Dafür,  Mal so

Angeschlagen

Ich bin gerade nicht wirklich fit, weiß aber auch nicht was mit mir los ist. Schweißausbrüche, Kreislaufschwankungen und dauernd Kopfschmerzen. Mein Energielevel ist ziemlich unten, was bedeutet, dass ich nicht wirklich viel gebacken bekomme. Ich puzzele also einfach so vor mich hin und versuche herauszubekommen was nicht stimmt. Auf eine Sache bin ich schon gestossen, in letzter Zeit habe ich zu wenig getrunken. Dem wird nun also mit Wasserflaschen und -gläsern überall abgeholfen. Außerdem habe ich mir einen Quer-durch-den Garten-Tee gekocht. Es scheint also ernst zu sein, denn normalerweise trinke ich keinen Tee. Nun aber einen aus Thymian, Rosmarin, Minze, Zitronenmelisse, Ringelblume, Basilikum und Kapuzinerkresse und Limone. Schmeckt überraschend gut.

Auf Birgits Empfehlung hin habe ich mir „Not the End of the World“ von Hannah Ritchie besorgt. In der Seitenleiste sieht man die deutsche Ausgabe und ein Link ist auch dabei. Ich habe dieses: Es ist ja doch nichts mehr zu retten, so satt. Ich möchte mich lieber mit Utopien, als mit diesen ewigen Untergangsgejammere beschäftigen.

Fototechnisch gibt es auch nur was sich in Haus und Garten finden lässt, da ich mich erst einmal auskuriere, bevor es mit den Stadtenergien weitergehen wird. Es drängt ja nicht.

So, nun werde ich mich mal weiterpflegen. Alles Liebe

Mein Name ist Karin Braun, lebe in Kiel, arbeite als Autorin, Herausgeberin, Literatourbloggerin und Übersetzerin - also kurz: ich mach was mit Worten.

6 Kommentare

  • Gdrun

    Ich musste auch erstmal ein Päuschen machen. Ich bin hundemüde und dabei hat der Herbst noch nicht mal angefangen. Geht irgendwie gar nicht, denn ich habe noch viel zu tun an Herbstarbeiten. So eine Arbeitswut für den Garten hatte ich noch nie.
    Das Buch würde ich auch mal lesen. Ein bissel Mut zu haben in der Zeit jetzt wäre schon ganz gut. Es gibt Tage, da glaube ich nicht dran, dass alles gut wird. Wer soll es denn richten? Thiel? Die Techmilliardäre? … Ich mache trotzdem weiter mein Ding, wohl wissend, dass ich nicht viel bewirken kann.
    Liebe Grüße am frühen Morgen.

    • Karin Braun

      Ab und an muss eine Pause sein, auch wenn die Arbeiten drängen. :-)Wer es richten soll? Leute mit Utopien und Visionen würde ich sagen. Wenn wir nicht mehr an eine noch bessere Welt glauben, dann haben wir verloren. Das Buch von Hanah Ritchie gehört eindeutig in die Kategorie, es geht auch besser. Rutger Bregmann mit „Im Grunde gut“ und „Utopien für Realisten“, auch. Ganz zu schweigen von dem was der völlig zu Unrecht verstorbene David Graeber so schreibt. Es gibt eine Menge Leute, mit enorm guten Ansätzen, man hört sie nur nicht laut genug in dem Panikgeschrei. Also versuche ich im Bereich meiner Möglichkeiten, die postiven Stimmen hörbar zu machen. Alles Liebe

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