-
In Bewegung

Eine der besten Entscheidungen, um wieder mehr in Bewegung zu kommen, war es mir erneut einen Büchereiausweis zu besorgen. Da ist immer was abzuholen oder zurückzubringen und da der Weg zur Bib in ungefähr 15 Minuten zu bewältigen ist, lohnt es sich nicht mit dem Bus zu fahren. Auch den Rückweg gehe ich meistens zu Fuß, da ich da gleich an zwei meiner bevorzugten Biomärkte vorbeikomme.

Heute habe ich bei dem haltgemacht, der das frischeste Gemüse hat. Da mir nach etwas herbstlich besonderem war, habe ich Porree, Austerpilze, Kräutersaiblinge und Champignons mitgenommen. Das gibt eine leckere Pfannengericht. Darauf freue ich mich sehr. Rosmarin soll auch dran, der stammt allerdings aus dem Garten. Wenn ich da so draufgucke, keimt in mir die Idee für einen Brotaufstrich. Da muss ich noch ein wenig drüber nachdenken, aber ich brauche auch erst zum Wochenende neuen.

Sonst gibt es nicht viel Neues zu berichten. Gerade ist alles verhältnismäßig ruhig und das ist schon mal erfreulich.
-
Swatchel und Gärkorb

Nachdem Fishermans Rip Pullover Desaster, dachte ich, es wäre an der Zeit ein wenig professioneller vorzugehen und bevor ich mit der neuen Wolle anfange etwas zu stricken, erst einmal eine Maschenprobe zu stricken und diese zu waschen und zu blocken. Das habe ich getan und es war gut. Nun kann ich mich dran machen, mir zu überlegen, was ich aus der Wolle mache. Den Strickmantel habe ich verschoben. Die neue Wolle ist so schön, dass ich überlege mir daraus einen dünneren Pullover oder eine Jacke zu stricken. Mal sehen, noch experimentiere ich.

Gerade riecht es hier wundervoll nach frischem Brot. Ich bin nun die stolze Besitzerin eines Gärkorbes und der kam heute zum ersten Mal zu Einsatz. Was da aus dem Ofen kam, sieht schon sehr professionell aus. Morgen gibt es das zum Frühstück, ich werde berichten.

Ansonsten ist es recht herbstlich geworden und es geht sehr nach innen. Im Garten blüht noch einiges, anderes, wie den Phlox, habe ich bereits zurückgeschnitten. Alle paar Tage, steht nun Laubharken auf dem Programm. Das mache ich gerne, dabei kann man so fein nachdenken. Ansonsten lese ich viel und man glaubt es nicht, ich schreibe auch wieder, allerdings zur Zeit einfach so, weil es mir Freude macht.
-
Es geht auf Mabon zu

Dienstag ist die Herbst Tag- und Nachtgleiche und so mit Mabon, das 2. Erntefest. Pünktlich dazu ist der Pullover fertig geworden. Schick sieht er aus. Besonders der Halsausschnitt, dabei war der gar nicht so geplant. Ich hatte mal wieder komische Vorstellungen davon wie groß mein Kopf ist und der Ausschnitt wurde viel zu weit. Also habe ich die Maschen noch mal aufgenommen und ihn elegant verkleinert. Nun sitzt er richtig gut.

Heute war Haushaltstag und da habe ich auch gleich den Altar herbstfrisch gemacht. Es ist eine schöne Zeit und ich bin reichlich dankbar für alles. Sicher, das Jahr begann nicht wirklich schön und vieles was passiert ist hat mich arg gebeutelt. Trotz allem, bis hierher ist alles gutgegangen und nun freue ich mich auf die ruhige Zeit.
Ich wünsche euch allen ein frohes Mabon.
-
Küchentag und Vogelbeobachtung

Seit wir zum Frühling die Terrassemöbel herausgestellt haben, sitzen wir morgens nach dem Frühstück dort, mit unserem Kaffee oder Tee. Egal ob es regnet, hagelt und sonst was. Wir sitzen dort, klönen und beobachten die Vögel. Allerdings muss ich bemerken, dass es dieses Jahr nicht soviel zu sehen gab, außer Amseln, ab und an einen Grünfinken und einen Buntsprecht, der das Insektenhotel räuberte. Vor einigen Tagen nun, habe ich Meisenknödel in den Knödelknast gefüllt und seit dem herrscht dort reges Treiben. Mittlerweile habe ich sogar, das eine oder auch andere Foto hinbekommen.

Heute habe ich gut in der Küche zu tun. Gestern kamen diverse Freund:innen vorbei und brachten Äpfel. Was liegt da näher, als einen Apple-Crumble zu backen? Den gibt es denn zum Abendessen. Aber es steht noch mehr an. Eine vegane Bolognese werde ich auch noch fertig machen, die wird uns übers Wochenende bringen und ich werde so reichlich davon zusammenbrauen, dass ich auch noch einige Gläser einkochen kann. Seit einiger Zeit friere ich nichts mehr ein, sondern koche nach alter Müttersitte ein. Das funktioniert wunderbar und Strom spart es auf lange Sicht auch. So habe ich denn meine eigenen Fertiggerichte, wenn es einmal schnell gehen muss oder das Geld mal wieder knapp ist.
So, nun aber frisch ans Werk.
-
Das Buch ist raus!

Eine neue Anthologie hat das Licht der Welt entdeckt! Ab heute sind diese wundervollen Geschichten über sprechende Tiere, überall im Buchhandel zu erhalten.
Gabriele Haefs und ich haben über das letzte Jahr hinweg, Geschichten gesammelt, in denen Tiere, mal mehr mal weniger was zu sagen hatten. Hier der Klappentext:
„Duks, sagten die Tiere und waren’s zufrieden.“ So steht es in Grimms Märchen, und dort begegnen uns viele Tiere, die reden. Nicht immer sind sie’s zufrieden, und dazu haben sie meistens auch wenig Grund, jedenfalls, wenn sie versuchen, sich den Menschen verständlich zu machen. Da können sie mit Menschen- und mit Eselszungen reden, wir kapieren es einfach nicht. Wir möchten an dieser Stelle gleich um Entschuldigung dafür bitten, dass wir keinen sprechenden Esel anzubieten haben – nicht, dass Esel so schweigsam wären, denken wir nur an den ewig griesgrämigen I-ah aus „Pu der Bär“. Aber es gibt so viele sprechende Tiere in der Literatur, und irgendeine Auswahl musste getroffen werden. Die sprechenden Tiere in diesen Geschichten sind bisweilen arg redselig, dann wieder sagen sie nur ein Wort, wie der Rabe bei Edgar Allan Poe, der mit seinem wie ein Wappenschild vor sich her getragenen „Nevermore“ zu Weltruhm gelangte, oder der Vogel bei Monika Steinholm, der auch nur ein Wort sagt, aber das hat es in sich und ist nicht gerade das, was man von einem noch ziemlich frischgeborenen (jawohl, frischgeboren!) Vogel erwarten würde.
Überall im Buchhandel ISBN: 978-3-384-93850-3, Preis 14,00 € und im tredition Shop.
-
Woolige Zeiten

Heute kam die Wolle für den Strickmantel. Eine Maschenprobe habe ich schon gemacht. Der wird mit doppelten Faden gestrickt. Also heißt es wickeln und auch noch rechnen, denn leider brauche ich eine Größe mehr, als in der Anleitung angegeben. Rechnen ist nicht meines. Aber diesmal muss es sein. Die Wolle mit dem schwarz drin, ist übrigens Sockenwolle. Zauberball von Schoppel, die mochte ich schon immer gerne.

Ansonsten herbstelt es weiter munter vor sich hin. Die Meisen gehen schon ordentlich ans Fettfutter, allerdings sind sie weg, so wie ich die Kamera zücke. So hinterhältig. Aber wer wird schon gerne beim Essen fotografiert.
So, nun werde ich mal ein Champignonsüppchen fürs Abendessen kochen und dann geht es an die Ärmel, erst wird der aktuelle Pullover fertig gestrickt, bevor ist mich an etwas anderes mache.
-
Herbst auf dem Blog
Eines Morgens riechst du den Herbst.
Es ist noch nicht kalt; es ist nicht windig:
es hat sich eigentlich gar nichts geändert –
und doch alles.
Kurt Tucholsky (Herbst)
Es ist also Herbst und es ist wie Tucholsky schreibt. Bei keinem Jahreszeitwechsel empfinde ich es so stark, dieses: Nun ist der da … Eines Morgens gehts wie seit Wochen morgens auf die Terrasse und plötzlich ist er da, dieser Chill in der Luft und obwohl sich nichts geändert hat, ist alles anders.
Es ist also gar nicht verkehrt, dass ich mit meinem Pullover vorankomme. Ich muss noch 16 cam (inklusive Bündchen) stricken und die Ärmel anbauen und ich bin für die kalte Jahreszeit gewappnet. Wenn der so gut sitzt, wie er aussieht, hat er das Potential zum Lieblingspullover zu werden.

Die Holunderbeeren sind schon ziemlich abgefrühstückt und ich habe schon mal langsam Fettfutter für die Vögel rausgehängt. Herbst ist eine feine Jahreszeit. Damit es nicht langweilig wird, als würde es das, jemals, habe ich bereits neue Wolle bestellt. Diesmal Holst Garn und zwar diese hier: https://strickideen.de/Garne/Holst-Garn/Supersoft/Cranberry, so langsam habe ich mehr Mut zur Farbe. Mal sehen was davon wird. Im Moment denke ich, dass sie sich gut, für den geplanten Strickmantel eignen wird. Schaun wir mal. Erst einmal muss sie ja bei mir landen.
Eine neue Buchbesprechung ist auch online. Yesteryear von Caro Claire Burke hatte ich mir aus der Bücherei geholt, weil mich das Thema Tradwife und warum es da so einen Hype gibt, schon lange interessiert. Was ich über das Buch geschrieben habe, lässt sich hier lesen:
-
Wochenende ohne Pläne

So, mit den Arbeiten ander Anthologie bin ich schneller fertig geworden, als erwartet. Die nächsten Tage dürfte sie im Handel gelistet sein. Ich bin nur noch froh, dass das erledigt ist, diesmal haben wir wirklich getrödelt. Irgendwie war dauernd was. Doch nun ist es getan. Nun ist es an der Zeit, alles ein wenig langsamer angehen zu lassen.

Es ist ein schönes Gefühl, einfach mal nichts vorzuhaben, nichts tun zu müssen, außer man will. Brot ist gebacken, Aufstriche sind fertig und morgen gibt es einen einfachen Möhren-Sellerie-Apfel-Salat mit Backkartoffeln, der ist schnell gemacht. Ansonsten habe ich feines zum Lesen. Siehe Seitenleiste.
So, nun mache ich den Rechner aus und schnapp mir mein Strickzeug.
-
Wankelmütig

Ist es schlimm seine Meinung zu ändern? Ich bin da recht flexibel. Mein Abschied aus Social Media war ein kurzer. Da ich nun nicht mehr schreibe um zu veröffentlichen, gibt es Raum zu füllen. Daher wird es wieder mehr Buchbesprechungen geben. Also habe ich mir Maston, BlueSky und Instagram eingerichtet. Unter Kabra Books findet man mich da. Dieser Blog ist dort nicht verlinkt und wird es auch nicht. Denn wie gesagt, hier bin ich (fast) privat unterwegs.

Die Haselnüsse reifen. Dieses Jahr finden sich so einige an der Korkenzieherhasel, also ist es nicht unrealistisch sich auf Eichhörnchen Besuch zu freuen.
Ansonsten habe ich den Tag mit allerlei Kleinkram herumgekriegt und eine Reznesion zu diesem wundervollen Buch geschrieben:
-
Herbstwetter – Herbstküche

Zwischen kühl und warm, zwischen Regen und Sonnenschein verwandelt sich die Erde in meiner Zinkwanne zu einem Moor. Da muss ich also noch mal für eine Abflussmöglichkeit sorgen. Aber nicht heute. Heute habe ich neben allerlei Kleinkram Tomatensauce gekocht und zwar so reichlich, dass ich nun einige Gläser auf Vorrat habe.

Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn der Vorratsschrank voll ist und ob ich eine Portion Tomatensauce mache oder gleich 10, macht nicht viel Unterschied, Räuchertofu (Blackforrest), Paprika, Chillis, Knoblauch und Zwiebeln sind schnell geschnitten und der Rest ist auch keine Hexerei.

Gestern Abend gab es ein Gericht, das ich lange nicht gemacht habe, was aber wunderbar in den Herbst passt. Ofengemüse! Ein richtiges Rumfort-Essen. Also aus Lebensmitteln, die rumlagen und fort mussten. Kartoffeln, Paprika, Möhren, Zwiebel und Tomaten mussten wirklich verbraucht werden und die Champignons hatte ich eigentlich für ein Pastagericht gedacht, aber auch so, schmeckten sie wundervoll. Knoblauch, Rosmarin, Pfeffer, Koriandersaat und Salz dran und alles in den Ofen. Das Gemüse natürlich vorher mit Olivenöl beträufeln und gut durchmischen. Demnächst werde ich das mal mit Kürbis machen.
























