Doch es kommt immer mal wieder eine Phase, wo mich die Fleischeslust überkommt. Meistens betrifft es Aufschnitt, Salami und so weiter. Das liegt auch daran, dass die veganen Ersatzprodukte mir nicht schmecken. Bei Brotaufstrichen ist es besonders schlimm. Als Fleischersatz mag ich eigentlich nur getrocknetes Sojafleisch. Gestern haben wir Funghi Pads probiert. Na ja, geht so. Aber nicht wirklich meines. Zumal ich mich hier auch wieder über die sehr aufwendige Verpackung ärgere. Zum Glück puzzele ich ja gerne in der Küche herum. Um ein wenig Vielfalt aufs Brot zu bringen, habe ich heute also einen Bohnen-Orangen-Hummus geschreddert. Den wird es am WE, es soll ja heiß werden, mit Rohkost und Fladenbrot geben und zum Frühstück auf Brot mit Tomaten.

    Kamillenblüten mit einer Wespe darauf.

    Ansonsten lasse ich es zur Zeit recht ruhig angehen. Lesen, Stricken, in der Küche Puzzeln und Fotografieren. Damit kriegt man den Tag auch fein herum. Doch nun ist Feierabend. Ich werde mich ein wenig nach draußen setzen, heute gibt es Erdbeeren mit Eis zu Mittag.

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  • Ein Glasgewächshaus, davor ein Beet mit gelben und weißen Pflanzen, so wie eine Stahlinstallation die eine Wippe mit einer weiblichen Figur auf der einen und einer männlichen auf der anderen Seite darstellt.

    Feuchte Runde

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    Ein Glasgewächshaus, davor ein Beet mit gelben und weißen Pflanzen, so wie eine Stahlinstallation die eine Wippe mit einer weiblichen Figur auf der einen und einer männlichen auf der anderen Seite darstellt.

    Auf dem Rückweg war ich denn noch einkaufen. Heute soll es Kartoffelmus mit Champignon Zwiebel Gemüse und Funghi Pads geben. Letztere hatten wir noch nie, ich werde berichten, ob es als weitere Fleischalternative taugt.

    Seit ich mich entschiedene habe, einfach mal zu akzeptieren, dass die Dinge sind wie sie sind, geht es mir besser. Nicht gut, aber besser. Das ist doch schon mal was.

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  • Alles auf Anfang

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    Brotlaib auf Kuchengitter

    Das heißt natürlich nicht, dass ich nun so gar nichts mehr machen werde. Aber in meinem Tempo und nicht unter dem Aspekt, wieviel Einkommen es bringen könnte. Heute habe ich die Geschichten für die Anthologie sortiert und ein Brot gebacken. Das muss reichen. Es ist übrigens ein Dinkel-Buchweizen-Weizenbrot mit Haselnüssen.

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  • Nagelrochen der an der Wasseroberfläche dümpelt.

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    Raddampfer Freya auf der Kieler Förde, beim Einlaufen

    Nachdem ich mich Tage gemopst und Pläne geschmiedet und verworfen habe, habe ich mir einen Spaziergang am Wasser gegönnt, um meinen Kopf und meine Laune klar zu kriegen. Ich muss anscheinend akzeptieren, dass es für mich keine Unabhängigkeit vom Amt geben wird. Ob das Schreiben oder das Tarot, nichts wird genug einbringen. Wieder Beratungen anzubieten, hatte ich ernsthaft erwogen, doch ich erinnere mich auch, wo es das letzte Mal geendet ist. In einem Totalzusammenbruch! Damals habe ich mir geschworen, nie wieder Tarotberatungen zu machen, wenn es bedeutet, dass ich auf das Geld angewiesen bin. Das ging damals nicht gut, weil ich oft genug Termine angenommen habe, wenn ich wusste, dass es über meine Kräfte gehen wird. Die andere Sache ist, dass sich soviel verändert hat in dem Bereich. Immer mehr findet im Netz statt und das ist nicht meines. Überhaupt richte ich mir gerade ein sehr viel analogeres Leben ein. Sicher, ich werde weiter bloggen, doch meine Socialmedia Präsenz wird sich auf Buchvorstellungen und so reduzieren.

    Nagelrochen der an der Wasseroberfläche dümpelt.

    Der Spaziergang und das Meditieren mit dem Nadelrochten hat mir sehr gut getan. Irgendwie wurde mir auf einmal klar, dass ich mich nicht schuldig fühlen muss, weil ich nicht so belastbar bin wie viele andere. Wenn ich gut aufpasse, gewisse Grenzen nicht zu überschreiten, geht es mir sogar recht gut. Doch ein Schritt über die Linie und das war es. Auch die Idee mit einem Bücherpodcast habe ich verworfen. Wie gesagt, mein Leben wird analoger.

    Habt einen schönen Restsonntag.

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    Das komische ist, dass es wirklich nur um Wurst und Schinken zum Frühstück geht. Hauptmahlzeiten, wie das Gulasch auf dem Foto koche ich schon lange vegan oder vegetarisch. Da stellt sich schon gar nicht mehr die Frage, ob es mit oder ohne Fleisch bereitet wird. Nur meine Frühstückssalami vermisse ich, trotz leckerer selbstgemachter Brotaufstriche. Diesmal will ich es aber durchhalten, denn es hat ja keinen Zweck wieder mit Schmerzen rumzulaufen. Besser gesagt, zu humpeln.

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  • 37 ° – zu heiß zum Denken

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    Für die Vögel gibt es draußen überall Wasserstellen und die Amseln kriegen regelmäßig ihren Apfel. Ist von denen nur noch ein kleiner Rest, geben sie mir einen dezenten Hinweis und legen mir was übrig ist auf die Terrasse. Ich habe mir ja einige Tage freigegeben und das ist wohl auch gut so, denn ich scheine in Slow Motion zu denken. Viktor wollte noch das Nötigste einkaufen und ich habe sage und schreibe 15 Minuten gebraucht, um einen Einkaufszettel zu schreiben.

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    Ach Rosie, am Strand ist es herrlich, aber manchmal ist mir auch nach Wald. Gut, Berge müssen nicht, aber Wald…

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    Meine Raunächte beginnen, wie du weißt, am 31.10. und dauern 6 Wochen. Da muss ich vorher schon einiges erledigen. Vorbereitung…

  4. Birgit zu Die Themen, die ich dieses Jahr mit in die Raunächte nehmeAugust 12, 2026

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  5. Karin Braun zu Verrückter LavendelAugust 8, 2026

    Lavendel ist wirklich ein eigensinniges Gewächs. Schon komisch, was der so für Ideen hat. Der Besuch war sehr fein und…

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